Jörg Püschmann - Die verderbte Stadt

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Nekropoden aus der Welt jenseits unseres Makrokosmos wollen alles zerstören. Um das Materielle zu schützen, wurden von den Alten Wesen die Leichenlichter als Barriere errichtet. Aber der Samen der Nekropoden kann diese durchdringen und dann Millionen und Milliarden von Jahren warten, bis die Bedingungen gut genug sind, in unsere Welt einzudringen und alles zu zerstören.
Richard Perlmann, ein Wissenschaftler, der sich mit Nekromantie befasst, erkennt einen solchen Versuch in der Kanalisation Berlins. Mit zwei Kollegen dringt er in die Unterwelt ein. Eine Mission, die gefährlich ist. Einer wird von Ghulen zerrissen, ein anderer von einem unterirdischen See verschluckt. Nur Richard kann sich der finalen Konfrontation stellen. Aber auch er büßt dabei sein Leben ein.
Sein Sohn Alexander liest in einer Mail, was sein Vater vorhat. Mithilfe des Geistes von John Dee, einem bekannten Gelehrten des Mittelalters, findet er einen anderen Weg ins verderbte Herz Berlins. Er sieht seinen Vater sterben, verschließt den Durchgang für die Nekropoden und verliert seinen Verstand.

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Richard hörte ihm zu und starrte gleichzeitig vor sich hin, als würde er in Gedanken ein komplett anderes Problem durchgehen. Wer ihn nicht näher kannte, konnte sein Verhalten auch leicht als Desinteresse deuten, aber dem war keineswegs so. Sein Geist war einfach ständig in Arbeit und arbeitete ständig auf Hochtouren. Er konnte sich unmöglich auf ein einziges Thema beschränken. Dies war für die meisten Menschen sehr verwirrend, aber Alexander hatte sich im Laufe seines Lebens an das seltsame Verhalten seines Vaters gewöhnt.

Alexander sagte, nachdem er genüsslich einen großen Schluck Tee zu sich genommen hatte: “Wir werden uns in den ersten zwei Monaten in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der brasilianisch-peruanischen Grenze bewegen, eine äußerst abgelegene, von Menschen kaum berührte Gegend. Ein Flugzeug bringt uns in die Provinzhauptstadt, von wo wir mit 4 Jeeps noch ca. 200 Kilometer weiter fahren bis ins letzte Dorf an der Grenze des undurchdringlichen Urwaldes. Ab dort gibt es nur noch Pfade durch den Wald. Selbst die Karten, welche wir von dem Gebiet bekommen werden, sind nur ungefähre Richtwerte zur groben Orientierung. Weite Teile sind sozusagen terra incognita. Weite Gebiete sind noch nie von einem menschlichen Fuß betreten worden. Zumindest gab es keinen Menschen, der später darüber berichtet hätte.

Dort wurde vor noch gar nicht langer Zeit erst wieder ein neuer Stamm Ureinwohner entdeckt. Dieser befindet sich in seiner Entwicklung immer noch in der Steinzeit und hatte noch nie Kontakt zur Zivilisation. Wir vermuten in jener Region auch einige interessante Spezies. Diese könnten ein Bindeglied darstellen zwischen den beiden Arten, welche mein Team vor zwei Jahren entdeckt hat. Sollte uns dies gelingen, dann könnten sie uns dabei helfen, die Entwicklung der Arten besser zu verstehen.“

Alexander setzte kurz ab, um einen weiteren Schluck Tee zu trinken. Dann fuhr er fort: „Dort soll es auch noch gerüchteweise tief in den Felsen vergraben uralte Kultstätten geben, die von den Eingeborenen nie betreten werden. Sie sollen Angst haben, dass man seine Seele und den Frieden seiner Seele verlieren könne, wenn man sich zu weit ins Herz der Kultstätte hinein wagt.“ An dieser Stelle setzte Alexanders Vater Richard seinen Tee sehr plötzlich ab, wurde hellhörig und musterte seinen Sohn mit einem durchdringenden Blick aus seinen tiefschwarzen Augen.„Uralte Kultstätten, die selbst von den Eingeborenen gemieden werden? Ein Gebiet, in dem es keine Zivilisation gibt? Ich würde mich sehr freuen, ja geehrt fühlen, wenn Du mich in Einzelheiten einweihen könntest.“ Interessiert und hoch gespannt lauschte er jedem weiteren Wort aus dem Mund seines Sohnes. Dieser ging nun näher auf die vermuteten Kultstätten ein.

Der Macumba-Ableger

the feeling of an external silencer-the ritual has started

MAKUMBA is the real dark magic-while you cry evil laughs at you

Tales for the unspoken; Makumba (2011)

Ja, es gibt in den angrenzenden Regionen offenbar einige degenerierte Stämme urzeitlicher Menschen, die sich seltsamerweise komplett unterscheiden von den Stämmen in der Umgebung. Normalerweise gibt es zwischen benachbarten Stämmen oder Sippen immer irgendwelche Kontakte, einen gewissen Austausch an Informationen und Waren.Sogar genetisch gibt es immer Übereinstimmungen, da im Laufe vieler Jahrhunderte auch immer wieder Paarbildungen zwischen den verschiedenen Sippen vorkamen. Aber genau in eben jenem Grenzgebiet zwischen Peru und Brasilien gibt es einen Stamm, der offenbar jeden Kontakt mit anderen Stämmen meidet. Auch er wird von den ansässigen Stämmen selbst gemieden. Seit Hunderten von Jahren gibt es über seine Existenz nur Gerüchte, wenig mehr als leises Wispern im Wind der Geschichte. Es ist die Rede von großen anatomischen Abnormitäten bei diesen Individuen, von vielgestaltigen Missbildungen wird gesprochen. Die Gliedmaßen sollen in einem anderen Verhältnis stehen zum Körper als beim modernen Menschen. Das Gesicht ist oft deformiert, wenn man den Berichten Glauben schenken darf. Und Du darfst dabei niemals vergessen, dass diese Begegnungen nur sehr selten stattfinden. Es scheint den Eingeborenen fast so zu sein, als ob dieser Stamm nicht wirklich zur Gattung Mensch zu gehören. Aber diese Unterschiede in Anatomie und Physiologie sind offenbar nur das geringste Problem, welches alle anderen mit jenem Stamm haben. Es machen Gerüchte die Runde, in denen von Gebeten zu uralten, dämonischen Göttern die Rede ist. Götter, deren Existenz eine bloße Blasphemie darstellen soll, denen Menschenopfer gebracht werden müssen, um sie einst zurückzuholen aus ihrem Reich jenseits des uns umgebenden Universums. Götter, bei denen es uns Normal-Sterblichen schon das Leben kosten würde, bloß ihren Namen auszusprechen. Aber nein, um Deiner Frage zuvorzukommen, bei dieser Religion handelt es sich ganz sicher nicht um Macumba. Macumba ist zwar in diesem Gebiet auch relativ verbreitet und in vielen verschiedenen Spielarten vorhanden, aber im Vergleich zu den Praktiken des unnennbaren Stammes ist Macumba mehr als harmlos.“ - Richard lächelte leise in sich hinein. Nein, es war keineswegs ein freudiges Lächeln, sondern eher ein wissendes.

Macumba? Alexander durchforstete alle Winkel seines Denkens. Ja, er hatte schon von diesem Kult gehört. Und es war nicht gerade positiv, was sich da in seinen Erinnerungen verfangen hatte. Und ganz sicher war dies eine Religion, welcher er nur sehr wenig abgewinnen konnte.

Mit der Zeit kam seine Erinnerung wieder. Es war etwas, was er tief in den dunkelsten Ecken abgelegt hatte, denn es war ein destruktiver Kult. Eigentlich wollte er damit gar nicht viel zu tun haben. Es war sein Vater Richard, der ihm davon berichtet hatte. Dieser hatte bei seinen Studien zum Thema Nekromantie ja Kontakt zu den seltsamsten Kulten und religiösen Spielarten. Und er hatte ihm berichtet von einer seltsamen afro-brasilianischen Religion, die sich stark von ihren einst afrikanischen Wurzeln gelöst hatte und im Prinzip nur im Regenwald des riesigen Landes zu finden war. Nein, das war nicht ganz richtig. Richard hatte erzählt, dass es Ableger auf der ganzen Welt gab. Aber nur in Brasilien gab es eine große Volksgruppe, die sich zu dieser Religion bekannte.

„Weißt Du mein Sohn“, hatte er einst in einer ihrer vielen Unterhaltungen gesagt. Sie saßen in seinem Arbeitszimmer. Der Tisch war belegt mit einer Unmenge an Heften, Katalogen, Büchern und losen Artikeln. Genau in der Mitte thronte der Bildschirm seines Arbeitsrechners, während die Tastatur unter einigen losen Blättern nur zu erahnen war. Vor sich hatten sie zwei große Töpfe dampfenden Tees, denn beide einte die Leidenschaft für dieses köstliche Getränk. Sie hatten wieder in einem langen Dialog über die Projekte geredet, mit denen sie sich gerade intensiv beschäftigten.

„Ich habe in Paris einen kleinen Kreis Menschen kennen gelernt, die sich zur Religion Macumba bekennen. Es war mir klar, dass diese afrikanischen Ursprungs sein musste und ich erahnte ziemlich schnell, dass es sich um einen durchaus destruktiven Kult handelte. Diese Menschen jedenfalls kannten mich und meine Arbeit sehr gut. Sie wollten mir etwas zeigen, so sagten sie und luden mich in ihr Haus ein. Nun, Du kennst mich, meine Neugier und mein Forschungsdrang kennt so gut wie keine Grenzen. Also nahm ich diese Einladung dankend an und begab mich auf der Suche nach der Adresse in die verschwiegensten Gassen der riesigen Stadt. Mein Weg führte mich fort von den großen Verkehrsadern des Molochs. Immer kleiner wurden die Wege, wurden tatsächlich zu Gassen, in denen schwerlich zwei Menschen aneinander vorbeigehen konnten, ohne sich zu berühren. Die Häuserwände schienen auf mich zu zu kommen und irgendwann berührten sich fast die Dachfirste. So wurde das Licht des hellen Tages fast vollständig verschluckt und ich fühlte mich unangenehm berührt. Ich bin kein ängstlicher Mensch, aber ich ging zu fremden Menschen. Diese beschäftigten sich mit Dingen, welche das Licht der Öffentlichkeit scheuen. Und dann veränderte sich auch noch die Umgebung um mich herum auf eine unheimliche Art und Weise. Ja, ich spürte eine atavistische Angst heraufziehen. Und ich bekam tatsächlich eine Gänsehaut.

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