Marcello Dallapiccola - Malleus Proletarum - Der Proletenhammer

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Malleus Proletarum - Der Proletenhammer: краткое содержание, описание и аннотация

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Frasther Hauinger ist gerade unterwegs, um durch einige ganz spezielle Kleinaufträge seine Haushaltskasse ein wenig aufzubessern, als ihm der Prag-Luis über den Weg läuft. Die schwer übergewichtige und stets weiß gekleidete Szene-Gestalt steckt in Schwierigkeiten; Konkurrenz drängt von außen in sein Revier, unbekannte Wüstlinge erschrecken seine Damen. Da der Luis hinter all dem die Russenmafia vermutet, engagiert er Frasther vorsichtshalber als Leibwächter.
Doch schon beim ersten Zusammentreffen mit der Konkurrenz wird klar, dass die Dinge weitaus komplizierter liegen. Also macht Frasther sich an die Arbeit und beginnt damit, auf eigene Faust Nachforschungen im Milieu anzustellen. Die gestalten sich allerdings erst einmal tückischer als gedacht; als er dann mit seinen Ermittlungen endlich ein wenig weiterkommt, gerät die ganze Geschichte jedoch zusehends immer mehr außer Kontrolle…

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Aus Richtung der Toiletten waren einige spitze Schreie zu hören, draußen fuhr laut jaulend ein Einsatzfahrzeug vorbei. Das Gemurmel, das durch den dumpfen Aufprall des eben niedergestreckten Riesenochsen kurz erstorben war, schwoll langsam wieder an. Eine der jüngeren Dorfschlampen strahlte Frasther bewundernd an, drei alte Bsuff*, die an ihrem Tisch schon seit den Morgenstunden ihre Bier zuzelten*, begannen sich laut lachend darüber zu unterhalten, wie lächerlich der große Klops doch ausgesehen habe, als er zu Boden ging.

Frasther ergiff sein Bier und nahm einen tiefen, durstigen Zug, den er mit einem saftigen Rülpser aus voller Brust abrundete. Irgendwo ein paar Blöcke weiter hörte man ein lautes Scheppern, als sich offenbar die Blechbüchsen von zwei Idioten, die nicht Autofahren konnten, ineinander verkeilten. Der große, blade* Prolet wand sich immer noch jammernd am Boden. Langsam trat einer seiner Kollegen schüchtern an den Niedergeschlagenen heran, Frasther fest im Auge behaltend, und begann ihm aufzuhelfen.

Im Scheißhaus wurden die Schreie spitzer, und ein Kerl röhrte seinen Begattungsschrei. Dann wurde es ruhig, man hörte eine Frauenstimme Geld zählen; die Scheißhaustür wurde entriegelt und ein zufrieden grinsender Bertl schritt heraus.

Der Bsuffowetsch Bertl war etwa Mitte, Ende vierzig, durchschnittlich groß und in einen abgetragen wirkenden, dunkelbeigen Anzug ohne Krawatte gekleidet. Seine Füße steckten in Schlüpfern aus Straußenlederimitat, ein ordentlicher Bierbauch zierte seine Leibesmitte, seine Vollglatze war von einem spärlichen, schwarzen Haarkranz umgeben und auf seiner Oberlippe trug er einen dünnen, schwarzer Schnurrbart, der seinem verschlagenen Frettchengesicht mit den aufmerksam blickenden Hyänenaugen noch den letzten, gierigen Schliff verlieh.

Bertl war einer der örtlich ansässigen Kleinganoven, vermittelte alle möglichen Händel, verkaufte unter der Hand Wertsachen zweifelhafter Herkunft, hatte seine Finger bei illegalen Glücksspielen drin und trieb auch zusammen mit ein paar anderen Typen seines Schlages bei etlichen Läden im Viertel Schutzgebühren ein. Wenn es Schwierigkeiten gab, engagierten die Jungs im Normalfall so jemanden wie Frasther, um die grobe Arbeit zu verrichten.

Von der Scheißhaustür aus erblickte Bertl den sich gerade langsam wieder aufrichtenden Mastochsen von einem Proleten, und seine Miene erhellte sich. Zielsicher steuerte auf die Bar, an der Frasther saß, zu.

„Einfach unverwechselbar, man weiß immer sofort Bescheid, wenn du in der Nähe bist, Frasther.” Bertl ließ sich auf den Barhocker daneben nieder und deutete nach einem Bier.

„Was für eine Hackn* hast du und was krieg ich dafür?”, fackelte Frasther nicht lange herum.

Bertl steckte sich betont langsam einen Tschick an – mit einem Streichholz, das war so ein Tick von ihm – und sah sich nach seinem Bier um. „Wie lang dauert denn das noch?”

Der Barkeeper zog ob Bertls scharfem Tonfall hündisch den Kopf ein und versuchte den Anschein zu erwecken, als ob er sich beeilen würde. Frasther grunzte ungeduldig, nahm noch einen ordentlichen Schluck und stellte das leere Bierglas mit lautem Knall auf die Theke zurück – der Barista blickte kurz auf und nickte, den Kopf immer noch zwischen den Schultern, Frasther verstehend zu.

„So, dann zum Geschäft, oder?”, wandte Bertl sich Frasther zu, der sich nun ebenfalls einen Tschick ansteckte.

„Wie du sicher weißt, haben wir uns jetzt die längste Zeit ruhig verhalten und sind dem Handel nicht zu sehr auf die Pelle gerückt…”

„Erspar mir das Gelaber!“, unterbrach Frasther schroff. „Sag mir nur, wer Probleme macht und wo ich denjenigen finde!” Er hatte wirklich keine Lust darauf, sich nach den Ärgernissen der vergangenen Stunden jetzt auch noch dieses wichtigtuerische Gefasel anzuhören.

„Na, bist du drauf, Frasther – ganz ruhig. Nix Fresse polieren, diesmal läuft es etwas anders. Die 'Plaudertasche', der Kuppler-Laden gleich neben der Schule, und die Näherei vom Stoffner, unten am Hafen – die Besitzer dieser beiden Betriebe sind auf einmal nicht mehr gewillt, Schutzgebühren zu entrichten, du kennst ja das Prozedere. Aber nicht zu arg verprügeln, klar?”

Bertl ließ diesen Satz erstmal auf Frasther einwirken und griff nach seinem Bier, das der Barkeeper eben neben ihm auf der Theke geparkt hatte. Frasther tat das Gleiche, die beiden stießen an und sahen sich dabei scharf in die Augen, wie das nach alter Süffel*-Sitte Brauch ist.

Nachdem sie beide einen anständigen Schluck genommen hatten, fragte Frasther nach: „Was soll das heißen, nicht zu arg verprügeln? Soll ich ihnen Witze erzählen, bis sie vor Lachen Krämpfe kriegen?”

„Natürlich schadet es nicht, wenn du sie auch wenig herumschubst, solltest du sie gerade in die Finger bekommen – allerdings nicht allzu grob, sie sollten keinen wirklichen Schaden nehmen, dafür wird man dich nicht bezahlen, klar?“ Der Bertl kratzte sich nachdenklich an seiner hohen Stirn. „Sieh mal, Frasther, die Sache ist die: Das sind die Besitzer kleiner Eigenbau-Betriebe, die sie entweder selbst aufgebaut oder vererbt bekommen haben; diese kleinen Scheißläden sind der einzige Lebensinhalt dieser Idioten. Nur da kannst du ihnen wirklich weh tun. Mach Kleinholz aus dem Inventar, schlag die Schaufenster ein, pöble die Kunden an, verscheuch die Lieferanten, scheiß ihnen von mir aus in den Briefkasten! Aber brich ihnen keine Knochen oder sowas, denn das führt nur dazu, dass die ewig in irgendeinem Krankenhaus herumlungern und zum Schluss nicht da sind, wenn unser Kassier vorbeikommt und sie an unseren Rund-um-die-Uhr-Schutz-Service erinnert.”

Frasther nahm gleich noch einen tiefen Zug aus dem Bierglas und rülpste hörbar. „Die 'Plaudertasche', das ist doch ganz hier in der Nähe, oder? Zwei, drei Blocks weg von hier, nicht?” Er nahm einen ordentlichen Zug vom Tschick, während er Bertl mit fragendem Blick taxierte.

Bertl nickte bedächtig. „Naja, eher vier, fünf Blocks, aber ja, wieso?”

Frasther war bereits aufgestanden. Den Tschick lässig im Mundwinkel baumelnd, schärfte er dem Bertl ein: „Du passt auf dieses Bier hier auf, dass es der Arsch da”, er deutete auf den Barkeeper, „nicht wegräumt oder irgendein Bsuff es mir wegsäuft, klar? Ich bin in ein paar Minuten wieder da!”

Und ohne dass der etwas verdutzte Bertl auch nur die Zeit zu einer Entgegnung gehabt hätte, drehte Frasther sich um und stakste davon in Richtung Parkplatz. Dort standen ein paar Jugendliche mit Skateboards unterm Arm um seinen Jeep herum, offenbar das kraftstrotzende, mit vielerlei Spoilern, Aufklebern, Chromfelgen und ähnlichem Tamtam verzierte Gefährt bewundernd. Frasther packte denjenigen, der ihm als erster im Weg stand, an dessen schlabbrigem T-Shirt und riss ihn zur Seite.

„Weg da von meinem Einsatzfahrzeug, ihr Rotznasen!”, und schon saß er im Pilotensitz und ließ das V8-Getriebe und den Hardrock aufheulen.

Als er den Rückwärtgang hineinrammte, um sich mit einem wilden 90-Grad-Dreher auf die Straße zu katapultieren, sah er wie ihm einer der Skater den Mittelfinger zeigte. Augenblicklich stieg Frasther in die Eisen, kuppelte aus und blickte kurz auf den Baseballschläger, den er sich für solche Fälle immer griffbereit gelegt hatte. Aber nein, für ein paar freche Kinder brauchte er den nicht. Als er die Fahrertür öffnete, flog ihm ein Stein entgegen. Das war nun wirklich zuviel.

Mit lautem Gebrüll setzte Frasther den in alle Richtungen davonstiebenden Jugendlichen nach. Blitzartig entschied er sich dafür, den zwei größten und am schwerfälligsten wirkenden Mistratten nachzusetzen, die sich ihre Flucht ganz offensichtlich auch noch durch das Tragen ihrer Skateboards erschwerten.

Wenige Schritte später waren sie in Reichweite. Frasther fällte den Ersten durch einen gezielten Tritt in die Kniekehlen, den Zweiten erwischte er an der lockeren Windjacke, die der Kerl trug. Mit eisernem Griff wirbelte er das Bürschchen herum und dessen Schreckensschrei verstummte jäh, als Frasthers flache Hand klatschend an seiner Wange landete. Frasther watschte ihm gleich links und rechts noch eine, schon ging der Junge heulend zu Boden.

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