Bernd Floßmann - Status – Lust – Identitaet

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Der inhaltliche Teil von Lern- bzw. Kommunikationsprozessen ist an drei Grundwerte jedes Menschen gebunden und wird durch die lernenden Individuen jederzeit vom Standpunkt dieser Grundwerte gewichtet:
>> 1. Führen die Informationen zu einem Statusgewinn?<<
>> 2. Führen die Informationen zu einem Lustgewinn?<<
>> 3. Führen die Informationen zu einem Identitätsgewinn?<<
Wenn diese Fragen von allen Beteiligten nicht positiv beantwortet werden können, wird das Lernen, Lehren, Führen und Motivieren schwer. Lernen leichter zu gestalten, menschengemässer, das ist das Ziel dieses Buches.
Diese Technik wird in der Werbung als Gamifikation (Spielifikation) bezeichnet. Angewandt auf Unterricht und Lehre bietet sie mächtige Werkzeuge zur Motivation.

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Integration würde bedeuten, diese Personengruppen als Fremde anzuerkennen, welche eingegliedert werden können, sollen oder müssen. Wer »Integration« sagt, erkennt »Fremde« an. Deswegen werden auch inklusive Schulen statt Integration gefordert, denn wer »inklusiv« sagt, erkennt »Ungetrenntheit« an.

Wenn in diesem Text nur Frauen oder andere Geschlechter gemeint sind, werden sie auch als solche bezeichnet, wenn Menschen im allgemeinen gemeint sind, werden die menschlichen Formen benutzt.

Das Fußballspiel und die Motivationslüge

Auch Sie haben es sicher oft mit Menschen zu tun, welche Lernschwierigkeiten und Lernbehinderungen, haben. Sie haben es gewiss auch schon mit Menschen zu tun gehabt, welche nicht tun wollten, was Sie für richtig hielten und dieses Verhalten für Motivationsschwierigkeiten gehalten.

Sie haben sicher schon mal darüber nachgedacht, warum aber selbst diese Menschen nicht nur oft begeistert und ausdauernd Fußball oder andere Spiele spielen, viel Geld investieren, und dazu noch fähig sind, Namen, Spielstände, Zeichen, Geschichten von Clubs und Spielern, von Helden und Tricks ohne Probleme aus dem Kopf herzusagen und sich dieses Wissen selbständig und ohne Hilfesysteme anzueignen? Und das, obwohl Fußball oder Computerspiele und die damit verbundenen Fähigkeiten und Fertigkeiten nur für einen äusserst verschwindenden Teil von ihnen jemals eine berufliche oder wirtschaftlich existenzielle Bedeutung haben werden? Es gibt sogar eine eigene Fußball-Weltmeisterschaft von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die im Rahmen des Behindertensports ausgetragen wird. Als Führungskraft haben Sie sicher gelegentlich mit Mitarbeitern zu tun, welche, statt motiviert zu arbeiten, ihre Arbeitszeit hochmotiviert auf dubiosen Webseiten verbringen.

Natürlich haben Sie darüber nachgedacht. Nun, dann sind Sie gewiss so wie ich zu dem Schluss gekommen, dass in der Struktur des komplexen Systems Fußball oder in den Strukturen der komplexen Systeme von Computerspielen motivierende Wirkungsmechanismen versteckt liegen müssen. Diese Wirkungsmechanismen sollten doch auf das Lernen und Lehren anderer Zahlen, Daten und Fakten, für die motivierte Ausführung anderer Tätigkeiten, solcher, welche wir für wichtig und existenziell wichtig für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer halten, übertragen werden können!

Dieses Wissen, denn es handelt sich hier eindeutig um Wissen in Erinnerung, Geschichten, Zahlen, Daten und Fakten, unterscheidet sich nicht von jedem anderen Wissen, welches als Erinnerung, Geschichten, Zahlen, Daten oder Fakten gewonnen und gespeichert wird. Der Lustgewinn macht einige Leute geradezu blind für die Folgen ihrer Handlungen, sei es beim Fußballspiel als Hooligans, sei es im Job der Verlust des Arbeitsplatzes.

Warum sind dieselben Menschen auf der einen Seite lernbehindert und demotiviert und auf der anderen Seite lernfähig, begeisterungsfähig und lernbegierig? Ist Motivation überhaupt möglich, ist sie notwendig und steckt da nicht vielleicht etwas ganz anderes dahinter?

Was gilt nun? Ist Motivation gut und Manipulation böse? Bei der Diskussion dieser Frage ist es faszinierend, zu erleben, wie auf die einfachste Logik verzichtet wird, wenn es um unsere Grundbedürfnisse geht: Entweder, ein Mensch tut etwas oder er tut etwas nicht. Wenn ein Mensch etwas tut, was mehr ist als nur einfache Bewegung, so gibt es dafür einen Grund oder ein Motiv. Motivation ist also nicht notwendig. Wozu dann also Motivation? Offensichtlich benötigen wir Motivation nur dort, wo Menschen etwas tun sollen, was sie nicht schon selbst und aus sich heraus tun würden.

Deshalb gibt es auch Autoren, welche behaupten, dass Motivation eine Lüge wäre, weil zum Beispiel Mitarbeiter von Unternehmen immer motiviert seien. Es komme darauf an, diese Motivation auszunutzen oder mindestens einfach zuzulassen oder wenigstens nicht zu zerstören. Andere Autoren weisen darauf hin, dass Belohnungen allein nicht zur Motivation führen, sondern auch zur Demotivation 16. Das lesen natürlich alle diejenigen gerne, welche einen Grund finden wollen, um die Löhne, und damit, so hoffen sie, ihre Kosten zu senken.

Oft werden Methoden ausserhalb ihres Sinnzusammenhangs, an der falschen Stelle und ausserdem verkürzt angewendet. Die Enttäuschung ist dann groß, wenn die Methoden, welche in einem Seminar eben noch so viel Spass und Sinn gemacht haben, in der eigenen Praxis nicht funktionieren.

In diesem Text geht es darum, Ihnen einige hoffentlich originelle Gedanken zur Verhaltenssteuerung am Beispiel des Lernens und Lehrens vorzustellen und aus dem dadurch entstehenden Sinnzusammenhang einige praktische Methoden für den Seminar- und Unterrichtsalltag wie für den Führungsalltag vorzustellen. Möglicherweise werden einige Führungskräfte viele Vorschläge als zu albern oder unseriös scheuen oder gar ablehnen, besonders im kreativen Kontext, in Personalarbeit und Personalentwicklung jedoch gibt es kaum Grenzen zwischen Macht und Spiel.

Macht auszuüben muss im Spiel erprobt werden, Macht selbst ist ein Spiel, oft mit Mächten, welche das Individuum überfordern.

Vom Willen zum Wissen, denn Wissen sei Macht

Wenn Francis Bacons Satz »Denn Wissen selbst ist Macht!« einfach so stimmen würde, wären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Macht. Ein kurzer Blick auf die Personen an den politischen, wirtschaftlichen und ideellen Machtpositionen lässt jedoch jeden Klarsichtigen an dieser Aussage zweifeln. Auch der Mythos, dass Ausbildung und Weiterbildung die Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöhen, stellt sich schon bei flüchtiger Betrachtung als nicht zu verallgemeinernde, geradezu gewagte Behauptung heraus. Sonst wäre es gar kein Problem, Menschen zum Lernen zu motivieren. So lange aber promovierte Wissenschaftler Taxi fahren müssen, um zu überleben, werden ihre Kinder einfachere Wege suchen, um Macht auszuüben.

Warum ist das so? Die Erzeugung und Gewinnung von Wissen ist sehr aufwendig und zeitraubend. Liegt das Wissen dann vor, lässt es sich ausserordentlich leicht vervielfältigen, rauben, kopieren, ausspionieren, stehlen oder einfach nehmen.

Es ist ähnlich wie beim Goldrausch im Wilden Westen. Nicht die Goldgräber, die Korn um Korn das Gold aus den Flüssen waschen werden reich und mächtig, sondern die Banditen, die Saloonwirte, die Banken, die Schnapsbrenner und die Händler.

Wissen verwandelt sich in den Händen von Mächtigen in noch mehr Macht denn je mehr Macht sie haben, desto mehr Wissen können sie einfach so erwerben, sei es durch Raub oder durch Kauf. Der Wille zum Wissen muss mit dem Willen zur Macht verknüpft werden, um Erfolg zu garantieren. Macht ist nichts anderes als die Möglichkeit, andere Menschen etwas für meine Interessen tun zu lassen.

Wie ich erreichen kann, dass jemand etwas tut, das ich will oder wie ich dafür sorgen kann, dass etwas das zu meinem Vorteil oder wenigstens nicht zum Nachteil gerät, gehört zu den ältesten immer wieder neu gestellten Fragen der Menschheit.

Spätestens seit Machiavellis Werk »Der Fürst« ist deutlich ausgesprochen worden, worum es geht: Es geht um die Macht. Macht kommt von machen. Macht gewinnt jemand, indem etwas gemacht wird, Macht benutzt jemand, um andere etwas machen zu lassen. Dafür ist von Vorteil, dass die natürlichen Bedürfnisse des menschlichen Leibes, die Notwendigkeit der Sicherung physiologischer Existenzbedingungen, Atmen, Essen, Trinken, Fortpflanzung keiner äusseren Motivation bedürfen. Wer es nicht von sich aus tut, stirbt früher oder später. Daraus ergeben sich naheliegend die einfachsten Methoden der Verhaltensbeeinflussung durch Machen, Methoden, welche weder Intelligenz noch Erfahrung erfordern: Raub und Zwang. Der Zwang hat einen einfachen Funktionsmechanismus. Zunächst raubt der Stärkere dem Schwächeren seine Lebensbedingungen und gibt sie dann gegen eine Dienstleistung oder ein gewünschtes Verhalten wieder zurück. Das wird dann Motivation genannt.

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