Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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„Wo finde ich Kommissar Strelow?“, erkundigt er sich an der Pforte nach jenem Beamten, den ihm tags zuvor Krüger als Ansprechpartner hat mitteilen lassen.

„Zweiter Stock, Zimmer 204“, erhält Claude von dem Mann an der Pforte nach einem kurzen Blick in das alphabetische Verzeichnis die gewünschte Auskunft. Kurz dankend setzt er seinen Weg fort, orientiert sich im Hauptgebäude an den Hinweisschildern, die ihn mühelos zu dem ihm genannten Zimmer geleiten, neben dessen Tür das Namensschild des Gesuchten prangt. Nachdem sein Klopfen auch beim dritten Mal unbeantwortet bleibt, wendet er sich an einen großgewachsenen jungen Mann Anfang Dreißig, in dem er aufgrund des Aktenbündels, das er unter dem Arm trägt, einen im Hause Arbeitenden und somit Ortskundigen vermutet: „Entschuldigen Sie bitte, können Sie mir vielleicht sagen, wo ich Kommissar Strelow finde? In seinem Zimmer ist er nicht, ich habe schon mehrfach geklopft.“

Trotz dieses Hinweises öffnet der Angesprochene die Tür zu Strelows Zimmer und überfliegt mit einem kurzen Blick den menschenleeren Raum. „Tut mir leid, das kann ich Ihnen nicht sagen, aber warten Sie einen Moment. He, Krause“, schreit er den Gang hinunter in Richtung einer sich langsam nähernden Gestalt, „weißt du, wo Strelow ist?“

„Strelow“, schallt es fragend hohl zurück. „Den habe ich vorhin weggehen sehen.“

„Weißt du, wohin?“

„Nein, keine Ahnung. Warum?“

„Hier ist ein Herr, der zu ihm will.“ Und sich an Claude wendend: „Haben Sie einen Termin?“

„Nein, nicht direkt. Ich bin gestern Abend aus Frankfurt gekommen. Einer ihrer Kollegen von dort, Herr Krüger, hat Herrn Strelow zwar von meinem heutigen Kommen unterrichtet, allerdings ohne konkrete Zeitangabe, da ich noch nicht wusste, ob ich schon gestern oder erst heute hierher kommen würde.“

„Hm, ... leider kann ich Ihnen auch nicht sagen, wann Strelow zurückkommt. Wenn Sie sonst nichts vorhaben, können Sie gerne warten.“

„Wird wohl das Beste sein. Schönen Dank auf jeden Fall auch.“

Besonders glücklich ist Claude über die in Aussicht stehende Warterei nicht, da er es jedoch versäumt hat, einen Termin zu vereinbaren, findet er sich mit dem Unvermeidlichen ab. Im Stillen indes ärgert er sich, dass er sich von Krüger nicht Strelows Telefonnummer hat geben lassen. Doch nun ist es zu spät.

Auf einem der Stühle vor Strelows Zimmer Platz nehmend, stellt er sich zum x-ten Mal seit seinem Gespräch mit Hauptkommissar Krüger die Frage, wie das Foto mit seinem Porträt in den Besitz des verunglückten Chinesen gekommen ist, dessen Person, das spürt er, in der Tat noch etliche Rätsel aufgeben dürfte. Antworten auf die ein oder andere Frage hofft er hier und heute zu finden. ‚Wenn nur Strelow endlich käme’, versucht er, alle paar Minuten einen Blick auf die Armbanduhr werfend, seiner Ungeduld Herr zu werden.

Doch scheint ihm das Schicksal an diesem Tage gewogen zu sein, denn kaum dass er fünfzehn Minuten gewartet hat, nähert sich ein etwas untersetzter Mittfünfziger mit stark gelichtetem silbergrauem Haar Zimmer 204, dessen Tür er zielstrebig öffnet und in das einzutreten er sich sodann anschickt.

„Entschuldigen Sie bitte“, wendet sich Claude im Aufstehen an den in Jeans und dunkelblaues Sakko Gekleideten, „sind Sie Herr Strelow?“

Mitten in der Tür stehen bleibend, dreht sich der Angesprochene um: „Ja.“

„Mein Name ist Duchamp, Claude Duchamp. Ich komme aus Frankfurt. Hauptkommissar Krüger hat Sie gestern von meinem Kommen verständigt.“

„Ah ja, richtig, Herr Duchamp. Kommen Sie herein“, fordert Strelow seinen Gast mit einladend ausgestrecktem Arm auf einzutreten, die andere Hand noch immer am Türgriff. „Haben Sie schon lange auf mich gewartet?“

„Eine Viertelstunde.“

„Tut mir leid, aber ich wusste nicht, wann Sie kommen, und ich hatte noch etwas Dringendes zu erledigen. Aber bitte, nehmen Sie doch Platz.“ Die Tür schließend, bietet er Claude einen leer stehenden Stuhl neben seinem Schreibtisch an, hinter dem sich Strelow selbst niederlässt. „Kollege Krüger hat mich gestern Nachmittag davon informiert, dass Sie kommen werden. Dabei hat er mir auch von Ihrem Fall, ich meine die Ermordung Ihres Bruders, und Ihrem gestrigen Gespräch mit ihm berichtet. Scheint ja eine recht merkwürdige Geschichte zu sein das Ganze.“

„Stimmt. Haben Sie zwischenzeitlich schon mehr herausbekommen, über das Unfallopfer meine ich, den Chinesen?“

„Offen gesagt, nein, allerdings habe ich seit dem letzten Anruf meines Kollegen nicht weiter nachgeforscht, da er mir signalisierte, dass Sie kommen würden und mir eventuell bei den weiteren Ermittlungen helfen könnten. Und ist Ihnen noch irgendetwas eingefallen, das ein Licht ins Dunkel bringen könnte?“

„Leider nein, zumindest nichts Konkretes, alles nur wirre Spekulationen. Ich denke, wir sollten zunächst einmal versuchen herauszufinden, wer dieser Wang Bing eigentlich genau war.“

„Richtig. Aus den Unterlagen, die ich mir gestern aus dem Einwohnermeldeamt und von der Universitätsverwaltung habe kommen lassen, geht hervor, dass er seit knapp eineinhalb Jahren in Erlangen gemeldet war und an der hiesigen Universität Germanistik und Betriebswirtschaftslehre studierte. Zwar habe ich dahingehend noch keine weiteren Nachforschungen angestellt, doch dürfte er entweder aus sehr wohlsituiertem Elternhaus oder aber aus einer politisch besonders linientreuen Familie stammen, denn er ist nicht von staatlicher Seite aus zum Studium nach Deutschland geschickt worden, sondern auf Einladung eines Herrn Sung Ning aus Frankfurt, der für ihn auch die Bürgschaft übernommen hat … und ihn möglicherweise finanziell unterstützt. Ich habe gestern Abend in Absprache mit meinem Kollegen in Frankfurt über das Auswärtige Amt Kontakt mit den Behörden in Shanghai aufzunehmen versucht, bislang von dort jedoch noch keine Antwort auf meine Anfrage erhalten. Schließlich müssen wir seine Eltern ausfindig machen. Ebenso hat sich Kollege Krüger mit Herrn Grunewald vom BKA in Verbindung zu setzen bemüht, doch habe ich noch keine Meldung darüber, ob ihm dies gelungen ist.“ Strelow stockt, bemüht sich offensichtlich, sich an etwas zu erinnern, was ihm nach wenigen Sekunden auch gelingt: „Ja richtig, der Wagen, ich meine das Unfallfahrzeug. Es war in Frankfurt zugelassen, und zwar auf Herrn Sung Ning. Wer dieser Herr ist, weiß ich noch nicht, nur dass er gleichfalls Chinese ist und allem Anschein nach schon eine ganze Weile in der Bundesrepublik lebt, sonst hätte er nämlich kaum als Bürge auftreten können. Mein Frankfurter Kollege will mir aber noch genauere Auskunft über ihn zukommen lassen. Ich glaube, das ist alles, was wir in diesem Fall bisher wissen. Wie gesagt, als ich erfuhr, dass Sie persönlich kommen werden, habe ich, da ich noch einen anderen brisanten Fall bearbeite, bislang keine weiteren Nachforschungen angestellt, denke aber, wir sollten dies nunmehr tun.“

„Gerne. Woran denken Sie dabei?“ Claude ist froh, aller Wahrscheinlichkeit nach in Kürze seinen Tatendrang befriedigen zu können.

„Wir müssen mehr über den Toten in Erfahrung bringen, seinen Freundes- und Bekanntenkreis, wer ein Motiv gehabt haben könnte, ihn zu ermorden, und nicht zuletzt, woher er die Pistole hatte und zu welchem Zweck er sie bei sich trug. Und natürlich, warum er Ihr Bild bei sich trug.“ Sich erhebend und den Stuhl unter den Schreibtisch schiebend, konkretisiert Strelow sein weiteres Vorgehen: „Als erstes möchte ich mich einmal im Studentenwohnheim umsehen, in dem er gewohnt hat. Vielleicht können uns die anderen Heimbewohner weiterhelfen.“ Und mit mahnendem Unterton an Claude gewandt: „Wenn Sie wollen, können Sie mitkommen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Sie keine Alleingänge unternehmen.“ Krüger scheint ihn offensichtlich über Claudes Drang zu eigenmächtigen Nachforschungen in Kenntnis gesetzt zu haben. „Versprochen?“

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