Holger Lang - Der letzte Tag - Teil 2

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Der letzte Tag: Teil 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Daniel Hohlfelder, der Präsident des Weltrepublikenverbundes, muss um seine Macht bangen. Eine Untergrundorganisation ungeahnter Größe versucht, ihm das Leben schwer zu machen. Zu allem Überfluss wendet sich auch noch seine Tochter von ihm ab, nachdem er deren Freund festnehmen lassen wollte. Johann Gröll kämpft derweil weiter gegen den Präsidenten an der Spitze des Untergrundes. Denn die Abscheulichkeiten Hohlfelders werden immer schlimmer.

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"Nun, Doktor?"

Schmidt und der Regierungsbeamte sitzen im Büro des Arztes.

"Er scheint auf Ihre Frage durchaus zu reagieren. Bewiesen ist damit nichts. Aber es ist ein Anfang. Das Gehirnmuster ist eindeutig."

"Das war also der erste Versuch."

"Ja, aber ich glaube, wir werden da nichts weiter herausholen. Zumindest wissen wir, dass die Methode funktioniert." Zufrieden grinst der Arzt.

* * *

Der Verbindungszug zwischen der Hauptstadt und der zweitgrößten Stadt ist gerammelt voll an diesem Samstag. ‚Mir bleibt auch nichts erspart', denke ich.

Ich finde, welch Wunder, noch ein komplett freies Abteil.

Wieder habe ich Frau und Kinder nach dem Frühstück allein lassen müssen. Der Chef war eindeutig. Ich sollte mir hier ein Abteil suchen, man würde mich finden.

Die Abteiltür wird aufgerissen und ein Mann mit Maske betritt das Abteil.

"Guten Morgen, Gröll", sagt er freundlich und setzt sich.

"Morgen, Exzellenz." Ich kenne den Mann nur unter diesem Namen.

"Was Neues in der Sache Hohlfelder?", fragt er mich.

"Ich habe ihn gestern getroffen. Ich glaube, man kommt mir auf die Spur. Er hat mich sehr deutlich auf die Folgen hingewiesen, wenn ich sein Spiel nicht mitspiele."

"Das regeln wir. Noch etwas?"

"Wir haben einen neuen Mann in der Organisation. Er heißt Roland Schader. Identitätskonvertierung, aber dazu kann ich nicht viel sagen, bisher."

"Gute Arbeit, Gröll. Der Zug hält gleich. Steigen Sie aus. Ein Taxi, die Nummer 488, bringt Sie zurück in die Hauptstadt. Halten Sie mich auf dem Laufenden. Von meinem Stellvertreter erwarte ich erstklassige Arbeit. Aber das wissen Sie ja. Bisher gab es nichts zu beanstanden. Ich aktiviere jetzt wieder die Abhörvorrichtung dieses Abteils."

‚Wer ist dieser Mann?', denke ich.

Bevor ich mich verabschieden kann, verlässt er das Abteil.

* * *

Ich weiß immer noch nicht, was ich von dem gerade Erlebten halten soll.

War das echt? War das die Realität?

Das kann ja fast nicht sein. Ich wäre demnach über 400 Jahre alt. Das kann nur ein Traum gewesen sein. Aber das am Ende? Die Frage nach dem Triebwerk? Ich muss schnellstmöglich mit dem Schiffsführer sprechen.

* * *

"Herr Schader." Jemand rüttelt mich. "Wachen Sie auf, Herr Schader. Es geht Ihnen gut. Sie sind im Krankenhaus."

"Schader? Ich erinnere mich nicht."

"Das kommt wieder." Ich sehe einen Mann in weißem Kittel an meinem Bett stehen. "Keine Aufregung. Sie sind zusammengebrochen und waren bewusstlos. Wir haben Ihren Kreislauf stabilisiert." Er deutet auf die Einstichstelle in meinem Arm. "Sie haben sich eine Verletzung über dem linken Auge zugezogen. Das wird ein wenig jucken in nächster Zeit, aber es gibt sich."

"Muss ich hierbleiben?", frage ich. Langsam kehrt die Erinnerung zurück. Ich erinnere mich, dass ich auf der Straße gestürzt bin, aber ich weiß nicht warum. Auch mein Name fällt mir wieder ein. Roland Schader, Mitarbeiter in der Computerabteilung der Regierung.

"Wir machen noch einige Tests, Herr Schader. Aber ich denke, wir können Sie dann entlassen."

"Ich erinnere mich wieder an den Unfall", erkläre ich leise. "Ich bin 49, richtig? 49 Jahre alt."

"Das ist richtig, Herr Schader. Und nun legen Sie sich bitte auf den Rücken. Ich untersuche Sie rasch, bevor ich Ihre Entlassungspapiere fertigmache."

Ich lege mich zurück und lasse die Untersuchung über mich ergehen.

* * *

Zurück in meinem Büro sehe ich wieder aus dem Fenster. Dann ziehe ich ein kleines Gerät aus der Tasche und tippe eine kurze Nachricht, die verschlüsselt übertragen werden wird.

Ich sende sie ab und verstaue das kleine Gerät wieder in der Tasche. Mein Auge juckt wieder. Dieser verdammte Unfall, damals. Hoffentlich hört das bald mal auf. Die Ärzte haben ja gesagt, dass es nicht ewig dauern wird, aber langsam glaube ich, dass das für immer bleibt. Es wird noch nicht einmal seltener. Sonst würde ich das ja glauben, aber so fällt mir das doch ziemlich schwer. Allerdings habe ich auch keinen Gegenbeweis. Vielleicht sollte ich es glauben und darauf vertrauen, dass es irgendwann aufhört. Das Jucken ist wirklich unangenehm. Aber immerhin sind es keine Schmerzen.

Den ganzen Tag grüble ich schon über einen Namen: Special Agent James Taylor. Wo habe ich diesen Namen und die Bezeichnung schon gehört? Noch dazu, da ja im Weltrepublikenverbund kein Englisch oder gar diese Bezeichnungen erlaubt sind. Wenn es wenigstens eine deutsche Bezeichnung wäre. Aber nein, es muss Englisch sein.

Ein kurzes, aber heftiges Klopfen reißt mich aus meinen Gedanken. Bis ich gedanklich ganz angekommen bin, wird die Türe auch schon aufgeschoben.

"Ah, wieder da, Taler?", fragt einer unserer Wachleute, den ich privat kenne.

"Ja, sicher. Komm rein und mach die Tür zu."

Nachdem sich der Mann gesetzt hat, legt er einige Unterlagen auf den Tisch.

"Eine Mitarbeiterin Deines Stabes möchte heiraten und bittet darum, zu Ihrem Partner ziehen zu dürfen."

Ich werfe einen Blick auf die Dokumente. Die Folterung an Schulz fällt mir wieder ein und der Tag ist verdorben.

‚Ich hasse diese Arbeit!', denke ich. Trotzdem bin ich erleichtert, dass es sich bei diesen Unterlagen nicht um etwas Schlimmeres handelt. Eine Hochzeit zu genehmigen, ist wenigstens angenehm. Da musste ich schon ganz andere Unterlagen ansehen und unterzeichnen. Sehr unangenehm sind immer die Renteneintrittsdokumente. Im Prinzip ist das ja in vielen Fällen nichts anderes als ein Todesurteil. Und das muss ich dann für meine eigenen Leute unterschreiben. Das ist wirklich schlimm. Klar, manche geben auch einfach ihr Geld her, aber selbst das bringt höchstens ein Jahr mehr Lebenszeit. In den Heimen werden sie zu Tode gehungert. Zwar nicht so, dass es auffällt, aber es ist ein offenes Geheimnis.

Wortlos nehme ich einen kombinierten Stift, stemple das Dokument und unterzeichne.

"Du zeichnest das einfach ab? Bist Du krank, Jörg?"

"Sie ist eine loyale Mitarbeiterin", sage ich entspannt. "Es spricht nichts dagegen."

‚Wenn dieses Dokument hier ist, muss es der Minister genehmigt haben', denke ich. Ich hoffe jedenfalls, dass es keine Fälschung ist.

Mein Gegenüber verabschiedet sich und verlässt den Raum.

* * *

Ich sitze in einem Zug. Es ist heiß. Die Klima-Anlage, falls vorhanden, funktioniert nicht.

Es ist ein Schienenbus, eigentlich sind zwei Schienenbusse aneinandergekoppelt. Ich höre das Dröhnen des Dieselmotors.

Der Lautsprecher wird aktiviert. Irgendeine Durchsage, die zu leise ist, um sie zu verstehen.

‚Was sollte da ein Blinder machen, der auf die Durchsagen angewiesen ist?', denke ich.

Ich vertiefe mich wieder in mein Lehrbuch Anatomie.

Am Hauptbahnhof steige ich aus. Wir haben auf einem Gleis gehalten, das außerhalb der Haupthalle liegt.

Sonne brennt auf den Asphalt.

Ich schleppe mein Gepäck Richtung Haupthalle. Dort ist es wenigstens ein wenig kühler. Überall hastende Menschen.

Irgendein Zug hat Verspätung. Es wird um Verständnis gebeten, das bestimmt niemand aufbringt, der es eilig hat.

Plötzlich werde ich gepackt. Einer entreißt mir meinen Rucksack. Die anderen beiden packen mich an Schultern und Beinen.

Die Treppen hinab zur U-Bahn. Auf die Schienen, durch die Tür. Mir graut.

"Da sind Sie ja wieder", höre ich die Stimme des Arztes. Ich zittere.

"In den Untersuchungsraum. Anschließen. Wir beginnen gleich."

Wieder werde ich auf eine Liege geschnallt.

Dann schüttelt mich irgendjemand. Warum? Und wer ist das?

"Herr Hagen?"

Ich kann mich nicht bewegen.

"Herr Hagen." Wieder werde ich geschüttelt.

Der Untersuchungsraum löst sich auf.

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