Guido Edwards - Sind Egoisten wirklich schlechtere Christen?
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4
Ohne Mut keine Demut
Soll ein Christ nicht demütig sein?
Doch, ja! Ein Christ soll in Demut vor Gott leben! Demut aber ist nicht Unterwürfigkeit! Als Christ ist man Kind des Höchsten! Königskinder sind aber selbstbewusst. – Ja, die Sache ist noch viel verzwickter: – Ohne starkes Selbstbewusstsein kann man gar nicht demütig sein!
Demütig handeln heisst ja nicht sich aufzugeben, sondern sich mit seiner ganzen Persönlichkeit unterzuordnen. Das soll heissen, dass ich ohne Selbstbewusstsein gar nichts habe, um demütig zu sein.
Vielleicht bringt es uns der Sache näher, wenn wir fragen: „Was ist das Gegenteil von Demut?“ Am treffendsten ist wohl der Begriff "Arroganz". Was ist das Typische an einem arroganten Menschen? Vor allem wohl seine Unbelehrbarkeit und damit seine Unfähigkeit sich korrigieren zu lassen. Damit wäre die wichtigste Eigenschaft von Demut die Korrigierbarkeit.
Vielleicht kennen sie den Spruch: "Wir wissen zwar nicht wohin, aber wir gehen mit aller Energie vorwärts!" Korrigierbarkeit macht bei Ziellosigkeit keinen Sinn. Um sich korrigieren lassen zu können, muss man einen Standpunkt und ein Ziel haben. Beides verlangt nach einem starken Ego!
Man kann "Korrigierbarkeit" auch als "Lernwillen" bezeichnen. Das heisst, lernen bedeutet nicht "in den Kopf eintrichtern". Lernfähige Menschen können das Gelernte auch anwenden! Somit ist die Lernfähigkeit wohl eines der Fundamente des christlichen Glaubens!
Im 2. Brief an Timotheus 1,7 steht: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist gegeben, der Verzagtheit wirkt, sondern einen Geist, der uns erfüllt mit Kraft, mit Liebe und mit nüchterner Besonnenheit.“
Verklemmtheit, das Kleben am Buchstaben anstatt an den Inhalten ("Gesetzlichkeit") und Angst, sind nicht Gottes Sache! Denn genau diese Punkte stehen der Lernfähigkeit im Wege. Es braucht Mut, Selbstvertrauen und noch viel mehr das Vertrauen in Gott, um vorwärts gehen zu können, auf dem Weg, den er für und bereit gelegt hat.
Bitte beachten sie auch die Reihenfolge: Ohne Kraft keine Liebe und ohne Kraft und Liebe keine Besonnenheit. Denn Besonnenheit ohne Kraft und Liebe wird oft als Ausrede missbraucht, um keine Entscheidungen fällen zu müssen. Gott hat bedeutend lieber Menschen, die übers Ziel hinausschiessen, als solche die nicht entscheiden können. Das haben wir bereits im letzten Kapitel besprochen.
Sich ausliefern zu können braucht sehr viel eigene Persönlichkeit. Das sehen wir in der Gottesbeziehung und in der Ehe. Vielleicht ist dies auch einer der Hauptgründe, dass Jesus das Verhältnis von der christlichen Gemeinde zum Vater mit einer Ehe vergleicht. Ein Pfarrer, der auch mir schon oft eine sehr grosse Hilfe war, gab einmal einer jungen Frau, die in einen sehr riskanten Missionseinsatz ging, folgenden Satz mit auf den Weg: "Du bist dort am sichersten, wo Gott dich haben will." Was aus dieser Haltung entsteht, das ist wahre Demut. Wir sollen handeln und entscheiden, aber immer im Bewusstsein, dass wir dies in Verantwortung vor dem Schöpfer tun! Wie ein Handelsvertreter, der schon viele Jahre für "seine" Firma arbeitet: Er hat weitreichende Kompetenzen, weiss aber schon intuitiv, was im Sinne der Firma richtig und falsch ist. Er hat alle Sicherheit im Rücken so lange er nicht vom Prinzip der Loyalität abweicht.
5
Glaube braucht Wille
Was will ich?
Egoismus haben wir nötig! Selbstbewusstsein entwickelt sich am Ende zu Selbstherrlichkeit. Egoismus entwickelt sich im Ex-trem zu Selbstverliebtheit. Das heisst, Selbstbewusstsein hat etwas mit Stolz zu tun und Egoismus mit Selbstakzeptanz, vielleicht sogar mit Liebe zu der eigenen Persönlichkeit. Dennoch sind diese beiden Dinge im Sprachgebrauch emotional umgekehrt belegt. Ein selbstbewusster Mensch ist sympathisch und ein Egoist nicht. In meinen Texten werde ich diese beiden Begriffe synonym (gleichwertig) verwenden, um die Lesbarkeit nicht zu erschweren.
In Wirklichkeit haben wir aber nur den Egoismus in gesundem Masse nötig, denn stolz zu sein, haben wir als Christen überhaupt keinen Grund. Man kann auf eine Leihgabe nicht stolz sein. Man kann sich aber daran freuen, damit arbeiten, sich damit vergnügen, man kann sich sogar darüber ärgern. Nur hat man keinen Grund darauf stolz zu sein. Andrerseits ist es aber auch ein Affront eine Gabe – ein Geschenk nicht wahrzunehmen oder gar abzulehnen!
Was ist das grösste Geschenk, das wir erhalten haben? – Es ist der freie Wille als Erlöste! Genau an diesem Punkt führt uns ja die Erlösungstat Jesu ein Stück weit zurück ins Paradies! Wir haben Gottes uneingeschränkte und endlose Liebe, solange wir seine Kinder sein möchten, aber wir müssen das nicht sein wollen. - Wir haben die Wahl! Wie Adam und Eva in ihren besten Zeiten, haben wir die volle Freiheit mit einigen kleinen Einschränkungen: Für sie gab es nur ein Gesetz, das Meiden des verbotenen Baumes. So gibt es auch für uns nur ein Gesetz, das Gebot der Liebe. Liebe, vor allem gegenüber Gott, aber auch gegen den Nächsten, - wie auch gegen uns selbst! Allerdings gibt es einen markanten Unterschied: Wir haben mehr als eine Chance.
Um diese Chancen zu nutzen, müssen wir aber einmal einen Entscheid gefällt haben. – Wir müssen die Erlösung annehmen. Wir müssen so stark sein, ein riesiges Geschenk – das Geschenk "Leben" annehmen zu können. Sie werden das ohne „gesundes Selbstbewusstsein“ nicht schaffen. Sie dürfen sich natürlich unwürdig fühlen, sie dürfen sich auch unsicher fühlen, weil sie nicht wissen, was das Annehmen dieses Geschenkes für Konsequenzen hat, aber sie müssen stark genug sein, den Tod ihres dereinstigen Richters anzunehmen, damit sie leben können. Denn die Bibel sagt uns, dass wir ohne dieses Geschenk nicht wirklich leben. Die Schwierigkeit dabei ist das Weitergeben dieser Botschaft: Wie kann man einem Toten erklären, was Leben ist?
So müssen wir ein Geschenk annehmen, von dem wir nicht wissen, was es ist. Es ist einfach eine riesige Wundertüte. Eine Wundertüte, die bestimmt nicht enttäuscht! Die aber durchaus einige Achterbahnfahrten beinhalten kann.
Ein guter Freund von mir, ein Mann mit sehr gesundem Ego, hat ein Gebet gesprochen, als er dieses Geschenk annahm, das etwa so lautete: "Herr ich möchte mein Leben Ihnen ganz übergeben, mach mit mir, was du willst, aber bitte lass es nie langweilig werden, ich möchte etwas erleben!" Er hatte Angst, vor dem Bild mit den Engeln, die auf einer Wolke sitzen und den ganzen Tag Harfe spielen. Gott hat diesen Wunsch sehr ernst genommen! Das Image vom "frommen" Christentum, das nur aus Beten, Arbeit dem verklärten Singen von frommen Liedern besteht, hat er nie kennen gelernt. Dabei ist er nun schon viele Jahre im vollzeitlichen Dienst in christlichen Institutionen. Das Erhören, auch von solchen Gebeten, ist für mich eines der Zeichen, dass Gott uns wirklich mit unserem ganzen Willen haben will – oder gar nicht! - Also: Was wollen wir? Was will ICH?
6
Wie gehen wir mit unserer Erlösung um?
Das Ego muss trainiert werden!
Der Körper muss bewegt werden, um gesund und leistungsfähig zu sein oder zu werden. Genauso braucht auch der Kopf und die Seele ein Training. Es gibt viele, gute christliche Bücher die uns helfen mit dem Körper zurechtzukommen. Ebenso gibt es viele Bücher in verschieden christlichen Verlagen, die uns mit unterschiedlicher Gewichtung helfen unsere Seele fit zu halten. Es gibt auch einige Bücher zum Thema Gedächtnistraining. Der Kopf besteht aber aus mehr als nur Gedächtnis! Das ist etwas, das wir uns immer wieder bewusst machen sollten. Unsere Verhaltensweisen stammen oft aus unserem unterbewussten Denken. Wenn wir uns schwach oder minderwertig fühlen, sind wir immer in Verteidigungshaltung oder wir ziehen uns zurück. Beides ist der Kommunikation nicht gerade förderlich. Es kann auch eigentliches Fehlverhalten zur Folge haben – bis zur Aggression!
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