Klaus D. Koepp - Ring der Welten 2

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Naila Elisar, Ali Snitz, Oreade und Rudin entdecken ein verborgenes Laboratorium im Untergrund von Subworld zu dem auch Arthur Lassalle Zutritt hatte. Es kommt zutage, dass ganz Subworld von dieser geheimen Zentrale aus jahrelang überwacht wurde. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die die Vier auf der Suche nach dem Ring erfahren.

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Was ist das für ein Gefühl, eine Schwelle zu überschreiten, die etwas Endgültiges prophezeit? Einen Weg zu gehen, der vielleicht einen Lebensabschnitt beendet und eine Umkehr in die vergangene Zeit unmöglich macht. Eine Richtung einzuschlagen, die vom Schicksal gefordert wird, um bewusster leben und leiden zu können, um falsche Hoffnungen zu verlieren, die man sonst nur unnötig mit sich herumgetragen hätte. Wenn man diesen Moment einmal bewusst erleben kann, dann sollte man diesen Schritt beherzt tun und alle alten Hemmnisse und Qualen zurücklassen, sagte sich Naila Elisar, als sie den Flächenstrahler, den Oreade mitgebracht hatte, in die Dunkelheit richtete und sie gleichzeitig versuchte ihre Vorahnungen zu beschwichtigen. Nach diesem letzten Schritt schloss sich das Tor hinter ihnen und Elisar wusste, dass ihr bisheriges Leben Erinnerung war.

Vor ihnen öffnete sich eine leicht gewundene, abschüssig verlaufende Passage, die beidseitig von historisierenden Halbsäulen eingefasst wurde.

Als das Licht des Flächenstrahlers auf die vielen Wandfresken zwischen den Säulen fiel, leuchteten diese in wunderbaren Farben. Alle Fresken zusammen erzählten eine Geschichte von paradiesischen Landschaften in unberührter Natur, in der die einstige Zivilisation langsam verschwand. Ungezügelte Wassermassen, üppig wuchernde Vegetation und sumpfige Wälder breiteten sich über die letzten Reste künstlicher Territorien aus und es wirkte auf diesen Wandgemälden wie ein Reinigungsprozess, der mit den vordringenden eisigen Zeiten die letzten menschlichen Spuren auslöschte. Bild an Bild menschenleere, wütende Natur. Nach all den Jahren und vielen Umwälzungen kamen auf den folgenden Fresken dann doch wieder Menschen aus einer Höhle gekrochen. Aus einer geheimnisvollen, riesigen Kugel am Himmel senkte sich ein Lichtstrahl auf die Welt und ließ die Menschen offenbar neu erwachen.

„Eine rätselhafte Symbolik, die Pfafner-Organon da in Auftrag gegeben hat. Da reimt sich bei mir noch nichts zusammen“, äußerte sich Elisar zu dieser mythischen Farborgie.

„Eine hübsche Galerie, alles sehr stimmungsvoll. Mir gefällt´s“, fand Oreade.

„Das ist vielleicht ein Gestaltungstrend, der uns fremd erscheint, weil wir uns wenig Gedanken über sowas machen“, vermutete Snitz.

„Ich weiß nicht. Vielleicht würden uns diese Bilder etwas sagen, wenn wir wüssten, was Pfafner-Organon für die Zukunft plant.“ Naila Elisar nahm sich vor, diese Geschichte im Auge zu behalten.

Sie befanden sich jetzt am Ende des Ganges vor einem offenen Torbogen, der von zwei massiven Rundsäulen gestützt wurde. Die beiden Pfeiler und die gesamte Umgebung sahen uralten antiken Stätten ähnlich, wie sie Elisar von Bildern des klassischen Altertums her kannte. Je weiter sie in dieses bautechnische Wunder hineinleuchtete, je gewaltiger bauten sich die Pfeiler vor ihr auf. Die ersten beiden Säulen gehörten zu einem Kreis aus meterhohen Pilastern und trennten einen Umlauf von der Mitte des Platzes. Einige Stufen führten in den imposanten Innenraum des Bauwerks, das von einer Kuppel gekrönt wurde, die unterirdisch in den Stein gehauen worden war. Der Fußboden bestand aus Mosaiken, die Menschen und Tierszenen miteinander vereinten. Menschliche Körper mit nachgebildeten Stierköpfen, Pferderücken mit menschlichen Oberkörpern und zahlreiche Wesen mit vielen zusätzlichen Armen und Beinen. Die kleine Gruppe war von diesem, bei näherem Hinsehen doch sehr neuzeitlichen Tempel überwältigt und erschreckt zugleich.

„Ich erinnere mich, mal im INet gelesen zu haben, dass dieser unterirdische Bau das Mausoleum eines Superreichen hätte werden sollen, der seine wertlos gewordene Kunstsammlung mit ins Grab nehmen wollte“, sinnierte Elisar.

„Der Sub-Navigator bezeichnet diese eindrucksvolle Kulisse als Transhumanum, aber ohne näher auf die Entstehung und den Zweck einzugehen“, teilte Snitz mit.

Der innere Kreis des Transhumanums bestand aus zwölf säulengestützten Torbögen. Zu jedem Torbogen gehörte an der Außenwand des Rundbaus ein Tor. Zwölf Tore trafen im Innenraum zusammen. Über den Torbögen befand sich ein umlaufender Fries aus zwölf detailreich gestalteten Ornamenten, der erhebliche Zerstörungen aufwies. Dieser Fries sah aus wie der Teil eines noch größeren weltdeutenden Mechanismus. Das Tor, aus dem die kleine Gruppe herausgetreten war, stellte über ihnen auf dem Fries einen mechanischen Stier mit stählernen Hörnern dar. Er tug einen goldenen Ring in der Nase und über ihm zog ein Kometenschweif vorüber. Den Fries des Nachbartores zierte ein Zwillingspaar mit ungewöhnlichen Helmen, die zu den Sternen hinaufblickten. Die nächste Darstellung im Rund zeigte einen gepanzerten Krebs, der wie ein Kampfroboter aussah. Es folgte eine Abbildung, die kaum noch zu erkennen war. Oreade glaubte, sich aus den Resten des Ornaments einen Löwen zusammenreimen zu können, während Elisar im nächsten Bild über zwei künstliche Hände rätselte, die sich vor einem Zifferblatt irgendeiner Aufgabe widmeten.

„Im Zeichen der Jungfrau ist hier ein Arbeitsprozess dargestellt, der vollkommen unter dem Diktat der Zeit steht“, behauptete Snitz. Er war verwundert über diese Symbolik, nahm Elisar den Flächenstrahler aus der Hand, um den ganzen Kreis der Zeichen eilig auszuleuchten.

„Futuristische Waffensysteme halten die Erde im Gleichgewicht, ein Torso hinter einem ergonomisch gestylten Skorpion, ein Präzisionsschütze vor einem nackten Gehirn voller Implantatsteile, der Schädel eines Steinbocks, um den sich eine künstliche Schlange windet, vor dem Hintergrund eines gewaltigen Himmelskörpers. Eine Kosmologie des Grauens. Es ist kaum zu ertragen, mit dieser Sphäre konfrontiert zu werden“, entrüstete sich Snitz, drückte Elisar den Strahler wieder in die Hand und raufte sich die Haare.

„Wovor hast du Angst, Snitz? Der Mensch bereitet sich doch nur darauf vor, die Erde zu verlassen, seine alten Wurzeln abzustreifen und große Teile seines unvollkommenen, verletzlichen Körpers durch Technologie aufzurüsten, um zu einem Übermenschen zu mutieren“, lästerte Elisar.

„Wenn das Übermenschen sind, dann sind wir Untermenschen, die wertlos geworden sind. Jetzt begreife ich langsam, was es bedeutet, unvollkommen geboren zu werden“, konterte Snitz.

„Ich habe mir die Patentlisten von Pfafner-Organon angeschaut, die im INet kursieren. Sie kontrollieren neunzig Prozent des menschlichen Körpers mit diesen Patenten. Wie viel ihnen schon durch die patentierten Implantate vom Gehirn gehört, ist geheim. Aber hier kann man etwas von den Absichten der „Menschwerdung“ erahnen, die Pfafner-Organon verfolgt“, erklärte Elisar.

„Wir sind vielleicht alle schon Marionetten dieses Großkonzerns“, behauptete Snitz.

„Die Tore des Transhumanums scheinen verschlossen zu sein und hinter dem Zeichen des Wassermanns steigt die leuchtende Erde empor, Symbol des Masterplankalendariums. Was hat sich hier abgespielt ?“, wollte Elisar wissen, ohne sofort eine Antwort zu erwarten. Das letzte Zeichen auf dem Fries der Fische hatte ein Loch. Dieses Loch war tief, dunkel und zu perfekt, als dass es durch einen spontanen Gewaltakt zustande gekommen sein konnte. Vielleicht ist diese Leere der Schlüssel zum Verständnis des Transhumanums, dachte Elisar.

Rudin hatte sich angesichts dieser düsteren, kalten Höhlengebäude an der Hand von Oreade ganz ruhig verhalten, war aber stets bereit, den Dingen auf den Grund zu gehen. Im Torbogenhaus des Widders wurde er auf einen kleinen Knopf an der Wand aufmerksam, der immer, wenn das Licht des Strahlers auf ihn fiel, leuchtete. Seine Neugier war geweckt. Er entzog sich geschickt Oreades all zu festem Griff, um das auffallend helle Ding zu untersuchen. Dieser schlichte Knopf ermöglichte Rudin sogleich den Zugriff auf das Innenleben des Transhumanums, das von seiner altertümlichen Fassade her so gar kein Innenleben vermuten ließ. Er löste ein autonomes Bedienungselement aus den technischen Innereien heraus, der umlaufende Fries begann sich zu drehen und setzte das Planetarium des Transhumanums in dem Augenblick in Gang, als Oreade ihn für einen kurzen Augenblick nicht im Blick hatte.

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