Kevin Schweikert - Operation White Angel

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Operation White Angel: краткое содержание, описание и аннотация

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Alexander Schalk hat alles, was man zum Glücklichsein braucht: eine schöne Frau, ein schickes Haus, einen gut bezahlten Job. Als eines Tages ein unbekanntes Virus alle Männer auf dem Planeten zeugungsunfähig werden lässt, kümmert ihn das zunächst wenig – bis seine Frau kurze Zeit später schwanger wird. Sollte er etwa gegen den Erreger immun sein? Alles deutet darauf hin, dass Alexander der «White Angel» ist, nach dem die ganze Welt fieberhaft sucht – von ihm hängt das Fortbestehen der Menschheit ab. Die beiden beschließen, ihr Geheimnis niemandem zu verraten …
Eine große Geschichte über Liebe und Hass in Zeiten des Untergangs.

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„Es ist einfach gerade eine verrückte Situation, und das merkt man auch an den Leuten … Manche versuchen eben, sich auf die religiöse Schiene zu retten, und werden dann auf diese Weise irre. Du müsstest mal die Stimmung im Büro miterleben. Motivation gleich Null. Irgendwie tun schon alle so, als wäre der Untergang besiegelt und als bliebe uns nichts anderes übrig als Däumchen zu drehen, zu beten und zuzusehen, wie einer nach dem anderen wegstirbt.“

Er reckte die Arme in die Luft und streckte seine müden Glieder durch.

Alina lächelte und sagte nichts.

„Solchen Leuten müssen wir es wirklich nicht auf die Nase binden, dass du schwanger bist, aber früher oder später wird man es trotzdem merken, und was wollen diese Idioten dann tun? Sie werden rumsitzen und erkennen, dass niemand kommt um sie zu erlösen, und nach einigen Wochen werden sie eine Erklärung abgeben, ihr Guru hätte sich getäuscht und der Heiland hätte seinen Termin auf der doch Erde noch im letzten Moment um ein paar Jahrzehnte verschoben. Was wollen sie dann tun? Versuchen, dem Kind den Satan auszutreiben?“

„Alex, hör auf damit“, rief Alina ärgerlich.

„Das würde niemand zulassen, alleine schon, weil die Öffentlichkeit ein zu hohes Interesse an dem Kind hätte.“

Für einen Moment schwiegen sie.

„Ich glaube, es wird ein Mädchen“, sagte Alina und lächelte versonnen.

Alexander atmete tief ein. Dann stand er auf, ging vor Alina in die Knie, schob den Saum ihrer Bluse nach oben und legte den Kopf auf ihren Bauch. Er spürte ihre Wärme an seiner Wange und ihre Hand, die durch seine Haare streichelte. „Wenn du das sagst, dann ist es so“, flüsterte er. „Es wird ein wunderbares Mädchen.“

Er blieb noch für eine Weile so liegen, und es schien ihm in diesem Moment, als gäbe es nur sie beide auf dieser Welt. Sie beide, und das kleine, schwache Licht in ihrer Mitte, das von Tag zu Tag größer und heller wurde.

Es würde alles gut für sie werden. Er wusste es. Er gab ihr einen zärtlichen Kuss auf den Bauch und stand wieder auf. „Ich liebe dich“, sagte er und ging ins Badezimmer.

Es gab Hackbraten mit Kartoffelpüree.

Auf dem winzigen Bildschirm neben dem Kühlschrank erschien Bärbel Giesebrecht, die vor guten fünf Wochen das gesamte Publikum der öffentlich-rechtlichen Sender mit ihrer Weltuntergangsnachricht schockiert hatte. Sie trug dieselbe rote Bluse wie damals (vielleicht besaß sie auch mehrere der gleichen Sorte), hatte inzwischen allerdings ihr langes blondes Haar auf einen schulterlangen Pagenschnitt zurechtgestutzt, der ihr nach Alexanders Urteil nicht besonders gut stand. Wahrscheinlich hatte sie endlich eingesehen, dass jeder Versuch, sich schwängern zu lassen, momentan sinnlos war und nur unnötig die Bettwäsche schmutzig machte. Mit der neuen Frisur hatte sie diese Hoffnung symbolisch hinter sich gelassen. Alexander hatte festgestellt, dass es ihm unheimlich Spaß machte, der blonden Dame alle möglichen Erfindungen anzudichten, die ihm einfielen, auch wenn er sich nicht erklären konnte, warum er das tat.

„Guten Abend und herzlich willkommen.“ Sie machte eine Pause, als wüsste sie nicht, was sie sagen sollte. „Eine Welt … in Aufruhr. Die weltweit anhaltende Zeugungsunfähigkeit der Männer bereitet sowohl der Politik als auch der Bevölkerung schlaflose Nächte. Nach den Protesten gegen die so empfundene Tatenlosigkeit der Regierung in den verschiedensten Ländern der Welt gehen die Menschen nun auch in Deutschland auf die Barrikaden. Seit heute Nachmittag demonstrieren Tausende vor dem Bundestag für eine Verstaatlichung der Samenbanken und die Aufteilung der Spermien unter der Bevölkerung. Sie sehen Johann Winter live aus Berlin.“ Es erschien wieder der Jüngling mit dem Mikrofon, der in einer Traube von Parolen brüllenden und Spruchbannern schwenkenden Demonstranten stand und sich inmitten der Masse nicht sonderlich wohl zu fühlen schien. Immer wieder wurde er von diversen Schultern und Ellenbogen angerempelt. Ab und zu blitzte eine Strahl der tiefstehenden Septembersonne zwischen den Menschen hindurch. Neben Johann Winter tauchte ein hünenhafter, glatzköpfiger Mann von etwa dreißig Jahren auf, der ein Plakat bei sich trug mit der Aufschrift Ihr seid schuld, wenn Deutschland ausstirbt!, das er offenbar selbst angefertigt hatte. „Ich stehe hier direkt vor dem Bundestag, die Menschen sind außerordentlich aufgebracht und offenbar mit ihrer Geduld am Ende“, keuchte er in sein leuchtend gelbes Mikrofon. „Dieser Demonstrant hier neben mir, mit Namen Hans-Dieter, hat, genauso wie die anderen Leute hier, eine klare Meinung zu der aktuellen Situation …“

Er reckte das Mikro zu dem Hünen empor, der mindestens anderthalb Köpfe größer war als er.

„Wir sind der Meinung, dass die Regierung uns viel zu lange hingehalten hat“, rief der Riese namens Hans-Dieter in die gelbe Kugel hinein. Es klang, als hätte er seinen Text auswendig gelernt. „Wir haben bereits vor Wochen mehrfach unsere Petitionen eingereicht, mit der Bitte, die Samenbanken für die Allgemeinheit freizugeben und dem Notstand Abhilfe zu schaffen, so lange, bis die Wissenschaftler eine Lösung gefunden haben. Die Bevölkerung hat mit den Fruchtbarkeitstest, die ja vom Staat angeordnet wurden, ihren Teil zur Lösung des Problems beigetragen, doch nun, da sich momentan keinerlei Fortschritt zeigt, fordern wir von der Regierung den nächsten folgerichtigen Schritt. Deutschland ist im Begriff auszusterben, und dazu leider mit einer Däumchen drehenden Regierung gestraft, und deshalb hat sich das deutsche Volk entschieden, zum heutigen Tag seine Stimme zu erheben und sein Recht einzufordern!“ Er blickte mit finsterer Miene in die Kamera.

„Vielen Dank, Hans-Dieter, und viel Erfolg euch allen noch“, sagte Johann Winter und lächelte, dann entfernte er sich ein Stück, während die Kamera ihn verfolgte, und sagte dann: „Was dieser Mann uns sagte, gilt natürlich für die anderen europäischen Staaten genauso wie für Deutschland, jedenfalls für alle, in denen es eine oder mehrere Samenbanken gibt. Es bleibt abzuwarten, wie schnell der Bundestag auf das Drängen der Bevölkerung reagiert und ein entsprechendes Gesetz erlässt. Ich denke, wir alle hoffen, dass dies so schnell wie möglich geschieht …“ Aus dem Hintergrund drängte sich eine schwarzhaarige Frau ins Bild. Sie hatte tiefe Falten im Gesicht und einen fast grauen Teint, dafür jedoch umso gelbere Zähne.

„Die Politiker wollen die Bevölkerungszahlen kleiner machen!“, polterte sie mit schwerfälliger Stimme. Sie hatte die Stirn zusammengekniffen, sodass ihre buschigen Augenbrauen sich fast über der Nase trafen. Johann Winter blickte nervös um sich und versuchte, einen Weg aus dem wütenden Mob zu finden. „Hört ihr Leute, ihr da draußen! Deshalb halten sie uns so lange hin! Überbevölkerung! Da kommt ihnen dieses Problemchen doch gerade gelegen! Würde mich nicht wundern, wenn die selber dahinterstecken täten! Die ganze verdammte …“ Der Ton wurde leiser. Das Bild richtete sich weg von Johann Winter und der empörten Frau und wurde langsam ausgeblendet.

Bärbel Giesebrecht sah mit leicht schockiertem Blick zurück von der Projektion auf den Teleprompter.

Alina warf vielsagende Blicke zu Alexander herüber, und allmählich fragte er sich, was sie damit bezweckte. Sie hatte offenbar recht gehabt mit ihren Bedenken, aber das hatte er bereits eingeräumt; wie viel Reue also wollte sie von ihm noch hören? Ärgerlich stürzte er seine Pepsi hinunter und überlegte, ob er sich noch eine holen sollte.

Doch dann blieb er sitzen, da die Dame auf dem Bildschirm wieder das Wort erhob. Sie war plötzlich bleich im Gesicht geworden. Ihre Augen spiegelten verwirrte Ungläubigkeit wieder. Alexander wäre nicht verwundert gewesen, wenn sie die Sendung hätte abbrechen müssen.

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