Wenig später lag Lara nackt auf der samtbezogenen Matratze. Nie zuvor hatte Jan einen Körper gesehen, der so leuchtete, sie sah in ihrer Dunkelheit aus wie eine afrikanische Stammeskönigin.
Ihre Brüste waren steil aufgerichtet, er spürte die Erregung die sie ausstrahlte und die auf ihn übersprang.
Lesbisch? Es war unmöglich, dass sie das war!
Er hockte nackt neben ihr und seine Hände streichelten die zarte Haut ihres Körpers. Viel zu schade, wenn eine andere Frau das tut, dachte er.
Seine Hände glitten über die Spitzen ihrer Titten, Daumen und Zeigefinger zogen die Brustwarzen heraus und sie wurden länger und härter. Blut schoss hinein und er spürte, wie Lara sich langsam unter ihm bewegte.
Die haarlosen Schamlippen glänzten im Licht der Kerzen. Er spreizte langsam ihre Beine, starrte auf den langen Schlitz zwischen den dicken geschwollenen Liebeslippen.
Jan erhob sich, stand über ihr und sie konnte seinen mächtigen Schwanz sehen, der von seinem muskulösen Körper abstand. Es war der größte Penis, den sie je in ihrem Leben gesehen hatte.
Angst und Erregung mischten sich!
Das Lustgefühl in ihr wurde stärker und stärker, denn der große Konflikt was da. Die Sehnsucht nach einem Mann, die Gier nach einer Frau. Sex und Widerwillen mischten sich, sie war gefangen in der Wollust, ohne zu wissen, was mehr auf sie wirkte.
Und dann nahm Jan sie von hinten. Sie war auf Händen und Knien vor ihm und streckte ihm ihren zarten Hintern entgegen. Er rammte seinen steifen Penis in ihre feuchte Spalte. Tief steckte sein mächtiger Phallus in ihrem Loch und immer und immer wieder bewegte er sich in ihrer Scheide.
Laras Schreie wurden stärker und lauter. Ihr Liebessaft lief aus ihrer Vagina heraus und tropfte auf den Boden, bis es ihr kam und sie durchrüttelt wurde von einem Gefühl, wie sie es nie zuvor gekannt hatte.
In gleichen Augenblick ejakulierte Jan und ihr Körper wurde ausgefüllt von der heißen Flut eines unglaublichen Lustgefühls, bis sie zusammenbrach.
Als Jan sie zurück zum Dachgeschosszimmer brachte, blieben sie noch einen Moment vor der Tür stehen. Er zündete zwei Zigaretten an und schob ihr eine in den Mund.
„Gute Nacht, du süßer Schwanz, ich sehe dich morgen im 3. Akt. Und nun will ich mal sehen, was unsere kleine Valentina macht. Wahrscheinlich spielt sie ein bisschen mit sich selbst vor dem Spiegel“, sprach Lara grinsend.
„Sei nicht so grausam, du Hexe!“
„Das ist es doch, was uns aneinander bindet.“
„War es okay für dich?“
„Mir hat es Spaß gemacht“, antwortete sie, öffnete die Tür und schlug sie hinter sich zu.
Das ganze Ensemble war zur Kostümprobe versammelt. David unterhielt sich mit Mikhail Godunov, dem russischen Choreografen, über die Orgie im 3ten Akt.
Hinter der Bühne ging es lebhaft zu.
Ein paar Minuten lang gab David den Technikern und den Schauspielern seine Instruktionen.
Clément de Réunion saß, eine hübsche Blondine auf der einen und einen jungen Mann auf der anderen Seite, hinten im Theater und genoss seine Rolle als alternder Lüstling.
„Okay, dann wollen wir mal. Alle Lichter im Haus aus!“, schrie David, während ihm irgendjemand die nächste Tasse heißen Kaffee in die Hand drückte. Jan kümmerte sich um das, was hinter der Bühne vorging. Er war für die große Szene verantwortlich.
Der Vorhang öffnete sich. Scheinwerfer erfassten sie, als sie ihren Auftritt hatte und dann, gepackt von der Erregung der Szene, vergaß sie die Gefühle, über die sie sich noch nicht ganz klar war.
Es war eine verrückte Szene. Linda, der Mittelpunkt aller, war phantastisch und selbst Valentina spürte, wie sie von den Wogen der Erregung mitgerissen wurde.
Auch David war erfreut.
Clément de Réunion applaudierte von seinem Platz hinten im Theater. Dann stand er auch und sprach mit seiner lauten und kräftigen Stimme:
„Könnt ihr bitte mal alle zuhören!“
Im Theater ging das Licht an. Die Geräusche verstummten und alle warteten neugierig auf die weiteren Worte des Produzenten.
„Während ihr geprobt habt, konnte ich eine großartige Werbeagentur für das Marketing unseres Stückes anwerben. Wir haben eine wundervolle Strategie entwickelt.“
Er verstummte kurz und ließ seine Worte wirken. Im gesamten Theater hätte man eine Stecknadel fallen gehört.
„Wir brauchen für unseren Erfolg Sozial Media Marketing. Das bedeutet für euch Unwissende, dass wir unser Theaterstück im Internet über Facebook, Twitter, Google und Xing vermarkten müssen. Außerdem werden wir einen Kurzfilm bei Youtube einstellen.“
Er holte kurz Luft, wartete auf Fragen. Alle schauten ihn neugierig an, sodass er weitersprach.
„Und nun die große Überraschung. Ich konnte für drei Tage das echte Schloss Willburg mieten!“
Ein Raunen ging durch die Reihen.
„Der größte Teil von euch wird gemeinsam mit mir am Freitag ins Altmühltal fahren. Wir werden im Schloss einen Kurzfilm für das Internet drehen. Außerdem machen wir Fotos der Schauspieler im Kostüm in den echten Räumen. Das wird Fantastisch! Ich freue mich sehr und erwarte mir euren vollen Einsatz. Am Freitag nach der Probe fahren wir los. Nehmt Kleidung für drei Tage mit. Die Koffer stellt ihr am Freitagvormittag in das Theaterfoyer, die Schauspielschüler werden das Auto packen. Hat noch jemand Fragen?“
Nach der Ansprache von Clément ging David in Lindas Garderobe. Sie saß vor der Frisiertoilette und wandte ihm den Rücken zu. Er lehnte sich gegen die Tür, schob seinen Daumen in das Revers seines Jacketts und betrachtete sie ein bisschen mehr als nur interessiert.
Ihr Anblick erregte ihn immer noch.
„Und was meint die große Schauspielerin dazu?“
„Wozu?“
Sie riss ein Stück weiches Papier von einer Rolle ab, befeuchtete es mit Reinigungsmilch und wischte dann vorsichtig über ihr Gesicht.
„Na zu unserem geplanten Ausflug zum Schloss Willburg“, antwortete er und grinste sie im Spiegel an. Das Vertrauen war wieder da.
„Für mich wird das ein großer Spaß, David. Ich kenne mich mit dem Internet nicht aus. Was dieses Marketing bedeutet, habe nicht verstanden. Aber wenn Clément das meint, na dann machen wir das halt. Ein paar Tage in einem Schloss leben wird dem Team guttun. Alle sind überarbeitet und genervt. Es ist gut, wenn wir mal aus dem Theater rauskommen.“
David nickte zustimmend mit dem Kopf. Das gleiche hatte er auch gedacht.
„Wie hat dir Valentina gefallen?“, fragte Linda.
Sie sahen einander im Spiegel an. „Lausig. Sie ist keine Schauspielerin. Sie sollte lieber beim Sex bleiben“, antwortete der Regisseur.
„Sei nicht so gemein, David.“
Sie drehte sich herum und ihr leichter Mantel öffnete sich und enthüllte ihre schlankem Oberschenkel, die Schamhaare und den Beginn ihrer Spalte. Er kannte alles so gut, er hatte es genossen. Er wollte noch mehr von ihr haben!
„Lass sie in Ruhe, Linda. Ich mag keine gleichgeschlechtlich orientierten Menschen.“
„So. Du willst jetzt auch Regie in meinem Leben führen?“
„Das kommt darauf an. Wir beide wären kein schlechtes Team.“
„Wenn du die Regie führen könntest.“
„Wer sonst? Natürlich, zu meinen Bedingungen.“
„Ich glaube nicht, dass ich mich darum kümmern würde. Ich glaube an die Gleichberechtigung.“
„Du hast Unfug im Kopf. Du brauchst jemanden wie mich, der genau das tut. Der dein versautes Leben wieder in Ordnung bringt und dich ein bisschen leitet“, sagte der Regisseur.
„David, es ist mir lieber, wenn du dich als hartgesottener, zynischer Profi benimmst.“
„Ich will dir mal was sagen, Schatz. Ich habe die Leute satt. Die haben alle einen Furz im Kopf. Sie sind durchgedreht.“
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