13. EHRLICHKEIT 13. EHRLICHKEIT Du musst Dich nicht mehr selbst belügen.
14. EI
15. EISBÄR
16. ELEFANT
17. EMPATHIE
18. EMPFINDEN
19. ENTE
20. ESEL
21. FAMILIE
22. FERKELKASTRATION
23. FISCH UND FISCHPRODUKTE
24. FLEISCH
25. FUCHSSCHWANZ
26. FUTTER
27. GALLE–BÄR
28. GEFLÜGEL
29. GELATINE
30. GERECHTIGKEIT
31. GEWOHNHEITSTIER
32. GLÜCK
33. HAUSTIER
34. HONIG
35. HUMMER
36. HUNDERENNEN
37. INHALTSSTOFFE
38. JAGD
39. KETTEN
40. KLIMAKRISE
41. KOPI LUWAK
42. KOSMETIK
43. KÜKENSCHREDDERMASCHINE
44. KUH
45. LAB
46. LAMM
47. LEBEN
48. LEDER
49. MASSAKER
50. MEER
51. MILCH UND MILCHPRODUKTE
52. NACHFRAGE
53. PELZ FELL TIERHAAR
54. PFERD
55. PMSG
56. PONY
57. REGENWALD
58. RESPEKT
59. RIND
60. ROBBENSCHLACHTEN
61. RODEO
62. SADISMUS
63. SCHÄCHTEN
64. SCHAF UND ZIEGE
65. SCHLACHTHAUS
66. SCHNECKE
67. SCHWEIN
68. SEIDE
69. SELFIE – WAHN
70. SHRIMPS UND ANDERE KREBSTIERE
71. SILVESTER-KNALLEREI
72. SOUVENIR
73. STIERKAMPF
74. STOPFLEBER
75. TANZBÄREN
76. TIERFREUND
77. TIERKAMPF
78. TIEROPFER
79. TIERTRANSPORT
80. TIERVERSUCH
81. TINTENFISCH, KALMAR, OKTOPUS
82. TOD
83. TRADITION
84. TREKKING
85. TROPHÄE
86. VERÄNDERUNG
87. VERANTWORTUNG
88. VOGEL/ZUGVOGEL
89. WAL
90. WASSERVERBRAUCH
91. WEIHNACHTSGANS
92. WELTHUNGER
93. WIENER SCHNITZEL
94. WILD
95. WOLLE
96. WÜRDE
97. YULIN DOG FESTIVAL
98. ZIRKUS
99. ZOO
100. ZUSAMMENHANG
Vor allem Rinder werden heute noch oft ihr Leben lang angebunden. Kühe und Kälbchen – bis zu acht Jahre sind sie gezwungen, an der gleichen Stelle zu stehen. Sie können nicht laufen oder springen, wie sie es in Freiheit gerne tun, sondern sind Gefangene, jede Sekunde ihres traurigen Daseins.
Landwirte wehren sich gegen ein Verbot und der Widerstand der Agrarverbände ist groß. Hier werden, wie so oft, die Interessen großer Lobbygruppen vertreten.
Wie einige andere Tiere wird z.B. auch der wilde Greifvogel in der Falknerei in die Anbindehaltung gezwungen.
Überhaupt werden Milliarden von Tieren gewaltsam ihrer Freiheit beraubt.
Ein Instrument zur Behandlung und Vermeidung von bakteriellen Infektionskrankheiten.
In der Tierhaltung gilt: je mehr Tiere, desto schlechter die Bedingungen, desto höher die Ansteckungsgefahr, desto höher der Einsatz von Medikamenten. Es entstehen zunehmend multiresistente Keime und die Arzneimittel verlieren ihre Wirkung. Wichtige Reserveantibiotika sind bereits im Einsatz.
Kein Betrieb wird ein wirtschaftliches Risiko eingehen, weshalb Präparate wie Antibiotika auch vorbeugend verabreicht werden. Schlimm für die Tiere. Schlimm für Dich. Im Jahr 2050 werden mehr Menschen an Infektionen sterben als an Krebs.
Du bist gegen Grausamkeit, gegen Gewalt und Krieg, gegen Hunger und Qual, gegen Leid und Zerstörung.
Dann machst Du keinen Unterschied zwischen Menschen und anderen Tieren, egal ob groß oder klein, auf zwei oder vier Beinen, mit Flügeln, krabbelnd oder schlängelnd, zu Wasser, zu Lande, unterirdisch oder in der Luft.
Du lebst, was Du fühlst.
Du bist glaubwürdig.
Kommerzielle Fischfarmen in Zuchtbecken, Teichen und Netzgehegen.
Massentierhaltung im Wasser für Fische, Krebs- und Weichtiere.
Darunter fallen Süßwasserfische wie Karpfen, Forellen, Buntbarsche (Tilapia) oder Welse (Pangasius, Clarias) sowie Meeresfische wie Lachs, Thunfisch, Wolfsbarsch oder Dorade, die Flusskrebs- und Austernproduktion.
Leben auf engstem Raum. Krankheiten sollen durch den Einsatz von Chemikalien und Antibiotika bekämpft werden.
Diese sowie Nahrungsreste und der Kot der Tiere verursachen in der Regel große Umweltschäden.
In den Mittelmeerländern und auch in Asien ist es üblich, Fische aus Aquakultur nach dem Abfischen lediglich auf Eis zu packen, wo sie in einem minutenlangen Todeskampf ersticken.
Das Futter für Fische in der Aquakultur besteht zu großen Teilen aus Fischen des Meeres.
Zur Herstellung von einem Kilogramm Fisch aus Aquakultur werden zwei bis fünf Kilogramm Wildfisch aus dem Ozean zur Fütterung verbraucht, was die Überfischung massiv verstärkt.
Der Bestand sogenannter "Industrie-fische" wie Hering, Anchovis, Sardellen und Sandaale reicht nicht mehr aus um den Bedarf an Fischmehl und -öl zu decken. Fischmehl wird deshalb häufig ersetzt durch Pflanzenproteine aus Soja oder Raps. Diese stammen jedoch oft aus Monokulturen, welche durch den Einsatz von Pestiziden oder Gentechnik wiederum negative Auswirkungen auf die Umwelt haben.
Die Aquakultur vereinnahmt große Flächen in den Küstenregionen tropischer und subtropischer Länder. Dem Bau der Zuchtfarmen fallen wertvolle Lebensräume wie Mangrovenwälder zum Opfer.
SCHLACHTUNG, HÄUTUNG, SCHMERZ BEI VOLLEM BEWUSSTSEIN
Immer mehr aufgedeckte Fälle belegen, dass sehr viele Tiere in Schlachthöfen (und nicht nur dort) noch bei vollem Bewusstsein aufgehängt, aufgeschnitten gestochen oder auf andere grausame Weise ermordet werden und oft vorher noch der Quälerei oder Ermordung ihrer Artgenossen zusehen müssen.
DEIN EIGENES BEWUSSTSEIN
wird erweitert.
Ein Tier wird niemals zu Tode gestreichelt.
Sicherlich gibt es Menschen, die Tiere besser behandeln als andere und strengere Richtlinien befolgen, doch auch die biologische Tierwirtschaft dient letztendlich nicht dem Wohl der Tiere, sondern nur einem Zweck: Geld zu verdienen und Profit zu machen. Zahlreiche Skandale in der Bio-Tierwirtschaft bestätigen das Irreführen des Verbrauchers. Eine Bio-Milchkuh ist eine Kuh, der ihr Kalb weggenommen wurde. Ein männliches Bio-Küken wird auch geschreddert. Ein freilaufendes Reh wird mitten im Leben erschossen. Und auch dem Bio-Schwein wird das Blut aus dem aufgeschnittenen Hals tropfen.
Wer seinen Standpunkt ändert,
gewinnt neue Einblicke.
Versetze Dich einmal in die Lage eines Tieres, sei es auf dem Weg zum Bolzenschuss in der Warteschlange des Schlachthauses, fixiert im Eisengestell des Tierversuchslabors oder im festen Griff eines Menschen, der Dir die Haare gewaltsam aus Deiner Haut reißen wird.
Vielleicht ist der Bommel an Deiner Mütze aus dem Fell eines Tieres, das wehrloses Opfer von Gewehrschüssen wurde, ausschließlich zu diesem Zweck grausam in engen Käfigen gehalten und getötet oder in heimtückischen Fallen gefangen wurde.
Kunstpelz wird häufig bewusst fälschlich als solcher etikettiert, obwohl es sich um Echtpelz handelt. Echtpelz ist heutzutage oft billiger als Kunstpelz.
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