Ричард Бах - Heimkehr. Ein Abenteuer des Geistes
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- Название:Heimkehr. Ein Abenteuer des Geistes
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Ich war ein Beobachter, der gerade ein Gespensterdasein hinter sich hatte — diejenigen, die ich beobachtet habe, hatten mich auch beobachten können. Ein süßer kleiner Kerl, sagten sie zu meiner Mutter, aus tiefster Seele dankbar, daß sie mein Alter für immer hinter sich hatten. Er ist so glücklich! Seht euch diese weit geöffneten Augen an…. unschuldig, glücklich, sicher. Irrtum. Irrtum. Irrtum.
In jenen ersten Stunden führte ich die erbittertsten Kämpfe meines Lebens und verlor sie, ein Dominostein nach dem anderen fiel um.
«Ich existiere«, sagte ich zur Welt.»Ich bin ein nie geborener, nie sterbender individueller Ausdruck des unendlichen Lebens und habe die Raumzeit als meinen Schulhof und als meinen Spielplatz ausgesucht. Ich bin zum Vergnügen hergekommen, um wieder mit alten Freunden zusammenzusein und wieder die großen, lieben Feinde herauszufordern…«
Meine Feinde, sie waren von der Sorte, die einem mit eisenbeschlagenen Stiefeln ins Gesicht treten. Sie gebrauchten keine Worte, sie benötigten keine.
Schmerzen! Willkommen in der Raumzeit, im Land, wo man keine andere Wahl hat. Was du siehst, ist das, was da ist, Freundchen. Du hast gerade noch einen Schleier vor den Augen, aber je besser du siehst, um so schlimmer wird es. Hier herrscht Kälte, hier herrscht Hunger, hier herrscht Durst, hier ist dein Körper, das ist alles, was von dir da ist. Kein brausendes unendliches Leben. Das einzige, was zwischen dir und dem plötzlichen Tod steht, das sind zwei Sterbliche, die du kaum kennst und die sich überhaupt nicht so sicher sind, daß sie deine Eltern sein möchten.
«Ich erinnere mich daran, wie das Leben gewesen ist, bevor ich hierher kam! Ich brauchte nicht zu atmen oder zu essen, ich brauchte keinen Körper, um zu leben, und ich lebte! Ich wählte meine Eltern, und sie wählten mich! Ich wählte diese Zeit! Ich erinnere mich…«
«Du erinnerst dich an Träume! An flimmernde Lichter in deinem leeren kindlichen Gehirn. Zeig uns dieses Leben, führe es uns vor Augen. Bist du dazu imstande? Streng dich an! Vergessen? Wo ist es! So rasch?
Probier das mal aus, Kind… halte drei Minuten lang den Atem an, gehe fünf Tage lang durch Eis, schlafe zehn Tage lang im Schnee, verlasse deine Mutter einen Tag lang. Probier das aus, dann komm her und erzähl uns etwas über das unendliche Leben!
Der verschwommene neugeborene Verstand wirbelt herum und verliert einen Kampf um den anderen. Keine Zeit zum Denken, die physikalische Welt hat Zeit. Die Welt kämpft auf ihrem eigenen Boden, nur das, was sie mit eigenen Augen sieht und mit eigenen Fingern berührt, ist wahr. Allein der physikalische Beweis gilt, und sonst nichts, alles andere hat kein Gewicht.
Ich bin aus dem Gleichgewicht geraten, ich stehe mit dem Rücken zur Wand. Kleine Kinder wissen nicht, an welchem Ende ein Schwert gehalten werden muß. Ich bin unterlegen, und der Dümmste jener verruchten Armee kann mich in Stücke hauen… ein Kinderspiel: Haut den kleinen Rebellen in Stücke, bevor er sehen lernt.
Diese Welt ist hart und unerbittlich, sie tut gar zu weh. Ich blute, und die Haut hängt in Fetzen, und Mom weiß nicht einmal, daß ich um mein Leben kämpfe.
«Es ist alles in Ordnung, mein Kleiner, weine nicht. Alles ist in Ordnung…«
Mom! Ich schrie wortlos. Hilf mir!
Nicht jedes Zwiegespräch besteht aus Worten, und manchmal sagen Mütter mehr, als sie wissen, wenn Kinder weinen.
Sie streichelte meinen Kopf.»Mein Kleiner. Die Drachen sind in der Überzahl, und sie lügen. Du kannst wählen. Es gibt zwei Möglichkeiten. Erstens: Zwinge sie, Farbe zu bekennen, höre nicht auf ihre Vorschriften, mein Baby. Schließe die Augen, laß der Phantasie freien Lauf, erinnere dich, wer du bist, über den Raum, über die Zeit hinweg, du wurdest niemals geboren und stirbst niemals… «
Ich entspannte mich, ich war erleichtert.
«… und die physikalische Welt wird beim Sieg die Faust erheben — Siehe da! Tot! Alle werden schwören, daß dein kleiner Körper nicht mehr atmet und dein Puls nicht mehr zu fühlen ist, eine Schriftrolle wird unterschrieben, in der dein Sieg Tod genannt wird.«
Sie hob mich hoch.»Die andere Möglichkeit ist Siegen durch Verlieren. Ehe deine äußeren Schutzmauern fallen — da sie fallen müssen, wenn du am Leben bleiben willst —, schaffe dir einen inneren Bereich, in dem deine Wahrheit geschützt ist. Schütze dein unendliches Leben dadurch, daß du dir eine geeignete Spielstätte auswählst; sorge dafür, daß die Welt, die du kennst, für dich akzeptabel ist und deinen Erwartungen entspricht; deine Mission besteht darin, in den dramatischsten Augenblicken, die von deiner Entscheidung abhängen werden, in deiner spielerischen Art Liebe zu spenden. Die Drachen sind deine Freunde!«
Ich hörte meiner Mutter zu und merkte mir, was sie sagte. Ihre Rettungsleine verband mich sowohl mit dem Sonnenlicht, aus dem ich kam, als auch mit diesem Ort des sich verdunkelnden Glases und der Angriffe vor Anbruch des Tages.
Sie sah mir in die Augen, die immer größer wurden, als ich sie erstaunt anblickte.»Hast du die Wahrheit erfaßt?«fragte sie.»Gieße nun einen kristallenen Schild, stärker als Raum und Zeit, um den Mittelpunkt deines Seins, einen Schild, der durch nichts zerbrochen werden kann…«
Aber Mutter… Ich zwinkerte, lauschte… vergeblich. Selbst du bist Raum und Zeit. Du bist hier und nicht dort. Du bist jetzt bei mir, und eines Tages wirst du sterben…
«Das stimmt«, murmelte sie.»Höre auf deine Drachen. Ich bin ebenso wie du in der Raumzeit gefangen. Ich werde sterben, und deine Brüder und dein Vater werden dich auch für immer verlassen. Und du wirst allein sein. Mach dir keine Sorgen. Strecke deine Waffen. Laß deine Mauern einstürzen, die Steine zu Sand werden. Laß die Welt durch dich hindurch und über dich hinweg fließen, lerne ihre Lügen, schwimme in ihnen, leiste keinen Widerstand. Und insgeheim erinnere dich an das, was du sicher weggeschlossen hast, und eines Tages, in zwanzig Jahren, mein Kleiner, oder in sechzig Jahren, besinne dich auf deine Wahrheit und lache…«
Ich vertraute ihr, und wenige Tage nach meiner Geburt kapitulierte ich vor den Drachen und sah zu, wie Flutwellen so hoch wie ein blauer Berg meine Mauern umtosten: keine andere Wahl, keine Fragen, das Leben ist miserabel, kurz, unfair, es ist kein Sinn erkennbar, wir sind keine jungen Adler, die sich kühn in die Lüfte erheben, sondern Lemminge, die sich blindlings über die Klippen stürzen. Willkommen auf der blöden Erde.
«Hey, wow!«rief ich.»Es ist toll, hier zu sein!«
Das klingt schon besser. Meine Drachen schnauften, als sie es sich ganz in meiner Nähe bequem machten. Das Leben ist viel leichter, wenn du dich nicht widersetzt. Du sollst nicht zurückdenken, du mußt unendlich viel lernen…
Du willst uns nicht sehen — öffne deine Augen, jetzt.
Dein Körper ist so entspannt — spanne ihn an, jetzt.
Deine Gedanken schweifen in die Ferne — konzentriere dich, jetzt.
Du fühlst dich innerlich so sicher — laß deine Seele los, jetzt.
Sie redeten pausenlos auf mich ein.
Du träumst einen tiefen, gesunden Tagtraum. Jedes unserer Worte läßt dich tiefer und immer tiefer in den lauten, ruhelosen Tagtraum versinken. Wundere dich nicht, frage nicht.
Du denkst an etwas. Sprich es aus, und während du das tust, sinkst du immer tiefer…
«Ich danke euch«, sagte ich.»Ich habe soviel zu lernen!«
Gut. Ja. Sterbliche lernen gern, und unser Geschenk für dich ist, daß du immer gerne lernen wirst. Präge dir das bitte ein: Der Schein ist die Realität. Was du siehst, ist real. Was du berührst, ist real. Was du hörst und schmeckst und riechst, ist real. Was du denkst, ist nicht real, was du dir erhoffst, existiert nicht. Test Nummer Eins: Was ist die Realität?
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