Gerhard Wolff - Janas Entscheidung
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„Aber, du hast aufgeschrien, als ich dich an der Brust massiert habe“, ließ er nicht locker. „Hast du da Schmerzen?“
Sie schwieg, hoffte, dass er sie in Ruhe ließe und gleichzeitig, dass sie mit ihm darüber reden könnte.
„Du hast da Schmerzen!“, bohrte er nach. „Warum sagst du mir nicht, dass du da Schmerzen hast?“
Sie drehte sich zu ihm um. „Ich möchte da keine Schmerzen haben. Es ist so schön, wenn du mich da streichelst und ich möchte, dass du auch bekommst, was du willst.“ Sie schwieg wieder und sah ihn flehend an.
„Aber es tut dir weh, wenn ich dich massiere und du willst gleichzeitig kein Spielverderber sein“, vermutete er.
Sie nickte ängstlich, weil sie nicht wusste, wie er reagieren würde.
Er dachte nach. „Lass mich bitte mal deine Brust abtasten“, bat er.
Sie sah ihn überrascht an.
„Ich werde ganz vorsichtig sein“, versprach er. „Und ich fange mit der linken Brust an. OK?“
Sie sah ihn kurz an, dann nickte sie zum Zeichen der Einwilligung.
Er streichelte die Brust, dann begann er, sie zu massieren, bis er sie fest drückte.
Claudia ließ es regungslos über sich ergehen.
„Jetzt gehe ich zur anderen Brust“, meinte Paul. „Ich werde ganz besonders vorsichtig sein!“, versprach er.
Claudia nickte wieder, aber bereits als er sie ganz leicht berührte, schrie sie wieder auf.
Paul zog erschrocken die Hand zurück und starrte Claudia ängstlich an.
Die sah ihn ebenfalls erschrocken an.
Sie schwiegen eine Weile.
„Du solltest zu einem Arzt gehen, Claudia!“
„Ach, dafür habe ich doch gar keine Zeit! Die Kinder und die viele Arbeit und was weiß ich, was noch!“, rief sie aus.
Er sah sie tief besorgt an. „Du musst dringend zu einem Arzt. Lass dir morgen gleich einen Termin geben, und mache es dringend. Damit ist nicht zu spaßen!“
Sie sah ihn noch ängstlicher an. „Meinst du, es ist etwas Schlimmes?“
Er spürte ihre Furcht. „Nein, wahrscheinlich nur eine Zyste. Die hat man in vielen Geweben mal. Aber auch die muss behandelt werden.“
„Du siehst so geschockt aus. Denkst du, es ist etwas Schlimmeres?“ Sie fühlte sein Entsetzen.
Er dachte nach, was er ihr sagen sollte. „Lass es bitte so schnell, wie möglich abklären, ja!“, bat er sie. „Und jetzt wollen wir schlafen!“
Er umarmte sie und hielt sie fest. Erst nach langer Zeit, fielen sie in einen nervösen Schlaf.
13
„Echt lieb von dir, dass du mich zu deinem Geburtstag einlädst, Schwesterherz!“, schmunzelte Sören, Janas Bruder. „Auch wenn dir klar sein muss, dass ich nicht kommen kann!“
Sören war Betriebsleiter in der mexikanischen Filiale einer internationalen Firma tätig. Obwohl es schon 22 Uhr mexikanischer Zeit war, saß er noch in seinem Büro in Mexiko City und arbeitete.
„Na ja, vermutet habe ich es ja schon!“, kommentierte Jana seine Antwort traurig.
„Ich kann hier wirklich nicht weg. Ich arbeite auch jetzt noch!“
Jana lag in ihrem Bett und hielt sich das Handy ans Ohr. „Oh, ich habe dich doch hoffentlich nicht bei der Arbeit gestört. Ich dachte, ich hätte die Zeitverschiebung beachtet. Ich dachte, wenn ich nach 18 Uhr anrufe, dann erwische ich dich vielleicht schon zuhause“, stammelte sie verlegen.
Aus dem Handy erklang ein schallendes Lachen. „Du bist gut!“, lachte Sören. „Ich arbeite meist bis 24 Uhr und dann schon wieder ab acht. Wenn man nicht hinterher ist und alles unter Kontrolle hat, machen die hier mit einem, was sie wollen. Obwohl, ich glaube, das ist überall so. War jedenfalls so, wo ich bisher war! Aber nicht mit mir, Jana, das kannst du mir glauben. Nicht mit mir!“ Wieder ertönte schallendes Lachen.
Eine Weile dachte Jana schweigend nach und überlegte, ob sie sagen konnte, was sie dachte. Sie wollte Sören nicht verletzen. Schließlich rückte sie doch mit der Sprache heraus. „Da hast du aber keine Zeit, eine Frau zu finden und eine Familie zu gründen!“
Wieder ertönte Lachen aus dem Handy. „Nein, Jana, das habe ich nicht!“ Sören schien sich vor Lachen den Bauch zu halten. „Ich weiß schon wie du tickst, Jana. Frau, Kinder, Familie und so. Glaub mir, ich will das nicht und ich vermisse nichts!“
„Ich kann mir das nicht vorstellen, so ganz allein!“
„Ich bin gerne allein. Ich habe keine Nerven für den täglichen Hickhack mit einer Frau oder das Kindergeplärr. Nein, die Nerven habe ich nicht!“
Er machte eine Pause, weil er wohl etwas an seinem Schreibtisch machte. „Wenn ich hier mit einem Stress habe oder einer nicht spurt, dann werfe ich ihn einfach raus.“ Er schmunzelte plötzlich süffisant. „Und glaub mir, für alle anderen Bedürfnisse findest du auf der ganzen Welt immer jemanden. Ist auch nicht so langweilig, wie immer mit der gleichen!“
„Also Sören, hör mal!“, meinte Jana empört.
„Lass die Heuchelei, Jana. Du weißt, ich mag das nicht!“, entgegnete er nun ernst. „Nein, nein, nein. Ich weiß, dass das die meisten Leute nicht verstehen, aber ich sehne mich nach niemandem! Ich brauche und ich will keine Familie.“
„Ich glaube, ich würde sterben vor Einsamkeit!“, warf Jana ein.
„Ich bin hier rund um die Uhr beschäftigt, glaub mir. Ich habe gar keinen Gedanken an Einsamkeit!“
„Man kann auch einsam sein, obwohl man nicht allein ist. Wie ich so deinen Birdie kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass er all deine Träume erfüllt. War doch früher dauernd unterwegs, das Schlitzohr. Und mit Heirat und Familie ist es doch bei euch auch nichts, oder hab ich was verpasst. Übrigens, ich hätte auch keine Zeit zu eurer Hochzeit zu kommen. Habe hier einfach zu viel zu tun!“
Jana ärgerte sich ein bisschen und wollte es Sören zeigen. „Und du, du opferst dich für eine Firma auf, gibst dein Leben für die Firma, deren einziges Ziel es ist, noch mehr Profit zu machen. Dann gehst du in Pension, niemand dankt dir deine Arbeit, deine Nachfolger schimpfen auf dich, die Firma macht noch mehr Profit und dein Leben ist verschwendet. Dann sitzt du alt und allein irgendwo und erkennst, dass dein Leben umsonst war!“, bellte sie ihn an.
„Hoppla, da hab ich wohl einen wunden Punkt angesprochen, mit dem Thema Heirat, Kinder und Familie. Ist wohl mit Birdie nicht hinzukriegen?“
„Das geht dich gar nichts an, du Angeber!“, schrie Jana wütend ins Handy.
Wieder ertönte Lachen aus dem Handy. „Ganz ruhig, Jana. Wenn du mich fragst, ist Birdie auch nicht der Richtige für die Sache. Ist doch ein Taugenichts, der selbst gar kein Interesse hat an Familie und so. Das bildest du dir doch nur ein. Lass die Finger von ihm und such dir einen anderen!“
„Das geht dich gar nichts an. Denk lieber über das nach, was ich dir gesagt habe. Du wirst alt und verlassen sterben, das wirst du!“
Wieder lachte er. „Glaub mir, Jana, ich tue das hier gar nicht für die Firma. Und auch nicht für Geld!“, begann er wieder und machte eine geheimnisvolle Pause. „Ich tue es, weil es meine Berufung ist. Und weil ich der Beste sein will. Weil ich einfach der Beste im ganzen Unternehmen sein will. Das, und allein das, ist mir wichtig. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja später noch was in Richtung Familie. Aber im Moment und in den nächsten Jahren, da zählt nur das, weil nur dieses Gefühl, der Beste, der Wichtigste zu sein, für mich zählt. Das ist es, was mich glücklich macht. Das Gefühl, hier der Wichtigste zu sein, dass macht mich glücklich, sonst nichts!“
„Aber, es kann doch nicht der Sinn des Lebens sein, sich für eine Firma aufzuopfern! Da verpasst man doch alles im Leben!“, warf sie ein.
„Ich opfere mich nicht für eine Firma auf!“, konterte er. „Ich lebe meine Berufung! Das ist das, was meinem Leben einen Sinn gibt. Und deswegen folge ich dieser Berufung!“
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