Kevin Schweikert - Operation White Angel

Здесь есть возможность читать онлайн «Kevin Schweikert - Operation White Angel» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Operation White Angel: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Operation White Angel»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Alexander Schalk hat alles, was man zum Glücklichsein braucht: eine schöne Frau, ein schickes Haus, einen gut bezahlten Job. Als eines Tages ein unbekanntes Virus alle Männer auf dem Planeten zeugungsunfähig werden lässt, kümmert ihn das zunächst wenig – bis seine Frau kurze Zeit später schwanger wird. Sollte er etwa gegen den Erreger immun sein? Alles deutet darauf hin, dass Alexander der «White Angel» ist, nach dem die ganze Welt fieberhaft sucht – von ihm hängt das Fortbestehen der Menschheit ab. Die beiden beschließen, ihr Geheimnis niemandem zu verraten …
Eine große Geschichte über Liebe und Hass in Zeiten des Untergangs.

Operation White Angel — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Operation White Angel», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Alles klar“, hörte er die Stimme des Mannes aus dem Nebenzimmer, der sich sofort in Bewegung setzte und die Tür öffnete. „Ich wünschte, alle wären so flott wie Sie. Einer heute morgen brauchte beinahe eine halbe Stunde. Der hat echt den Vogel abgeschossen.“ Er drückte Alexander seine Sachen in die Hand, der sofort begann, sich wieder anzuziehen. Die Kapsel ließ er unauffällig in der Hosentasche verschwinden. „Es ist auch keine sonderlich schöne Situation“, gab er mit säuerlicher Miene zu bedenken, während sein Wärter den Plastikbecher und das Pornoheft aus der Kabine holte und in das Sprechzimmer hinüber brachte, wo er den Becher umgehend mit schwarzem Filzstift beschriftete.

„Ich weiß, ich weiß. Meinen Sie, ich selbst hab das nicht auch mitmachen müssen? Ich war gleich der Erste heute morgen“, sagte dieser in gleichgültigem Tonfall.

Alexander war fertig angezogen und trat aus dem Kämmerchen. „Ich kann dann gehen, nehme ich an?“

Der Mann wandte sich halber zu ihm um. „Ja, alles erledigt. Auf Wiedersehen.“

„Auf Wiedersehen.“ Alexander schritt zu der Tür, die wieder auf den Flur hinausführte.

„Und viel Glück.“

Alexander blieb stehen und runzelte die Stirn. „Wobei?“

„Na, dass der Virus Sie verschont hat, beziehungsweise dass Sie sich regeneriert haben, warum auch immer. Auch wenn’s extrem unwahrscheinlich ist.“

„Oh.“

„Die meisten Kerle, die hier reinkommen, brennen darauf, zu diesen Auserwählten zu gehören, wenn ich das mal so nennen darf. Jeder zweite schwärmt mir davon vor. Es wäre ja auch keine unangenehme Vorstellung, nicht wahr?“ Er sprach immer noch auf seine betont gleichgültige Weise, aber seine Miene schien etwas freundlicher geworden zu sein.

„Nun ja, ich weiß nicht.“

„Die Chance auf Ruhm und Reichtum. Die Chance, auf die jeder wartet. Nur quasi ohne jede Eigenleistung dafür zu bringen.“

Alexander lächelte ihn an und winkte ab. „Sie sind mir vielleicht ein Scherzkeks.“

Er verließ die Praxis und machte sich auf den Weg ins Büro.

-9-

DEZEMBER 2025

Die eingereichten Anträge auf Zuteilung eines Samenpräparates stapelten sich bei den Behörden mit jedem Tag höher, doch nichts geschah. Sie durften noch nicht bearbeitet werden.

In den folgenden Wochen, während der erste Schnee fiel, verging kein Tag, an dem nicht in irgendeiner Ecke Deutschlands die Leute auf die Straße gingen. Die Demonstrationen nahmen immer größere Ausmaße an, die Stimmung wurde immer aggressiver; die Banner und Plakate wurden immer größer und die darauf gedruckten Worte immer harscher. Es gab einen klaren Feind: die Bundesregierung, die mit ihrer offensichtlichen Trägheit die Bevölkerung in den Wahnsinn trieb. Aus den rechten Parteien kam bald der Vorwurf der Entvölkerungspolitik. Der Begriff wurde quasi über Nacht salonfähig, da er wenig später auch aus den eigenen Reihen der konservativen Regierungsparteien zu hören war.

Tatsächlich war die Regierung bemüht, so schnell wie möglich alle nötigen Vorkehrungen zu treffen, um die ersten Samenpräparate für die Bevölkerung freigeben zu können. Doch das war leichter gesagt als getan. Der erste Schritt bestand darin, mit den Samenbanken zu verhandeln (es gab zu diesem Zeitpunkt zwölf dieser Institutionen in Deutschland) und die vorhandenen Vorräte aufzukaufen, sowie die Firmen, die Geschäftsführer und ihre Angestellten angemessen zu entlohnen. Die Sache war bereits nach zwei Wochen ausgehandelt, und das war wesentlich schneller, als man sich zu erhoffen gewagt hatte. Jedoch war es in dieser Zeit bereits mehrmals zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Diese wurden noch vehementer, als bekannt wurde, dass nun alle aufgekauften Spermien in die größte deutsche Samenbank, die in Magdeburg lag, verfrachtet werden sollten, um dort eine Art logistisches Zentrum inklusive großem Verwaltungsapparat zu erschaffen. Ein Vorhaben, das von der Opposition, und auch von zahlreichen Stimmen aus der eigenen Partei, als unnötiger und zeitraubender Aufwand kritisiert wurde, aber nichtsdestotrotz umgesetzt wurde. Während sich nun aus den verschiedensten Ecken Deutschlands die ersten gepanzerten Transporter mit all den Stickstoffbehältern, in denen die gespendeten Spermien auf rund minus zweihundert Grad Celsius heruntergekühlt lagerten, in Richtung Magdeburg in Bewegung setzten, versammelte die Regierung eine Schar von Medizinern und Juristen und anderen qualifizierten Beratern um sich, um die weitere Vorgehensweise so schnell wie möglich zu klären. War es praktikabel, genau Buch darüber zu führen, wessen Samenspende welcher Frau zugeteilt würden? Sich von Anfang an auf strikte Anonymität zu einigen, war der einfachste Weg, das war allen Beteiligten klar; weniger klar war jedoch, ob sich dies mit den geltenden Gesetzen vereinbaren ließ. Auf welche Art und Weise sollte die künstliche Befruchtung erfolgen? Die Ärzte waren sich bei dieser Frage allesamt uneinig, doch ihre Wichtigkeit lag auf der Hand: Sie entschied darüber, welche Samenmenge pro Befruchtungsversuch verbraucht werden musste, um eine Schwangerschaft überhaupt statistisch gesehen wahrscheinlich zu machen. Abgesehen davon führten die unterschiedlichen Möglichkeiten auch zu unterschiedlichen Gesamtkosten. Es vergingen weitere zwei Wochen, und die öffentliche Unruhe weitete sich auf andere Schauplätze aus: auf die Schlangen vor den Rathäusern. Es kam nunmehr täglich zu Auseinandersetzungen zwischen den Frauen, die alle darauf drängten, so schnell wie möglich ihren Antrag ausfüllen zu können. Die Damen gingen so aggressiv aufeinander los, dass vielerorts Krankenwagen vor den Rathäusern vorfuhren; die meisten der Antragstellerinnen blieb jedoch unversehrt oder kam mit ein paar Abschürfungen, Kratzspuren oder Bisswunden davon. Eines Abends, als Alexander nach Feierabend heimkehrte, begegnete ihm Simons Gattin in der Westendstraße. Auf ihrem rechten Auge war ein azurblaues Veilchen erblüht, und einen Tag später am Stammtisch bestätigte ihm Simon, dass seine Frau vor dem Rathaus einen Schlag ins Gesicht verpasst bekommen hatte; dabei spielte ein leicht amüsiertes Lächeln um seine Mundwinkel.

Alexander verfolgte die Berichterstattungen sehr genau und begann Hoffnung zu schöpfen. Sollten die Samenbestände in absehbarer Zeit der Bevölkerung tatsächlich zugänglich gemacht werden … dann würde er es vielleicht schaffen, Alina davon zu überzeugen, dass ihr Versteckspiel nicht mehr nötig war.

Die Beratungen gingen weiter, und schließlich einigte man sich mit den Ärzten auf die unkomplizierteste Befruchtungsmethode, um so schnell wie möglich so viele Frauen wie möglich versorgen zu können. Die letzte verbliebene Hürde war nunmehr die deutsche Gesetzgebung. Die Juristen wiesen daraufhin, dass das gesamte Vorgehen mit dem Embryonenschutzgesetz nicht in Einklang zu bringen war, und dass es hier einer tiefgreifenden Gesetzesänderung bedurfte; hiermit stießen sie bei der Regierung jedoch auf taube Ohren, denn diese beendete die Beratungsgespräche kurzerhand und verzichtete auf die Meinungen des Bundestages. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab sie dem Samenzentrum in Magdeburg, das inzwischen ausreichend organisiert war, die Anweisung, die eingereichten Anträge zu bearbeiten.

-10-

DIENSTAG, 6. JANUAR 2026

Am Dienstag, den sechsten Januar 2026, entführten islamistische Terroristen ein Flugzeug, das von Dubai nach Hamburg unterwegs war, und steuerten es in die zentrale Samenbank in Magdeburg.

Der stählerne Koloss zertrümmerte das Gebäude wie die Faust eines wütenden Gottes, und eine Wolke aus brennendem Staub legte sich über die Stadt an der Elbe.

-11-

MITTWOCH, 7. JANUAR 2026

Alexander trat über die Schwelle der Haustür und vernahm sofort den gleichzeitig süßen und herben Duft von Weihnachtsplätzchen. Alina liebte das Backen, das wusste er. Jedes Jahr zu Weihnachten begann sie, Blech um Blech in den Backofen zu schieben, und produzierte noch bis Mitte Januar Unmengen an Plätzchen, die für ein ganzes Waisenhaus ausgereicht hätten, alle Pfleger und Betreuer eingeschlossen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Operation White Angel»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Operation White Angel» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Operation White Angel»

Обсуждение, отзывы о книге «Operation White Angel» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.