Rüdiger Marmulla - Deep Dream

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San Francisco im Frühjahr 2043. Neuronale Implantate sind das einträgliche Geschäft der Firma Biophysical Implants. Die Implantate stellen für Chirurgen eine Erweiterte Realität im Operationssaal her. Geheim ist die Entwicklung eines XEQ-Implantats, das in den Thalamus eingesetzt werden soll – die Neuroanatomen haben den Thalamus als das Tor zum Bewusstsein identifiziert. Man nimmt an, dass jeder XEQ-Implantat-Träger Spitzenchirurg wird.
Biophysical Implants verheimlicht jedoch, dass eine XEQ-Implantation bei einem Probanden bereits zu einem verheerenden Ergebnis geführt hat. Dass dieser Implantat-Träger seither nicht mehr aus einem Deep Dream erwacht, wird zum bestgehüteten Geheimnis des Forschungsteams.
Ein junges Ehepaar, John und Laura, gerät in das Fahrwasser der Entwicklungen von Biophysical Implants. John ist mit der Entscheidung konfrontiert, sich als Mitarbeiter der Firma ebenso XEQ implantieren zu lassen. John will als Forscher unbedingt Neuland betreten. Doch im Laufe des Thrillers zeichnen sich mehr und mehr die Risiken des Eingriffs ab. In dem Konflikt, der entsteht, macht John eine unerwartete Entwicklung. Von einem Mann, der anfangs blindlings seine Karriere verfolgt, reift er zu einem sensiblen Beobachter und Partner heran. Dabei entdeckt John ganz neu seine Liebe zu Laura.
Die Geschehnisse bei Biophysical Implants entwickeln sich zu einem spannenden Kriminalfall, den Pastor Tim unkonventionell löst. Tim geht auf seine direkte Art ungewöhnliche Wege, um die Katastrophe von John und Laura abzuwenden.

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„Hast du noch mehr geträumt?“, hakt John nach.

„Nein. Das ist alles, woran ich mich erinnere. Aber alles fühlte sich so wirklich an. So etwas habe ich noch nie erlebt. Alles fühlte sich so intensiv an, dass ich direkt aus dem Traum wach wurde.“

John schaut mich an, als erwarte er noch mehr Information. Aber mehr kann ich nicht sagen. Nur eine Frage beschäftigt mich: „Hat das alles etwas zu bedeuten?“

„Keine Ahnung“, antwortet er.

„Und es war so seltsam, dass der Strom aus einer Wand herauskam. Eine Wand kann doch nicht die Quelle eines Wasserstroms sein.“

„Ja, dazu kann ich nichts sagen, Laura.“

– Ich sitze gedankenversunken am Tisch, als John mich auffordert, weiter zu essen. Erst lächele ich ihn an, doch dann kippt die Stimmung in mir. Ich fühle mich ganz niedergedrückt: „Ich habe kein gutes Gefühl.“

„In Bezug auf was?“, fragt John nach.

„In Bezug auf die XEQ-Geschichte.“

„Oh, das ist alles ganz sicher. Gestern war die Funktionsuntersuchung meines Gehirns. Alles war erfolgreich. Jetzt wird der perfekte XEQ-Chip für mich angefertigt. In Zukunft darfst du allerdings nicht mehr bei Denksportaufgaben gegen mich antreten. Da werde ich unschlagbar sein“, scherzt er, lacht und setzt fort: „Wir werden uns sehr verbessern. Wir werden ein größeres Haus haben. Wir werden Kinder haben. Alles wird wundervoll.“ – Er greift nach meiner Hand, die ganz kraftlos auf dem Tisch liegt. Ich spüre, dass er meine Bedenken zerstreuen möchte: „Jeder Chirurg mit einem XEQ-Implantat wird in Zukunft operative Höchstleistung abliefern. Alle Patienten werden nur noch von Ärzten operiert, die das Geschick eines Starchirurgen haben. Und das überall auf der Erde. Nicht nur in den hochentwickelten Teilen der Welt. Nein. Auch in den armen Regionen. Die beste Chirurgie für alle, Laura. Stelle dir das einmal vor. Ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen.“

– Plötzlich werde ich unsicher. Wenn er tatsächlich Recht hat? Ich schaue aus dem Küchenfenster. Die Morgensonne leuchtet mehr und mehr über dem ruhigen Wasserspiegel in der Bucht. – Ich fühle mich nicht so ruhig. Irgendwie bin ich verwirrt. Ich trinke einen Schluck Kaffee. Irgendwie kann ich nicht mehr essen. John isst auf, gibt mir zärtlich einen Kuss und verabschiedet sich von mir. Ich sitze noch lange am Esstisch und schaue zum Fenster hinaus, bis auch ich mich auf den Weg zum FedEx Ship Center machen muss. – Was soll nur werden?

Reboot

Mit federndem Schritt gehe ich zu unserem Chrysler, steige ein, aktiviere das Fahrzeug und mache mich auf meinen alltäglichen Weg zum Fisherman’s Wharf. Auf der Fahrt über die Brücke des Golden Gate pfeife ich fröhlich und ausgelassen. Kurz denke ich noch an Lauras Traum. Ist schon verrückt.

Doch dann sind meine Gedanken wieder ganz bei Michael und unserer gestrigen Untersuchung. Was wird er mir heute wohl berichten? Mein Automobil fährt in die Tiefgarage am Hafen und parkt ein. Scan. Fähre. Schleuse. Biophysical Island. Es ist ein gewöhnlicher Tag. Nur bin ich heute aufgeregter als sonst.

„Guten Morgen, Michael.“

„Guten Morgen, John“, gibt der Radiologe flüchtig zurück und setzt gleich nach: „Du, wir haben inzwischen die Daten von gestern ausgewertet. Dabei haben wir feststellen müssen, dass wir einige Untersuchungen heute noch einmal wiederholen müssen.“

„OK. Kein Problem.“ – Ohne weitere Aufforderung mache ich sofort meinen linken Arm frei und setze mich auf die Liege vor dem Tomograph.

„Du weißt ja inzwischen, wie alles abläuft.“ – Michael setzt erneut einen Venenkatheter, nachdem er meine Haut desinfiziert hat. Dann fährt er fort: „Wir müssen heute mit einer höher konzentrierten Radionuklidinfusion arbeiten. Und wir müssen die Scans mit maximaler räumlicher und zeitlicher Auflösung fahren. Wir müssen alles rausholen, was das Gerät hergibt. Heute Morgen haben wir schon ein Softwareupdate aus Deutschland von Siemens geschickt bekommen. Jetzt ist sichergestellt, dass wir mit dem Biograph Scanner die genauesten molekularen Daten erfassen können, die man aus lebendem Gewebe ziehen kann.“ – Kurz hält Michael inne. Ich sehe, wie er denkt. Nur einen Moment. Er schüttelt leicht den Kopf. Dann löst er sich aus seiner Erstarrung: „Lege dich hin.“

– Kurz darauf fährt die Liege wieder mit leisem Surren des Motors in den Tomograph. Ein Arzt, den ich nicht kenne, gesellt sich zu uns. Er spricht leise mit Michael. Doch obwohl er sich Mühe gibt, zu flüstern, höre ich jedes Wort: „Diesmal muss es funktionieren. Bei ihm muss das Implantat perfekt passen.“

Michael nickt. Er rebootet den Positronen-Emissions-Tomographen und spielt dann das neue Softwareupdate aus Erlangen ein. Ich kenne die Ingenieure aus Deutschland. Letztes Jahr habe ich sie einmal besucht, weil wir ein paar Änderungswünsche am Tomograph einbringen wollten. Das Gerät, das wir hier in San Francisco verwenden, hat ein paar technische Änderungen gegenüber dem Gerät, das im freien Handel ist.

– Der Satz des unbekannten Arztes klingt in mir nach. Bei mir muss das Implantat perfekt passen? Ich werde doch der erste XEQ-Implantat-Träger sein. Was hat das zu bedeuten, dass es diesmal funktionieren muss? Ich würde schon ganz gerne einmal rückfragen. Doch dann geht die Untersuchung schon los. Wir beginnen wieder mit einfachen Rechenaufgaben. Ich muss meine Frage auf später zurückstellen. Heute dauert alles deutlich länger als gestern. Es ist ungeheuer anstrengend. Wir werden so spät fertig, dass ich die letzte Fähre zum Festland verpasse.

„Du kannst heute Nacht hier schlafen“, sagt Michael, der ahnt, was ich denke, als ich auf die Uhr schaue. Die Liege fährt sanft aus dem Tomograph heraus. Ich habe Kopfschmerzen. Als ich aufstehe habe ich deutlich stärkere Gleichgewichtsstörungen als gestern. Etwas übel ist mir auch. Mir geht es vom Magen her nicht gut. Wahrscheinlich ist es Hunger. Ich muss etwas essen.

Der Radiologe erklärt: „Wir haben im Gästehaus ein freies Appartement für dich“, dann entfernt er den Venenkatheter aus meinem Arm, versorgt mich mit einem Pflaster und entlässt mich.

Eine Frau aus dem Sicherheitsdienst begleitet mich zum Appartement. Die Wohnung verfügt über alle Annehmlichkeiten. Eine Küche mit einem Kühlschrank gibt es auch. Eine Milch? Nein. Lieber nicht. Ich will nur ein trockenes Stück Brot. Ja. Da ist Brot. Ich esse. Meine Übelkeit will nicht besser werden. Ich gehe zum Telefon. Ich sage der Frau in der Zentrale, dass sie Laura ausrichten soll, dass es mir gut geht und dass ich heute auf Biophysical Island bleibe. Eine direkte Telefonverbindung nach draußen gibt es hier nicht. Wie in allen Räumen, in allen Blöcken des Islands. Nur die Zentrale hat eine Verbindung nach draußen. Ich gehe ins Badezimmer. Es ist sehr geräumig. Es hat sogar einen Whirlpool. Ich lasse Wasser ein. Etwas Entspannung wird mir nach dem anstrengenden Arbeitstag sicher gut tun. Ich gehe auf die Toilette. Ich habe Durchfall. Mein Bauch rumort. Und die Kopfschmerzen werden auch nicht besser. Ich lasse das mit dem Baden lieber. Ich stelle das Wasser ab. Ich lege mich ins Bett. Am Gaumen fühle ich eine wunde Stelle, so als ob ich ein zu heißes Stück Pizza gegessen hätte. Ich bin total fertig.

Die Revision

„Wenigstens ein EKG hängen wir an“, forderte Stephen.

„Bitte, du weißt doch sicher noch, wie das geht“, raunzte Michael zurück.

Stephen verdrehte die Augen. Für ihn, als Neurochirurg, lag es Jahrzehnte zurück, dass er das letzte Mal ein EKG selbst angelegt hatte. Das Sicherheitspersonal hatte dem Mann inzwischen das Hemd ausgezogen. Auf seiner Brust waren die Stellen, die bereits bei der Implantation für das EKG freirasiert worden waren, noch sichtbar. Ein bisschen waren die Haare schon nachgewachsen. Soviel eben in einer Woche wächst. Stephen legte die Saugnäpfe mit den EKG-Elektroden an, nachdem er die Haut mit Desinfektionsmittel angefeuchtet hatte. Drei Elektroden auf der Brust. Dann legte er noch eine Blutdruckmanschette am Oberarm an. Kurz darauf war nach Einschalten des Geräts das beruhigende Piepen des Monitors zu hören.

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