Charlotta Pinot - Vergessenes Blut

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Endlich kommt der Anruf, auf den der junge Ray Fox, ein erfolgloser Makler aus South Central, so lange gewartet hat. Doch als sich dieser mysteriöse Job ganz anders als erwartet herausstellt, gerät er, ohne es zu ahnen, immer mehr in die vergessenen Fänge seiner eigenen Vergangenheit. Angetrieben von seiner düsteren Gabe fühlt er sich verpflichtet, das Böse zu vernichten. Bei einem seiner nächtlichen Streifzüge als Rächer der Unschuldigen trifft er auf die schöne Jules, eine knallharte Kämpferin, die scheinbar die gleichen Ziele verfolgt. Sie ist es auch, die erkennt, wer Ray wirklich ist und dieser ahnt keineswegs, wie lange sie schon auf der Suche nach ihm ist. Sie offenbart Ray die Welt eines Jahrhunderte währenden Krieges zwischen den Beschützern der Menschen und dem Volk der Hotheri, deren blutrünstigen Feinden. Während Ray sich sichtlich verwirrt auf die Suche nach Antworten begibt, regt sich in ihm ein maßloses Verlangen, welches Jules durch eine Leichtsinnigkeit aus den Tiefen seiner Seele hervorlockt. Und diese entfesselte Dunkelheit hat es nicht nur auf ihr Blut abgesehen. Zu welcher Seite gehört Ray wirklich?

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Mit blauer Tinte und schöner Schrift auf weißem Papier mussten sie jemandem viel bedeutet haben, wenn er sie so sorgfältig aufbewahrte.

Das Mädchen schaute auf die Lasche an der Innenseite und las den Namen „Ray Fox“. Was für ein lustiger Name. Wer hieß schon Ray Fox, überlegte sie. Vielleicht ein grauhaariger englischer Detektiv mit grün-karierter Mütze und einer hölzernen Tabakpfeife im Mund? Sir Raymond Foxborough!

Sie kicherte.

Im funkelnden Schein der Sterne und dem Licht der flackernden Laternen der Hauptstraße nahm sie sich den ersten Zettel und begann zu lesen …

Kapitel 1

Jedidiah Sawyer , der Texas-Kettensägenmörder, stand direkt neben seinem Bett und sann nach nichts anderem als seinem Blut. Oder der verdammte Wecker klingelte. Wer wusste das schon so genau.

Schläfrig wollte er sich aufrichten, um an den nervigen Quälgeist zu gelangen, aber die Schwerkraft forderte seinen Brummschädel postwendend zurück. Er zog sich das Kissen unter dem hämmernden Kopf hervor und schoss den rasselnden Schreihals gekonnt vom Nachtschrank.

Mit beiden Augen auf Halbmast sah er sich im Zimmer nun genauer um.

Die grau gestreiften Vorhänge mit den zwei kleinen Beobachtungslöchern auf der rechten Seite kamen ihm irgendwie bekannt vor. Auch den klapprigen Deckenventilator, der laut ratternd seine Runden drehte, hatte er schon mal gesehen. Gott sei Dank, er war zu Hause.

Angestrengt versuchte er, sich daran zu erinnern, wo er die letzte Nacht verbracht hatte. Doch da war nichts, rein gar nichts.

Sein Kopf war ein großes schwarzes Vakuum, in dem sich seine Kopfschmerzen gegenseitig mit einem Elektroschocker malträtierten. Die Migräne war einfach zu mächtig, als dass sie zuließ, dass er sein Gedächtnis durchforstete.

Abgesehen von dem widerlichen Geschmack des letzten billigen Whiskeys, war ihm offenbar nicht viel von seinem gestrigen Abend in Erinnerung geblieben. Was erfahrungsgemäß weniger am Alkohol lag.

Also ein ganz normaler Start in den Tag – prima. Er würde sich wohl nie daran gewöhnen.

Andere hätten vielleicht einen Freund angerufen, um zu fragen, was sie die letzte Nacht so getrieben hatten. In welchem Club sie ihren letzten Drink zu sich genommen und ihr schwer verdientes Geld verprasst hatten.

So ein Halunke wie er hatte keine Freunde – ein Typ wie Ray war meistens allein.

Kurz überlegte er, ob er den Weg ins Büro überhaupt noch antreten sollte, aber ehe er einen klaren Gedanken fassen konnte, klingelte schon sein Handy. Es steckte noch immer in der rechten Hosentasche der Jeans, die er gestern offensichtlich nicht mehr ausgezogen hatte.

Gequält knurrte er ein „hmm“ durch seine Lippen und lauschte mit geschlossenen Lidern dem Anrufer.

»Sag mir, dass du in einer Minute durch die Tür kommen wirst!«, kreischte es hysterisch aus dem Hörer. Die hohe Stimme fühlte sich an wie kratzende Fingernägel auf einer Tafel. »Hallo? Ray, bist du noch dran?«

Ein erneutes „hmm“ brummte aus seiner staubigen Kehle.

»Jetzt sag nicht, du liegst noch im Bett?«

»Meine Güte, Patt, was willst du? Es ist noch dunkel draußen.« Sie kräuselte die Nasenflügel. Er konnte es zwar nicht sehen, aber das tat sie immer, wenn sie wütend war und ihre Tonlage eine Frequenz annahm, die Gläser zum Bersten bringen konnte.

»Schieb die Fetzen, die du Vorhänge nennst, zur Seite – es ist halb zehn! Jack Dooley wird in dreißig Minuten hier sein. Wir versuchen seit einem halben Jahr, einen Auftrag zu kriegen, bist du verrückt?«

Adrenalin wand sich durch seine ausgetrockneten Gefäße und sein eben noch so verkatertes Hirn schaltete sofort den Notgenerator auf Full Power. Heißes Blut schoss in seinen Schädel und aktivierte die müden Zellen zu neuem Leben.

Dooley. Büro. Auftrag. »Verdammter Mist …«, verfluchte er sich selbst und fing sich sofort ein verwarnendes Schnauben am anderen Ende der Leitung ein.

»Mach ihm einen Kaffee und beschäftige den Kerl irgendwie, ich bin auf dem Weg.«

»Beschäftigen? Dooley beschäftigen? Ich weiß ja nicht von welchem Dooley du sprichst, aber der, den ich kenne, lässt sich nicht beschäftigen.« Sie klang verzweifelt.

»Was weiß ich denn … mach etwas Small Talk … flirte mit ihm, überleg dir was, du bist schließlich eine Frau«, krächzte er ins Telefon und legte auf.

Jack Dooley war der durchtriebenste Immobilienhai in ganz Kalifornien. Ihm gehörte halb L.A. und es gab kaum einen Millionenkomplex, bei dem er nicht seine klebrigen Finger im Spiel hatte.

Hin und wieder vergab er kleinere Aufträge an nullachtfünfzehn Makler, um unter falschem Namen seine undurchsichtigen Geschäfte abzuwickeln. Er war bekannt dafür, dass er verdammt gut zahlte und Ray war jemand, der keine Fragen stellte.

Sie versuchten alles, um mit ihm ins Geschäft zu kommen, aber an diesen Mann persönlich ranzukommen war schwerer, als eine Audienz beim Papst zu erhalten.

Allein drei Monate waren nötig, um mithilfe einer Privatdetektei eine Telefonnummer herauszufinden.

Eine Telefonnummer, nicht seine.

Patt und er arbeiteten sich Tag für Tag vor. Sie riefen unter falschem Namen an, gaben sich als alte Freunde oder Geschäftspartner aus. Patt versuchte es als Dooleys Geliebte und Ray als der Schönheitschirurg seiner Gattin Emily.

Immer wieder erhielten sie neue Nummern, die im Nirgendwo endeten oder wurden gleich abgewimmelt. Dieser Mann war unsichtbarer als ein Phantom, obwohl die ganze Stadt sein Gesicht kannte.

Sie waren schon kurz davor aufzugeben, als sie ihn urplötzlich höchstpersönlich an der Strippe hatten. Halleluja! Wie zu erwarten legte Dooley sofort auf, als er hörte, dass Ray ein Makler aus South Central war.

Klick. Mit der unterbrochenen Verbindung zerplatzten alle Zukunftspläne wie eine Seifenblase. Ray wollte doch nach Europa. Nein, er musste nach Europa und dazu brauchte er Geld.

Zugegeben, South Central war nicht gerade die beste Adresse für Millionengeschäfte. Er hoffte jedoch, Dooley die Anonymität der Gosse schmackhaft machen zu können. Niemand würde ihn oder seine Geschäftstätigkeit hier vermuten. Keine Paparazzi, keine noblen Partner und schon gar nicht die Polizei.

Es war der perfekte Ort für zwielichtige Geschäfte. Nicht etwa, dass Ray gerne in kriminellen Kreisen verkehrte – zumindest was das Business betraf –, aber hin und wieder musste man in Grauzonen abtauchen, wenn man am Monatsende noch etwas zu Essen im Kühlschrank finden wollte. Nichtsdestotrotz ging ihm der Arsch so langsam auf Grundeis.

Nach diversen Versuchen, Dooley erneut zu erreichen, schickte er ihm eine Nachricht auf seinen Pager, dessen Nummer Patt aus sicherer Quelle ergaunert hatte. Nicht einmal ihm hatte sie verraten, wo sie ihre brandheißen Infos immer herbekam.

Warum ein Immobilien-Mogul wie Jack Dooley einen veralteten Pager besaß und kein Smartphone mit Messenger-App, war ihm schleierhaft. Rays Botschaft war kurz und knapp:

Mr. Dooley, die Upper-Class gehört Ihnen ja bereits. Wieso nicht auch der Rest? Die Straßen sind voller Geld, es ist dreckig und stinkt. Ich hebe es auf und befreie es von seinem Schmutz. Ich stelle keine Fragen. Was auch immer Sie suchen, ich finde es für Sie. 90220 (310) 603 -7849 Ray Fox, Foxray Investment & Estate

Zwei endlos lange Wochen später klingelte das Telefon. »Dienstag 10 Uhr in Ihrem Büro.« Der Anrufer nannte keinen Namen, doch sie wussten sofort, wer es war.

ώώώ

Im High-Speed sprang Ray unter die Dusche. Das eiskalte Wasser rieselte aus der rostigen Brause über seinen Körper und er putzte die Zähne, während er sich mit der anderen Hand einseifte. Multitasking war gefordert.

Er trat vor den Spiegel und probierte, sein zerknautschtes Gesicht in Form zu kneten. Vermutlich hatte er schon besser ausgesehen, gleichwohl die tiefen Augenringe und der ungepflegte Dreitagebart ihn älter wirken ließen. Dooley musste ja nicht merken, dass Ray erst Mitte zwanzig war.

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