Gerhard Wolff - Janas Entscheidung
Здесь есть возможность читать онлайн «Gerhard Wolff - Janas Entscheidung» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Janas Entscheidung
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Janas Entscheidung: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Janas Entscheidung»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Janas Entscheidung — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Janas Entscheidung», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
„Ja, ich wäre gerne dabei gewesen. Aber die Kinder, du weißt ja, wir können sie nicht allein lassen!“, antwortete sie höflich.
„Zu dumm, dass eure Eltern nicht hier wohnen und mal auf die Kinder aufpassen können! Aber es gibt doch auch Babysitter!“, überlegte Jana.
Claudia wand sich. „Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich da kein richtiges Vertrauen zu so einem Babysitter. Sind doch wildfremde Menschen. Man liest auch so viel. Nein, meine Kinder möchte ich keinen wildfremden Menschen anvertrauen!“
Jana lachte. „Na, leidest du da nicht ein bisschen unter Verfolgungswahn. Die meisten Babysitter leisten bestimmt gute Arbeit und sind vertrauenswürdig. Sonst stünde darüber doch sofort etwas in der Zeitung, wenn das nicht so wäre!“
Claudia nickte. „Wahrscheinlich hast du Recht!“
„Bestimmt!“ Jana nickte. „Beim nächsten Mal nehmt ihr euch einen Babysitter und dann könnt ihr mitfeiern!“
Jana sah sie nachdenklich an. „Ich, ich weiß dass das blöd ist und komisch klingt, aber ich möchte meine Kinder nicht einem wildfremden Menschen anvertrauen. Ich glaube, dabei bleibt es. Sie sind mir einfach zu wichtig!“
Die beiden sahen sich eine Weile schweigend an.
„Na, na jedenfalls war es sehr lustig und hat uns allen riesig Spaß gemacht. Die Stimmung war umwerfend!“
„Ich weiß!“
„Woher willst du denn das wissen? Du warst doch gar nicht dabei?“, sah Jana Claudia fragend an.
„Ich stand hinter dem Vorhang und habe in euer Haus gespitzt!“, gestand Claudia. „Da ging ja wirklich die Post ab!“
Jana war baff. „Hast du also sozusagen gegafft!“, lachte sie und nahm Claudia in den Arm. „Also wärst du doch gerne dabei gewesen!“
Claudia nickte. „Natürlich wäre ich gerne dabei gewesen. Aber es war mir dann doch nicht so viel wert, dass ich dafür meine Kinder allein oder bei einem wildfremden Menschen gelassen hätte. Das wollte ich damit sagen, sonst nichts!“
Jana sah sie nachdenklich an. „Na ja, irgendwann wird es schon mal klappen!“, lachte sie. „Spätestens, wenn die Kinder groß oder aus dem Haus sind!“
Auch Claudia lachte.
Damit verabschiedeten sie sich.
4
„Ja, der Grand Canyon, der ist wirklich grandios, da habt ihr vollkommen Recht!“, schwärmte Birdie und sah verträumt zur Decke. „Und erst die durchsichtige Aussichtsweg, der Viewers Point, der Skywalk. Da kommst du dir wirklich vor, als ob du im Himmel spazieren gehst. Wenn du da nach unten guckst, da wird es dir ganz anders!“
„Ich hab mich gar nicht drauf getraut!“, gestand Jana und machte eine ängstliche Miene.
„Ja, du, du bist ja auch ein Angsthase!“, kommentierte Birdie.
„Ja, das bin ich wohl!“
„Es gibt ganz verschiedene Ängste!“, meinte Anne, die mit ihrem Freund Georg zum Urlaubsfotoabend bei Birdie und Jana eingeladen waren. „Jeder Mensch hat vor etwas Anderem Angst, niemand ist ohne Angst!“
„Da spricht wohl die Psychologin aus dir!“, grinste Birdie frech.
Birdie und Jana hatten sich im Sommerurlaub einen ihrer Träume erfüllt, einen dreiwöchigen USA-Urlaub mit der Harley und hatten eine Tour von Los Angeles über die Nationalparks nach San Francisco gemacht. Nun zeigten sie voller Stolz im Wohnzimmer ihre Fotos am Beamer.
„Toll, einfach toll!“ kommentierte Georg. „Von so einer Tour, gerade mit der Harley, träume ich auch schon lange. You get your kicks on …!“
„…Route sixty-six!“, sprach Birdie zusammen mit Georg den Satz fertig.
Sie lachten, nahmen die Sektgläser vom Tisch und stießen an.
„Jedenfalls wäre es toll, wenn ihr uns dann einige Insidertipps bei der Planung geben könntet. Hotelauswahl und so!“
„Aber immer doch!“, versprach Birdie. „Jana hebt ja alles gewissenhaft auf, auch das, was man nie mehr braucht!“ Er grinste überheblich.
Jana verzog etwas beleidigt die Miene, schwieg aber dazu.
Sie unterhielten sich weiter über verschiedene Dinge, tranken Sekt, griffen zu den Nachos, die Jana hingestellt hatte.
„Und, was habt ihr für den nächsten Sommerurlaub geplant?“, wollte schließlich Anne wissen, um Interesse zu zeigen.
„Tja, haben wir uns was ganz Besonderes vorgenommen!“, schmunzelte Birdie und sah geheimnisvoll in die Runde.
„Nun rück schon raus mit der Sprache!“, bat Georg schließlich.
Birdie druckste gespielt herum. „Tja, tja, was ganz Besonderes, das kann ich euch verraten!“
„Schieß schon los!“, bat nun auch Anne.
„Natürlich wieder mit dem Bike durch das ganze Land!“, verriet Birdie vorsichtig.
„Ist ja schon mal gut!“, urteilte Georg.
„Können wir nicht einfach mal wohin und dort an einem Ort in einem schönen Hotel bleiben. Wandern und Strand, relaxen und so. Ich habe die weiten Strecken satt!“, brummte Jana.
„Relaxen kannst du, wenn du tot bist!“, winkte Birdie ab. „Nein!“, verriet er nun. „Wir wollen vier Wochen mit der Harley durch Australien cruisen. Da ist dort Winter und nicht ganz so heiß!“
„Klasse!“, rief Georg begeistert aus.
„Na, das ist aber dann wahrscheinlich schon eine verdammt lange Strecke!“, überlegte Anne.
„Mindestens 6000 Kilometer!“, wusste Birdie. „Na, wenn schon!“
„Mir tut jetzt schon der Po weh!“, knurrte Jana.
„Mir wäre das auch zu weit!“, gab ihr Anne Recht.
„Quatsch, wenn man erst mal sitzt, dann fährt man und fährt man und fährt man!“, schätzte Georg die Sache ein
„Vielleicht sollten ja wir beide fahren und unsere Mädchen zuhause lassen!“, schlug Birdie vor.
„Klasse Idee!“, kommentierte Georg. „Wir cruisen durch Australien und die Mädchen sollen so lange sie wollen an irgendeinem Strand versauern!“
„Vielen Dank!“, meinte Anne ärgerlich. „Wollt ihr uns loshaben?“
„Neeeeiiiinnn!“, raunten Georg und Birdie.
„Aber drüber nachdenken sollten wir vielleicht schon mal! Vielleicht wäre das mal für alle das Beste!“, überlegte Birdie.
„Vielleicht habt ihr Recht!“, meinte nun auch Anne. „Vielleicht sollten wir mal drüber nachdenken!“
„Schaut, die da drüben haben nicht solche Luxusprobleme!“ Jana zeigte über die Straße, wo Claudia und Paul gerade mit ihren Kindern heimkamen. „Die waren in diesem Jahr gar nicht in Urlaub. Die Kinder sind am liebsten zuhause, brauchen ihre vertraute Umgebung. Na ja, und mit dem Kindern und dem Hauskauf, da haben die es auch nicht so dicke im Moment, denke ich!“
„Grauenhaft, wie die festgebunden sind!“, kommentierte Birdie leise. „Das wäre nichts für mich. Sowas macht mir fast Angst!“
„Tja, wie ich schon vorhin sagte: So ist das mit den Ängsten“, meinte Anne. „Jeder hat eben andere!“
Da sahen sie sie alle nachdenklich an.
5
„Ach bitte, Claudia, sag doch nicht schon wieder nein!“, flehte Jana, nahm ihre Freundin am Arm und drehte sie zu sich. Sie sah ihr mit freundlich bittendem Gesicht in die Augen. „Du kannst doch nicht jedes Mal eine Einladung zu uns ausschlagen. Das ist doch schon unhöflich!“, grinste sie.
Jana und Claudia waren ebenso, wie ihre Männer alte Freunde. Sie kannten sich schon von der Schule, waren zusammen in gemeinsamen Cliquen, waren nun Nachbarn, hatten sich aber in den letzten Jahren voneinander entfernt. Jana und Birdie waren ständig unterwegs, während Paul und Claudia durch die Kinder mehr und mehr ans Haus gebunden waren.
„Sei nicht böse!“, meinte Claudia. „Ich will dich wirklich nicht beleidigen. Du warst eine meiner besten Freundinnen und du bist es noch. Es geht halt nicht so einfach für mich, wegen der Kinder, du weißt ja!“ Claudia sah Jana vorsichtig an und hoffte auf Verständnis und Vergebung.
Aber die gab sich damit nicht zufrieden und hatte beschlossen, nicht locker zu lassen. „Denk doch auch mal an dich, Claudia! Gönn dir doch auch mal was. Gönn Paul auch mal was! Denkt er genauso, wie du? Oder bedauert er es, noch so jung zu sein und durch die Kinder auf so vieles verzichten zu müssen und ständig ans Haus gebunden zu sein!“
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Janas Entscheidung»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Janas Entscheidung» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Janas Entscheidung» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.