Hendrik Asten - Nicht gleich aufessen!

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Drei Erzählungen, die in drei sehr verschiedenen Welten angesiedelt sind. Ein Autor verliebt sich in das Vorbild seiner Protagonistin. Ein Büroangestellter wird verwirrt in die Psychiatrie eingeliefert und kämpft um seine Rehabilitation. Ein Junge lässt sich freiwillig entführen.

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Das stammt aus einer Zeit, die nicht sehr angenehm war. Vielleicht erzähle ich dir später davon. Lass uns jetzt deinen Erfolg feiern und es uns richtig gut gehen lassen. Wie viel verdienst du? Erzähl! Was können wir uns jetzt leisten? Wollen wir uns nicht eine größere Wohnung suchen oder ein Haus?“

Merten schluckte, konnte nicht glauben, was er gehört hatte. Er hatte sich zwar nach Jeanne gesehnt, aber das ging ihm dann doch zu schnell. „Du weißt wie das ist, es dauert lange bis ein neues Buch fertig ist und die Kosten laufen weiter.“

Willst du jetzt den Schwanz einziehen, mit dem du so lange gewedelt hast? Ich habe dein Buch gelesen und du hast mich darin so oft gevögelt, dass ich vom Lesen Schmerzen bekommen habe und jetzt redest du von Unkosten und willst keine Konsequenzen tragen? Ohne mich wärst du nicht da, wo du heute bist.“

Jeanne, wir haben uns lange nicht gesehen und wir können nicht gleich da anknüpfen, wo wir aufgehört haben. Was erwartest du? Ich brauche ein wenig Zeit.“

Zeit? War ich nicht lange genug weg, damit du dir wirklich klar werden konntest, was du von mir willst?“

Merten wusste, dass es stimmte. Er hatte ihr in seinem Buch ohne Umschweife seitenlange Liebeserklärungen gemacht und jetzt, da sie ihm gegenüber saß, hatte er nicht den Mumm, dazu zu stehen.

Debra

„Ich rief ihn in die Umkleidekabine und gab vor, er solle das Oberteil begutachten. Ich zog den Vorhang zu und das Oberteil wieder aus. Da er nicht gleich wusste, auf was ich hinauswollte, nahm ich seine Hände und legte sie auf meine Brüste. Er verstand und es dauerte nicht lange bis wir auf dem Boden der Umkleide lagen und bald schweißüberströmt waren. Gerade als wir die Stellung wechselten und ich mich hinkniete, damit er es mir von hinten besorgen konnte, öffnete jemand den Vorhang. David hatte das gar nicht mitbekommen und machte einfach weiter, aber ich lächelte die ältere Frau an, deren Gesichtsausdruck daraufhin von entsetzt zu mitleidig bis anteilnehmend wechselte. Ich bin ihr bis heute dankbar, dass sie dann lauthals verkündete: ‚Dat is hier `ne schwierige Anprobe. Dat kann dauern‘.“

Auch Berger – bislang eher distanziert – lachte an dieser Stelle genau wie Debra.

Dies war nur eine von ihren Storys, die ein breites Spektrum erotischer Spielarten abdeckten. Keineswegs war es so, dass er sie gebeten hatte, sexuelle Eskapaden zu berichten – er hatte sie sich in dieser Hinsicht eher zurückhaltend vorgestellt, denn sie wirkte mitunter ein wenig schüchtern und in der Kombination mit ihrer verbindlichen Freundlichkeit nahezu unberührbar. Aber vielleicht kehrte sie gerade deshalb ihre andere, wilde Seite heraus, weil sie spürte, welch ein falsches Bild er sich von ihr machte.

„Schockiert es dich?“

„Zugegeben, zunächst war ich etwas baff.“

„Hast du geglaubt eine 35jährige sei noch Jungfrau?“

„Nein, aber ich hätte deinen Sex als eher konventionell eingestuft.“

„Einmal die Woche bei Kerzenschein und Schmusemusik?“

„Vielleicht.“

„Männer dürfen ihre Phantasien ausleben, Frauen nicht?“

„Natürlich dürfen sie das, aber ...“

„Aber du hast nicht gedacht, dass ich das tue?“

„Nun ja.“

„Gut, ich habe mich auch gefragt, warum ich dir das erzähle. Ich wollte einfach nicht, dass du mich für etwas hältst, was es nicht gibt.“

„Was gibt es nicht?“

„Eine Frau, die genau dem entspricht, was ein Mann sich vorstellt.“

„Ich bin nicht naiv.“

„Vielleicht habe ich es dir auch deswegen erzählt, weil ich mich selbst besser kennen lernen möchte“, mutmaßte Debra.

„Als eine Art Therapie?“

„Nenn es, wie du willst. Ich kann mich jedoch nur einbringen, in deine Geschichte einbringen, wenn du mich realistisch siehst.“

„Ich glaube, das hast du schon gut geschafft.“

„Gut, lass uns diesen Aspekt beenden. Was willst du wissen?“

„Hast du einen Traum? Einen, der dir wirklich etwas bedeutet?“

„Ich möchte reisen, entdecken, was ich noch nicht kenne. Daher auch meine Liebe zum Film, bei dem auch Reisen zu Geschehen möglich sind, die man nie selbst erfahren wird. Aber die eigene Erfahrung steht oben an.“

„Was mich an dir fasziniert hat, war wie ungewöhnlich leichtfüßig du zwischen ernsten und sagen wir mal oberflächlichen Dingen oder Themen wechseln kannst. Es wirkt auf mich, als ob du durchs Leben tanzt.“

Debra wirkte plötzlich von einem Augenblick zum anderen seltsam konsterniert.

Und weiter schreiben – diesmal wirklich

Als er Jeanne beim Ankleiden betrachtete, verspürte er wieder einen Hauch dieses ungewohnten Behagens, das für ihn vollkommen neu war. Ihn hatte diesmal nicht Jeannes Körper erregt, sondern die Vorstellung, sie zu lieben, damit meinte er nicht den körperlichen Akt, sondern Liebe als Gefühl. Er dachte, dass Männer sexuell sehr schnell erregt werden können, dann wohl noch, je nach Neigung, unterscheiden, was sie zur Erregung bevorzugen – Brünette, Blonde, Schmale, Üppige oder bestimmte Praktiken – aber diese Schemata waren austauschbar, während Merten noch nie erlebt hatte, dass ihn die Liebe selbst körperlich erregt hatte.

Berger betrachtete seine Zeilen und war versucht, sie wieder zu löschen. Wie konnte er jetzt schon über Liebe schreiben? Viel zu früh! Außerdem hatte es etwas von Herz-Schmerz-Romantik, die ihm eigentlich zuwider war. Aber später – ja später könnte er seinen Figuren durchaus gönnen, dass sie sich wirklich liebten. Liebe, was war das? Debra? Natürlich hatte er beim Schreiben an Debra gedacht. Berger löschte die Passage, wohl wissend, dass er die Zeilen nie vergessen würde und änderte sie.

Merten schlug die Augen auf und sah, dass Jeanne bereits aufgestanden war und sich anzog. Er richtete sich ein wenig auf, was sie bemerkte und ihn daraufhin stirnrunzelnd anblickte. Er ignorierte das Stirnrunzeln und reckte sich, wohlig seufzend. „Schön, dass du wieder da bist“, sagte er mit belegter Stimme.

Ihre Miene hellte sich auf und da wurde es Merten bewusst, dass er früher immer ärgerlich reagiert hatte, wenn sie, ohne sich zu verabschieden, gegangen war und er ein leeres Bett vorgefunden hatte. Aber jetzt fühlte er sich aufgrund dessen, was in der Nacht geschehen war, einfach rundum wohl.

Sie ging zum Bett und gab ihm einen Kuss. „Vielleicht wird es noch etwas dauern, bis ich zum Frühstück bleibe.“

Lass dir Zeit.“ Er griff nach ihrer Hand, die eine Kaffeetasse umfasste, und streichelte zart über den Handrücken. Sie mochte zarte, ganz zarte Berührungen.

Berger war noch nicht zufrieden. Dass seine Figuren viel zu schnell im Bett landeten, führte er auf Debras erotische Storys zurück. Die dienten ja wohl nur dazu, seine potentiellen Besitzansprüche zu relativieren. Und er reagierte darauf, indem er in seiner Phantasie genau das tat, was Debra eigentlich verhindern wollte. Er nutzte die gottgleiche Macht eines Autors, um sich die Frau zu Willen zu machen. Die leichte Variante im Verhalten Mertens gegenüber Jeanne, den er als weniger Besitz ergreifend darstellte, rechtfertigte das nicht. Natürlich sollten Merten und Jeanne irgendwann zusammenkommen, aber der Preis, den sie bis jetzt dafür zahlten, war noch zu gering, um es spannend zu halten. Also baute er eine Hürde ein.

Du erinnerst dich also, wie sehr ich diese leichten Berührungen mochte? Das ist etwas, was die wenigsten Männer gut können. Du bildest da eine Ausnahme.“ Jeanne strahlte, als habe die Erinnerung daran, ihren Ärger über seine Unentschlossenheit überlagert. „Dennoch musst du dich entscheiden, ob du diesmal wirklich investieren und nicht nur genießen willst.“

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