Eckhard Lange - Von Gott erzählen

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Über Gott haben Menschen seit jeher nachgedacht und auch gestritten. Dennoch lässt sich ernsthaft Nachprüfbares nicht über ihn aussagen. Gott ist kein Gegenstand wissenschaftlicher Erkenntnis. Angemessen von Gott reden, das heißt: Bilder gebrauchen, Geschichten erfinden. So wie Jesus es getan hat. Nur im Erfahrenen, Erlebten kommt Gott uns nahe. Und nur im Gleichnishaften lässt sich davon berichten. Man kann nicht «über» Gott reden. Aber man kann Geschichten von ihm erzählen. Alte Geschichten nacherzählen und neue hinzufügen. Und so wenigstens den Saum seines Gewandes entdecken, wie Jesaja einmal erzählt hat. Eckhard Lange, dreißig Jahre lang Gemeindepastor, hat das in vielen Predigten und manchen Erzählungen versucht.

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Aber was ist denn Leben?

Ist nicht bei dir das Leben?

Hast du - ein anderes Leben zu verschenken,

als ich es hoffe?

Meinst du das mit Glauben:

daß wir dir solches Leben zutrauen?

Es ist schwer, Herr, das zu begreifen,

wenn man so verzweifelt ist.

Ich bitte dich, laß mich jetzt nicht allein.

Ich stehe nun ganz mit leeren Händen da.

Ich weiß jetzt: Ich bin nichts vor dir.

Lehre mich doch den Glauben,

der dich wirklich ganz ernstnimmt, Herr -

und verzeih mir, wenn ich trotzdem bitte:

Komm und hilf meinem Kind - so wie du es willst.

Das dritte Stück jenes einen Tages im Leben dieses Beamten aus Kapernaum – unseres Tages mit Gott:

Jesus sagte zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt. Und der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.

Wieder die Berge um mich her, die Hitze, die Einsamkeit.

Ich möchte den Esel antreiben,

und doch zögere ich, heimzukommen.

Ich komme ja mit leeren Händen. Ich komme allein.

Und doch bin ich ganz ruhig.

Er hat ja gesagt: Dein Kind lebt. Und das genügt.

Wenn ich so darüber nachdenke auf diesem staubigen Weg,

wenn ich meine Gedanken sammle...

wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich nicht:

Was wird mich erwarten, wenn ich nach Hause komme?

Nur eins ist sicher: Mein Kind lebt.

Es wird SEIN Leben sein,

und das ist vielleicht anders, als ich es mir vorstelle,

als ich das gehofft hatte in meiner Verzweiflung.

Ja, ich möchte gern, daß der Junge gesund wird,

daß ich noch viele Tage und Jahre

mit ihm zusammen sein kann.

Ich möchte ihm erzählen von dieser Begegnung,

ihm und allen andern zu Hause.

Aber ich weiß nicht, ob es so sein wird.

Ich weiß nur:

Du wirst Leben finden, mein Kind, gottgeschenktes Leben.

Er, der Herr, hat es gesagt.

Und er hat Leben. - Er ist das Leben.

Wenn du... tot sein wirst bei meiner Heimkehr,

dann will ich nicht um dich weinen, mein Sohn.

Ein wenig vielleicht -

aber nicht so verzweifelt wie heute morgen noch.

Ich weiß, daß SEIN Wort auch dann noch gültig ist.

Wenn du aber wieder gesund wirst,

dann will ich dankbar sein.

Aber auch das wird eine andere Freude sein,

als ich sie mir heute morgen noch ausmalte

in den Träumen meiner Hoffnung.

Ich will dir dann erklären, was Leben ist, so gut ich es kann:

daß dein und mein Leben nur dann etwas bedeuten,

wenn wir es annehmen als Gottes Geschenk.

Daß dein und mein Leben mehr sind

als bloß dieses Dasein auf dieser Erde -

weil es Gottes Leben ist, an dem wir teilhaben können.

Ja, das will ich dir erklären, mein Sohn,

dir und all den andern auch.

Warum bleibt der Esel stehen?

Schau: eine Staubwolke in der Ferne.

Da kommen mir Leute entgegen.

Jetzt erkenne ich sie: Es sind meine Knechte.

Sie winken. Sie lachen.

Ich weiß... - ich weiß es ja schon: Mein Kind lebt.

Wann war das, als das Fieber verschwand?

Ja, das stimmt. Es war die Stunde, als ER es gesagt hat.

Ein Wunder, sagt ihr?

Ach - was sind Wunder! Die sagen nichts.

Aber ein Hinweis - das ist es schon. Für mich jedenfalls.

Ich will versuchen, euch das zu erklären,

so gut ich es jetzt schon kann.

Ihr seid ihm ja nicht begegnet,

ihr habt nicht erfahren können, daß er der Herr ist.

Aber ich will es euch erzählen,

damit ihr ebenso das Leben findet.

Kommt, laßt uns heimwärts reiten.

Nein, nicht wie früher,

als ihr nur Knechte wart und ich euer Herr.

Reitet doch jetzt neben mir, als meine Freunde.

Und ich werde euch sagen,

wie Gott den Menschen begegnet,

wie wir Leben finden können -

in Jesus, meinem... eurem, unserem Herrn.

Ihr müßt nur nach den Zeichen suchen.

Es gibt sie ja auch in eurem Leben.

Nein, nicht ihr allein für euch -

gemeinsam wollen wir es tun, wir alle zusammen -

als seine Knechte.

Als seine Freunde.

Und so begann das letzte Stück jenes Tages - als der Anfang für viele Tage, für ein neues Leben:

Und er glaubte mit seinem ganzen Hause

Kommentar:

Drei Vorentscheidungen haben die Form dieser Predigt bestimmt:

1. Ich verstehe diese Wundergeschichte im johanneischen Sinne als "Zeichen". Darum liegt mir daran, das Bekenntnis des Evangelisten zu Jesus als dem Herrn des Lebens loszulösen von der Beweishaftigkeit der Fernheilung. Andererseits will ich nicht eine abstrakte Theologie verkünden, sondern das in der Geschichte enthaltene personale Geschehen in den Mittelpunkt stellen.

2. Diesen - paradigmatischen - Lernprozeß des um Hilfe bittenden Vaters will ich anschaulich und damit nachvollziehbar machen. So entsteht die Idee, die innere Bewegung des Vaters ganz aus seiner Sicht heraus erzählend darzustellen, ihn also selbst sprechen zu lassen, und zwar nicht im Nachhinein reflektierend, sondern gerade im Prozeß seines Verstehens mit all seinen Facetten und auch Irrwegen. Dafür ist allerdings nötig, dies in einer kurzen Einleitung vorauszuschicken.

3. Dabei soll der Verlauf des Geschehens durch kurze Textzitate erkennbar bleiben und zugleich gegliedert werden. Insofern folge ich der Form der Homilie. - Im Textbild der Predigt habe ich das durch Schriftwechsel markiert. In der gesprochenen Predigt muß das sprechtechnisch abgesetzt werden (Ein Lektor für diese Einschübe wäre mir seinerzeit lieb gewesen).

So sind dann also diese Monologe des Königlichen Beamten entstanden als Zwiegespräch mit sich selbst und mit seinem Gegenüber. Damit wurde alle Dramatik ganz in seine eigenen Gedanken und Gefühle hineingelegt. Damit meine ich, der Gemeinde eine Möglichkeit geschaffen zu haben, den Weg eines langsam wachsenden Glaubens nachzuvollziehen - weg von der Hoffnung auf Wundergeschehen hin zu der Erkenntnis, daß Leben aus Gott anders und größer ist.

Die Beschwörungsformeln und die subtilen Erpressungsversuche, mit denen wir Gott oft genug zum Werkzeug unserer Wünsche und Lebenserwartungen machen möchten, sollen in der Gedankenwelt des Vaters ebenso stellvertretend vorkommen wie die Verzweiflung, die uns befällt, wenn wir hilflos dem Sterben zuschauen müssen. Aber wir können auch seine Erfahrungen mit Jesus miterleben, der ihm den Blick öffnet für ein neues Verständnis dessen, was Leben sein kann.

Beispiel 2: Johannes 20, 1 – 18 (gekürzt)

Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus liebhatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus, und sie kamen zum Grab. Und Simon Petrus ging hinein in das Grab und sieht die Leinentücher liegen und das Schweißtuch, das auf Jesu Haupt gelegen hatte, nicht bei den Leinentüchern, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger hinein, der als Erster zum Grab gekommen war, und sah und glaubte. Da gingen die Jünger wieder zu den anderen zurück. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Und sie wandte sie sich um sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.

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