Eckhard Lange - Von Gott erzählen

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Über Gott haben Menschen seit jeher nachgedacht und auch gestritten. Dennoch lässt sich ernsthaft Nachprüfbares nicht über ihn aussagen. Gott ist kein Gegenstand wissenschaftlicher Erkenntnis. Angemessen von Gott reden, das heißt: Bilder gebrauchen, Geschichten erfinden. So wie Jesus es getan hat. Nur im Erfahrenen, Erlebten kommt Gott uns nahe. Und nur im Gleichnishaften lässt sich davon berichten. Man kann nicht «über» Gott reden. Aber man kann Geschichten von ihm erzählen. Alte Geschichten nacherzählen und neue hinzufügen. Und so wenigstens den Saum seines Gewandes entdecken, wie Jesaja einmal erzählt hat. Eckhard Lange, dreißig Jahre lang Gemeindepastor, hat das in vielen Predigten und manchen Erzählungen versucht.

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Sie wird nicht wieder zu seinen Füßen sitzen,

nicht wieder mit ihm ziehen.

Sie wird allein sein - sie und all die anderen Jünger.

Aber es machte ihr keine Angst.

Sie wußte: Es ist gut. Seine Liebe ist da.

Sie bleibt. Niemand kann sie mir nehmen.

Gott ist da, ganz nahe bei mir:

für immer ist er da, nichts kann mich von ihm trennen -

keine Angst, keine Traurigkeit,

keine Verzweiflung, keinTod.

Sie war auf einmal ganz sicher.

Da kam eine große Freude über sie:

Alles, was der Meister je erzählt hatte

von der Liebe Gottes - es ist wahr!

Alles, was er getan hat an Güte und Barmherzigkeit -

es bleibt, es gilt für uns, für alle!

Der Tod hat es nicht zerstört.

Gott ist stärker - Gott, der das Leben ist.

Da lief sie los, so rasch sie konnte.

Was sollte sie nun noch am Grab!

Sie hatte nichts mehr verloren am Ort des Todes.

Sie eilte zurück, hin zu den anderen,

sie lachte und weinte zugleich vor lauter Freude:

"Es ist wahr," rief sie ihnen zu,

"Jesus ist nicht bei den Toten! Er ist bei Gott -

und bei uns, denn - Gott ist bei uns!"

Und sie umarmte sie alle,

wie sie so dastanden und sie anstarrten -

so, als wollte sie sie anstecken mit ihrer Freude.

Jesus hatte ihre Traurigkeit besiegt - endgültig.

Nun war da nur noch Freude -

soviel Freude, daß sie davon nur noch verschenken konnte,

so, wie der Meister einst Freude geschenkt hatte.

In seinem Namen tat SIE es nun, sie selbst.

Maria von Magdala hatte erfahren, was Ostern ist.

Und jeder kann es erfahren - auch heute.

Kommentar

Diese recht lange Perikope enthält im Grunde mehrere (ursprünglich wohl auch unabhängig voneinander erzählte) Ostergeschichten. Eigentümlich ist ihnen das merkwürdig Schwebende und Mehrdeutige, das noch zu entschlüsselnde Geheimnis des Osterwunders. Einerseits sind gerade die johanneischen Auferstehungsberichte voll realistischer Details, andererseits entfalten sie eine Symbolsprache, die nur Zug um Zug zu entschlüsseln ist. Das ist exegetisch wichtig, aber ich möchte gerade am Ostermorgen der Gemeinde nicht mit theologischen Erklärungen kommen, sondern sie in die Osterfreude hineinnehmen.

Darum habe ich mich entschlossen, diese Geschichte ganz aus der Sicht der Maria zu erzählen - und sie damit auch auf die Erfahrungen der Maria einzugrenzen. Petrus und der Lieblingsjünger spielen also in der Erzählung kaum eine Rolle, deshalb habe ich auch die Textlesung im ersten Teil der Perikope möglichst gekürzt (Die Verse 1-10 und 11-18 werden ja auch als zwei getrennte Predigtexte angeboten). Auch V. 11b-14a - sicher ein späterer Einschub nach Matth. 28,5ff - lasse ich fort, denn dieser Passus unterbricht nicht nur den Erzählvorgang, er nimmt ihm auch seine Stringenz.

In den Mittelpunkt meiner Erzählung möchte ich den Übergang von der Trauer zur Freude stellen. Dazu greife ich auf die synoptische Tradition zurück, die Maria aus Magdala nicht nur zu den Jesus begleitenden Jüngerinnen zählt und ebenfalls als (zum Teil erste) Zeugin der Auferweckung nennt, sondern auch berichtet, Jesus habe sie von "sieben Dämonen" befreit (Mark. 16,9 u. ö.), also vermutlich von einer psychisch bedingten Erkrankung.

Indem ich ihre Traurigkeit also nicht nur als Trauer anläßlich eines Todesfalles schildere, sondern als latente psychische Disposition - ähnlich einer Depression, die ja auch eine Art fremdbestimmter Trauer ist -, möchte ich den Gemeindegliedern offenhalten, eigene Traurigkeiten unterschiedlichster Art einzubringen.

Ebenso soll der "Lernprozeß," den Maria nach dem Johannesevangelium ja durchmacht, bis sie zum richtigen Verständnis des Ostergeschehens gelangt, für den heutigen Hörer nachvollziehbar werden: Die Überwindung von Trauer und Verzweiflung geschieht nicht in der - rückwärtsgerichteten - Wiederherstellung eines früheren Zustandes, sondern im Geschenk von etwas überraschend Neuem, in der Befreiung für eine andere Zukunft, in der Chance eines festen Vertrauens, in der Freude über die erfahrene und erfahrbare Nähe Gottes. Diesem Zielgedanken ordne ich das vorgegebene Erzählmaterial unter, auf ihn hin ist auch die "frei erfundene" Schilderung in der Rückblende auf Krankheit und Heilung sowie des erneuten "depressiven Schubs" angelegt.

Ostern ist für mich eine Erfahrung, die nicht nur die Auferstehungszeugen von damals gemacht haben, sondern die nacherlebbar bleibt innerhalb unseres eigenen Lebensbereiches. Das soll gerade im Miterleben dieser Geschichte vergegenwärtigt werden, und dazu ist die Erzählung ein geeignetes Medium - eine Erzählung ganz aus dem Blickwinkel dieser einen Person heraus, die ihre Erfahrung damit gleichsam als ein Modell anbietet, Ostern zu erleben.

Auch bei dieser Erzählpredigt habe ich eine längere Einführung vorweggestellt, um die Gemeinde auf die eigentliche Erzählung hinzuführen. Natürlich hätte ich auch mehr oder weniger direkt mit der Geschichte selbst einsetzen können, aber die Rücksicht auf Menschen, die vielleicht erstmals einer solchen Form von Predigt begegnen, schien eine ausdrückliche Hinführung doch nahezulegen.

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