Sabrina Pätzholz - Geschichten aus dem Leben

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Lauf Baby Lauf!
Schneller, höher, weiter… so das allgemeine Erfolgskonzept. Viele neigen sogar beim Essen dazu, sich mal «eben schnell» etwas reinzudrücken. Genuss? Fehl am Platz.
Und wie verhält es sich eigentlich mit Vorbildern?
Laut Definition sollte ein Vorbild jemand sein, dessen Verhalten – im positiven Sinn – nachgeahmt werden möchte. Gut. Aber wer könnte diese Funktion in der heutigen Zeit inne haben???
Und brauchen wir eigentlich eine «Anstands-App»??
Geschichten aus dem Alltag ist ein Buch über u.a. Kommunikation, Vorbilder, Ziele und Oldies but Goldies in einem Zeitalter wo auch Thermomix, Puppen, Ängste und Schokoküsse nicht zur kurz kommen.

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Jetzt stellen Sie sich einmal die Frage, ob Sie wirklich so fremdgesteuert leben möchten oder wollen????

Denn wie hat SEAN Brummel schon in seinem Buch so klug festgestellt: EMS! Einen Scheiß Muss Ich… und noch viel weniger „Muss“ ich etwas tun, was mir jemand (jemand???? …in diesem Fall vielmehr ein „Etwas“) vorschreibt zu tun! Denn dann schaltet sich nämlich eine ureigen verankerte Trotzreaktion ein (vorausgesetzt sie ist denn noch bei so viel abgenommenen Denkens und Handelns funktionstüchtig und nicht auch schon von einer Alexa oder Siri „abgenommen“ worden).

Puhh sehen Sie was dann mit Ihnen passiert??? Sie vergessen das Wesentliche! Sie wissen was ich meine???

Genau die TUGEND!

Tu-gend (Substantiv, die)

1. Eine moralisch gute Eigenschaft.

2. Moralisch vorbildliches Verhalten. (google/wiki)

Dann hätten wir das nun auch geklärt. Aber mal im Ernst…ist doch klar, dass heutzutage keiner mehr GEDULD hat… wenn Geduld eine Tugend ist. Wer verhält sich denn bitteschön noch im 21. Jahrhundert vorbildlich???

Sind wir noch Vorbilder? Gehen wir der Sache mal auf den Grund…

Ja, diese Frage der Vorbildfunktion habe ich mir schon mehrmals gestellt… Wer sollte denn eigentlich in der heutigen Zeit „Vorbild“ sein?

Vor-bild (Substantiv, das)

1. Jemand, der von anderen als mustergütiges Beispiel angesehen wird, Ideal.

2. Im engeren Sinne ist ein Vorbild eine Person, mit der ein – meist junger – Mensch sich identifiziert und dessen Verhaltensmuster er nachahmt oder nachzuahmen versucht. (google/wiki)

Also sollte demnach ein Vorbild jemand sein, dessen Verhalten – im positiven Sinn – nachgeahmt werden möchte. Gut. Aber wer könnte diese Funktion in der heutigen Zeit inne haben???

Ist es jemand aus der Musikszene?? Oder jemand aus der Schauspielerei oder gar aus der Politik??? Donald Trump?? Ah neee, der kommuniziert ja auch nicht mehr persönlich sondern zwitschert nur noch…tweet…tweet… Vorbild?? Eher nicht. Vor lauter schmalspurigen „American first“ Gedanken, verliert der gute Herr Präsident nämlich das große Ganze aus den Augen. Und wer nicht seiner Meinung ist, wird ja bekanntlich rausgewor… ähm gezwitschert…. Hmm, aber wer könnte ein Vorbild für uns sein?

Sportler?? Vielleicht… Ich finde es gut, wenn Sportler sich einsetzten und ein paar ihrer Millionen wohltätigen Zwecken zugutekommen lassen. Des Weiteren ist Sport, egal welcher Art, nie verkehrt. Allerdings hat auch der Sport so seine „Schattenseiten“… viel zu oft geht es nämlich leider gar nicht mehr einzig um den Sport, den Spass, das Teamgefühl und das Spiel an sich. Nein, viel zu oft hört man von Doping, kriminellen Machenschaften und Vermarktung. Dabei geht es dann leider nicht mehr um den Sport als solchen, es geht - wie soll es anders sein – um´s liebe Geld. Darum vermarkten viele Ihre eigene Person und sind Werbegesichter von Versicherungen, Kleidung, Müsliriegeln und Proteinshakes (ach was, das heisst ja jetzt alles glaube ich nur noch „Superfood“).

Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass da mal jemand in die Kamera gesagt hat:

„Hey Jungs und Mädels da draußen, treibt Sport. Lasst euer Smartphone zu Hause! Habt Freude daran euch zu bewegen. Spielt, kämpft aber seit fair zueinander und habt Spass! Wenn jemand am Boden liegt, helft ihm auf anstatt nochmals drauf zu hauen!! Und nach dem Spiel lädt die Gewinnermannschaft anschließend die Verlierermannschaft zum Würstchenessen ein!“ (vegan, vegetarisch, aus Schwein oder wie auch immer!)

DAS wäre für mich ein Vorbild.

Und gerade im jetzigen Zeitalter von „Integration“ und „Zusammenhalt“. Das wäre für mich die richtige Kernaussage dahinter… Und nicht das Posieren mit dem türkischen Staatsoberhaupt als deutscher Nationalspieler, und dabei grinsend das eindeutig signierte Trikot in die Kamera zu halten… Nein. Das ist einfach nur unüberlegt und dient wieder nur einem Zweck. Dem Marketing. Nicht dem Sport.

Also Vorbilder… hmmm fragwürdig

Sind es diejenigen von uns, die ihr Smartphone ungeachtet davon, ob sie von Menschen umgeben sind oder nicht, auf Lautsprecher gestellt haben und es vor ihre Nase halten und lautstark mit dem Gesprächspartner, im besten Fall über das bevorstehende Familientreffen, im schlimmsten Fall aber über Beziehungsprobleme diskutieren??? Also ich weiß nicht. Mich nervt das mehr und mehr. Wo bleibt der Respekt den Mitmenschen gegenüber?? Diese Fähigkeit, die anscheinend mehr und mehr in Vergessenheit gerät und sich „ Empathie“ nennt?

Em-pa-thie (Substantiv, die)

Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale anderer Personen zu erkennen. (google/wiki)

Ich habe das Gefühl, dass insbesondere die jungen Generationen mehr und mehr das „Egoisten-Dasein“ (aus)leben. Aber in einer Gemeinschaft, in welcher wir nun mal alle leben, funktioniert das eben nicht… jedenfalls nicht auf Dauer, wenn ein friedvolles und respektables Miteinander funktionieren soll. Ja, da müssen Kompromisse eingegangen werden. Mal gewinnt man, mal verliert man. (Wir erinnern uns an die Wunsch-Vorbild-Message des Sportlers!)

Kommen Sie mit mir auf eine kurze Reise einer „vorbildlichen Politik“:

Nehmen wir mal einmal an, dass der G7 Gipfel sich zusammen setzt und über hochbrisante Themen diskutiert. Jeder sagt natürlich seine Meinung und gibt seinen Senf dazu… Letztendlich haben aber all unsere hohen Politiker das Wohl der gesamten Länder und Menschen im Sinn und nicht nur das des eigenen Landes, was wieder die „Egoisten-Denke“ wäre. Stellen Sie sich vor, so kommt es zu einem gemeinschaftlichen Entscheid zum Wohle der Menschen aller Länder. Anschließend laden sich dann die Länder gegenseitig zum Bierchen oder Weinchen ein und stoßen mit voller Stolz auf jedes einzelne Land und ihre Bevölkerung an. Immer mit dabei die jeweilige Empathie für das jeweils andere Land. Ach jaaa, das wäre mal eine Vorbildfunktion auf höchster Ebene! Aber selbst hier werden wir Zeuge des „Egoisten-Daseins“.

Kurz nach dem G7 Gipfel Treffen wurde schließlich schnell wieder alles in Frage gestellt und anstatt der Empathie und des gemeinschaftlichen „Bierchens danach“ wurde wieder schnell zum Smartphone gegriffen und – wie soll es anders sein… GEZWITSCHERT was das Zeug hält.

Ich komme nicht um die Frage herum: „Wenn das mit dem „Vorbild-Sein“ schon in diesen sogenannten „Vorbildfunktionen“ nicht hinhaut, wer soll diese Funktion denn dann in meinem direkten Umfeld einnehmen?“ Sind es Leute wie DU und ICH??

Brauchen wir eine Anstands-App??

Ich finde es jedenfalls ekelig, genauer gesagt zum Kotzen, wenn irgendwelche Leute ihre Dreckschuhe auf Sitze platzieren und jemand anderes muss sich dann auf die Überreste von Kaugummi, Matsch und Vogelscheiße setzten. Ich bin mir aber sicher, dass derjenige, würde er einen verdreckten Sitz vorfinden, sich ebenfalls nicht mehr darauf setzen und sich stattdessen lautstark „beschweren“ würde…

Und glauben Sie mir, ich sah schon junge Erwachsene, die ihre nackten Füße auf dem Tisch platzierten! Ehrlich! Ohne Witz!!! Bedenklich oder? Ganz zu schweigen, dass mir am Tisch direkt daneben der Appetit auf mein Frühstücksmüsli durch diese Käsemauken gründlich genommen wurde. DANKE an die „Egoisten-Denker“! Ach so, Sie fragen sich was die Bedienung in diesem Strandcafé machte? Nix, niente, nada!!! Jawohl! Hallo kranke Welt! Hallo Vorbild! Und NEIN, es handelte sich nicht um ein „Tischlein-Deck-Dich mit Füßchen“ Café! Das habe ich vorsorglich noch einmal gecheckt!!!

Vielleicht mochte es dran liegen, so überlegte ich später in einem Café, wo alle Gäste ihre Füße dort hatten wo sie hingehören, nämlich UNTER dem Tisch, dass die Bedienung in diesem „Café am Meer“ die einzige Person war und noch dazu selbst eine junge Erwachsene, für die dieses Verhalten anscheinend völlig normal war. Oder vielleicht auch egal… Oder beides!! Aber das dieses Verhalten nicht gesellschaftskonform und noch dazu unangenehm für andere Beteiligten ist, ja soweit gedacht, überanstrengt offensichtlich die Meisten. Oder noch schlimmer, diejenigen sind sich dessen Verhalten bewusst, aber es ist ihnen im Zeitalter des „Egoisten-Daseins“ völlig wumpe…

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