Klaus D. Koepp - Ring der Welten 2
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Elisars Flächenstrahler verblasste vor dem intensiven Blau, das nun die gesamte Kuppel des Transhumanums in ein sternenübersätes Universum verwandelte. Begleitet von melodischen Sphärenklängen kam ein dreidimensionales, kosmisches Schauspiel in Gang, das auch Rudin erschreckte, sodass er sich eilig wieder in die Obhut von Oreade begab. In Minuten formten sich aus Sternenstaub gigantische Galaxien. Die Entstehung der rotierenden Milchstraße mit ihren Milliarden Sonnensystemen wurde als schwindelerregendes, kosmisches Drama vorgeführt. Ein strahlend heller Feuerball mit seinen Protuberanzen trat aus der Sternenmasse hervor und blendete die kleine Gruppe so sehr, dass sie sich hinter den Säulen verbergen musste, um nicht zu erblinden. Dann konnte man bald darauf die Planeten bewundern, wie sie in elliptischen Bahnen das Zentralgestirn umrundeten und einen Reigen aus Licht und Schatten zu tanzen begannen. Und endlich trat, zum Greifen nah, die junge Erde hervor, diese wunderschöne blau-weiße Kugel, in das Samtschwarz des umgebenden Weltalls gehüllt, majestätisch kreisend wie ein ungeschliffener Edelstein. Die Oberfläche mit ihren gewaltigen Ozeanen und den darauf herumwandernden Kontinentalplatten veränderte sich nach jeder Umdrehung. Ein jedes Zeitalter prägten ungeheure Umwälzungen, die das Aussehen der gedeihenden Erde auf den sich verschiebenden Landmassen immer wieder erneuerten. Irgendwann erschien dann ein gigantischer, glänzender, künstlicher Planet im Sonnensystem, der die Erschließung dieses kosmischen Juwels durch außerplanetarische Intelligenzen einleitete. Terzierra, die erste Metropole des goldenen Zeitalters der Götter, wuchs auf dem Superkontinent Pangäa heran und verschwand sogleich wieder. Das Erdmittelalter mit seinen unendlich vielen Ausprägungen von grün und braun auf den Festländern hatte begonnen. Oft blitzten Punkte kurz auf, weil die neuen Kontinente Besuch von Reisenden aus fernen Welten bekamen, die kleine Zivilisationsinseln errichteten, um die Entwicklungsphasen des Lebens auf diesem Planeten zu begleiten. Konflikte und Rivalitäten unter den außerplanetaren „Göttern“ lösten Katastrophen aller Art aus und veränderten sodann über Jahrtausende die Erde und das Sonnensystem. Eindrucksvoll zerbarst ein Planet und eine gigantische Raumstation stürzte auf die Erde herab und es kam zu einer Sintflut. Aus den biologischen Hinterlassenschaften dieser Zeiten entstand der bewusste Mensch. Erst noch als Arbeitstier der Götter, aber nach deren Verschwinden dienten sie den Menschen als Vorbilder. Unter der Herrschaft von Gottkönigen entstanden die ersten von Menschen errichteten Zivilisationen, am Indus, im Zweistromland zwischen Euphrath und Tigris und am Nil. In den letzten Sekunden der Simulation gab es eine gewaltige Explosion des Lebens und der Zivilisation auf diesem Planeten durch eine einzige Spezies, den Homo sapiens, den denkenden Menschen. Dann verblasste die Erde und der letzte Sternenstaub verlor sich in der Dunkelheit. Die Simulation war beendet. „Was für ein blendendes Schauspiel“, rief Snitz aus und massierte sich seine überreizten Augäpfel. Naila Elisars Begeisterung hielt sich allerdings in Grenzen, obwohl ihr das Drama, das ihnen soeben geboten wurde, zu denken gab. Sie war überzeugt, mit der Wirklichkeit hatte diese Simulation natürlich nichts zu tun.
„So könnte es gewesen sein“, begeisterte sich Snitz.
„Unsinn! So fantasieren es sich die Mächtigen des Masterplankalendariums zusammen“, erwiderte Elisar und hielt nach Rudin Ausschau, dem sie inzwischen alles zutraute. Aus einer Öffnung unter der Kuppel des Transhumanums wurden unerwartet weitere Lichtstrahlen herabgesandt und zu einem Körper geformt. Dann stand er plötzlich als vollständiger Mensch unter ihnen, Arthur Lassalle, der Träger des Rings. Oreade erschrak fürchterlich, als er sich neben ihr zusammensetzte. Sie zitterte am ganzen Körper.
„Charles Digmer hat recht gehabt, ein Arthur Lassalle scheidet nicht so einfach aus der Welt aus. Für ihn gelten andere Maßstäbe in Zeiten der perfekten Illusion. Aber er bleibt ein Phantom“, flüsterte Elisar und versuchte Oreade zu beruhigen. Das Phantom räusperte sich und begann auch noch zu sprechen.
„Ihr habt meinen Hinweis im Sub-Navigator also richtig gedeutet“, sprach die Erscheinung und Arthur Lassalles Stimme schien wirklich aus dem Inneren des Lichtwesens zu kommen, das ihm bis aufs Haar glich. Das Trugbild suchte nach einem Ansprechpartner, schaute sich um, schien sich aber auf niemanden einlassen zu wollen.
„Ich verstehe eure Empörung über diese geheime Forschungs-, ja Überwachungszentrale hier. Seit aber nicht zu sicher, den Antworten auf eure Fragen näher gekommen zu sein“, sagte Lassalle. „Das Transhumanum ist der gescheiterte Versuch, die überirdischen Erfahrungen in eine neuronale Form zu kleiden und Teile eines Menschen komplett zu rekonstruieren, um ihn eines Tages beliebig nach- oder umbauen zu können. Die Hologramme, die daraus entstanden sind, können auch heute noch beeindrucken. Und vielleicht begreift ihr bereits bei diesen Bildern, mit welcher Effizienz hier einst versucht wurde, das Gehirn des Menschen bis ins kleinste Detail nachzubilden.“
Der virtuelle Arthur Lassalle unterstrich seine Anwesenheit mit Gesten, die an eine erwachende Statue erinnerten und begann fast schwebend im Rund des Transhumanums herumzuwandern.
„Ich habe damals maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses Projekt gestoppt wurde. Es gibt also keinen Grund in Panik zu geraten. Aber Subworld könnte ernsthaft in Gefahr geraten, wenn ihr nicht sofort umkehrt. Natürlich verspürt ihr den Wunsch, nachzusehen, was sich noch hinter all diesen Toren verbirgt. Gebt mir deshalb die Chance, euch davon zu überzeugen, es nicht zu tun und hört mir zu. Ihr werdet dann hoffentlich einsehen, dass euch nur der Rückweg offen bleibt. Ich erinnere mich noch sehr genau an die großartigen Jahre nach Krassovs Tod etwa um 2160. Der Druck, unsere Projekte in den vorgeschriebenen Zeiträumen umzusetzen, ließ nach. Collin Athnans Ansicht, dass die Zeichen des einen Rings nichts mit der christlichen Zeitrechnung zu tun haben konnte, fand immer mehr Anhänger. Das Terraforming-Programm auf dem roten Planeten zeigte Wirkung. Wir staunten über die ersten wirklich grünen Hügel auf dem Mars und tauften diese frischen Ebenen Auenlande. Und wir glaubten, damit rückt unser Traum näher, auf dem Mars eine völlig neue und gerechte Gesellschaft zu errichten. Eine Gesellschaft, die alle Ängste, Abhängigkeiten und Vorurteile der alten Erde überwunden hatte und die sich auf neuen Strukturen des Zusammenlebens gründen sollte. Wir verfassten Traktate, die eine Bilanz enthielten über den metaphysischen Verlauf der Weltgeschichte bis zu den Konflikten in unserer Zeit und wir entdeckten in diesen Strukturen eine unheilvolle Systematik. Diese Erkenntnisse sollten als Grundlage einer möglichen Marsgesellschaft dienen und sie verbreiteten sich in allen aufgeklärten Sektoren. Gleichzeitig kamen aber Ereignisse in Gang, die wir in unserer naiven Euphorie nicht sogleich durchschauten. Wir wurden gleichsam von den aktuellen Geschehnissen überrollt. Die Spannungen zwischen den Traditionalisten unter den Daaniern, die das Jahr 2222 unter allen Umständen verteidigen wollten und den unruhigen Daanjeries wurden so groß, dass ein Ausschluss der Daanjeries von allen öffentlichen Ämtern gefordert wurde. Diese Disziplinierungsversuche waren der Beginn einer internationalen Kampagne gegen die Daanjeries. Auch unsere Ideen wurden in diesem Klima der Verdächtigungen angeprangert. Man behauptete, eine modernisierte Gesellschaft kann sich nur auf der Grundlage der bestehenden Ordnung erneuern. Unsere Utopien beschleunigen dagegen den Verfall der demokratischen Ordnung und man warf uns vor, Gegner des Masterplankalendarium zu sein. Und in der Tat, eine ganze Generation begann gegen die bekannt gewordenen Praktiken des Masterplankalendariums zu rebellieren. Ohne seine Thesen zu widerrufen, versuchte Collin Athnan seinen Einfluss geltend zu machen, um die Situation zu entschärfen. Leider ohne großen Erfolg. Natürlich verteidigte er das Masterplankalendarium, aber er wollte es umfassenden Reformen unterwerfen.
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