Elke Bulenda - Das 4. Buch George

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Es klingt wie ein Witz: Was haben ein verrückter Umweltaktivist, ein Entführer und ein rachsüchtiger Gott gemeinsam? Ganz einfach: Sie gehen dem rüpelhaften Vampir Ragnor gehörig auf die Nerven. Und das gerade jetzt, wo er endlich ans Ziel seiner Wünsche angelangt ist: Frau, Kinder, Eigenheim. Doch bevor er sich mit seinen Lieben in die langersehnten Ferien begeben kann, muss er mal wieder gehörig aufräumen. Eine Weltreise braucht er für sein Team nicht zu buchen, die Spur führt ihn ohnehin bis ans andere Ende der Welt.

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»Hallo Anna, für mich einen Blut-Kaffee, halb und halb.« Ich sah Agnir fragend an. »Möchtest du etwas?«

»Nee, ich trinke doch keinen Kaffee!«, beschwerte er sich.

Anna machte mein Getränk fertig. »Agnir, wie wäre es mit der Überraschung des Tages?«, fragte sie lächelnd.

Agnir war Anna gegenüber immer ein wenig zurückhaltend. Wahrscheinlich aus reiner Kalkulation. Wenn er es sich mit ihr verscherzte, wäre es mit den Überraschungen des Tages aus für ihn.

»Ja, bitte!«, meinte er schüchtern und drückte sein Gesicht an meine Brust.

»Aha, bei Anna kannst du plötzlich ›Bitte‹ sagen. Hey, warum denn so zurückhaltend, das kenne ich gar nicht von dir!«, grinste ich und zwinkerte der Köchin zu.

Sie reichte Agnir ein Wassereis über die Theke. Eigentlich kein herkömmliches Wassereis, sondern ein Bluteis. Der Kleine ergriff es und bedankte sich höflich.

»Ach, Agnir. Du bist so ein süßes und höfliches Kind! Das hast du aber nicht von deinem Papa«, meinte sie lachend, tätschelte Agnirs Gesicht und ging wieder an die Arbeit. Wir setzten uns an einen Tisch. Schon allein aus Gründen der Sicherheit. Dieses Geklecker geht nämlich ganz schlecht wieder aus den Klamotten heraus. Agnir braucht durch sein rasches Wachstum sowieso ständig neue Kleidung. Deshalb war es vernünftiger, nicht auch noch die passende zu ruinieren. Eine kleine bärtige Zwergin erblickte uns, winkte und hielt direkt auf unseren Tisch zu. Trixie Eisenfaust ist die Mutter der musizierenden Zwerge bzw. Möhrchen. Eine sehr resolute Person, die das Zwergenregiment mit strenger Hand führt. Eine kleine Matriarchin, mit der man sich nicht anlegen sollte, zumindest nicht als Zwerg. Nein, ich korrigiere: Auch anderer Gestalt nicht.

»Na, ihr beiden?« Sie setzte sich auf einen Stuhl und konnte kaum über die Tischkante gucken.

»Na, du eine? Was gibt´s Neues?«, fragte ich.

»Hallo Trixie! Ich heiße jetzt Triple A!«, grüßte Agnir und widmete sich wieder seinem Eis.

»Ach wirklich, Triple A? Zu mir sagen sie immer: ›Aua, du hast mich heftig in den verlängerten Rücken getreten!‹«, grinste die Zwergin. »Ragnor, hast du es schon gehört? Wir haben eine neue Präkognitive! Sie heißt Helma Schmidt, kommt wohl von der Küste, habe ich so mitbekommen«, sprach sie im verschwörerischen Ton.

»Und, sieht sie gut aus?«, fragte ich. Bei Delia, die unser vorheriges Orakel war, handelt es sich um eine echte Ausnahmeerscheinung. Jung, blond, blauäugig. Eine fast schon Nordisch zu nennende Schönheit.

Trixie kicherte sich ungehalten in den Bart: »Rechne mit dem Schlimmsten und leg dann noch mächtig eins drauf! Aber sieh selbst. Ach ja, den Kleinen würde ich nicht mitnehmen. Sie ist echt ein bisschen gruselig und dort herrscht ziemlich dicke Luft. Lass ihn mal lieber bei Amanda!«, gab sie besorgt zu Gehör.

Ich verstand die Zwergin nicht ganz. Nun, ich wollte ohnehin zu Amanda. Mich für die letzte Nacht entschuldigen und diese Gelegenheit gleich nutzen, ihr mein kleines Präsent zu überreichen. Es war immer so: Wenn ich nur mal kurz in die Zentrale gehen wollte, ergab sich meistens etwas Größeres daraus. Ich treffe unterwegs so viele Leute, dass ich gar nicht meinen direkt eingeplanten Weg gehen kann, sondern immer ein paar Stunden dranhängen musste.

»Okay Trixie. Ausnahmsweise berücksichtige ich mal deinen Ratschlag. Bist du soweit, Agnir? Warte, du hast da etwas am Mundwinkel!«

Mit einer Serviette wischte ich ihn sauber.

»Dann macht´s mal gut. Man sieht sich!«, nickte Trixie und kicherte wieder.

Selbst wenn ich nicht Amandas Dienstplan kennen würde – ich könnte sie jederzeit in diesem großen Gebäude finden. Quasi immer der Nase entlang. Ihr Duft ist so betörend, dass er mir schon fast als bunte, in der Luft hängende Girlande vorkam. Mittwochs hielt sich meine Angebetete immer in der Leistungskontrolle auf. Dort wurde ich auch schon etliche Male getestet, gewogen und vermessen. Wir traten ohne zu klopfen ein, denn bei diesem Lärm, den die Geräte veranstalteten, hörte sie ohnehin nichts. Als sie uns sah, blitzte ein kurzes Lächeln auf, bevor sich wieder die Maske ihres Pokerface herabsenkte. Sofort nahm sie mir den Jungen ab, gab ihm einen Kuss und setzte ihn an ihren Schreibtisch. »Na, meine beiden Männer? Wir war euer Tag?«, fragte sie und gab mir ebenfalls einen Kuss. Und ich fühlte mich durch diesen Kuss so unendlich geadelt, wodurch mir fast vor Stolz die Brust schwoll. Argwöhnisch blickte ich mich um, doch die Probanden waren alle auf ihre Aufgaben konzentriert.

»Wir waren bei der dicken Frau, die schenkte mir ein Eis und nannte uns Hühner!«, erzählte Agnir aufgeregt. »Warum nennt sie uns Hühner? Wir legen doch keine Eier und gackern?«, fragte er gleich darauf, was wieder bewies, dass es keine Frage auf dieser Welt gab, die er nicht zu stellen imstande war.

»Die dicke Frau heißt Anna Stolz, ist nicht dick, sondern vollschlank. Und sie sagte nicht Hühner zu uns, sondern Hünen. Hünen sind große Leute. Aber du bist ja noch ein kleiner Kerl, sozusagen ein Hünchen«, grinste ich.

»Ach so! Also keine Hühner!« Diese Antwort befriedigte unseren Sohn und er versank sofort in einer anderen Tätigkeit. Er hatte sich einen Bleistift genommen und malte auf einem Block herum. Da Junior jetzt beschäftigt war, zog ich Amanda etwas von ihm weg, denn auch er verfügt über ein ausgezeichnetes Gehör.

»Amanda, es tut mir wirklich leid, wie ich mich heute Morgen benommen habe. Ich hoffe du kannst mir verzeihen. Nur schade um die schönen Blumen!«, bedauerte ich und gab ihr die Schachtel mit den Ohrringen. »Nein, das ist kein Bestechungsversuch, die habe ich schon erstanden, bevor ich diesen verbalen Ausrutscher beging. Na ja, wenn du sie nicht haben willst... Ich würde sie ja selbst tragen, doch Blümchen sind nicht ganz mein Stil.«

Amanda öffnete das Kästchen und betrachtete die Ohrringe, dann warf sie mir einen strengen Blick zu, der mir die Ohren erröten ließ. Dann lächelte sie.

»Du bist ein unverbesserlicher Quatschkopf! Danke, die sind wirklich wunderschön. Nein, ich bin dir nicht wirklich böse. Wie könnte ich, wenn du so lieb, wie ein großer, dummer Junge vor mir stehst und mir diesen Dackelblick zuwirfst? Aber, wie würdest du reagieren, wenn ein schwer angetrunkener, schielender und keinesfalls kleiner Kerl vor deinem Bett stünde?«, machte sie mir mit ruhiger Stimme klar. »Und dann dieses Lied! Du weißt, ich bin dir körperlich nicht gewachsen, also gehe ich lieber woanders hin, ehe die Situation eskaliert. Zum Glück bist du betrunken eher ein wenig anhänglich und tapsig, jedenfalls nicht aggressiv. Aber um die Blumen war es keineswegs schade, denn sie waren schon schwer verwelkt und hinfällig.«

… Oh, ich vergaß: Blumen halten in meiner Gegenwart nicht lange. Es liegt einfach an meiner negativen Aura. Von mir aus, nennt es ein schlechtes Karma. Blumen welken, Spiegel zerspringen und selbst die Milch wird in meiner Gegenwart sauer. Aber wenn ihr mich fragt, gibt es weitaus Schlimmeres. Z. B. eine Ehefrau, die nicht in der Lage ist, einen kleinen Fehltritt ihres Ehemanns zu verzeihen. Zu meinem Glück zählte mein Herzblatt nicht zu dieser Kategorie...

»Puh, danke Liebes! Ich bin dir wirklich dankbar, weil du es mir nicht krumm nimmst. Normalerweise bin ich jemand, der einen Shitstorm provoziert, der ihm anschließend um die Ohren fliegt«, erwiderte ich erleichtert.

»Schade nur, dass die zu den Ohrringen passende Kette verschwunden ist. Ich kann mich aber auch nicht daran erinnern, sie verloren zu haben. Zuletzt war sie in meinem Schmuckkästchen. Dort hat sie sich anscheinend einfach in Luft aufgelöst!«, bemerkte sie leicht betrübt.

»Ja, irgendetwas geht bei uns zuhause nicht mit rechten Dingen zu. Aber ich werde mich darum kümmern, das verspreche ich dir, Liebes!«

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