„Wir sind in Schneckengeschwindigkeit geflogen und haben mehr als 3 Stunden gebraucht! Sie hatte arge Probleme mit dem Druckausgleich.“
„Das hatte ich mir gedacht.“ Tja, wir Voids waren eben doch nicht ganz wie die Menschen, das musste ich einsehen.
Der Flug dauerte keine Stunde. Die Piloten taten ihr Möglichstes, um die Erde in Rekordzeit zu erreichen. Ich wusste das, dennoch rutschte ich auf meinem Platz hin und her, wie ein ungeduldiges Kind. Ich Deneb, machte mir doch tatsächlich sorgen um einen Menschen! Noch vor einem Jahr hätte ich denjenigen, der mir das prophezeite, ausgelacht! Die Menschheit war bereit, alles zu tun. Sie gingen über Leichen, um an Informationen zu kommen, um ihren Feind zu besiegen.
Sicherlich gab sie mir die schuld an alldem, was ihr nun widerfahren war. War es denn nicht auch so? Würde sie mich hassen?
„Weißt du, was das Ironische an der Sache ist?“, rief Sarir und riss mich aus meinen Gedanken, in denen ich mir vorstellte, was sie Lacy alles antun konnten.
„Will ich wissen was?“
„Das du gerade die Menschen verfluchst und sie dennoch retten willst. Ist schon irgendwie kurios.“ Genervt stöhnte ich, fuhr mir mit der Hand durch meine Haare, die immer länger zu werden schienen. Aber ständig kam etwas dazwischen. In den letzten Monaten hatte ich keine Zeit für mich selbst. Nicht einmal für einen Besuch bei meinem Frisör! Aber das war das Los eines Königs. Ich opferte mein Leben, um das meines Volkes zu sichern. Ich hatte mich dafür entschieden, die Menschen zu bewahren anstatt sie auszulöschen. Also hatte ich mir selbst diese Arbeit aufgeladen.
„Sarir. Es sind nicht alle gleich. Wann verstehst du das endlich? Hast du denn kein Mitgefühl für die Menschen dort? Für die Kinder, den Frauen, die um ihr Leben betteln? Ich verstehe nicht, wieso du dich nur so querstellst… Ich sehe ein, das die Menschen verängstigt sind. Nachdem, was ich ihnen angetan habe, auch kein Wunder. Sie wollen sich nur retten. So, wie wir es tun, indem wir sie unterwerfen.“
„Eure Hoheit. Wir haben Russland erreicht. Wie sollen wir vorgehen?“ Die Stimme des Piloten unterbrach mich. Damit blieb meinem Freund eine Antwort erspart.
„Ihr landet bei der Kirche. Wir sollten keine Zeit verlieren.“
„Ich finde, es wäre besser, wenn wir etwas weiter weg landen. Den Überraschungsmoment nutzen.“
„Sie sollen wissen, dass ich komme. Ich werde Ihnen zeigen, dass ein König nicht nur reden kann!“ Sarir seufzte.
„Du bist wirklich unglaublich!“ Eingeschnappt, verschränkte er die Arme vor der Brust. Nun dauerte es nicht mehr lange, bis wir über der Insel schwebten und zur Landung ansetzten. Sarir und seine Männer bereiteten sich für den Angriff vor. Bald schon würde Lacy wieder bei mir sein! Was würde ich dann tun? Konnte ich sie denn wirklich wieder nach Avior bringen? Würde ich sie erneut verlieren? Diese Frau, die all diese Gefühle in mir weckte.
„Deneb, hast du dir eigentlich mal Gedanken darum gemacht, was deine Kleine denen alles erzählt haben könnte?“
„Das werden wir gleich herausfinden oder nicht?“, gab ich ihm als antwort und dachte nicht länger darüber nach, was ich tun würde, wenn ich sie wieder in den Armen halten konnte. Im Moment gab es wichtigere Dinge.
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