Kristian Winter - Liebeswahn

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Eine junge, beruflich engagierte Frau, beginnt nach einigen unerklärlichen Begebenheiten, an ihrem Verstand zu zweifeln. Da weder psychologische noch medikamentöse Behandlungen anschlagen, versucht sie, die daraus resultierende Verunsicherung durch eine Doppelidentität zu verdecken. Damit begibt sie sich ungewollt auf einen gefährlichen Pfad, der bald keine klare Trennung zwischen ihrem eingebildeten und tatsächlichen Ich mehr zulässt. Die hinzukommende Verbitterung über ein vergebliches Liebeswerben führt zu einem zunehmenden Kontrollverlust ihres Handels. So kommt es auch bald zur Katastrophe, deren Tragweite sie erst nach und nach begreift. Fest entschlossen, sich ihre geheimsten Wünsche dennoch zu erfüllen, beginnt sie, für den Rest der ihr noch verblieben Zeit einen schon lang gefassten perfiden Plan brutal umzusetzen – und dazu ist ihr jedes Mittel recht.

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„Ja, ich weiß! Aber ich hatte plötzlich Angst, obgleich ich mir ständig sagte, keinen Grund dafür zu haben. Ich meine, wir sind doch alle Menschen! Geht es Ihnen nicht ebenso, Herr Professor?“

„Um mich geht es hier nicht!“, wehrte er ab. „Sie sind doch nicht etwa wieder in diesem Café gewesen?“

„Doch!“

„Hat Sie das Personal erkannt?“

„Nun ja“, wich sie verlegen aus und senkte den Blick, was ihn nur noch weiter verärgerte.

„Was heißt hier: ‚Nun ja‘? Hat man es mitbekommen oder nicht?“, forderte er eine Antwort.

„Nicht direkt.“

„Tut mir leid, Frau Ritter! Aber wenn die Therapie anschlagen soll, müssen Sie sich an die Abmachungen halten! Widerstehen Sie Ihrem Drang, Ihre Sehnsüchte zu realisieren. Das sind nur unsinnige Verlockungen und somit Prüfstein Ihrer Willensstärke. Sie können sie nur in dem Maße beherrschen, wie Sie sich selber beherrschen. Jedes Nachgeben wäre kontraproduktiv.“

„Das mag wohl sein. Aber ich fürchte bereits, dass er das längst weiß.“

„Das wer was weiß?“

„Er.“

Der Professor zog die Stirn kraus. „Reden Sie nicht solchen Unsinn! Nichts weiß er, weil er gar nichts wissen kann! Sie müssen sich zusammennehmen, Frau Ritter! Es gibt keinen Er und das ein für alle Mal!“

„Meinen Sie wirklich?“

„Ganz bestimmt! Haben Sie Ihre Medikamente genommen?“, fragte er jetzt streng.

„Ja.“

„Bitte öffnen Sie Ihre Bluse. Ich muss Sie untersuchen.“ Der Professor griff zum Stethoskop.

„Untersuchen?“

„Ja, Ihre Atmung geht wieder schwer, vermutlich wieder Ihr Stressasthma. Wir müssen aufpassen, dass es nicht chronisch wird.“

„Soll ich mich entkleiden?“

Der Psychiater schaute seine Patientin verdutzt an. „Wozu das denn?“

„Ich weiß es nicht. Aber manchmal spüre ich diesen Zwang.“

„Welchen Zwang? Werden Sie bitte deutlicher!“

„Mich vor einem Mann zu entkleiden“, fuhr sie errötend fort. „Aber er müsste dabei wehrlos sein, am besten gefesselt, damit er gezwungen ist, mich anzusehen. Diese Konzentration seiner Aufmerksamkeit muss doch zu seiner Gier führen, nicht wahr?“

„Nicht unbedingt. Ich befürchte eher das Gegenteil. Wie kommen Sie eigentlich darauf?“

„Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich weiß es nicht. Ich fühle nur so. Ist das schon krank?“

„Normal ist es jedenfalls nicht. Denken Sie dabei an jemand Bestimmten?“

„Ja, an meinen Chef.“

„Warum gerade an ihn?“

„Das weiß ich nicht. Er ist so anders, wissen Sie?“

Davon beeindruckt hörte er sie ab, leuchte ihr in den Rachen und betastete routiniert Hals und den Nacken, konnte jedoch keine Auffälligkeiten feststellen.

„Das hatten wir doch schon“, bemerkte er beiläufig. „Wie oft soll ich Ihnen noch sagen, dass es vergeblich ist, einen Mann zu lieben, der Ihre Liebe nicht erwidert! Das führt zu Ihrer emotionalen Verwirrung, was wir uns in Ihrem Zustand nicht leisten können.“

Sie überlegte einen Moment, wobei ein leichtes Zucken ihre Lippen umspielte. „Ja, ich weiß! Aber ich kann es nicht abstellen.“

„Das sollten Sie aber. Es hat keinen Sinn, Ihr Verlangen nach ihm zu intensivieren und dabei anderen Dingen keinen mehr Raum zu lassen.“ Der Professor sah der Patientin jetzt tief in die Augen. „Sie sind doch eine attraktive junge Frau! Sie sollten einfach mal ausgehen oder ein gutes Buch lesen. Auch ein längerer Spaziergang an der frischen Luft könnte nicht schaden. Das bringt Sie auf andere Gedanken, dann werden Sie Ihre Verfolgungen bald nicht mehr spüren.“

„Aber wenn es doch so ist?“

„Es ist eben nicht so!“, herrschte er sie an, nahm sich jedoch gleich wieder zusammen. „Welchen Sinn sollte es machen, eine Frau zu verfolgen, von der man nichts will! Ein Stalker verfolgt sein Opfer stets zum Zwecke des Eigennutzes, das heißt, er will es unter seinen Willen zwingen, da er es als sein Eigentum betrachtet. Das kann aber in Ihrem Fall kaum sein!“

„Ich hatte mehrmals versucht, ihn dabei zu ertappen“, fuhr sie jedoch unbeeindruckt fort, als hätte sie gar nicht zugehört. „Es ist mir jedoch bisher noch nicht gelungen. Er ist jedes Mal schneller.“

„Sehen Sie“, der Professor klatschte begeistert in die Hände. „Das erklärt alles. Sie versteigen sich in eine Vision und kollidieren dabei mit der Realität. Sie müssen aber die Realität zulassen, sonst kommen Sie niemals aus diesem Kreislauf heraus … Sie hatten doch sicher schon mal einen Partner?“

„Eigentlich schon, aber nicht wirklich.“

Er sah sie verwundert an. „Wie darf ich das verstehen ?

„Nun ja, es ist nie dazu gekommen, wissen Sie? Der Gustl war zwar ganz patent und sogar beinahe intelligent. Wir waren auch zweimal bei ihm zuhause und er stellte mich seiner Mama vor, einer herzensguten alten Dame, die wunderbare Ringelsöckchen strickte. Er hatte sogar eine Bierdeckelsammlung und war für Halma zu begeistern. Nur war da nichts weiter außer Halma.“

„Verstehe! Und das ist jetzt bei Ihrem Chef anders, obgleich da ebenfalls nichts ist.“

„Er macht einen großen Eindruck auf mich, weshalb mich sein Bild auf Schritt und Tritt verfolgt. Steht er mir dann aber gegenüber, könnte ich ihn erschlagen, schon allein dafür, dass er mich so unverschämt angafft. Es ist mir peinlich, aber auch irgendwie schmeichelnd. Warum müssen Männer immer so gaffen?“

„Was sehen Sie in ihm?“, wich der Professor aus. „Oder was konkret fasziniert Sie an ihm?“

„Das kann ich nicht genau sagen. Es ist einfach seine Art zu reden und sich zu geben, sein Blick und sein Lächeln, eben sein Vermögen, ganz Mann zu sein. Vielleicht ist es meine Ursehnsucht nach … “

„Reden Sie weiter! Was meinen Sie?“

„Es klingt vielleicht albern, wenn ich es so sage, aber ich liebe seine Hände. Sie sind so schlank und zart und jedes Mal, wenn ich sie berühre, beim Morgengruß zum Beispiel, durchschauert mich eine heiße Welle. Manchmal fürchte ich, er könnte es merken, vor allem, wenn mir die Knie weich werden. Doch ich nehme mich immer zusammen.“

„Das ist schon bedenklich“, folgerte der Professor. „Nehmen Sie auch bitte die verschriebenen Medikamente. Ich stelle Ihnen noch ein weiteres Rezept aus und vermeiden Sie unbedingt jeden körperlichen Kontakt und sei es nur die flüchtigste Berührung.“

„Aber wie soll ich das, da ich ihm doch jeden Tag begegne! Er ist mein Vorgesetzter und mir weisungsbefugt.“

„Dann sollten Sie eine Versetzung in Erwägung ziehen. So geht das jedenfalls nicht weiter. Sie ruinieren sich ja.“

„Oh nein!“, intervenierte sie sofort. „Das ist völlig unmöglich! Ich kann dort nicht weg! Es muss eine andere Lösung geben. Verstehen Sie doch, meine Tätigkeit ist mein Leben! Ich kann nicht ein Übel gegen ein anderes tauschen. Ich muss das Problem dort besiegen, wo seine Ursache liegt. Nur so kann ich gesunden. Anderenfalls werde ich daran sterben.“

Der Professor wich erschrocken zurück. „Aber aber, was sind denn das für Reden, Frau Ritter? Sie machen es mir nicht leicht! Sie müssen sich strikt an die Medikation halten und erscheinen bitte weiterhin einmal wöchentlich bei mir zur Kontrolle! Ich weiß ja, dass der Prozess Ihrer Heilung langwierig ist. Sie dürfen nur nicht aufgeben und müssen aufpassen, nicht mit Streichhölzern zu spielen und dabei ein ganzes Haus zu entzünden, wenn Sie verstehen.“

Natürlich verstand sie das. Doch was sollte dieser anmaßende Ton? Erneut fühlte sie sich versucht, ihm den Brieföffner gegen den Kopf zu knallen. Ohne etwas zu erwidern, erhob sie sich und versprach ihm, was er forderte. Der Professor verlor noch einige tröstende Worte und begleitete sie zur Tür, wo er sie dann mit einem unguten Gefühl entließ. Kaum war sie verschwunden, ging er zum Schreibtisch zurück und machte mit sorgenvoller Miene ein paar Notizen in ihre Akte.

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