Harro Pischon - Die Toten am Kleistgrab

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Beate Lehndorf ermittelt in ihrem ersten Fall:
Am Kleistgrab in Berlin-Wannsee werden zwei Tote gefunden, fast wie vor zweihundert Jahren Kleist und Henriette Vogel.
Sie wurden ermordet. Vom Motiv der Eifersucht verlagern sich zunehmend die Ermittlungen auf das rätselhafte Manuskript einer Kleist-Tragödie, das wieder aufgetaucht sein soll. Literaturwissenschaftler, Theaterdirektoren, Verleger und Sammler geraten in Verdacht. Beate Lehndorf lernt in Berlin einen Psychiater und Kleistforscher kennen. In Thun in der Schweiz lösen sie das Rätsel, ohne den Täter schon zu kennen. Der spielt inzwischen ein mörderisches Spiel bis zum Finale in der Schorfheide in Brandenburg. Ein weiterer Handlungsstrang zeigt das Schreiben und Lieben Heinrich von Kleists bei seinem Aufenthalt in Thun 1802 und 1803.

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Überraschend stand er auf, drehte sich um und sprach Beate an: „Jedenfalls ist es nicht das, wonach es aussieht.“

Menzel mischte sich ein: „Also kein gemeinsamer Freitod, wie bei Kleist.“

Die Echsenaugen hefteten sich kurz auf Menzel, als ob sie sagen wollten, er solle seinen Ehrgeiz nicht so lärmend offenbaren.

„Das Arrangement legt es nahe. Die Frau lehnt am Gitter und hat eine Schusswunde in der Brust. Der Mann hat eine tödliche Wunde in der rechten Schläfe. Er liegt auf dem Schoß der Frau und neben seiner rechten Hand eine Pistole.“

„Aber es ist fast kein Blut zu sehen“, staunte Beate Lehndorf.

„Sie sagen es, Frau Hauptkommissarin.“

„Also ist dies nicht der Tatort, nur der Ablageort.“

„Eben dies.“

„Und der Mörder wollte es so aussehen lassen, wie den historischen Freitod“, fügte Menzel hinzu, um wieder ins Gespräch zu kommen.

„Oder die Mörderin“, sagte Beate. „Jeder der beiden kann einen eifersüchtigen Partner gehabt haben.“

„Wie der Gatte von Henriette Vogel“, schmunzelte Traber, „der aber wohl unschuldig war. Sie entschuldigen mich, morgen wissen wir mehr.“ Er schloss seine altmodische Arzttasche und schritt zur Straße.

„Wer hat die beiden eigentlich gefunden?“, wollte Beate wissen.

„Ein junges Mädchen auf dem Heimweg“, sagte Menzel, „wir haben sie erst einmal nach Hause geschickt, sie wohnt ein paar Häuser weiter. Sie hat aber nichts weiter gesehen, schon gar keinen Verdächtigen.“

Beate trat vor die Toten. Die Frau war noch jung, zwischen 25 und 30 Jahren vielleicht, ausnehmend hübsch, eine beeindruckende Figur – Beate seufzte etwas - blonde, lockige Haare, das weiße Kleid altmodisch, es erinnerte an ein Kostüm, hochgeschlossen, schmale Taille und

unten weit geschnitten. Ihr Gesicht hatte einen Ausdruck der Verwunderung, der Überraschung. Der Mann lag inzwischen neben ihr, er war deutlich älter, um die fünfzig, leicht korpulent, wohl frisierte, graue Haare.

„Weiß man, wer sie sind?“, fragte Beate. Menzel schüttelte den Kopf. „Sie haben keine Papiere bei sich.“

„Wie sind sie hierher gebracht worden?“ - „Es gibt nur zwei Möglichkeiten: über die Bismarckstraße oder auf dem Wasser.“

„Und auf dem Weg am Seeufer?“

„Man kommt zwar von hier zum Seeufer hinunter, da steht auch eine Bank, aber man kommt nicht weiter. Das Grundstück ist von den beiden Ruderclubs eingeschlossen. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Gymnasien, die hier rudern, sich weigerten, einen Weg am Ufer freizugeben.“

Beate hob den Kopf, als nähme sie Witterung auf. „Ja, wir sind hier in Zehlendorf, dem reichen Südwesten Berlins.“

„Außerdem ist es reichlich schwierig, die Stufen von da unten zu überwinden“, Menzel wies auf die Treppen auf dem gewundenen Pfad vom Ufer. „Ich nehme an, sie wurden von der Straße hierher geschafft.“

„Und selbst das ist für eine Person nicht leicht zu bewerkstelligen. Vielleicht mit einer Schubkarre.“ Beate seufzte. „Es müsste schon ein großer Zufall sein, wenn in einer Nacht zum Sonntag jemand etwas gesehen hätte, einen Kombi oder Van.“

„Es sei denn, jemand war auf dem Nachhauseweg wie die kleine Isabel, aber früher.“

„Also müssen die Anwohner befragt werden. Du organisierst das?“

Menzel nickte, er konnte jemand aus der Abteilung beauftragen. Viel schwieriger war die Identifizierung der Toten. Da sollte sich die Frau Hauptkommissarin mal etwas einfallen lassen. Er würde ja die Presse...

Beate wandte sich zu Menzel: „Ich werde Fotos der Gesichter an die Presse geben. Irgendjemand wird sie bestimmt kennen. Kann auch sein, sie werden schon vermisst.“

Inzwischen waren die Träger der Gerichtsmedizin angekommen und hoben die Toten in die Transportbehälter, die Frauen und Männer der Kriminaltechnik waren noch nicht fertig, sodass der Fundort noch gesichert werden musste. Die beiden Kommissare gingen zu ihren Autos. Beate telefonierte vor dem Abfahren mit ihrer Nachbarin. So schnell würde sie heute nicht nach Hause kommen. Aber Benni war einiges gewohnt und mit seinen fünfzehn Jahren alt genug.

3 Montag

Schon am Sonntagabend wurde durch einen Anruf die Identität der Opfer geklärt. Die Zeitungsboten auf den Straßen und in Restaurants hatten die Montagsausgabe verkauft, mit dem Aufruf sich zu melden, falls jemand eine der abgebildeten Personen kennt. Beim Landeskriminalamt rief Melanie Mattwey-Dehmel an und erkannte ihren Mann auf dem Foto, den Literaturwissenschaftler Richard Dehmel. Sie erkannte auch die getötete Frau, bei der es sich um die Schauspielerin Katharina Czerny handele, sie spiele des Öfteren am Anton-Tschechow-Theater, Angehörige seien ihr nicht bekannt. Melanie Mattwey-Dehmel wurde gebeten, am Montag zur Identifizierung ihres Mannes in die Rechtsmedizin zu kommen. „Also geheult hat se nich gerade“, meinte Klaus Zepf, der diensthabende Kommissar, als er Beate informierte.

Um 10:30 Uhr traf sich Beate mit Melanie Mattwey-Dehmel in der Turmstraße am Eingang zum Gerichtsmedizinischen Institut. Aus dem Taxi stieg eine sehr gepflegte Frau Mitte fünfzig, groß, rot gefärbte Haare, dezenter Goldschmuck. Sie wirkte beherrscht, kontrolliert. „Bringen wir es hinter uns“, sagte sie zu Beate, nachdem diese sie begrüßt hatte. Sie gingen in einen vorbereiteten Raum, in dem der Wagen mit der zugedeckten Leiche stand. Josef Traber, der Rechtsmediziner, nickte Beate zu, warf einen prüfenden Blick auf die Ehefrau und hob das Tuch ein wenig an, sodass das Gesicht zu sehen war. Ohne eine Miene zu verziehen, sah Mattwey-Dehmel ihren Mann an, nickte kurz und verließ den Raum. Beate folgte ihr und fragte auf dem Flur: „Ich brauche Ihre ausdrückliche Bestätigung. Ist es Ihr Mann?“

„Ja, das ist Richard“, sagte Melanie Mattwey-Dehmel. „Wie ist er gestorben? Hat er sich selbst getötet? Nachdem er....?

„Die Ergebnisse der Obduktion liegen noch nicht vor. Aber es bestehen durchaus Zweifel an einem Selbstmord.“

Die Lider der Mattwey-Dehmel flatterten.

„Muss ich die Czerny auch noch identifizieren?“

„Nein, das müssen Sie nicht. Wir werden herausfinden, ob es Angehörige oder andere Menschen gibt, die ihr nahestanden. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn ich noch mit Ihnen sprechen könnte. Sie können uns wichtige Hinweise geben.“

„Ich habe meine Stunden ohnehin für heute abgesagt, hätte also Zeit. Ich bin Gesangslehrerin. Wo sprechen wir?“

„Am besten fahren wir ins Präsidium, ich kann Sie gerne mitnehmen.“ Beate führte sie zu ihrem alten Golf.

„Im Fernsehen fahren Kommissare immer die neuesten Modelle. Ist das Ihr Dienstwagen?“, fragte die Mattwey-Dehmel maliziös.

„Ah, Sie vergessen den Kieler Tatort, da fährt der Kommissar einen alten Passat privat wie im Dienst – so wie ich“, konterte Beate. „Haben Sie kein Auto?“

„Doch, aber im Stadtverkehr ist es mir zu mühselig. Da nehme ich lieber ein Taxi. Oder lasse mich von der Polizei fahren.“

Beate registrierte wohl, wie Melanie Mattwey-Dehmel versuchte, herablassend zu sein. Entweder kompensiert sie den Schock der Konfrontation mit ihrem toten Gatten oder sie hält mich für unbedarft, dachte sie.

Am Fehrbelliner Platz angekommen, wo auch die Mordkommission 115 im LKA beheimatet war, gingen sie in das Büro von Beate.

„Möchten Sie etwas trinken?“, fragte Beate.

„Nur wenn der Kaffee besser ist als in Fernsehkrimis“, spielte die Mattwey-Dehmel weiter.

Beate spielte mit. „Die Automaten mit dem Spülwasser gibt es wirklich nur in mäßigen Krimis. Pads machen auch ordentlichen Kaffee.“ Sie füllte frisches Wasser ein und bereitete zwei Tassen zu.

„Was hat Ihr Mann mit dem Kleistgrab zu tun?“, fragte sie.

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