Ulrich Karger - Homer - Die Odyssee

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Kaum ein anderer Sagenheld muß sich so vieler Gefahren erwehren wie ODYSSEUS auf seinen Irrfahrten über das Meer. Nur dank seines Wagemutes und Listenreichtums vermag er Begegnungen wie jene mit dem Kyklopen Polyphem oder den Ungeheuern Skylla und Charybdis zu überstehen. Und als ODYSSEUS nach vielen Jahren endlich die Heimkehr gelingt, sind es die habgierigen Fürstensöhne aus der Nachbarschaft, die Ihm nach dem Leben trachten …
Ulrich Karger hat die weltberühmten Gesänge der Odyssee in eine heute zeitgemäße Prosa übertragen. Befreit vom Ballast unnötiger Wiederholungen, vereint seine Nacherzählung auf glückliche Weise die Poesie Homers und gute Lesbarkeit. Ergänzt um ein informatives Vorwort und einen Anhang, dürften selbst erwachsen gewordene Liebhaber der Odyssee Lust bekommen, sie in diesem neuen Gewand noch einmal nachzulesen.
Weitere Informationen zu dem Titel unter: ulrich-karger.de
"Die vorzügliche Nacherzählung in einer zeitgenössischen Sprache ist eine Meisterleistung und dürfte mithelfen, dass das homerische Gelächter weiterhin erschallt. Gehört in den Grundbestand jeder Bibliothek."
Peter Gyr, Kommission für Schul- u. Gemeindebibliotheken (CH-Luzern), 17.2.1997
"Ohne Prüderie und klar in der Sprache – Ulrich Kargers neue Version der Odyssee hebt sich ab von Schwab"
Jutta Grützmacher, Der Tagesspiegel, Berlin, 20.4.1997
"Die Nacherzählung, die dem homerischen Text am nächsten kommt, ist die des in Berlin lebenden Lehrers Ulrich Karger."
Dr. Hans-Ludwig Oertel, Akademischer Rat in: FORUM CLASSICUM, Ausgabe 1/2003

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Dann streckte Nestor die Hände gegen den Himmel und betete für sich und die Seinen um ihr Wohlwollen. Er werde auch ein einjähriges Rind opfern und dessen Hörner zuvor vergolden lassen, gelobte er, und Athene erhörte sein Gebet.

Nachdem sich alle in Nestors Palast erfrischt hatten, mischte ihnen der ehrwürdige Alte einen elfjährigen Wein zurecht. Gar mancher Tropfen davon wurde wiederum Pallas Athene gewidmet. Zuletzt bereitete Nestor dem Telemach ein weiches Lager, und sein einziger noch unvermählte Sohn, Peisistratos, bettete sich daneben. Die anderen aber gingen in ihre Häuser, und Nestor begab sich alsbald zu seiner Königin.

Am frühen Morgen war Nestor als Erster wieder auf den Beinen. Er erwartete seine Söhne vor dem Eingangstor des Palastes. Als sie ihn aufsuchten, saß er auf einem der geglätteten, weißen Steine, wie schon früher sein längst verstorbener Vater Neleus.

Nestor bat seine Söhne um Hilfe bei der Erfüllung des Gelübdes. Da war keiner, der ihm die Bitte ausgeschlagen hätte. Auch die Gefährten Telemachs eilten vom Schiff herbei, um bei diesem Opfer mit Hand anzulegen.

Eine gut gewachsene Kuh wurde von der Weide geholt, und Laerkes, der Goldschmied, vergoldete ihre Hörner so kunstvoll, dass Athene ihre helle Freude daran hatte.

Als die Kuh schließlich den Streich mit der Axt erhielt und das Blut in der Opferschale aufgefangen war, wurde ein regelrechtes Festmahl ausgerichtet. Die besten Stücke waren feierlich für die Göttin verbrannt und mit dunklem Wein übergossen worden, während das Übrige an Spieße gesteckt und zum eigenen Verzehr gebraten wurde.

Telemach durfte sich währenddessen von der Schiffsreise erholen und wurde von Polykaste, der jüngsten Tochter Nestors, gepflegt. Diese badete ihn und rieb ihn danach mit wohlriechendem Öl ein. In frische Gewändern gehüllt, fühlte er sich wie neugeboren, als er zu der Festgesellschaft stieß. Die hatte nur noch auf ihn gewartet, um endlich mit dem Essen beginnen zu können.

Schließlich ließ Nestor vor einen prächtigen Wagen zwei schnelle Pferde anspannen und ihn mit reichlich Proviant bepacken. Bald hatten Telemach und Peisistratos Pylos weit hinter sich gelassen, und sie erreichten am Abend die gastfreundliche Burg des Diokles zu Pherai. Schon bei der ersten Morgenröte machten sich die beiden von dort wieder auf und trieben die Pferde zwischen den Weizenfeldern des flachen Landes zu großer Eile an.

Noch vor dem nächsten Sonnenuntergang erreichten sie Sparta.

4 Die Weissagungen des Proteus

Im Rücken zerklüftetes Gebirge erstreckte sich Sparta in die Ebenen.

Aus dem Inneren des erhabenen Königspalastes drang fröhlicher Lärm. Menelaos hatte zur Hochzeit seiner zwei Kinder eingeladen. Das eine davon war Hermione, seine gemeinsame Tochter mit Helena, deren unsterbliche Schönheit Auslöserin des Krieges um Troja war und die nach Hermione keine Kinder mehr gebären konnte.

Das andere war sein Sohn Megaphentes, den Menelaos mit einer Sklavin gezeugt hatte. Dieser Sohn würde heute eine Fürstentochter aus Sparta heimführen, während Hermione dem jungen Kriegshelden Neoptolemos, dem Sohn des Achilleus versprochen war.

Zwei Männer tanzten ausgelassen nach den temperamentvollen Rhythmen einer Harfe, die ein viel gerühmter Sänger spielte, als der Diener Eteoneus dem König Menelaos neuen Besuch meldete: „Hoher Herr, da sind zwei Fremde mit einem Wagen vorgefahren. Sie sehen aus, als seien sie direkte Nachfahren des Zeus – soll ich ihre Pferde ausspannen lassen oder sie lieber bitten, woanders Quartier zu suchen?“

„Du bist wohl nicht mehr ganz bei Trost!“, wies Menelaos den Diener barsch zurecht. „Bevor wir beide nach Sparta heimgekehrt sind, waren wir doch auch froh, als uns Gastfreundschaft gewährt wurde. Du spannst jetzt sofort ihre Pferde aus und bittest sie freundlich herein! Hast du verstanden?“

Eteoneus machte auf der Stelle kehrt und winkte einige Diener zusammen. Mit ihnen versorgte er die Pferde der neuen Gäste auf das Beste, um sie dann in das Innere des Palastes zu geleiten.

Telemach und Peisistratos konnten sich an den prachtvoll ausgeschmückten Kammern gar nicht satt sehen. Sie wurden ins Bad geführt und durften anschließend erfrischt und in neuen Gewändern auf bequemen Sesseln neben dem König Platz nehmen.

Nachdem Menelaos sie zuvorkommend mit Wein und den saftigsten Fleischstücken eines Rindsrückens bewirtet hatte, erkundigte er sich nach dem Woher und Wohin. Auch für ihn war es offensichtlich, dass es sich bei den beiden nicht um gewöhnliche Wanderer handelte. Aber Telemach überhörte die Fragen seines Gastgebers.

„So viel Gold und Silber!“, flüsterte er gerade Peisistratos zu. „Und auch Bernstein und Elfenbein habe ich glänzen gesehen. Reicher kann selbst das Palastinnere des Zeus nicht ausgestattet sein.“

Hierbei hakte Menelaos nun mit nicht mehr zu überhörender Stimme ein: „Liebe Söhne! Mit den unvergänglichen Besitztümern des himmlischen Zeus sollte sich keiner messen.

Unter uns Menschen muss ich allerdings den Vergleich nicht scheuen – dieser Reichtum hatte aber auch seinen Preis: Acht Jahre lang irrte ich auf dem Meer umher, bis ich endlich von Troja wieder nach Hause kehrte. Vorher hatte es mich nach Zypern und an die Küsten der Phönikier, der Ägypter, der Aithiopen, der Erember und der Libyer verschlagen. Und während ich in diesen Ländern meine Schätze sammelte, hat mir ein anderer meinen Bruder mit Hilfe seines treulosen Weibes erschlagen.

Und wenn ich an all die Gefährten denke, die in Troja den Tod fanden – würde ich sie damit vom Tode erlösen, ich gäbe gern zwei Drittel meines Vermögens ab.

Besonders an einen muss ich immer wieder voller Kummer denken. Kein zweiter hatte so gekämpft wie er, und gerade ihm ist ein derart dunkles Los zugefallen. Niemand weiß, was Odysseus zugestoßen ist, ob er noch lebt oder schon längst in den Hades gefahren ist.

Ich darf gar nicht an seine Lieben denken! Sein alter Vater Laërtes und seine geliebte, kluge Penelope weinen sich gewiss die Augen nach ihm aus und nicht zuletzt sein Sohn Telemach, den er als Säugling zurücklassen musste.“

Da vermochte Telemach seine Tränen nicht mehr zurückzuhalten. Er verdeckte zwar sein Gesicht mit den Mantelenden, aber Menelaos bemerkte es trotzdem. Während dieser noch überlegte, ob er nachfragen oder abwarten sollte, trat, einer Göttin an Schönheit gleich, Helena zu ihnen. Augenblicklich wurde ihr von den Bediensteten ein kunstfertig gearbeiteter Lehnstuhl mit einer weichen Wolldecke ausgelegt, auf dem sie es sich bequem machen konnte. Sie hatte von den Neuankömmlingen gehört und wollte nun in Erfahrung bringen, um wen es sich handelte.

„Ich mag mich ja irren“, sagte sie leise zu Menelaos, „aber hat der eine von den beiden nicht eine große Ähnlichkeit mit Odysseus? Wahrhaftig, es könnte sein Sohn Telemach sein, der da weint!“

„Jetzt wo du es sagst, fällt mir die Ähnlichkeit auch auf“, bekräftigte Menelaos die Vermutung seiner Gemahlin. „Und fing er nicht gerade dann zu weinen an, als ich von meiner Trauer um Odysseus erzählte?“

Peisistratos klärte das Königspaar schließlich auf. Telemach sei viel zu bescheiden gewesen, um die Erzählungen eines Königs vorlaut unterbrechen zu wollen.

Menelaos konnte sich erst gar nicht beruhigen, dass er tatsächlich den Sohn seines liebsten Freundes zu Gast hatte. Hatte er Odysseus wegen seiner Verdienste nicht sogar eine Stadt in der Nachbarschaft zum Geschenk machen wollen, damit sie einander möglichst nahe wären?

„Aber das“, beklagte Menelaos nun ebenfalls mit Tränen in den Augen, „hat uns wohl ein Gott missgönnt.“

Mit der Trauer um die liebsten Angehörigen und Freunde hielten damals weder Frauen noch Männer stillschweigend hinter dem Berg, und so löste die letzte Bemerkung des Menelaos bei den drei Männern ein unsägliches Klagegeschrei aus. Der eine vermisste seinen Vater, der andere seinen Freund, und Peisistratos schließlich musste an seinen vor Troja gefallenen Bruder Antilochos denken.

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