Violett McKenzie - Melody - Das Erwachen

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Melody - Das Erwachen: краткое содержание, описание и аннотация

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Es braucht Jahre bis die Schauspielerin Melody Tyrrell die Folgen eines schweren Unfalls verarbeitet, in dessen Flammenhölle sie beinahe zu Tode gekommen wäre.
Nachdem sie auf die Bretter, die für sie die Welt bedeuten, zurückgekehrt ist und mit zahlreichen Preisen überhäuft wird, glaubt sie sich auf dem Zenit ihrer Karriere.
Doch da bittet sie ihre Familie, mit der sie sich überworfen hat, unerwartet um Hilfe.
Kann Melody die schmerzhafte Vergangenheit hinter sich lassen?
Schafft sie es ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen und welche Rolle spielt ihr bester Freund Ryan Sutherland dabei?

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»Wenn ich mich nicht irre, ist das ein Originaldesign von › Valentino ‹, nicht wahr?«, bemerkte Geena und riss Melody aus ihrer Träumerei.

Melody gewahrte den neidischen Blick in den Augen ihrer Schwägerin, den diese nicht unterdrücken konnte. › Valentino ‹ war so exklusiv, dass es sehr schwierig war, ihn überhaupt für sich zu gewinnen. Die alte Feindseligkeit ist also immer noch da , dachte Melody bei sich und erinnerte sich daran, wie Geena sie schon früher ohne Gnade gepiesackt hatte. Nein, Geena ist weder die Zeit noch die Mühe wert , entschied sie im Stillen. »Das stimmt, auch wenn es nicht wichtig ist, Geena!«, entgegnete sie. »Ich habe ihn getroffen, während ich an diesem Film zum Thema Aids arbeitete, wie die Krankheit das Leben vieler Menschen zerstört, ja selbst das des Umfelds, das nicht erkrankt ist. Einer seiner engen Mitarbeiter hatte das Buch dazu geschrieben, auf dem der Film basiert, und sie waren oft in dem Hospiz, wo wir einige Szenen abdrehten.« Sie wandte sich an Maisie, die ihn ebenfalls am Set getroffen hatte. »Ich habe ihn erst neulich besucht, und er hatte das Gefühl, dass es Matteo endlich etwas besser geht.« Sie lächelte ihre Freundin an. »Aber gut, genug davon … Glaubst du, wir könnten zur eigentlichen Angelegenheit zurückkommen?« Für einen kurzen Moment war sie geneigt zu erklären, dass sie im weiteren Verlauf des Tages noch andere Verpflichtungen hatte, auch wenn es nicht stimmte. Doch dann hielt sie sich zurück und beschloss, dass es an der Zeit war, das kindliche Benehmen abzulegen – ganz gleich was nun gesagt wurde oder wer es sagte.

»Natürlich, Melody, Liebes«, brachte sich ihre Mutter anmutig wie immer ein. »Du kennst ja alle anderen Anwesenden hier.«

Erst jetzt bemerkte Melody, dass ihre ältere Schwester Veronica und deren Ehemann Jeff Cronenberg bereits am Konferenztisch Platz genommen hatten. Neben den beiden saßen die Schwester ihres Vaters Becky und deren Mann, Richard Anderson, beidseits von ihren zwei anderen Brüdern, Robert und Georg, flankiert. Sie vermisste Cathrine, Roberts Frau, die als Autorin für die Show arbeitete.

Robert begegnete ihrem Blick. »Sie wollte hier sein, Melody, aber unsere beiden Kinder sind krank. Windpocken. Geht schon die ganze Woche.«

Unwillkürlich musste sie über den Ausdruck lachen, der sich auf seinem Gesicht abzeichnete.

»Ich weiß, was sie durchmacht. Zwei von Gabrielas Kindern hatten sie, während ich bei ihnen war, und es war eine ziemlich lehrreiche Erfahrung für mich.«

»Denkst du, dass du vielleicht …«, setzte Robert mit einem Lächeln in seinen Augen und seiner Stimme an.

Über den Tisch hinweg ergriff sie die Hand ihres jüngeren Bruders. »Ich würde dir und Cathrine gerne helfen. Da die Vorstellungen in New York beendet sind habe ich ein wenig Zeit … Und ich habe entdeckt, wie sehr ich Kinder liebe, sogar kranke.«

»Das wundert mich nicht im Geringsten, da du dich ohnehin schon immer wie ein Kind verhalten hast«, meldete sich aus der schattigen Ecke des Zimmers darauf eine Stimme, die sie seit neun Jahren nicht mehr gehört hatte.

»Stuart, bitte ...«, mahnte Geena.

Als er in das Licht des Raumes trat, sah Melody ihren Ex-Verlobten – den Mann ihrer mädchenhaften Fantasien, der sie nach dem Feuer einfach sitzengelassen hatte, nachdem er wusste, welch hässliche Narben sie zurückbehalten würde. Oh ja, dachte sie bei sich, du hast alles: Aussehen, Talent und jetzt sogar Geld. Dein kohlschwarzes Haar, deine Größe und dein schlanker, durchtrainierter Körper haben ausgereicht, um dich zur Nummer eins zu machen. Ich bin überrascht, dass du so lange bei der Show geblieben bist. Immerhin ist es ein offenes Geheimnis, dass du dir eine Wunschliste für quasi jede andere Seifenoper schreiben kannst. Sie schmunzelte in sich hinein. Aber eines ist dir dann doch versagt geblieben: Der Erfolg in der Filmindustrie, den du so verzweifelt wolltest! Sie lächelte, als sie sich des einzigen Films erinnerte, den er je gedreht hatte. Sie war sich absolut sicher, dass die beiden, die damals zwei Reihen von ihr saßen, die einzigen waren, die das Stück am Premierentag im Kino ganz in der Nähe ihres Hauses überhaupt gesehen hatten.

Wenn sie ihn bereits vor fünfzehn Jahren, als er zum ersten Mal in der Show auftrat, für verheerend attraktiv gehalten hatte, so war das heute mehr denn je der Fall. Aber das Bemerkenswerte war, dass sie davon nichts spürte. Vielleicht sollte ich für all die jahrelangen Therapien doch dankbar sein , dachte sie, als Stuart in den Raum vortrat. In diesen hatte sie entdeckt, wer sie wirklich, wer ihre Freunde waren und wie grausam die Welt sein konnte.

Trotz ihrer Narben, der vielen Hauttransplantationen, der immensen Schmerzen und der Einsamkeit, erkannte sie, dass sie mit dem kleinen Mädchen, das sie vor dem Feuer gewesen war, nichts mehr gemein hatte – das kleine Mädchen war für immer verschwunden. Jetzt war sie stärker und selbstbewusster wie nie zuvor. Sie war erwachsen geworden, hatte ihre eigenen Freunde, ihren eigenen Erfolg und vielleicht würde sie eines Tages auch wieder lieben.

Als sie seinen stürmischen blauen Augen begegnete, atmete sie tief ein, lächelte ihn an und fühlte sich ausgeglichen und stark. »Wie recht du doch hast, Stuart«, erwiderte sie kühl, wobei sich ihre Mundwinkel leicht nach oben zogen. »Ich war ein sehr verzogenes Kind, nicht wahr? Ganz die kleine Prinzessin, immer darauf aus, dass Dinge auf meine Art und Weise erledigt wurden oder gar nicht.« Sie wandte sich wieder ihren Eltern zu, denen die Fassungslosigkeit infolge dieses Zugeständnisses ins Gesicht geschrieben stand. »Ich beschuldige euch gar nicht, etwas falsch gemacht zu haben ... Es war einfach so, dass alle einen unheimlichen Wirbel um mich als Kind gemacht haben, dass ich einfach alles als mein Recht angesehen habe.« Melody spürte eine wohlige Wärme in ihrem Herzen, als sie die Worte laut aussprach. Es ist alles so wahr , dachte sie bei sich, und jetzt kann ich endlich die Vergangenheit hinter mir lassen. Sie ergriff die Hände ihrer Eltern. »Was geschehen ist, ist geschehen, und wir können es nicht mehr ändern. Alles was wir können, ist nach vorne zu schauen … in die Zukunft und abzuwarten, was passieren wird. Also machen wir uns an die Arbeit.«

*

Stuart beobachtete, wie Melody alle am Tisch Sitzenden manipulierte und nach ihrem Willen lenkte. Dabei stellte er ironisch fest, dass der einzige freie Platz genau gegenüber ihrem Vater lag, der am Kopfende des Tisches saß. Trotz allem, was sie vortrug, glaubte er ihr nicht ein einzelnes Wort. Schon im Vorfeld hatte er Nein gesagt und darauf aufmerksam gemacht, dass es falsch sei, sie dazu zu bewegen zurückzukommen. Er hatte darauf bestanden, dass sie auch einen anderen Weg finden könnten, um die sinkenden Einschaltquoten der Show wiederzubeleben und erklärt, dass es ein Fehler sei, ihr nachzulaufen, wo sie doch jetzt › Everybody's Darling ‹ beim Film und Theater war. Obwohl sie seit dem Verlassen der Show vor neun Jahren nicht mehr fürs Fernsehen gearbeitet hatte, gab es niemanden, der ihren Namen oder ihr Gesicht nicht kannte.

Als er vor fünfzehn Jahren seinen ersten Auftritt in der Show hatte, war sie eine Wucht gewesen. Er hatte schnell festgestellt, dass, wenn er mehr als nur ein x-beliebiger Schauspieler sein und nicht auf der Strecke bleiben wollte, in die Familie einheiraten musste. Aber da ihre ältere Schwester Veronica bereits verheiratet war, blieb ihm nur sie. Selbst jetzt, wo er seine Blicke über ihre glatten, fast perfekten Gesichtszüge huschen ließ, musste er sich eingestehen, dass sie noch immer eine Wucht war, obwohl ihre Kleidung all die Narben bedeckte, von denen er wusste, dass sie immer noch vorhanden waren.

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