Gerhard Wolff - Janas Entscheidung
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„Der denkt genauso, wie ich!“, beeilte sich Claudia schnell zu sagen, aber sie fühlte, wie sie sich nicht so ganz sicher war.
„Sicher? Irrst du dich auch nicht?“, fragte Jana auch sofort nach.
„Ganz sicher!“, konterte Claudia, wurde aber zusehends nachdenklicher.
„Vermutest du das oder weißt du es?“
„Ich weiß es!“
„Habt ihr darüber gesprochen? Hast du ihn gefragt?“
Ihr wurde bewusst, dass eigentlich immer nur er nach ihrer Befindlichkeit gefragt hatte, aber nie sie nach seiner. „Ja!“, log sie.
„Und er sieht das so wie du?“
„Ja!“
Jana überlegte. „Und du hast auch auf die Zwischentöne gelauscht?“
„Zwischentöne?“
„Na ja, ob er es auch meint?“
Jetzt wurde es Claudia zu viel. „Ja, verdammt noch Mal. Wir haben es besprochen und wir sind einer Meinung und ich habe auch auf die Zwischentöne gelauscht und ich kann nicht kommen, weil ich bei den Kindern sein muss!“
Jana schwieg kurz, weil sie Claudia nicht ärgern wollte. Dann versuchte sie es noch Mal. „Das ihr nicht auf eure Eltern zählen könnt, ist schade. Aber doch noch mal über einen Babysitter nach!“
Claudia sah sie empört an. „Ich überlasse meine Kinder nicht wildfremden Menschen! Dabei bleibt es!“
„Babyphones?“
„Und wenn die Technik versagt. Oder wenn ein Einbrecher kommt?“
„Ach, das ist doch alles lächerlich!“, meinte Jana jetzt. „Du wirst doch mal deine Kleinen ein paar Stunden allein lassen können. Es sind doch nur Kinder!“
Claudia sah sie an, als ob sie von einem anderen Stern sei. „Das, das verstehst du nicht, weil du keine Kinder hast! Du weißt gar nicht, wovon du sprichst!“
Das saß. Obwohl Jana keine Kinder wollte, schmerzte es sie doch, wenn sie darauf angesprochen wurde.
Claudia merkte es. „Entschuldige, ich wollte dich nicht verletzen!“
„Schon gut!“, meinte Jana scheinbar gleichgültig. „Wir brauchen also nicht für euch planen. Ich weiß Bescheid.“
„Sei bitte nicht beleidigt!“, meinte Claudia schnell und hielt Jana am Arm fest. „Es ist ganz besonders lieb von dir, von euch, uns immer und immer wieder einzuladen. Und ich sehe ja auch, dass ihr von uns immer und immer wieder vor den Kopf gestoßen werdet.“
„Das kannst du wohl laut sagen!“, brummte Jana.
„Ich glaube, ich glaube, es ist einfach so, dass ich mir aus euren Partys, ich meine aus Partys überhaupt nichts mache. Nein, ich glaube, ich sehe einfach keinen Sinn in dem Leben, das ihr führt!“ Sie erschrak über ihre eigenen Worte und sah ängstlich zu Jana, um zu sehen, wie sie ihre Offenheit aufnehmen würde.
„Keinen Sinn?“ Jana sah sie verwirrt an. „Aber es geht nur um Partys. Es geht doch nicht um einen Sinn!“
„Das sehe ich anders.“ Claudia sah an Jana vorbei ins Leere und dachte laut nach. „Ich glaube, hinter allem steckt ein Sinn. Alles hat Sinn, nur eben für jeden etwas Anderes!“
Jana schwieg kurz nachdenklich. „Und was macht für dich Sinn, Claudia?“
Claudia lachte ein bisschen verlegen. „Nichts Besonderes, Jana. Ich wage es kaum zu sagen.“
„Raus mit der Sprache!“, drängte nun Jana interessiert.
„Na, meine Familie eben, was sonst!“ Claudia atmete erleichtert darüber aus, weil sie froh war, dass sie es gewagt hatte, so etwas Banales als Lebenssinn anzugeben. „Meine Kinder und Paul, meine Familie eben. Und etwas Anderes brauche ich nicht!“ Neugierig beobachtete sie Janas Reaktion.
„Das ist ja ganz schön spießig, Claudia!“, schüttelte Jana den Kopf. „Und ein bisschen sehr von gestern, meinst du nicht?“
„Es ist das einzige, was mich glücklich macht!“, rief Claudia begeistert aus. „Es ist der einzige Sinn, den ich im Leben erkennen kann. Warum sollte ich ihn nicht leben?“
„Weil dir so viel vom Leben entgeht, Claudia!“, hielt nun Jana laut dagegen. „Du nimmst ja gar nicht am Leben teil. Am Ende hast du gar nicht gelebt!“, rief sie mit lauter Stimme und ehrlich um Claudias Glück besorgt aus.
„Ich denke, dass nur das das Leben ist, Jana! Du brauchst dir um mich keine Sorgen machen. Ich mache mir eher um dich Sorgen!“, warf Claudia ein.
„Du dir um mich. Das ist ja lächerlich!“, erwiderte Jana nun ein bisschen beleidigt. „Wieso denn das?“
„Weil ich den Eindruck habe, dass du nicht so recht weißt, was du vom Leben willst!“
„Also, also das ist ja echt frech!“, schätzte Jana Claudias Antwort nun ein. „Da will man einer Freundin helfen und am Schluss wird man noch belehrt!“ Sie warf verärgert den Kopf nach hinten.
„Dann sag mir doch einfach, was dein Lebenssinn ist, Jana!“, drängte Claudia nun weiter.
„Weißt du was, weißt du was?“, stammelte Jana überrumpelt. Sie wand sich hin und her, versuchte einen klaren Gedanken zu fassen und ärgerte sich, weil es ihr nicht gelang. „Ich glaube, das geht dich gar nichts an!“
„Ich glaube, du weißt es einfach nicht, Jana!“
„Also, das ist doch die Höhe!“, rief Jana entrüstet aus. „Dann noch einen schönen Tag, Claudia!“
Damit drehte sie sich um und stürmte davon.
6
„Hallo, bist du zuhause? Wo bist du denn?“
Sie kam von der Arbeit und wusste ja, dass er zuhause war, denn sein Auto war in der Garage und seine Schuhe standen in der Diele. Aber sie stellte beim Betreten der Wohnung immer diese Frage. Sie dachte nicht mehr darüber nach. Es war zur Routine geworden – wie vieles.
Er antworte nicht, aber sie vernahm Geräusche, die aus dem Wohnzimmer kamen. Also ging sie dorthin.
„Hallo Schatz!“, meinte sie, beugte sich zu ihm, küsste ihn auf die Wange und setzte sich dann zu ihm-
„Hallo!“, antwortete er geschäftig und sah kaum zu ihr auf. Er blätterte eifrig in Katalogen.
„Machst du denn?“, wollte sie wissen.
„Siehst du doch. Ich wälze Kataloge für unseren nächsten Urlaub!“ Er drückte ihr einen in die Hand. „Hier, hilf mir mal ein bisschen! Ist ja schließlich auch dein Urlaub!“
Sie nahm den Katalog und betrachtete ihn. „Jetzt schon Urlaubskataloge! Ich denke, die kommen erst im November, die neuen Kataloge!“
Er verzog die Miene. „Schau doch mal genau hin: Da steht „Winter“ drauf. Die Winterkataloge kommen nicht erst im November auf den Markt!“, belehrte er sie und blätterte weiter.
Sie sah genauer hin und las murmelnd: „Herbst, Winter, tatsächlich!“
Er sah sie kopfschüttelnd an und blätterte weiter.
„Ich wusste gar nicht, dass wir im Winter verreisen wollen!“, sagte sie ohne Nachzudenken vor sich hin. „Hatten wir das abgemacht?“
Er sah auf und runzelte die Stirn. „Abgemacht? Was soll denn das heißen? Wie das klingt!“
„Na ja, ich meine. Hatten wir schon darüber gesprochen?“
Er machte ein beleidigtes Gesicht. „Nein, hatten wir nicht!“
Sie bemerkte, wie er sich aufzuregen begann und lächelte ihn sicherheitshalber an.
Er reagierte nicht. „Die Idee ist mir erst heute beim Gespräch mit einem Kollegen gekommen und ich dachte, sie gefällt dir auch!“
„Hast du denn Urlaub? Wir haben doch fast keinen Urlaub mehr.“
„Stell dir vor, das habe ich mir gut überlegt.“ Er richtete sich auf und sah sie belehrend an. „Wir haben noch ein paar Tage Resturlaub, die wir ja immer als Brückentage um Weihnachten legen. Das machen wir in diesem Jahr genauso. Dann haben wir genug Urlaub. Und ob wir den Urlaub zuhause verbringen oder nochmals verreisen, das ist doch gleich!“
Sie machte ein missmutiges Gesicht und lehnte sich enttäuscht zurück. „Ach nein!“, seufzte sie. „Wo ich doch über Weihnachten so gerne zuhause bin. Da kann man es sich so gemütlich machen, sich zuhause einigeln, alles ist so verzaubert, wenn es geschneit hat und da hat man endlich mal Zeit für die Familie.“
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