Gerhard Wolff - Janas Entscheidung
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„Danke!“, meinte sie ehrlich.
„Also, dann, was soll ich jetzt mit nach oben nehmen?“
10
„Oh, schaut mal, Jana hat den Brautstrauß gefangen!“, rief einer der Hochzeitsgäste seiner Frau zu und begann zu klatschen.
Auch alle anderen Hochzeitsgäste klatschten Beifall und jubelten. „Jana, Jana!“, riefen einige.
„Na, da sind wir aber gespannt, was du uns da zu sagen hast?“
Jana stand verlegen da, sah von einem zum anderen und wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie war abgelenkt worden, als die Braut den Strauß hinter sich warf, als sie sich wieder ihr zuwandte, flog ein schwarzer Schatten auf sie zu, sie hob reflexartig die Hände zum Schutz, dann berührte etwas ihre Hände, sie griff zu. Da hatte sie den Strauß gefangen.
Jana räusperte sich verlegen. „Ich, ich wollte, äh, …!“
Sie sah zu Birdie. Der stand mit breitem Grinsen neben ihr. Das verwirrte sie.
„Birdie, kannst du uns etwas sagen, Jana bringt ja kein Wort heraus, so aufgeregt ist sie!“
Jana wusste wirklich nicht, was sie sagen sollte. Sie waren schon eine ganze Weile zusammen, sie hatte schon des Öfteren darüber nachgedacht, zu heiraten, sehnte sich irgendwo danach, verheiratet zu sein, eine Familie zu haben, kannte Birdies ablehnende Haltung und wagte es deshalb nicht, das Thema anzusprechen. Nun sah sie Birdie fragend an, wunderte sich über sein Grinsen, das sie richtig nicht als Lächeln identifizierte.
„Ich will euch nicht eure Illusionen rauben!“, begann er.
„Ooohhhhh!“, riefen die Umstehenden.
„Damit meine ich mehr, als ihr denkt!“
„So?“, fragte eine Frau spitz. „Was kann man da mehr meinen, als man denkt?“ Alle lachten.
Aber Birdie blieb ganz souverän. „Ich meine damit, dass ich euch den Glauben an den Firlefanz, der hier heute abgeht, nicht nehmen will!“
„Ohhhh!“ Die Festgemeinde verstand und war enttäuscht, wollte sich nicht aus der Stimmung bringen lassen.
„Doch, doch, nun müsst ihr schon meine Meinung ertragen!“, fuhr Birdie unbeirrt fort. „Ihr wolltet es so!“ Er räusperte sich. „Ich glaube nicht an die Ehe. Ich denken, dass man sich schon eine Weile attraktiv findet, liebenswert findet, aber ein ganzes Leben. Schaut euch doch um! Die meisten Ehen gehen doch schief.“
„Spielverderber!“
„Ich für meinen Teil brauche die Ehe nicht, ich will nicht verheiratet sein, weil ich nicht an die ewige Dauer glaube. Das ist klar!“
„Arschloch!“, rief eine Frau.
„Außerdem!“ Birdie hob den Zeigefinger. „Jana und ich haben unser Reihenhaus gemeinsam gekauft. Da sind wir sozusagen kalt verheiratet!“, grinste er.
„Ohhhh!“, raunte die Menge wieder. Einige winkten mit der Hand ab. „Den kannste doch vergessen!“
„Ihr wolltet meine Meinung wissen. Nun müsst ihr damit leben!“
„Und Jana, was meint eigentlich Jana dazu?“, fragte plötzlich jemand.
Sofort war es totenstill, alle wandten sich Jana zu und sahen sie interessiert an.
Sie stand ein bisschen zusammengesackt da, richtete sich schnell wieder auf, mit einem Gefühl aus Enttäuschung und Verunsicherung. Dann zwang sie sich zu einem Lächeln. „Ich denke genauso, wie Birdie!“, log sie.
„Ohhhhh!“, riefen die Umstehenden.
„Dann gib den Strauß gefälligst her!“
„Ja, warum fängst du den Strauß erst und willst ihn dann doch nicht?“
„Gib ihn der Braut, sie soll nochmals werfen!“
„Aber, nicht dass du ihn wieder fängst!“
So riefen die Gäste durcheinander und lachten laut. Sie waren wieder guter Stimmung, wollten sich den Tag nicht von Birdie verderben lassen.
Jana gab schnell den Strauß zurück. Sie lächelte dabei, aber sie war den Tränen nahe. Und sie konnte Birdie nicht ansehen.
11
„Na, macht die Alte wohl wieder Stress?“, fragte Robbie und grinste Birdie von oben herab an.
Der blickte vom Schreibtisch hoch und verzog gequält lächelnd die Miene. „Sieht man mir das an?“
Robbie setzte sich an den Schreibtisch, der Birdies Schreibtisch gegenübergestellt war. „Was will sie denn wieder?“
Birdie schnaufte tief durch. „Was wird sie wollen, das Übliche!“
Robbie schüttelte ungläubig den Kopf. „Ich dachte, ihr hättet das ein für alle Mal geklärt!“
Birdie atmete tief durch. „Das dachte ich auch!“
„Und?“
Birdie lehnte sich zurück. „Ich dachte, dass sie nach dem letzten Streit den Kinderwunsch aufgegeben hätte. Aber denkste: Kommt einfach immer wieder durch.“ Er schüttelte den Kopf. „Es ist bei uns jetzt immer das Gleiche: Sie bringt ihren Kinderwunsch vor, ich mache ihr klar, dass ich nicht daran denke, mir meine angenehme Lebenszeit kaputt machen zu lassen, …!“
„… und unsere!“, warf Robbie ein.
„… dann streiten wir, dann fließen die Tränen, wir versöhnen uns, beschließen, das Thema ruhen zu lassen, eine Weile geht es gut und dann kommt es wieder durch und das Ganze geht von vorne los!“
Die beiden sahen sich eine Weile schweigend an.
„Das ist nicht gut!“, meinte Robbie. „Das ist gar nicht gut!“
Birdie schüttelte den Kopf. „Und sie begreift gar nicht, was sie kaputt macht, was sie mir kaputt macht!“
„Und uns!“ Robbie hob den Zeigefinger. „Die Stimmung ist jedes Mal am Boden, wenn du zu unseren gemeinsamen Unternehmungen verärgert ankommst. Das färbt auch auf unser Leben ab, begreift die Tussi das nicht, begreifst du das eigentlich?“
Birdie zuckte zusammen. „Was soll denn das heißen? Was willst du mir denn damit sagen?“ Er lugte gespannt über die Schreibtische.
Robbie winkte ab. „Ach, ach nichts, vergiss es. Der Gaul ist nur mit mir durchgegangen!“
Birdie wollte sich aber damit nicht zufrieden geben. „Jetzt hast du gegackert, jetzt musst du auch aussprechen, was du angedeutet hast!“
Robbie nickte. „Na gut!“ Er holte tief Luft. „Die Leute in der Clique überlegen, ob es nicht besser wäre, wenn wir in Zukunft ohne dich losziehen würden!“
Jetzt war es heraus. Birdie zuckte wieder zusammen. „Aber, aber das könnt ihr doch nicht machen. Ich meine, wir sind doch schon ewig Kumpels!“
Robbie nickte schuldbewusst. „Ist ja wahr!“ Er sah Birdie ernst an. „Du bist ja auch ein echter Kumpel, warst immer ein echter Kumpel. Aber Mann, deine Alte nervt. Alle Weiber nerven. Machen den ganzen Spaß kaputt. Und deine besonders! Du musst eine Entscheidung treffen: Entweder du bringst ihr bei, dass sie sich fügen soll, oder …!“
Birdie nickte. „Verstehe!“ Er dachte nach. „Ich werde sehen, dass es besser läuft!“
Damit schwiegen sie und erledigten ihre Arbeit.
12
Paul und Claudia hatten sich zum Schlafen ins Bett gelegt. Da überkam Paul die Lust auf Sex und er schob seinen Körper an Claudias und begann, sie zu küssen. Zu seiner Überraschung drehte sie sich von ihm weg. Da umarmte er sie, küsste sie gleichzeitig heftig und begann mit den Händen ihre Brüste zu massieren.
„Aua!“, schrie Claudia leise auf und schob mit ängstlichem Blick Pauls Hand beiseite.
Der sah sie überrascht an. „Keine Lust heute, oder was?“, fragte er und begriff im selben Moment, dass seine Frage nicht zu Claudias Aussage passte. „Was ist mit dir?“, wollte er nun vorsichtiger mit leiser Stimme wissen.
„Es, es tut mir leid!“, begann sie vorsichtig. „Mir ist heute nicht danach!“
„Dir ist schon eine ganze Weile nicht danach!“, beschwerte er sich kurz, bis ihm wieder ihr Schmerzensschrei einfiel.
„Es tut mir leid, vielleicht morgen, ja?“, versuchte sie, ihn trösten. „Ich bin heute sehr, sehr müde!“
Er ging nicht darauf ein, erinnerte sich an ihren Aufschrei. „Tut dir was weh?“
„Ach, nein!“, beeilte sie sich mit der Antwort. „Es ist nichts!“
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