Danian Stone - Angie

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Angie: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein dummer Streich beendet für Angie und ihre Freundin Melanie, die Vorfreude auf die Sommerferien und führt die beiden direkt, in die kalte Welt eines Erziehungscamps, das selbst in dieser Versuchsphase, für Angie unverständlich und ungerecht erscheint. Als dann auch noch ein Betreuer umkommt und Melanie vergewaltigt wird, sehen die beiden Freundinnen als einzigen Ausweg, nur noch die Flucht in die Wälder. Schließlich können die beiden nicht wissen, das sie sich in den Wirren eines Verbrecherrings befinden und im Wald, die gleiche Gefahr lauert, wie im Camp.

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Gewiss, ich war es gewesen, die der ganzen Sache zugestimmt hatte. Doch jetzt plötzlich war ich mir nicht mehr so sicher. Die Euphorie, bei dem Gedanken, endlich von zuhause wegzukommen, die ich im Vorfeld verspürt hatte, war verblasst. Irgendwie war sie schon gestern weg gewesen, als ich von Mel aufgebrochen war und mich verärgert über ihre Starrsinnigkeit, in Bezug auf Jenny, auf den Weg nach Hause gemacht hatte. Dieses ganze Gerede über Jenny und die Strafe, die sie bekommen sollte, hatten bei mir Zweifel aufkommen lassen, ob wir überhaupt richtig gehandelt hatten.

Die ganze Aktion mit Don, schien mir jetzt doch etwas übertrieben gewesen zu sein. Vor allen Dingen, hatten wir voreilig und unüberlegt gehandelt. Daher wollte ich meiner Strafe jetzt auch entgegen sehen. Auch wenn ich immer mehr Angst davor bekam.

Melanie, die mit Jeans, blauem Top und einer beigen, dünnen Jacke bekleidet war, schaute mich lächelnd an. »Jetzt geht’s gleich los! Ich kann’s kaum erwarten.«

»Freu dich nicht zu früh!«, stoppte ich sie, in ihrer Begeisterung und warf einen besorgten Blick auf die Tür des Jugendamtes, durch die soeben Frau Schnitzer-Stein heraus kam und auf unsere Mütter zuging.

Die drei Frauen unterhielten sich einen Moment, als unbemerkt ein weißer Kleinbus auf den Parkplatz fuhr und vor Mel und mir stoppte.

Erschrocken drehte ich mich um, als das Gefährt vor mir anhielt.

Frau Schnitzer-Stein kam herüber und sagte: »Na! Dann geht es jetzt los!«

Der Mann, der in dem kleinen Bus saß, stieg aus und kam um den Wagen herum auf uns zu, wobei er sogleich die Schiebetür öffnete, die mit einem lauten Knall nach hintern rutschte und gegen den Anschlag, in der Führungsschiene donnerte.

»Meier!«, sagte er knapp und schaute in die Runde. »Frank Meier, ich bin der Fahrer vom Life Camp 42!«

»Life Camp 42!«, wiederholte Melanie, die letzten Worte des Mannes.

Doch niemand beachtete sie. Stattdessen sagte Frau Schnitzer-Stein, »Das sind die beiden!«.

Dabei warf sie einen Blick auf den Block, den sie in ihrer Hand hielt und fügte noch an. »Richtig! Frank Meier!«

Das war auch der Name, der in ihren Unterlagen stand.

Unsere Mütter kamen und ich stellte bereits meine Tasche in den Bus.

Melanies Mutter nahm ihre Tochter in den Arm und küsste sie.

Sie fing an zu weinen und Melanie rutschte ein kurzes: »Och Mama!« heraus, dann stieg sie samt Tasche ein.

Meine Mutter nahm mich am Arm und zog mich zu sich. Sie fuhr mir mit der Hand über den Kopf, drückte mich und sagte: »Wenn du wieder kommst, wird alles anders. Und melde dich wenn du kannst!«

Ich musste plötzlich meine Tränen zurückhalten.

Soviel Sorge um meine Person, hätte ich von meiner Mutter überhaupt nicht erwartet. Schon gar nicht, nachdem ich Philip all diese Gemeinheiten an den Kopf geworfen hatte und ich gestern Abend mitbekommen hatte, wie die beiden sich im Bett darüber unterhielten, wie es wohl weiter gehen sollte.

»Ich pass auf!«, sagte ich leise. Fast reumütig.

Meine Mutter drückte mich nochmal, dann stieg ich ein.

Setzte mich neben Melanie, die schon am Fenster Platz genommen hatte und die Tür wurde geschlossen.

Frank, der schlaksige Fahrer, mit dem spitzen Gesicht und dem dünnen blonden Haar, lief in seinem weiten T-Shirt wieder um den Wagen herum und stieg dann auch ein.

Er startete den Motor und rief: »Es geht los!«

Mit einem Ruck, setzte sich der Wagen in Bewegung, fuhr in einem weiten Bogen über den Parkplatz und dann in Richtung Ausfahrt.

Wir schauten durch die Heckscheibe hinaus und winkten unseren Müttern zu, die ihrerseits zurück winkten, bis der Wagen vom Parkplatz verschwunden war.

Als ich mich wieder umdrehte und nach vorne schaute, hatte ich ein seltsames Gefühl in der Magengegend. Meine Angst vor dem neuen war verschwunden. Meine Sorge, diese Aufgabe hier zu bewältigen zu können oder nicht, war wie weggeblasen. Stattdessen hatte ich plötzlich ein neues Gefühl in meinem Inneren.

Es war keine Angst, keine Sorge.

Auch nicht das Gefühl der Unsicherheit darüber, was wohl auf uns zukommen würde.

Nein!

Es war ein anderes Gefühl.

Etwas, das ich noch nie zuvor verspürt hatte und als ich auf Melanie blickte, die aus dem Fenster sah, schien dieses Gefühl mich förmlich aufzufressen. Es brannte in meinem Inneren und vermittelte mir den Eindruck, als würde etwas schreckliches Geschehen.

»Ihr könnt mich Frank nennen!«, hörte ich eine Stimme, die mich aus meinen Gedanken riss und mich dazu veranlasste, meinen Blick von Mel abzuwenden.

Melanie schaute ebenfalls nach vorne und sagte laut: »Ich bin Melanie!«

»Weis ich doch!«, brummelte Frank von seinem Platz aus.

»Gehören sie auch zum Camp?«, fragte ich ihn.

»Nein! Ich bin nur heute mit dabei, weil man im Camp nicht genügend Fahrer hat.«

»Schade«, bedauerte Melanie.

»Ja, ich glaube das wird ganz lustig.«

Ich brummte nur kurz und sagte leise: »Mit Lust hat das nichts zu tun.«

»Wie weit fahren wir denn?«, hörte ich Melanie fragen.

»Ein paar Stunden. Also macht es euch bequem.«

»So lange.«, Melanies Stimme klang enttäuscht.

Ich sagte nichts.

Ich verspürte immer noch dieses seltsame und ungewohnte Gefühl.

Jennifer Wald

Jennifer Wald stand zusammen mit Tamara Edinger am Straßenrand und beobachtete die vorbeifahrenden Autos, die in einem scheinbar nie abreißenden Strom, die Straße entlang fuhren, während sie darauf wartete, das endlich der Bus eintraf, der sie abholen sollte.

Zu ihrem Glück war sie nicht alleine. Neben ihr wartete Tamara und hinter ihnen standen ihre Sachbearbeiterin vom Kinderheim und ein Polizist.

Beiden konnte man eine gewisse Verärgerung, über das verspätete Eintreffend es Busses, bereits anmerken und dennoch verfinsterten sich ihre Blicke zunehmend, mit jeder weiteren Minute, die verstrich.

Hin und wieder, warf Jennifer einen kurzen Blick auf das Mädchen, das neben ihr stand und im selben Kinderheim lebte wie sie, auch wenn sie sie nicht weiter kannte.

Vermied es aber, sie im Beisein der beiden anderen Personen anzusprechen.

Jennifer war klein und schlank und die meisten Jungs machten sich lustig darüber, das ihr Busen bisher noch nicht sonderlich weit entwickelt war, zumindest hoffte sie innig, das er noch wachsen würde. Denn mit siebzehn, hatte sie gerade mal Körbchengröße AA.

Sie trug eine dunkle Leinenhose, die man ihr im Kinderheim mitgegeben hatte und ein enges T-Shirt, das ihre kaum vorhandene Oberweite, über die Maßen betonte, indem es sich so eng an ihren Körper anschmiegte, das auch jedes noch so winzige Detail, hervorgehoben wurde. Was soviel bedeutete, das man ihre frauliche Brust, überhaupt nicht mehr sehen konnte.

Darum stand sie auch, mit verschränkten Armen vor der Brust, am Straßenrand und vermied es, sich sonderlich oft umzudrehen. Sondern erweckte den Anschein, dass ihr ganzes Augenmerk, dem vorbei fahrenden Verkehr galt, der sie aber in Wahrheit, überhaupt nicht interessierte.

Jennifer hatte langes, braunes Haar, das sie zu einem Zopf trug und ein schmales, langes Gesicht, das durch ihre unvorteilhafte Frisur noch länger erschien. Sie war ein hübsches Mädchen, wenn auch etwas schüchtern. Doch das schien nur äußerlich so zu sein. Sie hatte im Kinderheim gelernt, dass es besser war, sich im Hintergrund zu halten und möglichst wenig über sich zu erzählen.

Dennoch hatte sie sich nicht immer daran gehalten und einige ihrer Geschichten, hatten sie hierher an den Straßenrand gebracht und das nur, weil sie so unvorsichtig gewesen war und einiges ihrer Zimmergenossin erzählt hatte.

Zum Glück galt für sie noch das Jugendstrafrecht, sonst würde sie jetzt nicht hier stehen und auf diesen dämlichen Bus warten, sondern irgendwo im Jugendknast sitzen.

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