Joachim Koller - Fate of Whisky
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Zusammen mit seiner neuen Bekanntschaft reist Niko durch das Land, gleichzeitig begibt er sich bei seinen Erzählungen auf eine Zeitreise in seine Jugend. Denn das Land erinnert ihn an seine erste große Liebe, die unter seltsamen Umständen abrupt endete.
Gerade als er glaubt, sein Auftrag wäre erledigt, holt ihn seine Vergangenheit ein, auf eine Art, die Nikos Leben für immer verändern wird.
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Stille.
Dann vernahm er das sanfte Rauschen von Blättern, Feuchtigkeit auf seinem Kopf, ein weicher, erdiger Boden unter seinen Händen.
Ich lebe. Vorsichtig sog Niko die Luft ein. Frische Waldluft, kühl und feucht. Kein Brennen in der Lunge, kein Geschmack von Blut, ich schätze, das ist gut. Er konzentrierte sich auf seine Beine und konnte beide spüren, ebenso seine Arme. Die Finger waren steif vor Kälte, das Kribbeln war unangenehm aber weniger schlimm als der restliche schmerzende Körper. Langsam rollte sich Niko auf den Rücken und blinzelte. Über ihm sah er den wolkenverhangenen Himmel und viele Baumwipfel. Er hatte kein Zeitgefühl, lag nur auf dem kühlen Boden, sah seinen Rucksack neben sich liegen und versuchte, ruhig zu atmen. Das plötzlich über ihm auftauchende Gesicht von Alison ließ ihn zusammenschrecken. »Wie geht es dir?« Niko wollte antworten, doch sein Hals war staubtrocken, mehr als ein Krächzen kam nicht heraus. Deshalb nickte er Alison nur zu. »Bleib einfach liegen. Ich werde mich umsehen, vielleicht haben wir Glück und finden etwas Wasser in der Nähe.« Niko fiel es leicht, zu gehorchen. Er wollte sich keinen Zentimeter bewegen. Kurz bevor er einschlief, erschien Alison wieder. »Wir sind sehr nahe an einem Bach. Hier trink.« Obwohl er wusste, dass frei fließendes Wasser zuerst gereinigt werden sollte, vertraute er auf die Sauberkeit des Flusses und nahm einen Schluck des eiskalten Wassers. »Wie geht es dir?«, fragte Alison erneut. »Ich bin gerade aus ein paar tausend Metern Höhe aus einem Flugzeug gesprungen, ohne Fallschirm. Dafür geht es mir recht gut.« Er benötigte noch einige Minuten, bevor er es schaffte, sich aufzusetzen. Alison saß vor ihm und sortierte einige Gegenstände, die Niko aus seinen Survivalpaketen kannte. »Du scheinst auf solche Abenteuer vorbereitet zu sein«, meinte Niko und versuchte sich zu strecken. Seine Arme schmerzten, aber er konnte bis auf kleine Schnitte und vielen Kratzern keine ernsthaften Verletzungen entdecken. Dafür spürte er einen Druck an seinem Oberschenkel. »Nein, Niko. Das habe ich aus dem Flugzeug mitgenommen.« Niko erinnerte sich an das gelbe Paket, welches sie ihm vor dem Ausstieg in die Hand gedrückt hatte. »Hast du Erfahrung mit Survivaltechniken?« »Nicht wirklich«, gestand Alison und händigte ihm das Paket aus. Niko sah verschiedene Beutel, die mit allerlei Nützlichen gefüllt waren. Er hatte davon gehört, dass es in Flugzeugen ein Survialpaket gibt, aber noch nie eines gesehen. Wahrscheinlich ist das nicht unbedingt eine Information, die man den Gästen direkt auf die Nase binden möchte , dachte er. Er sah an sich hinab und bemerkte, dass seine Hose heruntergezogen war. »Du hast eine tiefe Wunde am Oberschenkel. Sie hat stark geblutet, hat aber keine Arterie erwischt«, erklärte Alison. »Sicher?« »Ja, sonst wärst du schon verblutet. Ich habe sie desinfiziert und einen Druckverband angelegt. Mehr kann ich hier nicht machen.« Niko dankte ihr und öffnete seinen Rucksack. »Uhrzeit?«, fragte er. »Ich schätze mal früher Nachmittag.« Niko blickte in den Himmel, doch durch die dicke Wolkendecke war es schwer, den Stand der Sonne genau auszumachen. »Hast du dein Handy?«, fragte er weiter, den Blick in seinen Rucksack vertieft. »Das fliegt noch im Flugzeug mit. Und deines?« Niko zog sein Smartphone hervor, dessen Display vollkommen zerstört war. An einer Ecke fehlte die Verkleidung, ebenso Teile der hinteren Abdeckung. »Unbrauchbar.« Er nahm seine SIM-Karte und die Speicherkarte aus dem völlig zerstörten Telefon und verstaute sie in einer kleinen Tasche im Rucksack. Alison deutete auf das gelbe Paket bei Niko. »Ich habe bei den Notfallsachen eine Signalrakete gesehen. Wenn wir die zünden ...« »Treffen wir mit großer Wahrscheinlichkeit die Baumkronen und haben über uns ein nettes Feuer. Weißt Du, wo wir gelandet sind?« »Nicht genau. Soweit ich aus der Luft erkennen konnte, sind wir über Edinburgh hinweg geflogen. Das heißt, es war nie geplant, dort zu landen. Wir sind über einige Ortschaften gesegelt, allzu weit entfernt wird der nächste Ort nicht sein.« »Die Umgebung hier?« »Ich bin bis jetzt nicht viel herumgekommen, ich wollte dich nicht alleine liegen lassen.« Niko versuchte, aufzustehen. Der Schmerz schoss von seinen Beinen durch den ganzen Körper. Langsam und mit schmerzverzerrtem Gesicht zog er sich hoch. »Wann geht die Sonne unter?« »Du hast Fragen. Es ist September, wir sind nicht zu weit im Norden ... Ich würde sagen, früher als in Wien.« »Danke, das hilft uns weiter«, meinte er spöttisch, »Wir brauchen Wasser, Feuer und einen Unterstand, der auch nachttauglich ist.« Niko benötigte einige Minuten, bis er in der Lage war, klar zu denken und sich zu bewegen. Ihre Umgebung bot wenig Anhaltspunkte, es war kein Weg auszumachen, dem sie folgen konnten. Geräusche von Fahrzeugen oder Industrie waren nicht zu hören, dafür fanden sie in der Nähe einen kleinen Fluss. Da es immer wieder leicht regnete, entschloss sich Niko, zuerst einen Unterstand zu bauen. Er kramte ein schwarzes Taschenmesser aus seinem Rucksack hervor und reichte es geöffnet an Alison weiter. »Das ist aber ein großes Teil«, meinte sie anerkennend, als sie das Messer in der Hand hielt. Der Griff war nicht für zarte Hände konzipiert worden. »Du wirst schon damit umgehen können. Es hat einige nützliche Funktionen, wie einen Kompass im Griff, eine Säge, die auch den Namen verdient, eine kleine Lampe und eine Filetierklinge.« »Filetierklinge?« »Eine schlankere Klinge für Feinarbeiten.« »Jedenfalls sieht es scharf aus«, stellte Alison fest, die mit dem Finger vorsichtig über die Klinge strich. »Scharf und durch die Titanium Bonded Veredelung besonders hart und ...« »Okay, du kennst dich mit Messern aus, ich habe es verstanden. Was darf ich mit diesem edlen Teil machen?« »Trenn die Seile vom Schirm. Wir haben genug Material, um uns einen halbwegs trockenen Platz für die Nacht zu bauen«, erklärte Niko. »Hier? Mitten im Nirgendwo?« »Ja.« »Aber ...« »Die Alternative wäre, zur nächsten Ortschaft zu wandern. Du musst nur wissen, in welche Richtung und wie weit. Hast du beim Heruntersegeln etwas gesehen?« »Naja, es gibt ein Dorf in der Nähe. Aber ich kann nicht sagen in welche Richtung und wie weit entfernt wir gelandet sind. Ich hatte da noch jemanden in den Armen, den ich heil runterbringen wollte.« »Gutes Argument«, pflichtete ihr Niko bei. Humpelnd suchte er die nähere Umgebung ab, bis er einige Meter neben dem Bachbett eine geeignete Stelle fand. Eine ebene moosbewachsene Fläche mit einem umgeknickten Baum, über den er den Fallschirm spannen konnte. Mit Hilfe einiger Äste fixierte er den Schirm und verknotete die Enden mit den Seilen. Dabei musste Niko daran denken, dass er für solche Fälle sein Paracordarmband hatte. Da trage ich ein Armband, speziell für solche Situationen und dann lande ich in einer Survivalsituation mit genügend Paracordschnur. Er benötigte eine halbe Stunde, bis das Gerüst fertig war. Währenddessen befüllte Alison beim Bach die Wasserbeutel aus dem Überlebensset. Sie kehrte zurück und staunte über die Notunterkunft. »Sieht gut aus. Machst du sowas öfter?« »Mitten in einem Wald landen, ohne eine Ahnung, wo ich bin ... nein eher nicht.« Nikos Antwort klang bissig. Mit ruhigerem Tonfall sprach er weiter. »Ich weiß, was du meinst. Ja, ich interessiere mich für Survivaltechniken und habe einige Kurse besucht. Echte Notsituationen habe ich bislang aber nicht erlebt.« Er ordnete ihr an, nach kleinem, möglichst trockenem Holz zu suchen. Unterdessen kramte er in seinem Rucksack und dem Survivalpaket aus dem Flugzeug nach hilfreichen Utensilien. Als Alison mit einem Stapel dünner Ästen zurückkehrte, schlichtete Niko diese zu einem Haufen. »Und wie willst du Feuer machen?«, fragte sie skeptisch. Der dichte Wald schützte sie zwar vor dem Regen, aber dennoch war alles um sie herum feucht. »Damit.« Er zog aus dem schwarzen Taschenmesser einen kleinen länglichen schwarzen Stab heraus. Als er ihn über den Messerrücken strich, spritzen Funken von ihm ab. »Du bist ja bestens ausgerüstet«, staunte Alison. »Nicht, dass ich geglaubt hätte, es benutzen zu müssen.« Die Äste waren zu einer Pyramide zusammengeschlichtet. Aus dem umgefallenen Baum schnitt Niko einige Holzstücke heraus. »Die trockenen Teile der Rinde habe ich schon geholt. Diese Kienspäne aus dem abgestorbenen Baum sind ideale Anzündhilfen«, erklärte Niko. Tatsächlich schaffte er es binnen einiger Minuten, ein Lagerfeuer zu entfachen. Obwohl sie bislang nichts gesagt hatte, ließ sich Alison gleich neben dem Feuer nieder und wärmte ihre Hände. Die dichten Baumkronen über ihnen ließen nur einige Regentropfen hindurch. Niko nahm sich einen Wasserbeutel und drückte eine Tablette hinein. Auf Alisons fragendes Gesicht hin, erklärte er ihr: »Wasserentkeimung. Wir haben keine feuerfesten Behälter zur Hand. Für heute wird es reichen.« Er reichte Alison einen in Silberpapier verpackten Riegel. »Wir müssen etwas warten, kann können wir das Wasser trinken. Der Riegel ist dein Abendessen, genieß ihn.« Alison entschied sich, die Notfallration mit Niko zu teilen. Im Notfallpaket des Flugzeugs befand sich auch eine Kälteschutzdecke. Niko breitete sie aus und bot Alison an, sich damit vor der kalten Nacht zu schützen. Eine weitere Aludecke aus Nikos Rucksack verwendete er als Unterlage ihrer Unterkunft, »Wenn wir uns zusammenkuscheln, können wir beide sie nutzen. Komm her«, meinte sie und hockte sich nahe ans Feuer. Die Decke bot ihnen etwas Schutz vor dem Wind und auch das Feuer half, trotzdem zitterten Alison und Niko in der feuchten Kälte. »Du wirkst durchtrainiert und erfahren in diesen Dingen. Ist das der Grund, warum mein Vater dich als Aufpasser ausgesucht hat?«, fragte Alison. »Ich kenne deinen Vater nicht. Ich bin im Auftrag seines Anwalts in Wien hier. Es hätte auch nur ein Flug und eine Autofahrt zu deinem Schloss werden sollen, ohne ...« Die Erinnerung an den Sturzflug kam hoch und ließ Niko schaudern. Erst nachdem er mehrmals tief eingeatmet hatte, beruhigte er sich wieder. »Erzähl mir von dieser Legende, wegen der wir hier gelandet sind«, bat Niko nach einer Weile. Inzwischen war die Sonne beinahe untergegangen. Das Feuer sorgte für Licht und unter den Decken war die Kälte halbwegs erträglich. »Mein Vater ist Clan Chief, das Oberhaupt des MacHart Clans. Wie du weißt, einer der Geschäftszweige des Clans sind Edelsteine. Dieses Gewerbe gibt es bei uns seit einigen hundert Jahren. Aus dieser Zeit stammt auch die Legende. Es soll eine Höhle geben, in der alle hundert Jahre ein hohes Mitglied des Clans einen Stein aus Gold bekommt. Eine Höhle, die durch ihre Schönheit blendet. Für mich genauso interessant wie ein Straßenstein in Glasgow, aber was soll´s. Mit achtzehn Jahren bin ich in das Familiengeschäft eingestiegen, während mein Vater sich auf ein neues Gebiet begeben hatte. Er investiert in ein Gezeitenkraftwerk im Norden Schottlands. Das war auch der Grund für seine Geschäfte in Österreich.« Niko ließ Alison näher heranrücken, damit sie die Decke teilen konnten und von ihrer Körperwärme profitierten. Außerdem musste er zugeben, dass er im Moment die Nähe benötigte, um ruhig zu bleiben. »Erzähl mir mehr über diese Clanfehde. Es klang zwar, dass unser Abflug nicht beabsichtigt war, aber alleine die Androhung ...?« »Nun, fangen wir zuerst weit in der Vergangenheit an. Eine der bekanntesten Clan-Geschichten ist das Glencoe-Massaker von 1692. Kurz zusammengefasst, Robert Campbell of Glenlyon erhielt den Befehl, den Clan MacDonalds of Glencoe nahezu auszurotten. Er sollte sie überfallen und alle Personen unter siebzig Jahren hinrichten. Das Abscheuliche daran war die Tatsache, dass er die Tage zuvor mit den MacDonalds zusammensaß, Karten spielte und die Gastfreundschaft genoss. Bis heute ist ungewiss, wann genau er seine Befehle bekam. Jedenfalls führte er den Befehl aus. Es gab und gibt sogar einen eigenen Namen dafür, Mord unter Missbrauch des Vertrauens. Es kam nie zu einer Anklage und bis heute sind die MacDonalds nicht gut auf den Clan der Campbells zu sprechen. Soviel zur Geschichte. Diese Anekdote hat insofern mit meinem Clan zu tun, dass es den Wunsch gab, der Clan MacHart sollte die Campbells unterstützen. Der Clan Chief verweigerte die Hilfe, wie auch der Clan Remington. Soweit, so friedlich. Der tatsächliche Grund für die Nichteinmischung war aber, dass die beiden Clans, die geografisch nicht weit voneinander entfernt lebten, dieselben Interessen teilten. Auch die Remingtons waren Goldgräber und handelten mit Edelsteinen. Das sorgte nicht selten für Konflikte, auch kleinere Scharmützel sind dokumentiert. Über die Jahre wurde der Clan der MacHarts einflussreicher auf ihrem Gebiet und die Remingtons suchten sich neue Interessen. Bis es zu der Entdeckung der Höhle des goldenen Flusses kam. Zwei Freunde, ein MacHart und ein Remington, sollen sie zufällig gefunden haben. Beide Clans erhoben den Anspruch auf diese Höhle und, soweit ich es aus Erzählungen gehört habe, hat der Clan MacHart die Höhle eingenommen. Als Zeichen, dass sie den MacHarts gehört, wurde ein Schwert in der Höhle platziert. Es soll unser Clanzeichen tragen.« »Ich nehme an, niemand weiß, wo die Höhle ist, niemand hat das Schwert gefunden und die Remingtons wollen diesen Anspruch nicht anerkennen.« »Ganz genau. Viele Jahre war es ruhig. Aber in den letzten Jahren, unter der Führung eines neuen Clan Chief wurde diese Legende wieder ausgegraben. Es geht erneut um den Anspruch auf die Höhle, mitsamt dem möglichen Inhalt. Das Problem ist, dass mein Vater nie erfahren hat, wo sich die Höhle befindet. Wir haben im Castle ein paar Goldnuggets, aber keines ist jünger als hundert Jahre.« »Was genau soll sich neben dem Schwert in der Höhle finden?« »Ein Raum, der voller Edelsteine sein soll. Ich nehme an, dass eine offene Ader an dieser Stelle liegt.« »Eine offene Ader?« »Ja. Du kennst sicher diese Schmucksteine, meistens Amethysten oder andere besonders farbenkräftige Steine, die man hinstellen kann. Wenn man eine Ader freilegt oder das Glück hat, eine zu finden, sieht man dort die unbehandelten Steine, wie sie scheinbar aus dem Erdboden gewachsen sind. Genaugenommen entstehen Kristalle durch das aus dem Erdinneren aufsteigende Magma, wenn es unter großem Druck aufsteigt und abkühlt. Je nachdem um welche Kristalle es sich handelt, kann auch ein Druck- und Temperaturunterschied in bestehenden Gesteinsschichten dafür verantwortlich sein. Gold hingegen entstand vor Jahrmillionen durch astronomische Ereignisse, die ich dir jetzt nicht genauer erklären werde. Nur so viel, damals war die Erde noch ein leerer Planet und es kommt kein Gold nach, es wird nicht wie Kristalle neu gebildet.« Niko bemerkte, wie ambitioniert Alison bei dem Thema war. Er nickte nur und ließ sie weiterreden. »Also, eine Edelsteinader wäre nichts Ungewöhnliches. Selten ja, aber nicht unmöglich. Aber es gibt noch eine weitere Legende, die recht übertrieben bis unmöglich ist. Ein Fluss soll in der Höhle verlaufen. Bei einem Becken soll alle hundert Jahre ein Goldnugget im Wasser zu finden sein. Woher das Gold kommt, kann aber niemand erklären. Wie gesagt, Gold wächst nicht einfach so.« »Das ist der Grund für das Interesse der Remingtons, ein Fluss aus dem Gold entspringt?« »Genau. Ich kann dir die bisherigen Funde zeigen, es sind nicht gerade kleine Stücke. Es gibt also Beweise für Goldfunde, aber es wird nicht so sein, dass irgendwo hier in Schottland ein magischer Fluss Gold produziert.« Niko schüttelte den Kopf. »Wenn etwas an dieser Geschichte dran ist, dann hofft der Clan auf immensen Reichtum.« »Reichtum aus einer Höhle, die seit hunderten von Jahren den MacHarts gehört.« »Wenn man wüsste, wo sie ist«, gab Niko zu bedenken, »Okay, genug von Legenden, ruhen wir uns aus. Wir werden morgen dem Fluss folgen. Hoffentlich landen wir so in einer Ortschaft, von der aus wir Hilfe bekommen werden.« »Mir genügt ein Telefon. Mein Vater erwartet mich schon heute, also weiß er längst, dass etwas nicht in Ordnung ist.« »Das kannst du ihm dann morgen ausführlich erklären.« Niko nahm seinen Rucksack als Polster und lehnte sich damit gegen einen Baum. Der Regen setzte ein und ließ das Feuer ausgehen. »Hast du Angst im Dunkeln?«, fragte Niko. »Hier gibt es keine Geister, vor denen ich mich fürchten muss.« Alison nahm die Taschenlampe an sich. »Schlaf ruhig, Niko. Ich werde schon aufpassen.« Wieso passiert das gerade mir? Wieso schon wieder so ein junges Ding? Niko schloss die Augen, das Nieseln auf ihrem provisorischen Dach wurde leiser und er versank in einen tiefen Schlaf.
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