Susanne Danzer - Eine Leiche zum Lunch

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London 1887 – Ein Koffer mit einer zerstückelten Frauenleiche, zwei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein können.
Lady Celeste Montgomery, erste weibliche Pathologin des Scotland Yard, und Detective Inspector Archibald Primes werden unfreiwillig zu Partnern gemacht.
Mit Charme und Witz begeben sich die beiden ungleichen Kriminalisten auf Mörderjagd.

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Primes presste die Lippen zusammen, schüttelte unwillig den Kopf und wandte sich wieder dem Bericht zu.

»Ich kann es auch für Sie zusammenfassen, Primes.« Sie hatte sich auf dem Besucherstuhl niedergelassen und den Rock züchtig zurechtgerückt. »Da steht ja nichts Besonderes drin.«

»Nichts Besonderes?« Primes sah sie schockiert an. »Der Rumpf einer Frau um die Vierzig und abgetrennte Gliedmaßen, dazu alles in einem Koffer, sind für Sie nichts Besonderes?«

Sie beantwortete seine Frage mit einem ironischen Lächeln. »Ich habe mir die Gliedmaßen eingehend angesehen, ebenso den Torso und komme zur Erkenntnis, dass der Täter über präzises medizinisches Wissen verfügt, was sich anhand der Schnittführungen zeigt und der Art, wie die Amputationen durchgeführt wurden. Bedauerlicherweise fehlt der Kopf.«

»Dann ist also Köpfen die Todesursache?«

»Ist es nicht immer tödlich den Kopf zu verlieren, Primes?«, antwortete sie spitz. »Aber mal im Ernst, es sieht mir danach aus, dass der Kopf post mortem abgetrennt wurde, ebenso die Gliedmaßen. Im Übrigen weist die Leiche eine gewisse Molligkeit auf, hat zwei abgebrochene Fingernägel an der rechten Hand, was darauf hindeutet, dass sie sich zur Wehr gesetzt hat. Erwähnenswert ist, dass am Torso, genauer gesagt am Unterbauch, eine Operationsnarbe zu finden ist. Der Frau wurde der Appendix vermiformis entfernt. Es ist schon erstaunlich, dass sie diesen Eingriff überlebt hat.«

Primes sah sie irritiert an.

Als Celeste seinen Blick bemerkte, sagte sie: »Ich spreche von einem Blinddarm, Inspector.«

Er verzog das Gesicht. Allem Anschein nach, glaubte sie, er würde nicht verstehen, wovon zum Teufel sie da sprach.

Primes nahm einen Zug von seiner inzwischen halb aufgerauchten Zigarette, um seine Verärgerung über ihre Äußerung zu überdecken, ehe er fragte: »Und sonst?«

»Beigelegt waren ein Kleid, eine weiße Bluse, mit kleinen blauen Stickereien am Kragen, Unterkleid und Unterrock. Das ist alles.«

»Kann man zu dem Koffer etwas sagen?«, wollte er stattdessen wissen.

»Der ist nagelneu. Feines und teuer gegerbtes Rindsleder.«

»Keine Spuren?«

»Doch. Erdreste an den Metallknöpfen, auf denen er zu stehen pflegt.«

»Damit werden wir nicht viel anfangen können«, entgegnete Primes und klappte den Obduktionsbericht zu. »Erdreste, die können von überall stammen.«

»Da wäre ich mir nicht so sicher.« In Celestes Augen trat ein siegesgewisses Funkeln. »Ich habe auch schon herausgefunden, woher die Erdreste stammen.«

Primes sah sie erstaunt an.

»Was Sie nicht sagen!«, entfuhr es ihm, bevor er es verhindern konnte.

»Die Erde stammt aus einem Vorgarten im East End, genauer gesagt aus Whitechapel … Romfort Street«, präzisierte sie, nachdem sie einen kurzen Blick auf das Blatt Papier in ihrer Hand geworfen hatte, mit einem triumphierenden Glitzern in den Augen.

»Ich muss gestehen, Sie verblüffen mich. Wie haben Sie das herausgefunden?«

»Das Haus, welches zu dem Vorgarten gehört, ist seit einigen Monaten unbewohnt und zur Vermietung ausgeschrieben. Die Miete ist allerdings so hoch, dass sich noch niemand dafür entscheiden konnte. Bei der Renovierungsbedürftigkeit des Gebäudes wird sich bestimmt ohnedies niemand finden.«

»Das war nicht meine Frage, Celly!«

»Dr. Montgomery, wenn ich bitten darf, Primes«, korrigierte sie ihn halblaut.

»Jetzt machen Sie es nicht so spannend!«, knurrte er und beerdigte den Stummel seiner Zigarette im Aschenbecher bei den anderen. »Wie sind Sie gerade auf diesen Vorgarten gekommen? Die Erde in den Nachbargärten wird auch nicht viel anders sein.«

»Es steht außer Zweifel, dass dem so ist.« Sie lächelte wissend. »Während Sie sich mit Henderson auseinandergesetzt haben, habe ich Erkundigungen eingeholt und mit einem Dienstmann des Bahnhofs Paddington gesprochen. Man hat ihn in der Zentrale angerufen und mit dem Auftrag bedacht, einen großen braunen Koffer aus eben diesem Vorgarten in der Romfort Street abzuholen, weil er in der Aufregung der Abreise vergessen worden sei. Das Gepäckstück solle er zum Schalter drei bringen. Dort würde er erwartet und für seine Bemühung entlohnt.«

»Konnte sich der Mann an den Namen des Auftraggebers erinnern?«, wollte Primes wissen. »Ich nehme doch an, Sie werden danach gefragt haben, wenn Sie schon meine Arbeit übernehmen, oder?«

»Leider nein. Der Anrufer nannte keinen Namen. Und das einzige, was dem Mann in der Dienstmann-Zentrale auffiel, war die merkwürdig tiefe Stimme des Anrufers. Nur werden Sie damit nicht viel anfangen können.«

»Und wer erwartete den Dienstmann beim Schalter drei?«

»Selbstverständlich niemand.« Celeste zuckte mit den Schultern. »Was zu erwarten war.«

»Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass er den Koffer einfach so dort stehen ließ?«

»Das Ganze war schon vor neun Uhr heute Morgen. Er wartete eine Weile, mindestens zwanzig Minuten, wie er mir versicherte, um sein Honorar zu bekommen. Allerdings konnte er es sich dann aber nicht leisten, noch länger zu warten. Laut seiner Aussage herrschte im Bahnhof ein heftiger Betrieb, und er konnte sich nicht noch mehr Aufträge entgehen lassen.«

»Er hat den Koffer also tatsächlich stehen lassen«, murmelte Primes kopfschüttelnd.

»Das war sicher ein Fehler. Aber irgendwie auch verständlich, da der Mann ja damit rechnen musste, dass der Anrufer seinen Koffer beim Schalter drei suchen würde. Andererseits sollten wir dankbar dafür sein, weil es sonst noch viel länger gedauert hätte, ehe jemand die scheußliche Entdeckung …«

»Wie ich Sie einschätze, sind Sie doch sicherlich schon in der Abgängigen-Abteilung gewesen«, unterbrach er sie gereizt. »Wird irgendeine Person vermisst, auf die eine Beschreibung dieser Narbe zutrifft?«

»Bislang nicht.«

Primes warf ihr einen misstrauischen Blick zu.

»Sie sind sicher, dass Sie hier als Pathologin arbeiten wollen und es nicht hinterrücks auf meinen Job abgesehen haben?«

»Wer weiß?«, gab sie lächelnd zurück.

Primes versuchte sich zu sammeln. Seit ihm dieser Rock an seinem Jackenzipfel hing, hatte er das Gefühl von ihm untergebuttert zu werden – etwas, das er gar nicht mochte. Bislang war er der Platzhirsch im Yard gewesen und wollte das auch bleiben. Seine Aufklärungsrate war die höchste seit dessen Gründung im Jahr 1829, durch den damaligen Innenminister Robert Peel, der damit eine vollkommen neue und schlagkräftige Polizeitruppe aufzubauen gedachte.

»Können Sie mir etwas zur Todesursache sagen?«, wollte Primes wissen. »Da Sie mir sagten, dass die Leiche nach Todeseintritt zerstückelt wurde, muss ja irgendetwas das Ableben verursacht haben.«

»Nein, kann ich leider nicht. Da der Kopf fehlt, kann ich nur vermuten. Man könnte sie erschlagen, aber auch erschossen haben. Womöglich auch erdrosselt. Selbst das kann ich nicht mehr feststellen, weil das Haupt der Toten ein gutes Stück unterhalb des Kehlkopfes abgetrennt wurde. Ich könnte nicht einmal sagen, ob das Zungenbein oder das Genick gebrochen wurde«

Primes war geneigt sich eine weitere Zigarette aus dem Päckchen zu fischen, unterließ dies aber, als er Celestes missbilligenden Blick registrierte, sodass er es demonstrativ auf den Tisch vor sich warf.

»Es dürfte also schwierig werden, die Tote zu identifizieren«, stellte er fest.

»Allerdings, wenn uns das Glück nicht hold ist …«

Sie wurde von einem Klopfen an der Tür unterbrochen.

»Herein!«, rief Primes. Die Tür öffnete sich und Sergeant Woods betrat den Raum. »Was gibt’s, Woods?«

»Lady Celeste«, er deutete eine Verbeugung in ihre Richtung an, »hat mich beauftragt herauszufinden, wo der Koffer gekauft sein könnte.«

Primes warf Celeste einen undefinierbaren Blick zu.

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