Kevin Schweikert - Operation White Angel

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Operation White Angel: краткое содержание, описание и аннотация

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Alexander Schalk hat alles, was man zum Glücklichsein braucht: eine schöne Frau, ein schickes Haus, einen gut bezahlten Job. Als eines Tages ein unbekanntes Virus alle Männer auf dem Planeten zeugungsunfähig werden lässt, kümmert ihn das zunächst wenig – bis seine Frau kurze Zeit später schwanger wird. Sollte er etwa gegen den Erreger immun sein? Alles deutet darauf hin, dass Alexander der «White Angel» ist, nach dem die ganze Welt fieberhaft sucht – von ihm hängt das Fortbestehen der Menschheit ab. Die beiden beschließen, ihr Geheimnis niemandem zu verraten …
Eine große Geschichte über Liebe und Hass in Zeiten des Untergangs.

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„Da du vorhin vom Kündigen gesprochen hast … Das geht nicht. Erstens, wäre es mehr als auffällig, da schließlich alle wissen, dass wir verheiratet sind und dass ich den Job immer geliebt habe und dass es deshalb keinen Grund gibt, warum ich einfach so aus heiterem Himmel kündigen und den ganzen Tag alleine zuhause herumsitzen sollte … Zweitens, muss ich bei Andris bleiben, weil das Baby Impfstoffe braucht. Und da bin ich an der Quelle. Die bekommen wir sonst nirgends. Das waren die zwei Gründe, warum ich nicht kündigen kann. Abgesehen davon wird in diesen zwei Monaten gewiss noch andere Anlässe geben, zu denen ich gezwungenermaßen unter die Leute gehen müsste, Geburtstage oder was weiß ich, und wie soll ich da jedes Mal eine überzeugende Ausrede finden?“ Während sie so sprach, bekam Alexander das Gefühl, dass sie ihre Worte zuvor auswendig gelernt hatte. Wohl nicht alle, aber sie hatte sich scheinbar einige feste Sätze als Gerüst zurechtgelegt. Wahrscheinlich zerrte diese Unterhaltung genauso an ihren Nerven wie an den seinen.

Sie hob die Augenbrauen und blickte traurig lächelnd aus dem Fenster, wo sie allerdings aufgrund der heruntergelassenen Jalousie nicht besonders viel sah.

War es nicht seltsam, dass sie beide im selben Haus lebten, im selben Bett schliefen, einen großen Teil ihrer Freizeit gemeinsam verbrachten, aber in diesen sieben Monaten, seitdem Alina mit dem positiven Schwangerschaftstest in der Hand trällernd aus dem Badezimmer gehüpft war, nie die passende Stunde gefunden hatten, um über diese Fragen zu sprechen? Alina hatte in diesen sieben Monaten nicht deutlich mehr Zeit in ihrem Schreibzimmer zugebracht, und Alexander war nicht deutlich öfter als gewöhnlich zum Stammtisch gegangen. Sie hatten sich über viele Dinge unterhalten, hauptsächlich belangloses Allerlei; sie waren miteinander ausgegangen, wie sie es seit jeher taten, hatten Kinofilme angesehen, die Restaurants der Nachbardörfer im Umkreis besucht, hatten miteinander geschlafen und dabei sogar die ein oder andere exotische Stellung oder ausgeklügeltes Spielzeug ausprobiert, das Alina im Internet bestellt hatte, um ihm eine Freude zu machen. Jedoch, für ein Gespräch über all diese Fragen, die sich mit jedem Tag mehr aufdrängten, war nie die richtige Zeit gewesen? Er musste zugeben, dass er sich jeden Tag davor gefürchtet hatte, und dass er insgeheim abends froh gewesen war, dass Alina noch nicht damit begonnen hatte. Und er hätte auch selbst nicht gewusst, wie er eine solche Unterhaltung hätte beginnen sollen. Es hatte wohl erst einen Terroranschlag geben müssen, damit all diese Fragen auf den Tisch kamen.

„Ich bin jetzt im siebten Monat. Zwei liegen noch vor uns. Ich hab einen Urlaubsanspruch von zehn Tagen, weil ich nicht voll bei Dr. Andris beschäftigt bin. Schließlich kann ich schlecht hingehen und Mutterschaftsurlaub beantragen, oder? Ich weiß nicht, wie ich nach der Geburt aussehen werde … Und es fällt auf, wenn ich über zwei Monate am Stück wegen Übelkeit zuhause bleibe, meinst du nicht auch?“

Alexander atmete beunruhigt ein und aus. „Schon, aber was willst du damit sagen?“

„Sagen wir einfach mal, alles läuft glatt, das Kind kommt einigermaßen zeitgerecht, dann liegen wir bei Anfang März. Gehen wir doch einfach mal vom fünften März aus. Also gehe ich zu Dr. Andris und sage, ich möchte ab dem fünften März zehn Tage Urlaub nehmen. Das wäre die Zeit, die ich brauche, um wieder schlank zu werden … Ich weiß, zwei Wochen sind nichts, aber lass uns einfach optimistisch sein. Bleiben also die zwei Monate von jetzt bis zum fünften März.“ Alexander war für einen Moment nicht mehr imstande, ihr zuzuhören, da sich plötzlich die Bilder der Hausentbindung vor sein geistiges Auge schoben; er sah eine schreiende Alina, die auf ihrem Ehebett lag, er sah Blut, sehr viel Blut, auf dem Laken, auf dem Boden, sogar an den Zimmerwänden; und er sah das kleine, zarte Köpfchen seines Kindes vor sich, das sich seinen Weg nach draußen ins Licht der Welt bahnte, er legte die zitternden Hände darum, und Alina schrie, schrie …

„Alex, hörst du?“ Alina legte die Hand auf seine Wange und drehte seinen Kopf mit leichtem Nachdruck in ihre Richtung.

„Tut mir leid, ich … hab gerade an die Geburt denken müssen.“ Er war müde, er wollte am liebsten ins Bett. Der Tag war anstrengend gewesen, und heute Abend wollte er kein Gedankenkarussell fahren. Nicht heute.

„Das solltest du nicht tun. Konzentrier dich auf das, was jetzt zu tun ist.“

Alexander sah sie an, als wollte er sie fragen, wer sie denn bitte sei und was sie eigentlich in seinem Haus zu suchen hätte. „Sag mal, worauf willst du nun hinaus?“

„Ich brauche einen Grund, um zwei Monate zuhause bleiben zu können, verstehst du? Das ist das Problem, und dafür brauchen wir das Morphantixon.“ Sie griff nach der Injektionsspritze und hielt sie ihm demonstrativ entgegen.

Dann stand sie auf und entfernte sich ein paar Schritte.

„Ich brauche einen Knochenbruch.“

Sie drehte sich um und sah ihn an. In ihrer Miene sah er unumstößliche Entschlossenheit. Er wandte den Blick ab und schloss für einen Moment die Augen. „Das kann nicht dein Ernst sein.“ Er öffnete die Augen wieder und sah sie traurig an. „Was redest du denn da?“

„Das Mittel ist gut. Auf Morphiumbasis. Und das Beste: Es ist für Schwangere vollkommen ungefährlich. Dr. Andris hat immer einen kleinen Vorrat davon in der Praxis. Gestern habe ich mir ein wenig davon … nun ja, ausgeliehen. Ich werde so gut wie nichts spüren. Du musst es einfach nur tun. Ohne lange darüber nachzudenken. Ich hab mir als Kind schon einmal das Bein gebrochen. Es ist nicht so schlimm.“ Langsam ging sie zur Couch zurück.

Ungläubig schüttelte er den Kopf und verzog das Gesicht, als befiele ihn plötzlich eine höllische Migräne. „Alina ... wie auch immer … du dir das vorstellst, das kann ich nicht tun.“

„Nenn mir eine Alternative.“

„Bitte, Alina …“

„Nenn mir eine vernünftige Alternative, wie wir diese zwei Monate rumbringen, ohne dass irgendjemand etwas bemerkt, und ich werde nicht mehr davon sprechen.“

Alexander fuhr sich mit beiden Händen in die Haare. „Wir können …“ Sag etwas , schrie er sich selbst von innen her zu. Sag einfach irgendetwas, damit sie von dieser irren Idee ablässt. „Erzähl Andris, dass du einen entfernten Verwandten hast, der im Sterben liegt. Irgendwo, vielleicht in Kanada oder in Australien. Du musst zu ihm und dich um ihn kümmern, weil er sonst niemanden hat.“

Alina runzelte die Stirn und überlegte einen Moment. „Andris weiß, dass ich keine nähere Verwandtschaft mehr habe, und zu der entfernteren habe ich keinen Kontakt. Das habe ich ihm mal erzählt.“

„So was erzählst du Andris?“

„Ja, Alexander. Abgesehen davon würde so eine Angelegenheit bestimmt nicht über zwei Monate in Anspruch nehmen. Und außerdem ist das eine Ausrede wie aus einem Spielfilm.“

„In einer deiner Geschichten würde sie bestimmt fabelhaft funktionieren.“

„Das wäre möglich, aber schließlich ist das hier nicht eine meiner Geschichten, sondern die Wirklichkeit … und bei so einer Entschuldigung, da wird ja jeder misstrauisch.“

„Lass uns nochmal in Ruhe drüber reden. Ich bin müde, du bist müde; lass uns drüber schlafen, und wir werden garantiert … irgendeine Lösung finden, die besser ist als dein Vorschlag.“

„Das hört sich wirklich fabelhaft an“, sagte sie spitz und ließ sich neben ihm auf die Couch plumpsen. „Glaubst du, dass ich das nicht schon selbst versucht hätte? Dass mir diese Vorstellung so sehr gefällt, dass ich nach keiner anderen Lösung suchen möchte? Für mich steht es fest, anders geht es nicht.“ Sie atmete scharf ein, so als ob sie Schmerzen hätte. „Alex, wir haben doch all die Monate bis jetzt erfolgreich hinter uns gebracht. Wir schaffen das, und die Probleme, die wir jetzt sehen, werden wir ebenso meistern.“

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