Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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Jetzt erst nimmt er die Stimmen ringsum wieder wahr, die dazugehörenden Personen, deren Gestikulieren, mit dem sie Gesagtes betonen oder Gehörtes kommentieren.

Die Straße empfängt ihn mit frühlingshaftem Sonnenschein, lediglich die Temperatur stimmt nicht, ein paar Grad mehr müssten es schon sein. In die Gesichter der kreuz und quer an ihm vorbeilaufenden Passanten steht trotzdem in den allermeisten Fällen die erwartungsvolle Vorfreude auf sonnenerfüllte Tage geschrieben, an denen man einige Hüllen fallen lassen und sich behaglich einem kühlen Bier oder sonst einer Erfrischung hingeben kann.

Claudes Gedanken schwirren, während er die wenigen hundert Meter bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle zurücklegt, indes ständig um das von seinem Anrufer angedeutete mysteriöse fotografische Material, das unter Umständen einen ersten konkreten Hinweis auf die schicksalshaften Geschehnisse geben könnte. Und während die Straßenbahn sich durch den Verkehr stadteinwärts schlängelt, bestürmen ihn immer wieder die gleichen Fragen. Wo könnte es sein? In Philipps Archiv? Möglich. Doch wie rankommen? Sicherlich ist Philipps Wohnung noch aus ermittlungstechnischen Gründen versiegelt. Vielleicht gelingt es ihm aber, von Krüger eine Sondererlaubnis zu erhalten. Doch was soll er ihm erzählen, welchen Grund soll er ihm nennen, dessentwegen er in die Wohnung seines Bruders möchte? Die Wahrheit jedenfalls nicht, zumindest noch nicht, auch wenn dies eigentlich seinen Grundsätzen widerspricht. ‚Mitunter ist eine Notlüge allerdings das kleinere Übel’, bemüht er sich, sein sich bereits im Vorfeld rührendes schlechtes Gewissen notdürftig zu beruhigen. Bei all dem Hin-Und-Her-Überlegen hätte er beinahe noch die Haltestelle verpasst, von der es nicht mehr weit bis zum Polizeipräsidium ist, bei dessen Gewahr-Werden ihm ein kalter Schauer den Rücken hinunterläuft, dessen Ursache ihm nicht ganz klar ist. Vermutlich ist es die aufsteigende Erinnerung an das erst vor wenigen Tagen Passierte, das zu begreifen ihm noch immer nicht so recht gelingen will.

Auf den Fluren und aus etlichen Zimmern schweben Claude Gesprächsfetzen entgegen, unterbrochen vom Aufheulen eines Blaulichtes, das sich allmählich in der Ferne verliert. Zwei Uniformierte zerren eine übel zugerichtete männliche Gestalt, die sich unter Ausstoßung schlimmster Beschimpfungen aus den Schraubgriffen der Beamten zu befreien versucht, an ihm vorbei den Gang hinunter. Seinem Klopfen an des Hauptkommissars Bürotür wird mit einem deutlich vernehmbaren: „Herein“ geantwortet.

„Ah, guten Morgen, Herr Duchamp. Was führt Sie zu uns?“ Mihailovics nach Tatendrang klingende Stimme ist offensichtlich gleichfalls vom Frühlingserwachen angesteckt. Von Krüger keine Spur.

‚Nur nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen‘, denkt sich Claude und antwortet stattdessen recht belanglos: „Ich war gerade in der Nähe und dachte mir, ich könnte mich nach dem Stand der Ermittlungen erkundigen. Sind Sie schon ein Stück weitergekommen?“

„Nein, an und für sich nicht. Die Ergebnisse der Spurensicherung haben bislang keinerlei konkrete Anhaltspunkte ergeben, die auf den oder die Täter schließen ließen. Und Sie, ist Ihnen noch irgendetwas eingefallen, was uns weiterhelfen könnte?“

Dem kaum wahrnehmbaren verneinenden Kopfschütteln folgt ein versonnenes: „Nein“ von Seiten Claudes, der noch immer nicht so recht weiß, wie er sein wahres Anliegen vorbringen soll. Doch da baut ihm der Kommissar unvermutet eine Eselsbrücke. Sich vom mit zahllosen Ordnern vollgestopften Aktenschrank herüber an Claude wendend, kommt ihm Mihailovic nichtsahnend entgegen: „Ach übrigens, Herr Duchamp, gestern Abend rief hier jemand von einer Zeitschrift an und wollte etwas über den Fall wissen. Ich weiß jetzt seinen Namen nicht mehr, Krüger hat mir heute Morgen nur davon erzählt. Dann wollte er Ihre Adresse, eines Interviews wegen, wie er behauptete. Hat er sich bei Ihnen schon gemeldet?“

„Ja, ja, heute Morgen. Sie wollen ein Interview mit mir machen, immerhin war mein Bruder in der Zeitschriftenbranche nicht ganz unbekannt, schließlich hat er für etliche Magazine regelmäßig gearbeitet, darunter gelegentlich auch den Brennpunkt. Ich habe allerdings noch nicht zugesagt, Philipp hätte das auch nicht gemocht, glaube ich."

„Gut, wir wollten Sie nämlich diesbezüglich zunächst noch um Zurückhaltung bitten, Sie wissen ja, wie die Presse ist … zumindest in solchen Fällen.“

‚Da höre ich doch den alten Konflikt zwischen Polizei und Presse heraus‘, konstatiert Claude im Stillen, der die abschätzige Bemerkung des Kommissars indes nicht von der Hand zu weisen vermag, denn hat sich nicht ein Gutteil der Presse in der Tat durch unsachgemäße, ja mitunter unseriöse Berichterstattung immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik begeben, ein jedes Mal reumütig Besserung versprechend, dann doch, kaum war Gras über die Sache gewachsen, zur alten blutrünstigen, nach Sensationen heischenden reißerischen Masche zurückkehrend, der bedauerlicherweise das Gros der Leserschaft verfallen zu sein schien. ‚Seriösen Journalismus, basierend auf verantwortungsvoller Recherchearbeit, nicht geleitet von Show und Modetrends, wo gibt es den noch? Leider viel zu wenig! Klar, die Verkaufszahlen müssen stimmen, Sentimentalität ist da nicht gefragt‘, bilanziert Claude für sich selbst in Sekundenschnelle die leidvolle Erfahrung seines persönlichen Schaffens. An sein Gegenüber gewandt: „In diesem Zusammenhang hätte ich noch eine Frage, und zwar, ob ich wohl in die Wohnung meines Bruders dürfte. Wie mir der Chefredakteur der Zeitung mitteilte, beabsichtigen sie eine kleine Retrospektive über das Schaffen meines Bruders zu bringen, wobei ich ihnen bei der Zusammenstellung des Bildmaterials helfen soll. Dafür müsste ich aber in das Archiv meines Bruders.“

„Da kann ich Ihnen momentan nicht weiterhelfen, darüber entscheidet Hauptkommissar Krüger. Der ist allerdings heute nicht im Hause. Ich muss Sie daher in dieser Angelegenheit um Geduld bitten, vermutlich werden wir jedoch noch einmal einen Ortstermin vornehmen. Erst danach besteht eventuell die Aussicht, dass Sie Zugang zur Wohnung Ihres Bruders erhalten. Ich denke aber, dass dies noch im Laufe dieser Woche der Fall sein dürfte.“

„Selbstverständlich möchte ich nicht Ihre Ermittlungen behindern. Sagen Sie mir einfach Bescheid, wann ich an das Archiv kann.“ Die Aussicht, noch einige Tage untätig ausharren zu müssen, missfällt Claude zwar, um nicht den Verdacht des Kommissars zu erwecken, bleibt ihm jedoch nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen. „Und bitte halten Sie mich über den Stand Ihrer Nachforschungen auf dem Laufenden."

„Selbstverständlich. Und sollten wir Sie noch einmal benötigen, so rühren wir uns bei Ihnen. Sie bleiben doch in der Stadt?“

„Ja, natürlich, wer kümmert sich denn sonst um die Bestattung.“ Trauer schießt in Claudes Augen und Stimme. Schmerz, unsäglicher Schmerz durchfährt ihn, als das Bild seines dahingestreckt in einer Blutlache liegenden Bruders sich erneut gedanklich in den Vordergrund drängt. „Grüßen Sie Herrn Krüger von mir. Ich warte auf seinen Anruf.“ Das leichte Frösteln, das Claude beim Verlassen des Polizeipräsidiums aufgrund der gefühlsmäßigen Erregung überläuft, wird durch die mittlerweile hoch am Zenit stehende Mittagssonne nur ganz allmählich gelindert. ‚Also warten‘, sucht er sich zu beruhigen, ‚hoffentlich nicht zu lange.‘

Donnerstag, 17. April 1997, 15:30 Uhr

Wie im Fluge ist der Vormittag mit dem Ausfindig-Machen eines Bestattungsunternehmens und dem Besprechen der nach Freigabe des Leichnams anstehenden Beisetzungsformalitäten vergangen. Claude fühlt sich davon reichlich ausgelaugt, als er müden Schrittes die Lobby seines Hotels betritt und sich zielstrebig in Richtung Aufzug hält, kurz bevor er ihn erreicht vom Concierge jedoch aus seinen Tagträumen gerissen wird: „Herr Duchamp, ich habe hier eine Nachricht für Sie.“

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