Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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Lange braucht Claude nicht nachzudenken, dazu hatte er am Tag zuvor Zeit genug. „Tut mir leid, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen. Seit ich Philipp zuletzt in Mailand gesehen habe, hat er mir in seinen Briefen und Telefonaten nie etwas über seine Freunde und Bekannten oder anderweitige Beziehungen mitgeteilt. Lediglich über seine Aufträge hat er mit gelegentlich etwas erzählt.“

„Was für Aufträge waren das?“ Der Hauptkommissar greift zu Stift und Papier, notiert hastig Claudes Aussagen, in denen er unter anderem von drei recht ausgeflippten Kollektionsaufträgen berichtet, die Philipp wegen ihrer Spleenigkeit amüsiert hatten.

„Über irgendetwas anderes als diese Modeaufträge hat er mit Ihnen nicht gesprochen? Über irgendetwas Privates, Persönliches?“ Krügers Stimme klingt ungläubig, in ihr schwingt berufsbedingtes Misstrauen mit.

„Nein. Umso überraschter war ich ja, als er mich letzte Woche anrief und sagte, er stecke in Schwierigkeiten.“

„Sprach er davon, ob diese Schwierigkeiten beruflicher oder privater Art waren? Sie erzählten uns, dass Sie und Ihr Bruder in verschiedenen Organisationen tätig sind beziehungsweise waren. Kann es da irgendwo Probleme gegeben haben? Und um was für Organisationen handelt es sich dabei überhaupt im Einzelnen?“ Und noch ehe Claude antworten kann: „Möchten Sie einen Kaffee?“ Auf das: „Warum nicht“ hin schickt Krüger seinen Assistenten zum Kaffeeholen. „Aber bitte, Herr Duchamp“, fordert der Kriminalbeamte Claude zur Beantwortung seiner Fragen auf.

„Philipp und ich setzen beziehungsweise setzten uns vor allem für bedrohte Völker und Drogensüchtige ein, für den Kampf gegen Drogen überhaupt. Außerdem arbeiten wir an verschiedenen Entwicklungsprojekten für die Dritte Welt mit. Letzteres aber fast ausschließlich finanziell, aus Zeitmangel … leider. Philipp hat sich, da er aufgrund seiner vielen Aufträge kaum Freizeit hatte, insbesondere der Aufklärungsarbeit und dem Kampf gegen die Drogen gewidmet.“ Isabels Antlitz taucht schemenhaft vor seinen Augen auf, gleich einem Menetekel bohrt es sich in sein Gehirn. „Beide sahen wir darin eine der größten Herausforderungen, der die Menschheit derzeit gegenübersteht, denn sollte es uns nicht gelingen, diesen millionenfachen Alptraum zu beenden oder zumindest in den Griff zu bekommen, steht zu befürchten, dass eine Kriminalitätswelle von bislang noch ungekannten Ausmaßen über uns hereinbrechen wird, denn in welcher Branche lassen sich schon solche Gewinne erzielen wie im Drogengeschäft … von den menschlichen Schicksalen ganz zu schweigen. Wir haben viele, meist sehr junge Menschen kennengelernt, die zum Teil auch aus Naivität, als Dealer oft aber des angeblich so leicht zu verdienenden Geldes wegen hineingeschlittert sind. Mit Geld ist schließlich fast jeder zu kaufen, es kommt nur auf die Summe an. Eines aber war ihnen fast allen gemeinsam: Die ideelle Leere, der sie zunächst zumeist mit einem Pfeifchen, später dann mit dem ersten Schuss entkommen wollten. Und noch ehe sie es sich versahen, waren sie in jenem Teufelskreis gefangen, aus dem es nur schwer ein Entrinnen gibt! Danach gefragt, was sie dazu veranlasse, sich in ihre Scheinwelt zu flüchten, antworteten die meisten: Flucht aus einer - ihrer Meinung nach - Gesellschaft ohne lebenswerte Ideale. Was genau sie suchten, war ihnen allerdings auch nicht so ganz klar. Aber da brauche ich Ihnen ja wohl nichts zu erzählen, Herr Kommissar. Wieder wahre Werte, Ideale schaffen, darum ging es meinem Bruder und mir. Ideale statt Idole, denen die breite Masse in unseren … und in zunehmendem Maße auch anderen Breiten verfallen ist. Und eben diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität bedrückte Philipp ab und an ungemein, fühlte er sich doch aufgrund seiner Arbeit mitschuldig am Aufbau einer sinnentleerten Gesellschaft, deren Bewunderung dem einer Wild-West-Stadt gleichenden Kulissenzauber gilt: Viel Fassade, wenig bis nichts dahinter.“ Claude merkt, dass er abgeschweift ist: „Aber Ihre Frage war eigentlich, ob ihm wegen seines sozialen Engagements Schwierigkeiten entstanden sind. Meines Wissens nicht, denn wir haben stets versucht zu überzeugen, durch Worte und Taten, haben nie jemandem etwas aufzuzwingen versucht, das bringt nichts. Wer von einer Sache nicht überzeugt ist, springt bei erstbester Gelegenheit ohnehin wieder ab! Außerdem arbeiteten wir nicht alleine, sondern mit Gleichgesinnten zusammen. Seit ich in Kalifornien bin, habe ich meine Aktivitäten diesbezüglich allerdings sehr vernachlässigt, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Philipp aber war die ganze Zeit über äußerst aktiv.“ Krüger notiert sich die von Claude genannten Adressen jener Organisationen, in denen die beiden Brüder tätig waren.

Claude nippt derweilen an dem von Mihailovic herbeigeschafften Kaffee, an dem sich dieser fast die Finger verbrannt hat, wie aus dem überhasteten Abstellen der Tassen unschwer auszumachen war.

„Übrigens, das Auto Ihres Bruders ist gleichfalls verschwunden, ebenso die Wagenschlüssel.“ Krügers Blick forscht in Claudes Augen nach Antworten. „Ein dunkelgrüner Mercedes Benz, Kennzeichen F-DP 274.“ Eine Frage oder eine Feststellung, Claude registriert es jedenfalls als Letzteres, nimmt einen weiteren vorsichtigen Schluck des noch immer glühheißen Kaffees zu sich.

„Was uns jedoch am meisten Kopfzerbrechen bereitet ist die Vermutung, dass Ihr Bruder seinen Mörder mit größter Wahrscheinlichkeit gekannt haben muss. Denn wir haben weder an Türen noch Fenstern irgendwelche Spuren von Gewaltanwendung gefunden. Das bedeutet, Ihr Bruder muss ihn selbst in die Wohnung gelassen haben … außer er besaß einen Zweitschlüssel. Der Schuss in den Hinterkopf spricht jedenfalls dafür, dass Ihr Bruder seinem späteren Mörder traute.“

„Möglicherweise war Ihr Bruder doch in irgendwelche krummen Dinge verwickelt“, wirft Mihailovic als These dazwischen.

„Ich verbiete Ihnen, so über meinen Bruder zu sprechen!“, braust Claude scharf auf, kaum dass die Andeutung ausgesprochen ist, mit stechendem Blick den Kommissar in die Schranken weisend. „Hätten Sie meinen Bruder gekannt, dann wüssten Sie, wie lächerlich derartige Beschuldigungen sind!“

Noch gibt sich Mihailovic aber nicht zufrieden: „Aber sagten Sie nicht selbst, jeder sei käuflich, wenn nur die Summe stimme?“

Mihailovics lakonische Art missfällt Claude zutiefst, kränkt ihn geradezu angesichts der Charakterstärke seines getöteten Bruders, der möglicherweise ein Opfer seiner Aufrichtigkeit und Willensstärke geworden ist, die es ihm stets verboten, zugunsten eines eventuellen persönlichen Vorteils wegen auch nur einen Schritt von dem von ihm einmal eingeschlagenen Weg abzuweichen. Und dass diese Wege nicht immer die leichtesten waren, weiß er aus jahrelangen gemeinsamen Bemühungen, mit denen sie im Kreise ihrer Freunde versuchten dem Leben anderer Menschen neuen Sinn zu geben, andere Menschen vor der Selbstzerstörung oder Ausrottung zu bewahren.

„Wir müssen jeder Möglichkeit nachgehen, Sie verstehen. Und da es sich um keinen Raubmord im klassischen Sinn zu handeln scheint, müssen wir auch Derlei mit in Betracht ziehen. Ich verstehe Ihr Erzürnen, mein Beruf hat mich jedoch gelehrt, auch die abwegigsten Vermutungen nicht außer Acht zu lassen. Verstehen Sie den Hinweis meines Kollegen bitte nicht als Affront, sondern lediglich als das Erwägen von Möglichkeiten.“

Krügers Bemühungen Claudes Verärgerung zu beschwichtigen, bleiben nicht ohne Erfolg. Claudes Stimme klingt schon wieder viel ruhiger, als er sich an den Hauptkommissar wendet: „Wann kann ich in die Wohnung meines Bruders?“

„Das wird noch ein paar Tage dauern, zwei oder drei vermutlich. Wir lassen es Sie wissen. Sie bleiben doch, wo Sie jetzt wohnen?“

„Natürlich, für die paar Tage lohnt es sich nicht, sich etwas anderes zu suchen, außerdem liegt es nicht weit von Philipps Wohnung.“ Das Folgende kommt ihm nur zögernd über die Lippen: „Und wann wird mein Bruder zur Bestattung freigegeben?“

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