Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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Instinktiv spürt Claude, dass sie recht hat, er tatsächlich, wenn auch nur für ein paar Stunden, Abwechslung benötigt - und warum nicht in angenehmer weiblicher Begleitung. „Okay“, willigt er ein, „unter einer Bedingung.“

„Und die wäre?“

„Sie wählen das Lokal aus und ich übernehme die Rechnung.“

„Akzeptiert. Aber auch ich habe eine Bedingung.“

„Nämlich?“

„Heute Abend wird nicht mehr über das gesprochen, was Ihrem Bruder widerfahren ist oder über etwas, was damit im Zusammenhang steht.“

Ihr Blick, der um einen gemütlichen, unbeschwerten Abend bittet, macht ihm die Entscheidung leicht: „Abgemacht. Also lassen Sie uns gehen“, rückt er ohne weiteres Zögern seinen Stuhl im Sitzen nach hinten, erhebt sich, den Schnellhefter zusammengerollt in seine zum Glück weit genug geschnittene Jackeninnentasche stopfend, um ihr Augenblicke später, nachdem sie ihr Glas geleert hat, galant beim Aufstehen behilflich zu sein. „Sie sagen, wohin!“

„Essen Sie gerne scharf?“

„Kein Problem.“

„Gut, dann fahren wir zum Nam Thanh. Meiner Meinung nach der beste Vietnamese in der Stadt.“

„Hört sich gut an.“ Mit jedem Schritt, den sie sich ihrem unweit entfernt geparkten Wagen nähern, lässt er ein wenig von jenem Bedrückt-Sein zurück, das ihm diesen Tag vermiest hat und das er so gar nicht von sich gewohnt ist. ‚Ja, sie hatte recht, ich muss einmal auf andere Gedanken kommen’, bestärkt er sich in der Richtigkeit seines Entschlusses, diesen Abend nicht weiteren Nachforschungen zu widmen.

Montag, 28. April 1997, 8:00 Uhr

Das stakkatohafte Piepsen des Weckers schneidet durch seine Träume, holt ihn schlaftrunken aus dem Wirrwarr skurriler Phantasien voller Fratzen, deren hämisches Gelächter nahtlos in eben jenes schlafraubende Geräusch übergeht, das er durch eine reflexartige Armbewegung zum Verstummen zu bringen versucht, was ihm allerdings erst im dritten Anlauf gelingt, eben um jene Sekunden zu spät, die die Möglichkeit des Wieder-Einschlafens zunichtemachen, ihn jedoch noch minutenlang unentschlossen ihm Bett ausharren lassen. Nur allmählich beginnen sich seine Gedanken zu ordnen, taucht der Vorabend, zunächst schemenhaft, dann immer deutlicher werdend wieder vor ihm auf, ein Abend, an dem er sich dank des humorigen Wesens von Eva-Marie so gut amüsiert hat wie schon lange nicht, es ihr tatsächlich gelang, bei ihm sämtliche Gedanken an seinen Bruder für einige Stunden vollständig auszublenden. Und der Vietnamese hielt in der Tat, was sie versprochen hatte. Alles in allem ein rundum entspannender Abend, der erst gegen ein Uhr zu Ende ging und, aufgrund der ziemlich miesen Nacht zuvor, nunmehr seinen Tribut fordert, obwohl die durch das Fenster herein lächelnde Frühlingssonne ihm das Aufstehen eigentlich erleichtern sollte. Doch erst der Gedanke an Eva-Maries Aufzeichnungen vertreibt jenen Rest an Schläfrigkeit und Trägheit, der einen zwischen Liegenbleiben und Aufstehen zaudern lässt. Wie elektrisiert hüpft Claude mit einem Sprung aus den Federn, setzt das Wasser für den Kaffee auf und dreht anschließend das Wasser der Dusche kontinuierlich von lauwarm auf eiskalt, was ihm zwar eine Gänsehaut bereitet, ihn andererseits aber putzmunter macht.

Fertig angezogen, die dampfende Tasse wohlriechenden Kaffees in der Hand, lässt er sich behaglich im am Fenster stehenden Sessel nieder, neben dem die ominöse Mappe auf dem Tisch liegt, herausfordernd, seiner Neugier harrend, als wolle sie sagen: „Nun nimm mich schon endlich in die Hand!“

‚Nun denn’, animiert sich Claude im Stillen, und während er mit der Rechten die Kaffeetasse abstellt, langt er mit der Linken nach den Aufzeichnungen, deren ihm bislang unbekannter Inhalt ihn gedanklich bereits seit Tagen verfolgt.

Wie er an den in den Unterlagen auftauchenden Daten erkennt, hat Eva-Marie schon vor sechs Jahren mit der Faktensammlung begonnen, wobei sie in den ersten drei Jahren allem Anschein nach besonders intensiv damit beschäftigt gewesen war, denn die Zahl der Eintragungen während der letzten drei Jahre fällt merklich geringer aus als im davorliegenden Zeitraum. Daten und Zahlen über höchstwahrscheinlich krumme Geschäfte, verschlungene, kaum aufzudröselnde Verbindungen zwischen verschiedenen Organisationen und Personen, Listen, wem welches Lokal, welches Bordell gehört, wer zu wem Kontakt pflegt, wer wahrscheinlich wen erpresst, ein noch weitgehend ungeordnetes Sammelsurium an Informationen, die, so die jeweiligen Vermerke, zum Teil auf Berichten von Informanten, zum Teil auf eigenen Spekulationen beruhen. Und in all ihnen Namen, Namen und nochmals Namen, ihm teilweise aus den Ausführungen der Polizei oder im Zusammenhang mit seinen eigenen Recherchen bekannt, größerenteils bis dato allerdings ungehört, ungelesen. Was Claude auffällt, ist die Häufigkeit, mit der in Eva-Maries Akten Maximilian Großkopf, Lorenz Kowalzik und ein ihm bisher unbekannter Mann namens Paul Bertram auftauchen, sie alle drei praktisch mit jeder Art illegaler und krimineller Geschäfte in Verbindung gebracht werden, vom Glücksspiel über Hehlerei und Zuhälterei bis hin zu Menschenhandel, letzterer in Form von Zwangsprostitution illegal eingeschleuster Ausländerinnen, und nicht zu vergessen der Drogenhandel, in dem die drei gleichfalls kräftig mitzumischen scheinen, auch wenn die engagierte Journalistin dafür keine eindeutigen Beweise finden konnte.

Doch selbst nach zweimaliger gründlicher Lektüre kristallisiert sich aus der Fülle der zusammengetragenen Informationen und den daraus gefolgerten Schlüssen und Vermutungen für Claude kein konkreter Anhaltspunkt heraus, der ihn im Falle seines Bruders weiterbringen könnte. Dass die genannten Herren, und all die Mit-Aufgeführten vermutlich ebenfalls, keine Unschuldslämmer sind, wusste er schon vorher, nur in welchem Umfang sie im Clinch mit der Legalität liegen, dies ist im neu, wobei vor allem die zahlreichen Querverbindungen auffallen, die - trotz des Kleinkrieges innerhalb des Milieus - vermuten lassen, dass sich letztendlich nur wenige, drei, maximal vier Organisationen das Revier teilen, die bei der Absteckung der Territorien notfalls nicht gerade zimperlich umgehen, weder untereinander, geschweige denn gegenüber Außenstehenden, falls diese ins Schussfeld geraten.

Wie ein Peitschenhieb schneidet das schrille Schellen des Telefons durch Claudes Gedanken. Wie von einer Feder hochkatapultiert springt er zum Schreibtisch, um sich des Hörers zu bemächtigen. „Ja, Claude Duchamp“, meldet er sich.

„Schönen guten Morgen, Herr Duchamp“, tönt es ihm durch die Leitung entgegen, „hier Krüger. Schön dass ich Sie erreiche. Ich möchte Sie bitten aufs Kommissariat zu kommen, sobald Sie Zeit haben.“

„Gibt es etwas Neues?“ Claude spürt, wie die wenigen vom Hauptkommissar ausgesprochenen Worte seine Sinne erwartungsvoll anspannen.

„Darüber möchte ich nicht am Telefon mit Ihnen sprechen. Ich möchte Ihnen etwas zeigen.“

Claudes geweckte Neugier treibt ihm den Puls hoch, lässt ihn mit gepresster Stimme in die Sprechmuschel hauchen: „In Ordnung, ich komme so schnell wie möglich. Sagen wir in zwanzig Minuten.“

„Gut, ich warte auf Sie. Bis gleich also“, beendet der Kriminalbeamte das Gespräch, das in Claude Hoffnung und Furcht zugleich hervorgerufen hat, Hoffnung dahingehend, nun endlich dem Rätsel um Philipps Tod ein Stückchen näherzukommen, Furcht deswegen, weil damit möglicherweise der Mord an seinem Bruder sich als noch sinnloser herausstellen könnte als er ihm ohnehin schon erscheint.

Ein Taxi bestellen, sich umziehen und die Schuhe anziehen, alles eine Sache von wenigen Minuten, die gedanklich gefüllt sind mit Grübeleien darüber, was ihn denn erwarte. Und als wüssten unsichtbare Mächte um seine Nervenanspannung, die jede Zeitverzögerung nur unwillig mit Gereiztheit quittieren würde, fährt das herbeigerufene Taxi just in dem Moment vor, als er aus der Hotellobby ins Freie tritt, erlaubt der erstaunlich spärlich dahinfließende Verkehr zügiges Vorankommen, scheinen alle Ampeln extra für ihn auf Grün geschaltet zu sein, so dass er sogar früher als versprochen bei Krügers Wirkungsstätte anlangt.

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