Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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Leichter Regen hatte den Staub und die Hitze aus der Luft gewaschen, als er gegen sechs Uhr abends aus dem Taxi stieg und die Zufahrt zu Isabels Elternhaus entlangschritt. Die Farben der Blumen rechts und links schienen sich mit doppelter Leuchtkraft für das lebensspendende Nass zu bedanken. Am leichten Zögern des Hausangestellten, der ihm öffnete, erkannte er sofort, dass das ‚Nein‘ auf seine Frage nach Isabels Anwesenheit nicht der Wahrheit entsprach. Bemüht, nicht unhöflich oder aufdringlich zu erscheinen, bestand er trotz der negierenden Antwort darauf, sie zu sehen, oder wenigstens einen ihrer Elternteile, die sich aber nach Auskunft des Bediensteten beide noch in der Stadt befanden. Da sein Drängen erfolglos blieb, war er gerade im Begriff zu gehen, als ihn Isabel von der in den ersten Stock führenden Treppe aus anrief, woraufhin er sich in Sekundenbruchteilen auf den Hacken umdrehte und an dem verdutzten Hausangestellten vorbei auf sie zuschoss, sie am Fuße der Treppe mit ausgestreckten Armen bei den Schultern packte und sie mehrmals nach dem Warum fragte. Ihre Augen waren gerötet, und auch in diesem Augenblick kullerten schwere Tränen ihre Wangen hinunter, von wo aus sie haltlos auf die spiegelblanken Marmorfliesen klatschten. Ohne ein Wort zu sagen, führte sie ihn hinaus in den Garten, der unter der schüchtern hindurchbrechenden Nachmittagssonne Regenfrische ausstrahlte. Ein gutes Stück vom Haus entfernt, dort wo die Rasenfläche in Baum- und Strauchwerk überging, blieb sie stehen, raffte all ihren Mut zusammen, um ihm reinen Wein einzuschenken. Jedes Wort dieses Dialogs, der ihm fast wortwörtlich im Gedächtnis bleiben sollte, entrang sich einer gequälten Seele, die im Taumel der Gefühle weder ein noch aus wusste.

„Claude, ich möchte, dass wir uns nicht wiedersehen“, brach Isabel jenes ihn marternde Schweigen. „Nein, frage mich bitte nicht: Warum? Nur glaube mir...“

„Was? Natürlich frage ich dich: Warum? Was ist passiert, was ist los? Habe ich irgendetwas falsch gemacht? Haben deine Eltern etwas gegen mich?“ Was er sich im Grunde nicht vorstellen konnte.

„Nein, lass bitte meine Eltern aus dem Spiel, sie haben nichts damit zu tun. Ehrlich. du hast ihnen überaus gut gefallen, sie fanden dich äußerst sympathisch und aufgeschlossen.“

„Was also dann? Ich glaube schon, dass du mir eine Erklärung schuldest, oder nicht? Isabel, ich liebe dich, und wenn mich nicht alles täuscht, hast auch du mich, zumindest bis vor zwei Tagen, recht gerne gemocht. Ich komme hierher, deine Eltern, du und ich, wir verbringen gemeinsam einen Abend, und anschließend sprichst du nicht mehr mit mir. Und du willst mir weismachen, das alles habe nichts miteinander zu tun. Wenn ich dir glauben soll, dann verrate mir bitte, was dann die Ursache deines Sinneswandels ist.“ Er drehte Isabel, die mit dem Rücken zu ihm stand, an den Schultern packend zu sich herum und blickte ihr bestimmt, auf eine Antwort wartend, in die Augen, in denen von schierer Verzweiflung geprägte Traurigkeit stand, gepaart mit der Bitte, dem Flehen um Verständnis, das er ihr nur allzu gerne gewährt hätte, wäre da nicht jene grenzenlose Enttäuschung gewesen, die ihn emotional zu lähmen drohte.

„Warum kannst du mir nicht ganz einfach vertrauen? Glaubst du vielleicht, mir fällt es leicht, dir dies zu sagen. Aber wenn du mich liebst, wirklich liebst, dann bedränge mich nicht weiter. Auch wenn du mir nicht glaubst, auch ich liebe dich, obwohl ich mich niemals in dich hätte verlieben dürfen! Es war mein Fehler, ich wollte dir nicht weh tun, doch leider ist es passiert. Nun bitte ich dich, geh, ehe es noch schlimmer wird, die Trennung uns beide noch mehr schmerzt.“

„Es war ein Fehler, dass du dich in mich verliebt hast? Was soll das heißen? Verzeih mir, aber daraus werde ich nicht schlau.“ Seine Gereiztheit war unüberhörbar. „Wenn du mich wirklich liebst, dann habe ich ein Recht darauf, die ganze Wahrheit zu erfahren. Keine Angst, so empfindlich bin ich nicht.“ Sein sarkastischer Ton tat ihm umgehend leid. „Also, was ist los?“

Die Pause bis zu ihrer Antwort erschien ihm ewig, schließlich gab sie ihrem inneren Ringen aber doch nach. „Ich war drogensüchtig!“ Sie hatte sich wieder abgewandt, ihr Geständnis glich einer Beichte, ihre Stimme war geprägt von Scham und Reue.

„Und, das ist kein Grund. Außerdem sagtest du: Du warst süchtig. Das heißt, du bist jetzt clean.“

„Ja, seit etwa zwei Jahren.“

Er konnte sich nicht erinnern, irgendwelche Einstiche an ihr bemerkt zu haben. „Welche Art Drogen waren es denn?“

„Heroin.”

„Glaubst du etwa, ich würde dich deswegen weniger lieben? Ich kenne mehrere Leute, die süchtig sind und die nicht davon loskommen. Trotzdem sind sie meine Freunde. Hast du wirklich geglaubt, dies wäre ein Hinderungsgrund?“

„Nein.“

„Nein?“ Ratlosigkeit. „Was dann? ... Was ist es dann? Was verschweigst du mir?“

„Ich habe dabei einmal einen Fehler gemacht, für den büße ich nun...“

„Dass du dich in mich verliebt hast?“ Kaum waren ihm diese Worte über die Lippen gekommen, bereute sie Claude auch schon, waren sie doch allzu salopp und ohne Nachdenken dahingesprochen, und der Situation keineswegs angemessen.

„Ja. Nein. Das war schon mein zweiter.“ Verzweifelt ging sie ein paar Schritte auf und ab, hin und zurück, unfähig, ihrer Gefühle Herr zu werden. „Ich durfte mich nicht verlieben, nicht weil ich nicht lieben will, sondern um anderen ... um dir Schmerz zu ersparen!“

„Entschuldige, aber verstehen kann ich dies immer noch nicht. Und außerdem ist es nun sowieso zu spät, Isabel. Doch was auch immer der Grund für dein merkwürdiges Verhalten ist, welchen Fehler du auch begangen hast, ich stehe zu dir. Dich verstehen, dir helfen kann ich aber nur dann, wenn du mir alles sagst.“

Die Sanftheit seiner Stimme flößte ihr offensichtlich Vertrauen ein, ließ sie spüren, dass es ihm mit dem Gesagten ernst war, dass sie ihm die Wahrheit schuldete. Sie schaute ihn offen an, Angst und Scham waren gewichen. „Ich habe einmal dieselbe Nadel wie einer der anderen Junkies benutzt...“ Und um seine deutlich von den Augen ablesbare Frage zu beantworten, fügte sie hinzu: „Ich habe Aids!“

Ihm war, als zöge man den Boden unter seinen Füssen weg, als öffne sich unter ihm die Erde, als fiele er in einen abgrundtiefen schwarzen Schacht - tiefer, tiefer und immer tiefer, harrend auf den dumpfen Aufschlag, der ihm den Garaus machen, dem Alptraum ein Ende bereiten würde. Doch nichts dergleichen geschah, der Fall schien endlos. Wie vom Blitz getroffen stand er da, unfähig irgendeiner Regung, geschweige denn eines Wortes. Wie lange, daran konnte er sich im Nachhinein nicht mehr entsinnen. Es mochte wohl weit mehr als eine Minute gewesen sein, ehe er seiner Bestürzung wieder so weit Herr wurde, dass er überhaupt bemerkte, dass Isabels Mutter zu ihnen gestoßen war, ihre in Tränen aufgelöste Tochter mit der ganzen einer Mutter zur Verfügung stehenden Liebe an die Brust drückend. Nun war ihm auch klar, warum sie seinem Begehren nicht nachgegeben hatte, obgleich er auch in ihr das Verlangen gespürt hatte, den Wunsch, ihm alles zu geben. Unsagbares Mitleid überkam ihn: Eine so wunderschöne junge Frau, die in der Blüte ihres Leben stand, Opfer eines Leichtsinns, Todeskandidat auf Abruf.

„Isabel, das ändert nichts daran, dass ich dich liebe.“ Zum ersten Mal sprach er in der Gegenwart einer ihrer Elternteile offen von seiner Zuneigung zu ihr; die Umstände erforderten jedoch klare Verhältnisse.

„Ich danke Ihnen, Herr Duchamp.“ Isabels Mutter klang erstaunlich ruhig. „Wir wissen, was Sie jetzt empfinden, wir haben Gleiches durchgemacht, wahrscheinlich sogar noch Schlimmeres. Wir hatten uns so gefreut, dass Isabel endlich losgekommen war von diesem Teufelszeug. Und dann das. Anfangs konnten, wollten wir es nicht glauben, drei Tests haben wir machen lassen. Alle fielen positiv aus. Ja, wenn man Isabel sieht, vermutet man es nicht, und doch ist es wahr. Keiner weiß, wann es bei ihr soweit sein wird. Es kann zehn, möglicherweise aber auch nur fünf Jahre dauern, oder noch weniger. Und Sie wissen sicherlich selbst, wie der Stand der Forschung derzeit ist, die Chancen auf Heilung sind. Wir machen uns keine Illusionen. Sie wundern sich vielleicht, warum ich in Isabels Anwesenheit so offen darüber rede, aber wir haben dies während des vergangenen knappen Jahres oft genug durchgesprochen. Wir haben uns, so schwer es auch sein mag, mit dem Unvermeidbaren abgefunden. Das heißt nicht, dass wir nicht das Menschenmögliche unternehmen werden, um unserem Kind zu helfen, doch sollte man realistisch sein. Sie können mir glauben, dass es mir das Herz zerrissen hat, als uns Isabel vor ein paar Tagen ihr Herz ausgeschüttet hat, uns von Ihnen erzählt hat. Ich weiß, dass sie Sie liebt, obwohl sie sich nicht verlieben wollte … den anderen zuliebe. Sie hatte viele Verehrer, was ja auch kein Wunder ist, nicht wahr?“ Mutterstolz klingt aus den letzten Worten. „Und doch hat Isabel es niemals zugelassen, dass daraus mehr wurde als bloße Freundschaft. Es ist nicht leicht, mit sieben-undzwanzig Jahren alle Angebote in den Wind zu schlagen. Die Jugend ist heute so leichtsinnig, so ziellos, so orientierungslos. Sie hat keine Ideale mehr, für die es sich ihrer Meinung nach lohnt Opfer zu bringen. Sie will alles möglichst sofort haben, wobei jeder Einzelne oft, sehr oft nur an sich selbst denkt. Der Nächste bleibt auf der Strecke, soll er doch schauen wie er weiterkommt. Und sie hat zu viel Geld in den Taschen. Ich weiß, was Sie jetzt denken. Sicher, wir sind wohlhabend, doch haben wir unseren Kindern nie viel Geld gegeben, solange sie nicht damit vernünftig umzugehen wussten. Sie wollten es aber auch gar nicht. Was wir ihnen zu geben versucht haben, war elterliche Liebe und eine gute häusliche Erziehung, Dinge, die heute bedauerlicherweise vielfach arg zu kurz kommen. Derlei kann man mit Geld nicht kaufen, auch wenn die Masse sich heute einbildet, mit Geld sei alles machbar, was letztendlich nur dazu führt, dass einer den anderen großspurig auszustechen versucht. Doch guter Elternwille allein nutzt leider nichts, dies mussten wir schmerzhaft erkennen, auch die Gesellschaft muss ihren Teil dazu beitragen, und bedauerlicherweise versagt sie dahingehend heutzutage viel zu oft. Wir haben uns nie vorstellen können, dass eines unserer Kinder einmal auf die schiefe Bahn gerät. Und dass es ausgerechnet Isabel sein würde... Wenn schon, dann eher einer ihrer beiden Brüder, obwohl auch sie uns niemals wirklich Ärger bereitet haben. Wir waren fassungslos, als wir von Isabels Heroinsucht erfuhren. Wie oft haben wir uns gefragt, was wir falsch gemacht haben. Auch Sie würden sich dies in solch einem Moment fragen. Gegen die verantwortungslose Vergnügungssucht und Gier nach immer neuen Exzessen vieler Jugendlicher - doch nicht nur Jugendlicher - ist man allerdings auch als Mutter und Vater leider kaum gewappnet, zu viele Lockungen und Verlockungen lauern in unseren Tagen allerorten. Und wer von den jungen Leuten traut sich schon noch all den Verführungen zu entsagen, gilt man doch sofort als Sonderling, Schlappschwanz und Feigling, wenn man nicht jeden noch so irrsinnigen und überflüssigen Blödsinn mitmacht. Es ist sicherlich nicht einfach abseits zu stehen, denn wer nicht mitmacht, gilt als Spielverderber und Miesepeter, als Eigenbrötler, den man links liegen lässt. Ethisch-moralische Werte zählen heutzutage leider kaum noch etwas, was ja auch kein Wunder ist angesichts der zwiespältigen Moral derjenigen, die sich gerne als Leitfiguren und Vorbilder ausgeben, oder besser gesagt, sich entsprechend darzustellen wissen, und von der dumpfen Masse auch noch für solche gehalten werden. Aber so sehr es uns geschmerzt hat, was passiert ist, wir haben Isabel keine Vorwürfe gemacht. Dies schien uns keine adäquate Lösung. Wir haben stattdessen versucht ihr all jene Zuneigung zu schenken, die ein Mensch in ihrer Lage benötigt, und sie hat es geschafft - weil sie den Willen dazu hatte. Wir waren alle so glücklich darüber, dass wir es später zunächst ebenso wenig wahrhaben wollten wie sie selbst, als wir erfuhren, dass sie Aids hat. Aller Wahrscheinlichkeit nach muss sie für ihren Leichtsinn - oder war es Naivität - bitter bezahlen, doch lieben wir unsere Tochter heute mehr als je zuvor, denn jeder Tag, der ihr geschenkt ist, ist ein Geschenk des Himmels, für das wir alle dankbar sind. Daher weiß ich, wie Ihnen zumute ist, wenn sie Ihnen sagt, sie möchte Sie nicht mehr sehen. Sie hat uns bezüglich ihres Verhältnisses zu Ihnen um Rat gefragt, doch haben wir die Entscheidung ihr überlassen. Glauben Sie mir, es war sehr, sehr schwer für sie, sich zu einem Entschluss durchzuringen. Wir, ich meine meinen Mann und mich, wir haben es ihr angesehen, welche Qualen er ihr bereitete, doch möchte ich Sie, auch wenn wir Sie überaus schätzen, hiermit bitten, den Entschluss unserer Tochter zu respektieren.“ Es ergab sich für ihn keine Gelegenheit, sich dazu zu äußern. „Nein, lassen Sie mich bitte ausreden“, kam ihm Isabels Mutter zuvor, „Sie haben wirklich einen überaus positiven Eindruck auf uns gemacht, wir wissen, spüren, dass sie unsere Tochter aufrichtig lieben, dies war unschwer zu bemerken. Möglicherweise, nein, höchstwahrscheinlich sogar, könnten Sie sie in dieser schwierigen Phase auf andere Gedanken bringen. Verzeihen Sie mir meine Offenheit, meine Direktheit, aber Sie müssen sich im Klaren darüber sein, dass Sie Isabel nie so werden lieben können wie Sie dies möchten, ich meine körperlich, als Mann. Seien Sie sich selbst gegenüber ehrlich: Können Sie darauf verzichten? Und platonische Liebe allein würde sie beide auf Dauer nicht glücklich machen! Im Gegenteil, das Nebeneinander, Miteinander würde im Laufe der Zeit für sie beide zur Qual, spätestens zu dem Zeitpunkt, wenn die Krankheit voll zum Ausbruch kommt. Haben Sie schon einmal einen Aidskranken im Endstadium gesehen? Mein Mann und ich, wir waren in der Klinik, haben es uns angeschaut, bewusst, um uns vorzubereiten. Ein Freund von uns ist Chefarzt, er hat Isabel untersucht und uns ein paar Fälle gezeigt, damit wir wüssten, was auf uns zukäme, wie wir dann helfen könnten. Wir, und sicherlich auch Isabel, möchten Ihnen dies ersparen, nicht weil wir Sie nicht für Manns genug halten, dies zu ertragen, sondern um Isabel so in Erinnerung zu behalten, wie sie heute ist, denn nichts ist schlimmer als den Menschen, den man liebt, auf derart schreckliche, qualvolle Art und Weise dahinsiechen, sterben zu sehen, denn dadurch wird so ziemlich alles zerstört, was man in Stunden des gemeinsamen Glücks empfunden hat. Und auch für Isabel wäre es unerträglich, wenn sie wüsste, dass Sie mit ansehen müssten, wie sie vor Ihnen zum hilflosen Bündel Elend verfällt. Sie möchte ganz einfach, dass Sie sie so in Erinnerung behalten wie sie jetzt ist, wie Sie sie lieben gelernt haben. Verzeihen Sie mir diese deutlichen, möglicherweise harten Worte, Herr Duchamp, dass ich anstelle meiner Tochter so offen und schonungslos mit Ihnen darüber spreche, doch wir alle wissen, was auf uns zukommt … und wir haben uns schweren Herzens damit abgefunden. Verstehen Sie mich nicht falsch, wir machen Ihnen keine Vorschriften, bitten Sie aber inständig, Isabels Wunsch zu respektieren.“

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