Anna Betula - Bist Du bereit?

Здесь есть возможность читать онлайн «Anna Betula - Bist Du bereit?» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Bist Du bereit?: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Bist Du bereit?»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der spirituelle Roman «Bist Du bereit» handelt vom Leben eines germanischen Kriegers und seinem Schutzengel.
Wir begleiten Kilian durch seine verschiedenen Lebensphasen und erfahren dadurch vieles von den Grausamkeiten, den Herausforderungen und der Lebensweise, die ein solches Leben mit sich bringt. Sehen, was er sieht, fühlen, was er fühlt und teilen all seine inneren und äußeren Prüfungen. Zusammen mit Kilian stellen wir uns Fragen zum Krieg und zum Tod und auch zur Liebe. Wir beginnen, das Göttliche zu erfühlen.
Der Roman lädt ein, über die Existenz einer unsterblichen Seele zu sinnieren und über deren Bedeutung nachzudenken.
Doch nicht nur Kilian schlägt sich mit den Aufgaben seines Lebens herum, auch sein Schutzengel steht unerwartet vor der größten Herausforderung seines Daseins – Ohne, dass er den Zweck seiner eigenen Prüfung entschlüsseln könnte.
Durch die ihm überraschend auferlegte Prüfung, ist auch er oft genug in Gefahr, seine Aufgaben zu vernachlässigen. Er kämpft gegen seinen größten Feind, das Ego, an und muss seinerseits intensive innere Kämpfe ausfechten – Verliert diese beizeiten, um sich mit großer Anstrengung erneut seiner Tätigkeit zu widmen.

Bist Du bereit? — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Bist Du bereit?», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Schon musste ich wieder stärkere Präsenz zeigen. Scheinbar sollte Madame ihre Unschuld noch behalten. „Wenn sie sie überhaupt noch hat.“ Dachte ich bei mir. Deutlich spürte ich ein Missfallen dieses wertenden Gedankens von Oben. Also war doch noch jemand da, der mich hörte. Das verärgerte mich direkt noch etwas mehr und schon hatte ich den nächsten astralen Dämpfer erhalten. Ich sammelte mich kurz, um mich zu beruhigen und führte meinen nächsten Auftrag aus.

„Stop, stop, Kilian, halt. Nein, reiß dich zusammen. Beruhige dich, das reicht für heute. Nein! Geh einen Schritt zurück. Denk an was anderes. Den Abort hinter eurem Lager.“ Hierzu weckte ich auch ein kleines Bild in seinem Gedächtnis und darüber amüsierte ich mich nun doch ein wenig.

Nein irgendwas lief hier nicht gänzlich rund, doch das Ergebnis war zufriedenstellend. Etwas irritiert über dieses Bild fiel es ihm weniger schwer, seinen kleinen Kameraden von seiner Mission abzuhalten.

Er trat zurück, lächelte Wunna verliebt zu und bot erneut an, sie jetzt nach Hause zu begleiten. Gespielt dankbar über seine Zurückhaltung, lächelte sie zurück und wenig später verabschiedeten sie sich, als das Häuschen ihrer Eltern in sichtbarer Entfernung erschien.

Sie verabredeten sich für den Übernächsten Tag. Sie käme dann ohnehin noch einmal auf die Burg um etwas abzuholen. „Mit Sicherheit!“ Schoß es mir durch den Kopf.

Langsam begaben wir uns auf den Rückweg. Kilian im Zustand höchster Verliebtheit lächelte vor sich hin und ließ die verschiedensten Szenen des Abends wieder und wieder vor seinem inneren Auge ablaufen. Ich folgte in relativ großem Abstand mit groteskem Farbenspiel.

Da Menschen in diesem Zustand ohnehin gut mit ihrer Seele verbunden sind, hatte ich nicht viel zu tun. So begann ich, mich mit mir selbst auseinander zu setzen. Da ich nach wie vor nicht auf Hilfe von Oben hoffen konnte, versuchte ich, dieses Geheimnis auf eigene Faust zu lüften. Intensiv grub ich in meinen Erinnerungsfetzen nach Antworten, welche meinen diffusen Gefühlszustand erklären würden. In meinen Engelerinnerungen fand ich kaum brauchbares Material, so begab ich mich in meine diversen Menschenleben.

Es war jedoch nicht leicht an diese so heranzukommen - Klare Bilder oder Gedanken tauchten selten auf. Wir benötigten diese Erfahrungen eher als passive Informationen um unsere Schützlinge besser verstehen zu können, doch sie waren keine verpflichtende Voraussetzung für unsere Arbeit. Die Ursprünglichen konnten schließlich auch nicht darauf zurückgreifen. Solange wir unsere eindeutige Führung nicht verließen, brauchten wir nicht zwingend menschliches Einfühlungsvermögen. Ich persönlich fand es dennoch oft recht hilfreich, all das unbewusst gespeichert zu haben. Somit fühlte ich mich meinen Menschen, meinte ich, doch näher in manchen Situationen. Möglicherweise war das aber auch ein Trugschluss, schließlich konnte ich nicht wissen, wie es war, ein ursprünglicher Engel zu sein.

Jetzt fand ich jedenfalls das ein oder andere Bild, welches aufblitzte um ebenso schnell wieder zu verschwinden, dazu Gefühle oder auch Gedankenfetzen. Fühlte kurz, wie ich geküsst wurde, fühlte Verlangen. Sexuelles Verlangen, wie ich erschrocken feststellte. Sah das ein oder andere Männergesicht aus verschiedenen Epochen. Fühlte Schmerz, fürchterlichen Schmerz - Identifizierte diesen als Liebeskummer. Wild wechselten sich die Bilder, Gefühle und Gedanken ab, bis mir regelrecht schwindelig wurde. Was sollte ich nun mit diesen Informationen anfangen? Natürlich hatte ich Situationen erlebt, wie Kilian sie jetzt erlebte und in Zukunft erleben würde. Das traf jedoch auch auf viele andere Gegebenheiten in seinem Leben zu. Trotzdem war dies das erste Mal in seinem Leben, dass mir meine Aufgabe auf diese seltsame Weise schwer fiel. Sicherlich, die Szenen seines Lebens, welche von großer Gefahr für seinen Leib oder seine Seele begleitet wurden, konnte ich auch schwer ertragen. Jetzt aber spielte sich etwas gänzlich anderes ab.

Er war ja nun in keinster Weise in Gefahr, im Gegenteil, er war äußerst vergnügt. Doch ich konnte mich nicht für ihn freuen, ja, wollte noch nicht einmal bei ihm sein. Wenn ich ehrlich war, war ich sogar böse auf ihn. Natürlich durfte das nicht sein, es war vollkommen unangebracht.

Was war nur mit mir los? Sollte mich Michael doch abziehen und jemand anderen schicken. Wenn das so weiterging, könnte ich meinen Auftrag nicht mehr zur vollsten Zufriedenheit ausführen. Es ging einfach nicht. Ich wollte weinen, schreien und zweifelte an meiner Berechtigung zum Schutzengel. Bisher war es schwer gewesen, richtig schwer, doch verließ ich nie meinen Weg.

Das hier bewegte sich eindeutig an einer sehr gefährlichen Grenze und ich wusste noch nicht einmal weshalb. Hatte ich meine Prüfung eben verbockt, wenn es sich überhaupt um eine handelte. Das war mir gerade auch egal. Über diese Gedanken veränderte sich mein Astralkörper erneut und die vorher absurden, schrillen Farben wichen einem insgesamt recht düsteren Farbspiel.

„Oh, was ist denn mit dir passiert?“, begrüßte mich Arvids Engel mit zartem Mitgefühl. Ihn mochte ich, er war mir im Laufe der Zeit ein guter Freund geworden. Doch auch ihm wollte ich jetzt nicht etwas erklären, was ich zum einen selbst nicht verstand und wofür er zum Anderen schon aus seiner ureigensten Wesensart gar kein Verständnis haben konnte. „ Kann ich dir nicht sagen.“, antwortete ich nur kurz und widmete mich Kilians Gemütswelt. Nicht, dass mich das besser gestimmt hätte.

So verging der nächste Tag, an welchem ich mit Kilian nur das Nötigste und ansonsten mit niemandem sprach. Alles in ihm drehte sich um Wunna und um das nächste Treffen.

Selbst als ihm Gebhard die Nachricht überbrachte, er sei einer der Wenigen aus ihrem Verbund, welcher zu Pferde ausgebildet würde, schien ihn das nicht großartig zu interessieren. Ich hatte im Gegenteil sogar meine Mühe, ihn zu einer angemessenen Reaktion zu bewegen.

Der Tag strich vorüber und wich der Nacht, langsam ordnete ich mich wieder und konnte erneut eine professionelle Distanz aufbauen. Kilian hingegen wachte schon vor Sonnenaufgang auf. Voller Vorfreude kroch er leise aus dem Zelt um Arvid nicht zu wecken und spazierte pfeifend zum Bach um sich zu waschen. Sogar seine Haare wurden gewaschen, anschließend lange gekämmt und dann ordentlich geflochten. Als er damit endlich fertig war, frühstückte er vergnügt unter einem Baum, viel essen konnte er allerdings nicht.

„Guten Morgen mein Freund, du wirst doch nicht etwa verliebt sein?“, begrüßte ihn Arvid lachend. „Hast heute deinen großen Tag?“, fragte er weiterhin grinsend. Er selbst war auch einer jungen Frau näher gekommen, doch sehnte er sich im Herzen nach wie vor nach dem Mädchen, mit dem er seine erste Erfahrung gemacht hatte. Er war an diese Sehnsucht gewöhnt und genoss trotzdem dieses kleine Abenteuer. „Ich hoffe es.“, antwortete Kilian. „Doch selbst wenn nicht, ich würde auch noch sehr viel länger warten. Hast du sie gesehen? Wunderschön ist sie!“, schwärmte er mit leuchtenden Augen. „Ja, hab ich, sehr hübsch. Aber pass auf, mach nicht zu schnell mit deinem Herzen. Du weißt, dass wir bald weiterziehen müssen. Nicht dass du dich unglücklich machst.“ Kilian reagierte darauf mit dezentem Ärger.“ Vielleicht hast du dieses Gefühl ja noch nicht erlebt.“, antwortete er beleidigt. „Sei nicht verärgert, ich mein ja nur.“, klopfte Arvid ihm auf die Schulter und beließ es dabei.

Mittags war eine Vorführung angedacht, um zu demonstrieren, was ein Kampf zu Pferde für Vorteile bringen konnte in zukünftigen Schlachten. So schlenderte Kilian mit seinem Freund am späten Vormittag langsam zu besagtem Feld.

Permanent versuchte er in der Menge den roten Schopf Wunnas zu entdecken. Bei jeder Frau, welche ihr auch nur im Entferntesten zu ähneln schien, rutschte sein Herz in die Hose und sein Magen geriet in Aufruhr.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Bist Du bereit?»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Bist Du bereit?» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Bist Du bereit?»

Обсуждение, отзывы о книге «Bist Du bereit?» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x