„Wir passen zueinander! Eine perfekte Kombination!“
Vier gigantische Halbkugeln berührten sich jetzt an den Gipfeln, ein Duett von steifwerdenden Warzen... sie stießen und schoben und verschmolzen zu einem einzigen Klumpen Mädchenfleisch. Wie ein Peitschenhieb auf den Rücken verspürten jetzt beide den Stachel der Begierde, und Valentina sah jetzt ganz genau, dass sie alles tun würde, was diese Frau von ihr verlangte – sie wollte ihr nur noch gefallen, sie besitzen, mit ihr teilen, ohne jeden Gedanken an Eitelkeit oder Tabus.
Nur ihre Hitze verschlingen, jetzt!
Sie lagen sich in den Armen, sprachen keine Wort, streichelten sich, spielten mit ihren Körpern, wechselten leidenschaftliche Küsse. Dann fielen sie auf das Bett, Beine umschlangen sich, Finger kneteten und suchten...
„O mein Gott, Mädchen, du bist fantastisch“, sagte Lara.
Valentina wimmerte in leiser Vorfreude, als sie spürte, dass der Mund ihrer Liebhaberin seine feuchte Reise antrat. Lara senkte den Kopf, nahm eine dicke, reife Brust in den Mund, saugte ganz sanft und rieb dann ihre scharfen Zähne an der Brustwarze.
Mit den Bewegungen einer Wildkatze rutschte sie an Valentina Körper entlang nach unten, ihre Zunge glitschte über den Bauchnabel... ihre Lippen wurden zu einem stechenden Bienenschwarm, als sie sich noch tiefer bewegten... tiefer, wie ein Rieseln, zum Wahnsinnigwerden...
„Oh... ahhh... du machst mich ganz wild!“, stöhnte Valentina.
Bis der Mund der Schwarzhaarigen endlich den Hafen fand, nachdem er sich gesehnt hatte; ihre Hände schoben jetzt diese süßen Frauenschenkel auseinander, damit ihre Zunge eintauchten konnte, ihre Lippen machten den kunstvoll angesetzten Druck zu einem endlosen, wirbelnden Kuss, während Valentina sich aufrichtete, um stöhnend zuzusehen, wie sich dieser sinnlich Mund immer tiefer einpflanzte.
Jeder Gedanke an Ekel war verflogen, als sie fühlte, dass sich diese heiße Zunge in ihrem Inneren auf die Suche machte... ihre Augen hefteten sich auf Laras wollüstige Brüste, die auf- und absprangen, während sie immer weiter saugte.
Valentina zitterte und biss sich auf die Lippen, als sie fühlte, dass ihre Klitoris zum Leben erwachte, eingekreist von lutschenden Lippen. Diese süße, kopflose Quelle der Leidenschaft, die nur von einer anderen Frau richtig verstanden werden konnte... Geheimnisse und Säfte und Landschaften, die ein Mann nur lecken, aber nicht verdoppeln kann.
Valentina ächzte immer stärker und schnappte nach Luft. „Jaaa, ooohhh, nein, noch nicht... das ist einfach zu schön, Lara... nicht so schnell!“
Sie fasste nach unten und zerrte das Mädchen an den Haaren, eine Geste, die Lara verriet, dass jetzt der günstigste Moment zum Zuschlagen gekommen war. In einer blitzschnellen Pirouette drehte sie sich auf der Couch um. Jetzt lag sie auf der Brünetten; ihre bronzefarbenen Samtschenkel bedeckten Valentinas Gesicht, während Lara ihren Kopf wieder zwischen deren Beine gleiten ließ und ihren durstigen Mund wieder leckend in Bewegung setzte.
Valentina genoss den luxuriösen Blick auf die intime Weiblichkeit direkt über sich; ihre Hände schlossen sich um die Halbkugeln von Laras Hintern, und sie zog und zerrte das satinweiche Fleisch tiefer zu sich herunter... elektrisches und berauschendes Aroma... die Schamlippen legten sich auf ihren Mund... sie schmeckte üppige, zügellose Feuchtigkeit...
Valentina seufzte und versenkte sich in die klaffenden Höhlen des Fegefeuers, mit einem Aufschrei drückte sie die Lippen dieser Vagina auf ihren Mund, verteilte erst schüchterne Küsse und fing dann an zu knabbern, die Zunge grub sich einen Weg nach innen... und dann war es passiert!
Dieser exotische Geschmack war zu viel für Valentina, sie presste Laras Hinterbacken noch fester an sich, um soviel von diesem neuen Festmahl zu bekommen wie nur möglich. Jetzt trank sie und saugte und stöhnte, denn sie spürte pure Weiblichkeit auf ihren Lippen... sie wollte mehr und mehr und mehr... mühsam hob sie diese runden Wangen in die Höhe, um die neuentdeckte Delikatesse dann mit doppelter Gewalt wieder in den Mund zu bekommen.
Die Mädchen bildeten jetzt ein bewegliches, saugendes Duett aus Seufzern und Schlucken und Stöhnen...
Valentina begann zu stöhnen, ihre Fersen trommelten auf das Bett. Sie warf die Hände hoch und verkrampfte sich in der Decke, als Laras Finger ihr einen Orgasmus verschafften. Sie schrie vor Lust, als ein Feuer durch ihren Körper flutete, als sich alles in ihr drehte, als sie Sterne sah und dann in eine Dunkelheit tauchte. Sie stürzte in den Mahlstrom des Unglaublichen, nie erlebten, Unfassbaren...
Valentina öffnete die Hintertür, die zur Bühne führte.
Das Theater war dunkel. Sie ließ die Tür hinter sich zufallen.
Durch das offene Fenster beschien der Mond die vielen Stricke, die von Rollen an der Decke herunterhingen. Da waren die Garderoben, die Dekorationsstücke und die Scheinwerfer.
Sie ging vorsichtig an all diesen Dingen vorbei, bis sie auf der Hauptbühne war. Alle Schauspielschülerinnen hatten ihre Aufgaben bekommen. Sie sollte am Freitag hinter der Bühne als Helferin des Regisseurs arbeiten. Das bedeutete, dass sie verantwortlich für die Sachen der Schauspieler war, dass alles im richtigen Augenblick am richtigen Platz lag.
Sie hatte das Manuskript des Eröffnungsspiels in der Hand. Noch immer war sie bestürzt, beunruhigt, erregt und zugleich mehr als verwirrt von ihrem impulsiven Benehmen, als sie mit Lara alleine war. Nachher waren sie auf Fahrrädern durch den Englischen Garten geradelt. Der Wind hatte kühlend in ihre Gesichter geblasen und Valentina hatte sich unglaublich jung und frei gefühlt.
Oh ja, es hatte ihr Spaß gemacht, was an jenem Nachmittag im Zimmer mit Lara geschehen war. Nie zuvor hatte sie eine solche sexuelle Erregung erlebt. Irgendwie war es gar nicht so schrecklich gewesen. Nein, es konnte nicht falsch sein, denn Lara war so süß, so warm, so aufregend. Nichts in ihrem bisherigen Leben hatte sie ähnlich erregt.
„Mittelbühne, Valentina Burgmeister!“, erklang eine laute Stimme.
Das Scheinwerferlicht leuchtete hell über die Bühne, sie hob den Kopf und schaute in den Schnürboden hinauf.
Jan Berger, der stellvertretende Regisseur, saß auf einer Holzbank vor einem riesigen Brett mit Schaltern und Sicherungen. Er spielte in dem Stück eine Hauptrolle und war der halbnackte Mann auf der Bühne gewesen, der das Kleid zerrissen hatte. Seine Beine schaukelten zwischen den herunterhängenden Seilen.
Er lächelte Valentina freundlich an.
Als sie zu ihm aufsah, wurde ihr bewusst, dass David Buchmann sie sicherlich nur wegen den Worten von Jan Berger hiergelassen hatte.
„Wie wäre es mit einer Nummer aus Hair? Kannst du singen und tanzen? Den Zuschauern deine hübschen Brüste zeigen? Ich habe sie mir ansehen dürfen, als David mit dir über die Arbeit sprach. 38 C?“
„36 C!“
Sie war ein wenig empört, aber sie musste trotzdem lachen. Es war etwas so Jungenhaftes, so Ungekünsteltes an ihm, das sie sich nicht ärgern konnte.
Er kletterte von dem Gerüst herunter, zündete sich eine Zigarette an und lehnte sich an das Bühnenportal auf der linken Seite.
Zum ersten Mal konnte sie ihn genauer betrachten.
Es gefiel ihr, was sie sah.
Sie mochte die Form seines Kopfes, die Art, wie er sie aus verschleierten, dunklen Augen ansah. Es gefiel ihr, wie er lächelte und wie er dastand, groß, schlank und muskulös. Sie mochte seine tiefe ruhige Stimme.
Er war noch jung, vielleicht fünfundzwanzig oder dreißig. Aber für Valentina mit ihren neunzehn Jahren war er etwas Besonderes, Unerreichbares.
„Du bist nicht wie die anderen Mädchen“, sagte Jan. „Ich weiß auch nicht, du bist eben anders. So richtig unschuldig. Ich glaube, darum hat es mich gepackt. Als ich dich so allein auf der Bühnentreppe sah, so ängstlich, so zerbrechlich, da dachte ich, dass du das attraktivste Mädchen wärst, das ich je gesehen hatte. Ich glaube, du könntest mit Männern schlafen und würdest immer noch unschuldig bleiben.“
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