Sean Costello - Der Cartoonist

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Der Cartoonist: краткое содержание, описание и аннотация

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Scott Bowman und zwei seiner Freunde werden in einen schrecklichen Unfall verwickelt. Ein Mädchen stirbt, doch da es keine Zeugen gibt, begraben sie die Tote und schwören, niemals wieder ein Wort über das Unglück zu verlieren. Sechzehn Jahre später: Aus Scott ist inzwischen ein respektierter, erfolgreicher Psychologe geworden. Doch die Vergangenheit holt ihn ein – in der harmlosen Gestalt eines alten, verrückten Zeichners, der in die Psychiatrie eingewiesen wird. Der Kranke scheint alles über den Arzt und den Tod des Mädchens zu wissen, denn seine schonungslosen Zeichnungen offenbaren das Unglück. Aber der Schrecken beginnt erst: Scott findet weitere Bilder des Patienten, Visionen voller Blut und Tot – und sie treten wirklich ein! Kann der Cartoonist in die Zukunft sehen? Formt er vielleicht die Zukunft? Als der monströse Wahnsinn des Cartoonisten sogar nach seiner Familie greift, handelt Scott .
Originaltitel:
© 1990 by Sean Costello

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In diesem Moment schien sich der Deckel des Albums zu bewegen und sich in der Hand zu winden, die es festhielt. Aus dem Einband löste sich ein Knäuel aus Schnecken und schwarz glänzenden Käfern und glitschte über Scotts nackten Unterarm, so dass er zu Tode erschrocken aufschrie, das Buch zu Boden schleuderte und wie besinnungslos auf seinen Arm einschlug. Mühsam rappelte er sich hoch, stolperte im Dunkeln aber über eine Flasche und schlug lang hin, wobei sich irgendetwas Scharfes in seinen Oberschenkel grub. Ohne auf den Schmerz zu achten, stand er wieder auf und ging hastig, aber vorsichtig weiter.

Er musste hier raus. Musste zurück zu Kath.

Von jetzt an würde sie stets in Gefahr sein, sobald man sie allein ließ.

31

Als er ins Foyer stürmte und den verschlüsselten Notruf höchster Dringlichkeitsstufe für die Intensivstation hörte beherrschte ihn nur ein einziger Gedanke: Ich muss zu Kath Ich muss zu meiner kleinen Tochter. Mehr als jeder Willensakt war es dieser Gedanke, der ihn vorwärts trug. Er konnte sich überhaupt nicht mehr an die Rückfahrt vom Friedhof zum Krankenhaus erinnern, würde es auch niemals tun. Er war zu einem Geschöpf geworden, das nur noch aus Reflexen heraus handelte und wie automatisch gesteuert funktionierte, wobei er sich unbewusst auf die früher erworbenen Fähigkeiten wie Laufen, Rennen oder Autofahren verließ. Die Stimme, die den Code über das interne Kommunikationsnetz durchgab, brachte ihn dazu, seinen Schritt zu einem gefährlich schnellen Lauf zu beschleunigen. Weit aufgerissene Augen und ungläubige Blicke verfolgten ihn, als er durchs Foyer und den Gang hinunter zur Intensivstation raste.

Nicht Kath, bitte lass es nicht Kath sein ...

Die schweren Türen der Station gaben Scotts ausgestrecktem Arm nach. Der Krach beim Zuschlagen ging in dem zielgerichteten Kommen und Gehen, das sich auf Kaths Nische konzentrierte, fast unter. Eine Krankenschwester, deren blaue Augen gequält blickten, eilte mit einem Wägelchen, auf dem Mittel und Instrumente für den Notfall lagen, den Gang entlang. Ein bärtiger Techniker, der ein Beatmungsgerät hinter sich herzog, kam durch eine schmale Hintertür gestürmt. Von ihrem Stuhl vor dem Computer schoss eine junge Ärztin hoch und hastete unmittelbar vor der Schwester mit dem Wägelchen in Kaths Zimmer.

Und sie alle waren vollauf beschäftigt, jeder Einzelne von ihnen.

Scott raste so schnell durch den Gang, dass er die Krankenschwester, die ihr Wägelchen gerade ins Zimmer schieben wollte, anrempelte und am Ellbogen erwischte. Anstatt sich bei ihr zu entschuldigen, drängte er sich so stürmisch an ihr vorbei, dass er den Karren fast umgeworfen hätte, riss den Vorhang zur Seite ... und blieb, schrecklich verwirrt, wie angewurzelt stehen.

Denn es war nicht Kath, die im Bett lag, sondern eine alte Frau. In jeder sichtbaren Körperöffnung hatte sie Kanülen stecken. Am Bettrand kniete eine Schwester und versuchte, sie durch Herzmassage wiederzubeleben. Dabei zählte sie beim Drücken den Rhythmus so laut mit, dass ihre Worte, die wie irgendeine unheimliche Beschwörungslitanei klangen, den Lärm der Apparate und Summen übertönten: »Eins eintausend, zwei eintausend, drei eintausend ...«

Als die Assistenzärztin Scott am Ellbogen berührte, wirbelte er zu ihr herum. »Ihre Tochter ist von der Intensivstation verlegt worden, auf die Station mit Fernüberwachung«, erklärte sie mit hoher, durchdringender Stimme. »Wir haben ihr Bett gebraucht. Zu der Station geht's dort hinten.« Sie deutete auf die Wand am Ende der Intensivstation. »Bitte, Dr. Bowman, wir brauchen hier jeden Platz.«

»Ist sie ...?«

Die Assistenzärztin warf einen kurzen Blick auf die Schwester, die sich um die Wiederbelebung bemühte, und nickte dann. »Ihrer Tochter geht's gut. Wenn Sie jetzt bitte ...«

Trotz des ringsum herrschenden Chaos konnte sich Scott ein Lächeln nicht verkneifen. Während er aus dem Zimmer eilte, strahlte er vor Erleichterung wie ein Honigkuchenpferd.

Terry Deans, die leitende Schwester der Station, auf der Kath jetzt untergebracht war, sah von ihren Krankenblättern auf und lächelte. Aber ihr Lächeln verflog, sobald sie Scotts Blick begegnete. Wer dieser Kerl auch sein mochte, sie wollte ihn hier nicht haben - so viel war ihr sofort klar. Und falls er keinen plausiblen Grund für seine Anwesenheit nennen konnte, würde sie ihn auf der Stelle mit sanfter Gewalt hinausbugsieren. Denn er war unrasiert und blutverschmiert, seine Kleidung sah katastrophal aus und die Augen hatten irgendetwas ... Wahnsinniges. Sie stand auf. »Kann ich Ihnen helfen, Sir?«

»Ich suche nach meiner Tochter.« Scotts blutunterlaufene Augen blickten nervös von Zimmer zu Zimmer.

»Wie heißt sie denn?« Terry konnte kaum glauben, dass ein Mann, der so heruntergekommen aussah, eine Tochter haben sollte. Sie fragte sich, ob er womöglich der Vater des missbrauchten Kindes in 2 C sei.

»Kath ... Kathleen Bowman. Sie ist zehn. Bis heute früh hat sie auf der Intensivstation gelegen.«

Terry spürte, wie sich der Druck auf ihrer Brust lockerte. Das war der arme Kerl, dessen Frau neulich Nacht bei dem Autounfall ums Leben gekommen war. Dennoch erklärte das nicht, warum er so aussah, als hätte er sich draußen im Regen herumgeprügelt. »Sie ist in 2 F, Mr. Bowman, die dritte Tür rechts.« »Ist irgendjemand bei ihr? Ihre Tante ...?« Terry schüttelte den Kopf. »Ihre Tante ist vor wenigen Minuten gegangen. Hat gesagt, sie wolle sich ein paar Zeitschriften besorgen.«

Scott machte sich eilig auf den Weg. Er wollte Kath keine weitere Minute allein lassen. Er hatte schon daran gedacht, die Polizei anzurufen ... Aber was sollte er denen erzählen? Dass irgendjemand versuchte, eine alte Rechnung zu begleichen? Die Rechnung dafür, dass vor sechzehn Jahren ein kleines Mädchen von einem Auto erwischt worden und tot auf der Straße liegen geblieben war, während sich der Fahrer aus dem Staub gemacht hatte? Gott, dieser höllische Lärm in seinem Kopf. Seit seiner Rückkehr zum Krankenhaus hatte sich das Geräusch leicht verändert. Jetzt klang es so, als huschten Ratten hinter Wandverputz herum, oder ...

(oder was?)

Kath lag fest schlafend auf dem Rücken und Jinnie neben ihr auf dem Kopfkissen. Die Puppe, deren Augen stets offen standen, grinste Scott mit gutmütiger Idiotie an.

Er trat ins Zimmer - es war sogar noch kleiner als das auf der Intensivstation, allerdings nicht durch all diese sperrigen Apparate verstopft - und nahm am Fußende des Bettes Platz. Seufzend legte er eine Hand auf Kaths Knöchel, der sich warm und lebendig anfühlte.

Ohne aufzuschrecken öffnete Kath die Augen und sah ihn an.

Doch sie sah gar nicht wirklich ihn an, wie Scott merkte. Eigentlich war ihr Blick auf überhaupt nichts Bestimmtes gerichtet. Ihre Augen standen zwar offen und blickten in Scotts Richtung, aber sie erfassten seine Anwesenheit genauso wenig wie die ihrer Puppe.

Als Scott besorgt Kaths Namen flüsterte, tauchte ein Leuchten in ihren Augen auf, das er darin noch nie zuvor gesehen hatte, ein Glanz, der eher ein Glühen als ein bewusstes Erkennen war. Einen Moment lang schien es so, als verstärke sich das Leuchten. Es wirkte so unnatürlich grell, dass Scott an die bösen Kinder in dem Film Dorf der Verdammten denken musste - und an Jake Lakings Augen in jener längst vergangenen Nacht.

Gleich darauf verschwand es. Jetzt wirkten Kaths Augen so schwarz und leer wie die eines Haifisches.

Scott hielt den Atem an und lauschte.

Dieser Lärm! Was war das nur für ein gottverdammter Lärm? Er drang nicht durch seinen Kopf, sondern kam direkt aus diesem Zimmer, von überall her ...

kratz, kratz, kratz ... kratz ...

Kath setzte sich im Bett auf, schnellte geradezu hoch, wie eine von einer Schrotkugel getroffene Schießbudenfigur. Mit den Händen griff sie sich ungestüm an den Hals, während aus ihrer Kehle seltsame Gurgellaute drangen, als versuche sie, etwas, das sie verschluckt hatte, wieder loszuwerden. Ihr Gesicht, das die sommerliche Bräune fast verloren hatte, verdüsterte sich und wurde so dunkelgrau wie eine Sturmwolke. Ihre weit aufgerissenen Augen blieben weiterhin dunkel -und plötzlich begriff Scott auch, warum. Ihre Pupillen waren geweitet, so stark geweitet, dass das Blau ihrer Iris davon völlig verschluckt wurde.

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