AeNNiE Rupp - Ron Hellfuns
Здесь есть возможность читать онлайн «AeNNiE Rupp - Ron Hellfuns» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Ron Hellfuns
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Ron Hellfuns: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Ron Hellfuns»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Ein packendes Psycho-Drama über einen jungen Mann, der bis aufs Blut um Anerkennung kämpft.
Ron Hellfuns — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Ron Hellfuns», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Am Abend stand die Lehrerin auf der Matte, um mit Ronalds Eltern über ihn, seine Geschichten und sein Verhalten in der Klasse zu sprechen. Den Rucksack hatte sie mitgebracht und schon beim Eintreten erwähnt, dass er seine Hausaufgaben ausnahmsweise nicht zu erledigen brauche. Während die beiden Frauen bei einer Tasse Tee am Küchentisch saßen, hockte Ronald auf der Treppe, um zu lauschen. Er wollte um jeden Preis gewappnet sein, wenn es nachher heißen würde, er möge doch bitte einmal herunter kommen, damit sie sich auch mit ihm unterhalten können. Ronald hasste diese Gespräche. Aber was tat man nicht alles für ein verfrühtes schulfrei und keine Hausaufgaben.
Seine Mutter klang besorgt und hörte sich in aller Ruhe an, was die Lehrerin ihr mit Bestürzen erklärte. Ronalds Vater saß am PC und zockte. Ihn interessierte das Weibergewäsch nicht. Er hatte einen harten Arbeitstag und wollte Ruhe haben. Der Junge war seines Erachtens einfach nur zu fett und stelle sich an. Das wären seine einzigen Probleme. Schuld dafür gab er natürlich ausschließlich seiner Frau, die ihren Sohn stets mit Samthandschuhen anfasste. Er selbst entzog sich jeder Verantwortung. Schließlich sei er den ganzen Tag nicht da und nach Feierabend wolle er nur essen und seine Ruhe haben, das sei doch nicht zu viel verlangt.
Ronald war verwundert, als er beide Frauen im Flur stehen sah. Sie redeten immer noch, als hätte einer vergessen, ihren Sprechmotor auszuschalten. Die Lehrerin zog ihren Mantel über und verschwand durch die Haustür ins Dunkle nach draußen. Seine Mutter hatte die Hände übereinander geschlagen und sah ihn auf der Treppe sitzen. Langsam ging sie auf ihn zu. Warum wurde er diesmal nicht zum Gespräch dazu geholt? Warum musste er sich nicht rechtfertigen? Er hatte sich doch bereits so gute Ausreden einfallen lassen, sie wieder alle um den Finger zu wickeln! Erst wollte niemand seine Geschichte hören und jetzt besteht nicht mal mehr Interesse an seinen Ausflüchten? Das darf doch nicht wahr sein! Anstatt froh darüber zu sein, dass er aus der Nummer raus war, stieg wieder der Zorn in ihm auf. Seine Mutter nahm ihn an die Hand, stellte ihn auf die Beine und ging mit ihm in sein Zimmer. Sie sagte, er solle seinen Schlafanzug anziehen und dann legte er sich ins Bett, während sie ihn zudeckte. Auf seiner Bettkante nahm sie Platz. „Ronald, mein Junge. Du musst damit aufhören. Du musst aufhören, dich immer über alles hinwegzusetzen. Du musst aufhören, immer alles anders zu machen als die anderen. Vor allem aber musst du aufhören, vor deinen Problemen weg zu laufen, oder dich hinter ihnen zu verstecken. Du bist ein kleiner Junge von neun Jahren. Du bist ein Schüler. Du gehörst nicht zu den großen Schriftstellern, die die Welt verändert haben. Vielleicht bist du das eines Tages, da glaube ich ganz fest dran, aber jetzt bist du nur ein kleiner Junge. Also versuch nicht länger jemand zu sein, der du nicht bist.“ Sie drückte ihm einen saftigen Kuss auf die Stirn, der brannte wie Feuer. Dann verließ sie den Raum. Die hinterhältige Hexe war endlich weg. Nun hatte sie ihm auch den Rücken gekehrt und sich gegen ihn verschworen. Warum wollte nur niemand glauben, dass er bereits jetzt zu den Großen gehörte? Ronald musste es allen beweisen, er musste eine Geschichte schreiben, nein, er musste DIE Geschichte schreiben. Es musste etwas Einzigartiges sein, etwas, dass sich bereits in den ersten Wochen verkaufen würde wie warme Semmeln. Etwas, aus dem in ferner Zukunft eine eigene Religion entstehen könnte. Etwas, das noch nie zuvor dagewesen war.
Dann würde er sich eben mehr anpassen. Als Tarnung für sein großes Vorhaben war das sogar gar keine schlechte Idee. Am Tag würde er allen den bekehrten Ronald vorgaukeln und am Abend würde er bis tief in die Nacht an seinem Werk arbeiten. Keiner würde es merken. Und am Ende bekäme er gleich die doppelte Anerkennung, denn er hat sich der Gesellschaft angepasst, trotzdem etwas Eigenes kreiert und damit wesentlich zur Historie beigetragen. Er würde in die Geschichtsbücher dieser Welt eingehen. Dieser Ansporn reichte aus, um künftig Bücher in der Klasse von seiner verhassten Konkurrenz so zu präsentieren, als würde er sie für gut befinden.
Also begann er voller Feuereifer zu schreiben...
Kapitel 2
-Die neue Identität-
Die Jahre vergingen ohne merklichen Unterschied in Ronalds Leben und auch mit Beginn der Pubertät wurde es für den mittlerweile dreizehn jährigen Jungen nicht leichter, denn er hatte nach wie vor an seinem starken Übergewicht zu nagen und zu allem Überfluss richtete sich eine ausgeprägte Akne an seinem Körper häuslich ein. Sein verfetteter Körper war der ideale Nährboden für all diese fiesen, kleinen Eiterpickel, sodass sie sich nicht nur schlagartig in seiner gesamten Visage ausbreiteten und damit seinem mühsam angezüchteten Flaum über der Oberlippe die Schau stahlen, nein, die Akne erstreckte sich zu allem Übel auch noch von den Schultern über die gesamte Rückenpartie bis hin zum Steiß. Nun war er nicht nur fett, sondern auch noch gänzlich entstellt in den Augen seiner Mitschüler. Dafür mied man ihn, wer wollte sich schon mit dem Loser der Schule abgeben und somit zwangsläufig selbst einer werden. Er hatte also die lang ersehnte Ruhe vor den anderen, wovon er in der Grundschulzeit lange nur träumen konnte. Niemand wollte sich mit einem hässlichen Versager abgeben, das war allen, die immer nur darauf achteten, zu den Coolen oder wenigstens nicht zu Ronald zu gehören, viel zu peinlich. Keiner von ihnen hätte das Mobben lange ausgehalten, das ihnen Ronalds Gesellschaft eingebracht hätte. Doch es störte ihn nicht, nur so konnte er unbesorgt tun und lassen, was er wollte. Meistens zumindest. Denn Ronalds Körper brachte ihm in der Pubertät einen weiteren zweifelhaften Segen. Zwar machte man sich nicht mehr über ihn lustig, weil er sich selbst seit jeher als großartiger Schriftsteller feierte, das hatte er nun gekonnt verbergen können und so getan, als habe er sich den anderen seines Alters angepasst. Schließlich würden alle noch früh genug erkennen, dass er der Schriftsteller des Jahrtausends ist, wenn sie erst sein Buch ehrfürchtig in den Händen halten und sich dafür schämen, ihn als Kind zur Anpassung an die Normen der Gesellschaft gezwungen haben. Dafür galt er nun in den Pausen als Versuchsobjekt der anderen Jungs. Denn Ronalds Fettleibigkeit sorgte für eine gute handvoll Oberweite, eine pralle Brust, wie sie viele Mädchen in seinem Alter gern hätten vorweisen können. Der Streuselkuchen mit den Männertittchen, wie er liebevoll von seinen Mitschülern genannt wurde, erkannte schnell, dass sich mit seinem Busen schnelles Geld verdienen ließ. Geld, das er für seine Arbeit dringend brauchte. So ließ Ronald es Pause um Pause über sich ergehen, dass die Jungen seiner Schule mit Ronalds Brüsten „Trockenübungen“ betreiben konnten. Sie durften die Dinger anfassen, kneten, heben oder was ihnen sonst noch so damit einfiel. Für sie war es die optimale Gelegenheit zu üben, schließlich war es für sie bis dato die einzige Gelegenheit, das wohlgeformte Stück Körperfett in den Händen halten zu dürfen, ohne gleich als Lüstling oder Perverser abgestempelt zu werden, für Ronald eine gute Einnahmequelle. Zwar ließ er das Gegrapsche nur widerwillig zu, doch trotzdem stand Ronald in jeder großen Pause in der Ecke hinter den Toiletten am Ende des Schulhofes und machte obenrum blank, wenn das Geld stimmte, das man ihm hinhielt. Es war auf eine Art erniedrigend, sich den gierigen Händen ausliefern lassen zu müssen und auch ganz bestimmt nicht die Art, die Ronald sich als erste sexuelle Erfahrungen hätte wünschen können. Doch angesichts der Tatsache, dass es nur ein paar kurze Augenblicke waren, die jeder seinen fetten Körper berühren durfte, war es durchaus erträglich. Im Hinterkopf manifestierte sich der Gedanke, wie schlecht es dann wohl den Mädels gehen muss, die tagtäglich so betatscht werden und die Jungs auch noch denken, sie machten alles richtig. Ronald hielt sich an die Weisheit, dass Papier geduldig sei, also würde er es ihm gleich tun, während die anderen seines Alters ihre ersten Knetversuche an ihm übten. Es gewährte ihm zudem auch einen Freibrief, der garantierte, dass man ihn wirklich in Ruhe ließ, also selbst das Mobben hielt sich stark in Grenzen, denn anderenfalls lief man Gefahr, dass Ronald seine Dienste verweigerte und das galt es auf jeden Fall zu verhindern.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Ron Hellfuns»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Ron Hellfuns» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Ron Hellfuns» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.