Klaus D. Koepp - Ring der Welten 2

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Naila Elisar, Ali Snitz, Oreade und Rudin entdecken ein verborgenes Laboratorium im Untergrund von Subworld zu dem auch Arthur Lassalle Zutritt hatte. Es kommt zutage, dass ganz Subworld von dieser geheimen Zentrale aus jahrelang überwacht wurde. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die die Vier auf der Suche nach dem Ring erfahren.

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„Trotzdem, in den frühen Jahren dieser Automaten hat man schon mit sehr primitiven, neuronalen Scylertypen experimentiert, die einigen von ihnen einen freiwilligen Handlungsablauf gestatteten. Sie sollten schon damals eine Situation selbständig beurteilen können. Darum traue ich ihnen nicht, wir müssen hier so schnell wie möglich verschwinden. Ich habe das Gefühl, es könnte unangenehm werden“, gab Elisar zu bedenken. Immer mehr Borgonen drängten sich an die kleine Gruppe heran. Sie balancierten seltsam skurril mit ihren Köpfen, als ob sie einen stummen Dialog untereinander führen würden. Dann begannen sich verschiedene Teile ihrer Körper zu verändern. Brustbereiche öffneten sich und dünne Schlauchenden fielen heraus. An den Metallhänden erschienen seltsam gebogene Klemmen und Zangen. Direkt neben Elisar zeigte sich aus einem Borgonenfinger heraus eine Nadel.

„Mir reichts jetzt“, kreischte Elisar und sprang auf. Snitz reagierte ähnlich. Er hatte einen möglichen Fluchtweg gefunden. Ein rot blinkender Pfeil auf dem Display des Sub-Navigators schien ihnen den Weg dorthin weisen zu wollen.

„Sie sind eingeschnappt und jetzt wollen sie uns zeigen, wie künstlich Intelligent sie wirklich sind. Folgt mir und verhaltet euch dabei völlig normal“, empfahl er der kleinen Gruppe.

„Was heißt hier normal? Sollen wir uns von den Stahlköpfen höflich verabschieden oder so tun, als gäbe es sie nicht? “, fragte Elisar und gab Oreade einen Schubs, weil Rudin ihr im Gesicht klebte und mit ihr turteln wollte.

Der große Flur lag, von feinsten Staubfasern verhangen, im trüben Lichtschatten der stellenweise verbogenen Wandelemente und verlor sich im Dunst der unreinen Lichtquellen. Die kleine Gruppe folgte Snitz ins Ungewisse. Sofort formierten sich die Borgonen zu einer Marschkolonne, die nur einem Befehl zu gehorchen schien. Im Stechschritt, der durch die Gänge hallte, nahmen sie die Verfolgung auf. Snitz fand alles so vor, wie es der Sub-Navigator anzeigte. Flure kreuzten sich und führten in beiden Richtungen ins Endlose. Köpfe, Arme und Beine von Borgonen lagen umher, als ob hier vor langer Zeit ein Kampf stattgefunden hatte. Als sie an der Büro-Abteilung 01 vorbeigehetzt waren, bog Snitz in eine Sackgasse ein. Ein schwarzes Wandelement mit der Nummer Null-Null, versperrte ihnen den weiteren Weg. An dieser Stahlwand endete abrupt ihre Flucht.

„Hier irgendwo muss sich der Haupteingang befinden“, behauptete Snitz und suchte hastig nach etwas Greifbarem. Auf den ersten Blick war nichts zu erkennen, was einen Öffnungsmechanismus hätte andeuten können. Auf dem Boden befand sich ein Halbkreis aus Metallplatten, der vor der schwarzen Wand endete. Die erste Reihe der Borgonenhorde marschierte bereits um die Ecke, als Oreade ein winziges Kreiselement auf dem schwarzen Untergrund entdeckte, dass fast nur zu ertasten war. Rudin begann sofort damit zu spielen, oder was auch immer seine Fingerbewegungen zu bedeuten hatten. Eine Mauer aus Borgonen schritt donnernd und unaufhaltsam auf sie zu. Elisar und Snitz blieb fast das Herz stehen. Sie blickten hilflos der Masse an Metall entgegen, die sie gleich zu zerquetschen drohte. Einen allerletzten Meter schoss die Truppe noch voran, dann zischte es. Snitz glaubte einen Blitz gesehen zu haben. Ein Stoß ging durch die Mannschaft der Robots und die Disziplin war augenblicklich dahin. Alles torkelte durcheinander. Die Borgonen schienen wieder so ahnungslos zu sein wie vorher und jeder Metallkopf versuchte sich wieder an sein individuelles Programm zu erinnern. Rudin kicherte und der Rest atmete auf.

„Anscheinend befinden wir uns innerhalb des Rings in einer Tabuzone“, rätselte Elisar. „Man hat also damit gerechnet, dass diese Monster auch mal absurden Befehlen gehorchen würden.

„Trotzdem bleibt uns der Haupteingang verschlossen“, bedauerte Snitz und suchte weiter nach einer Möglichkeit, die Pforte zu öffnen. Das Kreiselement, dass Oreade entdeckt hatte, schien jetzt in der Mitte zu leuchten. Was konnte das bedeuten? Im selben Moment wurde es laut am anderen Ende des Ganges und das Reinigungsmobil bog eilig wie immer um die Ecke. Der synthetische Saubermann benutzte einen Fernbedienungsschlüssel um ihnen das Tor zu öffnen. Rudin hatte sich erlaubt, mit einigen flinken Fingerbewegungen den stählernen Hausmeister zu benachrichtigen und Oreade zeigte sogleich, wie stolz sie auf ihn war.

Die Torflügel schoben sich nun ineinander und verschwanden in der Wand. Dahinter vervollständigte sich der Kreis auf dem Boden und bildete so etwas wie eine Schleuse. Ein Schrankelement mit weißen Kleidungsstücken und anderen Assessoires glitt aus einer Nische heraus.

„Wenn wir uns für die kommenden unbekannten Räume eine fremde Haut überstreifen müssen, ist damit zu rechnen, dass wir gefährlichen Stoffen begegnen, die wir nicht kennen und denen wir wehrlos ausgeliefert wären. Sind wir nicht besser beraten, wenn wir erst einmal umkehren?“, riet Snitz. Elisar wollte nichts davon wissen. Sie zog unverdrossen ein Kleidungsstück aus dem Schrank. Dabei sprang ihr sofort ein Schriftzug ins Auge, der das ganze Rückenteil des Anzugs ausfüllte: Pfafner-Organon.

„Das ist ja interessant. Zu Pfafner-Organon gehören die Trion-Labs, für die Arthur Lassalle in Scientropoli gearbeitet haben soll. Wusstet ihr das? Pfafner-Organon, auch genannt P.O. ist eine der sechzehn großen Denkfabriken, die den Lebensraum auf der Erde umgestalten. Ich habe einiges über diesen mächtigen Menschenverwerter in Erfahrung bringen können und jetzt kommen wir vielleicht der Realität ein wenig näher. Lasst uns das Risiko eingehen. Ich möchte nicht mit der halben Wahrheit nach Subworld zurückkehren und nur Ratlosigkeit verbreiten. Das könnte falsch verstanden werden“, antwortete Elisar.

„Nun denn, unser Leben ist sowieso nichts mehr wert, wenn sie uns erst einmal entdeckt haben“, murrte Snitz und griff sich ein Haarnetz in dem er nur mit Mühe seine ganze Haarfülle unterbringen konnte. Oreade hatte unterdessen Gefallen an der weißen Bekleidungskollektion gefunden und probierte bereits das dritte Teil aus, was ihr aber immer noch nicht so recht zusagte.

„Probier du das Naila, ich wirke darin wie aufgeblasen. Damit kann ich mich nicht sehen lassen“, bemerkte sie und hielt schon das nächste Stück an ihren Körper an. Rudin war unterdessen völlig im Schrank verschwunden und tauchte nun wieder in einer Montur auf, die alle amüsierte. Er trug eine dicke Schutzbrille mit dunklen Gläsern und einen offenen weißen Kittel, der unendlich über den Boden schleifte.

„Wenn uns hier jemand sehen würde, der könnte uns für die dilettantischen Ärzte aus der neuen INet-Comedy Serie von „NatTV“ halten“, fand Elisar und sicherte gerade deshalb trotzig den Verschluss ihres Anzugs. Neben absoluter Verblüffung prägten Unsicherheit und Angst ihren momentanen seelischen Zustand, gegen den sie sich zu wehren versuchte. Das Andenken an Arthur Lassalle hinterließ bei ihr völlige Ratlosigkeit. Sie empfand nur noch Wut und Enttäuschung, wenn sie über seine hehren Worte nachdachte, die sich nun als rücksichtslose Heuchelei herausstellten. Und sie bekam Bauchschmerzen, bei dem Gedanken, dass immer noch ein winziger Rest von mitleidigen Gefühlen sie zwang, diesen Widerspruch auszuhalten.

Die Mannschaft war nun gut verpackt und mit dem Schließen des Schrankelements öffnete sich die Schleuse in einen dunklen, leeren, unübersichtlichen Gang hinein. Es roch nach Äther und Chlor, nach Schweiß und Urin und nach faulendem Blut. Oreade wusste plötzlich, wie man diese kleinen grünen Lappen mit den weißen Schlaufen verwenden musste, die überall in den Taschen der Schutzanzüge steckten. Man band sie sich vors Gesicht, um nicht kotzen zu müssen. Das hatte sie irgendwo schon einmal gesehen.

2. Das Transhumanum

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