Marcello Dallapiccola - Malleus Proletarum - Der Proletenhammer

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Malleus Proletarum - Der Proletenhammer: краткое содержание, описание и аннотация

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Frasther Hauinger ist gerade unterwegs, um durch einige ganz spezielle Kleinaufträge seine Haushaltskasse ein wenig aufzubessern, als ihm der Prag-Luis über den Weg läuft. Die schwer übergewichtige und stets weiß gekleidete Szene-Gestalt steckt in Schwierigkeiten; Konkurrenz drängt von außen in sein Revier, unbekannte Wüstlinge erschrecken seine Damen. Da der Luis hinter all dem die Russenmafia vermutet, engagiert er Frasther vorsichtshalber als Leibwächter.
Doch schon beim ersten Zusammentreffen mit der Konkurrenz wird klar, dass die Dinge weitaus komplizierter liegen. Also macht Frasther sich an die Arbeit und beginnt damit, auf eigene Faust Nachforschungen im Milieu anzustellen. Die gestalten sich allerdings erst einmal tückischer als gedacht; als er dann mit seinen Ermittlungen endlich ein wenig weiterkommt, gerät die ganze Geschichte jedoch zusehends immer mehr außer Kontrolle…

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Frasther nickte kauend und murmelte: „Da könnt' er Recht haben.”

Bevor der Luis, dessen Gesicht bereits wieder rot anlief, etwas entgegnen konnte, wurden sie jedoch unterbrochen; die Jugendlichen schienen eine Revolte anzetteln zu wollen. „Fresst euch nur an, ihr ekligen Verbrechertypen, ich hoff', euch bleibt allen der Bissen im Hals stecken!”, fauchte eine etwa sechzehnjährige Grunge-Göre sie an. Sie warf ihnen allen dreien einen giftigen Blick zu, schnappte sich ihren Burger und verschwand. Im Hintergrund begannen die abgetakelten Süffel, erwartungsvoll zu grinsen – die erhofften sich wohl eine Show.

Ein paar Pommes kamen von irgendwoher geflogen und hinterließen weitere Flecken auf Prag-Luis' Seidenhemd, genau neben den Flecken, welche die Spritzer von Frasthers Wurst dort hinterlassen hatten. Frasther blickte auf. Etwa sieben, acht blutjunge Gesichter, Mädels und Burschen, blickten sie wachsam und zornerfüllt an. Den Pommeswerfer konnte er nicht ausmachen.

„Wenn ihr nicht sofort Ruhe gebt, zieh' ich euch die Ohren lang!“, drohte der Bertl den Rotzaffen.

Frasther war froh, dass Bertl das Reden übernahm; er hatte den Mund voll, so ließ es sich nicht gerade besonders effektiv drohen. Einige Kaubewegungen lang blieb alles friedlich, dann landete ein Pappbecher mit klebrig aussehendem, gelblich gefärbtem Zuckerwasser mitten auf dem Tisch. Der Inhalt schwappte über und spritzte auf die Umstehenden, wobei der Bertl am meisten abbekam.

Diesmal war der Prag-Luis, der seinen Mega-XL-Hamburger in bestaunenswertem Tempo verdrückt hatte, schneller als der noch wiederkäuende Frasther und der noch immer an seinen Fritten zuzelnde Bertl. Mit drei schnellen Schritten war er bei den Kindern und zog dem Ersten von ihnen einen glänzenden Gegenstand über den Kopf. Es folgte das vernehmliche Krachen der Schädeldecke, als besagter Gegenstand auf dem Kopf des Jungen auftraf. Die anderen Jugendlichen jagten in alle Himmelsrichtungen hinfort, doch der Luis bekam noch eines der Mädchen zu fassen. Er hielt die Göre an ihrer übergroßen Wolljacke fest und zog ihr denselben Gegenstand – welcher sich jetzt, als Frasther und Bertl genauer hinsahen, als Puffn* entpuppte – mit ordentlicher Wucht quer über ihr Gesicht. Das Mädchen sackte zusammen, der Prag-Luis riss sie am Ärmel mit hinter die Würstelbude und verstaute dabei seine Puffn wieder im Jackett.

„Gar nicht mal so schlecht für so 'ne fette Sau wie mich, was?”, schnaufte er. „Ja, da schaut ihr blöd, was der gute Luis noch draufhat, was?” Er lachte laut auf und warf das Mädchen wie einen nassen Sack irgendwo hinter der Imbissbude auf den Boden.

Frasther hob kurz die Augenbrauen, spülte den letzten Schluck der Mahlzeit mit einem ordentlichen Schluck Bier hinunter, zündete sich einen Tschick an und sog den Rauch tief in sich hinein, während er den Prag-Luis dabei beobachtete, wie dieser sich mit eifrigen Bewegungen die Hose aufknüpfte. „Der scheißt sich nicht grad viel, der Luis, was?”, sagte er zu Bertl, der nun auch den letzten Bissen hinunterschluckte. „Schnupft sich diese Rotzgöre einfach da hinter dieser Siffbude, wo nachts immer die Besoffenen hinkotzen und -pissen”, kommentierte er den Vorgang amüsiert.

„Kann uns wurscht sein, Frasther. Aber der Luis, der sieht halt nicht nur so aus, sondern wälzt sich auch gern im Dreck wie eine Sau!”, analysierte der Bertl. Beide lachten dröhnend über diesen Spruch, während die von Prag-Luis' fleischiger Pranke erstickten Hilfeschreie des Mädchens im Dunkel der Nacht immer mehr in ein leises, leidendes Gewinsel übergingen.

Einen Tschick später war der Prag-Luis fertig; sie stiegen wieder in den Benz ein und fuhren los.

„Scheiße, jetzt hab' ich vergessen, mir ein Bier für unterwegs mitzunehmen!”, stellte Frasther schon nach einigen Metern fest.

Also überredete er den Prag-Luis, an einer Tankstelle einen Boxenstopp einzulegen, denn ihn dürstete schon wieder. Bei der Gelegenheit deckte sich Bertl auch gleich noch mit einem Vorrat an Tschicks ein, denn die Nacht versprach, lang zu werden. Frisch bevorratet fuhren sie dann weiter. Der Prag-Luis erzählte von einem scharfen, neuen Schuppen in der Nähe der Autobahnauffahrt; es könne nicht schaden, dort mal hinzusehen, meinte er. Dabei schüttete er Instantkaffee in sich hinein und rauchte einen Tschick nach dem anderen.

Plötzlich schrie er auf: „Da! Da vorn, seht ihr das?” Er deutete wild auf einen Benz ähnlicher Bauart wie sein eigener.

„'n Auto, klar”, sagte Bertl mit wenig Enthusiasmus.

„Das ist einer von den Kerlen, ich kenn' die Karre!” Der Prag-Luis japste nach Luft und griff nach seiner Puffn.

„Scheinen alle Strizzis dieselbe Vorliebe für solche Autos zu haben”, murmelte Bertl.

„Lass die Puffn stecken und konzentrier dich aufs Fahren, Mann!”, befahl Frasther.

„Soll ich ihn abdrängen, damit wir ihn zur Rede stellen können, was meinst?”, fragte der Prag-Luis, der bereits heftig zu schwitzen und zu schnauben begann.

„Nein, warte doch erstmal ein bisschen und lass uns schauen, wo er hinfährt…”, schlug Bertl vor. Frasther überlegte kurz und fand nichts Falsches an der Idee.

„Ich glaub', der hat uns eh schon bemerkt“, sagte Bertl wieder.

„Scheiße, Scheiße, Scheiße…”, fluchte der Prag-Luis vor sich hin.

„Wie kommst’n da drauf?”, fragte Frasther, der soeben mit zusammengekniffenen Augen versuchte, das Nummernschild zu erkennen.

„Vielleicht, weil sich grad das Beifahrerfenster öffnet und irgend so ein Wichser sich bereit macht, eine Knarre auf uns zu richten”, sagte der Bertl in einem seltsamen, fragenden Tonfall, der gar nicht zur Situation passte. Da wurde es plötzlich hektisch in der Karre. Der Prag-Luis schaltete einen Gang zurück und ließ den Motor aufheulen.

„Von mir aus, du Arschloch!”, kreischte er. „Du oder ich, wir werden sehen!”

Frasther verließ den Beifahrersitz und wand sich eiligst auf die Rückbank, auf den Platz hinter dem Prag-Luis. Aus dem Augenwinkel heraus stellte er fest, dass Bertl plötzlich ebenfalls wie aus dem Nichts heraus eine Puffn hervorgezaubert hatte. Nein – er blickte ein zweites Mal hin – das war keine Puffn, das war schon eher eine Krachn*, korrigierte er sich. Zeitgleich verfluchte er sich dafür, keine Knarre, ja nicht einmal seinen Baseballschläger dabei zu haben.

Es war klar, der Prag-Luis hatte Blut gewittert und würde jetzt versuchen, die Karre des Kerls zu rammen. Er beschleunigte noch immer, als es plötzlich draußen knallte. Ein Schuss. Frasther verkroch sich hinter dem Fahrersitz und zog die Rübe ein. Auf einmal hatte er überhaupt nichts mehr dran auszusetzen, dass der Prag-Luis so eine fette Sau war. Zumindest würde er so einen guten Kugelfang abgeben.

Bertl, der ebenfalls auf Tauchstation war, kurbelte das Fenster herunter und entsicherte fluchend seine Krachn. Sie wurden in der Karre hin- und hergeschleudert. Da gab es einen sehr, sehr kräftigen Aufprall. Frasther spürte, wie seine Eingeweide durchgeschüttelt wurden; das Knirschen von Metall zerrte am Nervenkostüm. Die Karre schlitterte, doch offensichtlich schaffte es der Luis, sie unter Kontrolle zu halten. Den Bertl hatte es beinahe um einen Meter versetzt, er sass mit der linken Arschbacke fast auf Frasthers Schoß.

„Ramm ihn mit der Schnauze, verdammt, oder willst' mich umbringen!”, schrie er. Schien ihm nicht zu gefallen, dass der Prag-Luis die Seite, auf der Bertl saß, zum Rammen benutzte.

Da knallte es wieder von draußen, während beide Autos immer noch in rasender Fahrt unterwegs waren.

„Nun schieß endlich zurück, verdammt!”, brüllte Frasther Bertl an.

Bertl hob die Krachn und feuerte zum Fenster hinaus. Noch während er schoss, steuerte der Prag-Luis den Benz erneut mit einem halsbrecherischen Manöver auf das gegnerische Fahrzeug zu. Diesmal war der Aufprall endlich kräftig genug, um die beiden Autos heftig ins Schleudern zu bringen. Bertl schoss abermals auf den anthrazitfarbenen Benz, der hinter ihnen zurückfiel. Pulvergestank machte sich im Wageninneren breit und die Lichter der Straße tanzten wie irr, gebrochen durch die verspiegelten Scheiben des Wagens. Mühsam fing der Prag-Luis die schwere Karre ab, dabei keuchte und schnaubte er wie ein Schwerarbeiter.

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