Вольфганг Хольбайн - Das Meeresfeuer

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«

Ja, dachte Mike griesgrämig. Das glaube ich sofort. Er hatte bisher auch nicht gewußt, daß es so etwas hier gab.

Aber wenn Glengweddyn auch zu den Orten gehören mochte, deren Namen größer waren als die dazugehörige Stadt, so hatte es doch eines mit den meisten Städten auf der Welt gemeinsam: Seine Bewohner waren nicht nur sehr hilfsbereit, sondern auch sehr neugierig. Es vergingen keine fünf Minuten, bis sich die Straße langsam zu füllen begann. Ein gutes Dutzend Menschen umlagerte Trautman und die beiden Männer, die den Verletzten trugen, und auch Mike und Serena sahen sich plötzlich im Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit. Wahrscheinlich, dachte er, verirrt sich so selten ein Schiff in diesen Hafen, daß jeder Fremde hier eine kleine Sensation darstellt. Dann entdeckte er etwas, was ihn überraschte. Inmitten der kleinen Menschenmenge, die sie umlagerte, stand ein Mann. Er war ein gutes Stück größer als die meisten anderen, tadellos frisiert (auch das unterschied ihn von den struppigen und zum Großteil stoppelbärtigen Gestalten) und vor allem: Er trug nicht die übliche, grobe Arbeitskleidung,sondern eine dunkelblaue Marineuniform, auf deren Ärmeln goldene Offiziersstreifen blitzten. Er stand einfach da und blickte ihn an, und er tat es auf eine Art, die Mike nicht gefiel. Unauffällig versuchte er an Trautmans Seite zu gelangen und raunte ihm zu: »Sehen Sie nicht hin – aber da ist ein Offizier. «

Trautman sah natürlich doch hin, aber er tat es ganz bewußt so direkt, daß es als ganz normaler, neugieriger Blick in die Runde

durchgehen mochte. »Ich sehe ihn«, flüsterte er. »Und?«

»Das gefällt mir nicht«, antwortete Mike. »Er trägt die gleiche Uniform wie der Verletzte. Was macht ein Offizier der Royal Navy in einem Kaff wie diesem?« Trautman zuckte mit den Schultern – und dann tat er etwas, was Mike schier den Atem stocken ließ: Er wandte sich um und trat direkt auf den Offizier zu. »Sir!« sagte er. »Gut, daß ich Sie treffe. Sie können mir sicher weiterhelfen. Mein Name ist Trautman. Das da –« Er deutete auf Mike und Serena. »– sind meine Enkel, Mike und Sally. Wir haben diesen Mann heute nacht in einem Boot auf dem Meer treibend aufgefunden, und mir scheint, er gehört zur Navy. Er trug eine Uniform wie Ihre. Vielleicht vermissen Sie ihn schon?« Eine Sekunde lang spiegelte sich nichts als blankes Mißtrauen auf dem Gesicht des Offiziers. Aber dann trat er näher, warf einen flüchtigen Blick auf den Verletzten und schüttelte den Kopf. »Er muß von der HARRISON sein«, sagte er. »Nein, ich kenne ihn nicht. Aber ich weiß, woher er kommt. « Er sah auf, lächelte entschuldigend und salutierte nachlässig, als er sich wieder direkt an Trautman wandte. »Bitte entschuldigen Sie meine Unhöflichkeit, Sir. Mein Name ist Stanley. Kapitän Mark Stanley von der HMS GRISSOM. Ich danke Ihnen im Namen Seiner Majestät, daß Sie den Mann gerettet haben. Was hat er für Verletzungen?«

Etwas an der Art, auf die er diese Frage stellte, gefiel Mike nicht, und Trautman mußte es wohl ganz ähnlich ergehen, denn er zögerte eine Winzigkeit, ehe er antwortete: »Ich verstehe nichts davon, Sir. Aber ich glaube, man hat auf ihn geschossen. « »Ja, das denke ich auch«, antwortete Stanley. »Er sieht nicht gut aus. Ein Wunder, daß er noch lebt. Wo bleibt dieser Arzt?« Er sah sich suchend um, dann rief er mit erhobener Stimme: »Sparks!« Es verging nur eine Sekunde, dann drängte sich ein Mann in der blauen Uniform der Kriegsmarine durch die Menge, deren Aufmerksamkeit sich mittlerweile völlig auf den Offizier und Trautman konzentriert hatte. Er war ebenso groß und tadellos gekleidet wie Stanley, hatteaber deutlich weniger Streifen auf dem Ärmel. Wahrscheinlich sein Adjutant, dachte Mike. Der Mann nahm vor Stanley Aufstellung und salutierte zackig. »Sir?«

»Hängen Sie sich ans Funkgerät«, antwortete Stanley. »Sie sollen den Arzt herschicken. Wir haben hier einen Verletzten. «

Sparks eilte mit Riesenschritten davon, und Stanley drehte sich wieder herum und sagte: »Nichts gegen den Arzt der guten Leute hier, aber ich denke, daß sich unser Doktor ein wenig besser auf die Behandlung von Schußverletzungen versteht. «

Wie auf ein Stichwort hin kam in diesem Moment der Mann zurück, den Trautman nach dem Arzt geschickt hatte. Er war nicht allein. In seiner Begleitung befand sich ein älterer Mann mit schütterem Haar, der noch einen Morgenmantel trug und vollkommen verschlafen wirkte. Trotzdem mußte er Stanleys Worte gehört haben, denn er spießte ihn mit Blicken regelrecht auf. Aber er enthielt sich jedes Kommentares, sondern beugte sich nur wortlos über den Verletzten und schüttelte den Kopf, als Trautman Anstalten machte, die Decke beiseite zu schlagen, in die er eingewickelt war. »Hier kann ich überhaupt nichts für ihn tun«, sagte er. »Bringt ihn in mein Haus. Aber vorsichtig. « Trautman und die beiden Männer, die ihm schon zuvor geholfen hatten, hoben den Verletzten behutsam auf und trugen ihn zu einem der schmalbrüstigen, alten Häuser. Es ging durch einen dunklen Korridor in ein kleines, auf einen Hinterhof hinausgehendes Zimmer, das, wie es schien, zugleich als Wartewie auch als Behandlungszimmer diente. Es gab eine Anzahl ungepolsterter Stühle, die sich an der Wand neben der Tür aufreihten, einen unordentlichen Schreibtisch und einige mit Medikamenten, Töpfen, Flaschen und allerlei ärztlichen Instrumenten vollgestopfte Schränke. In der Mitte des Raumes stand ein gewaltiger Tisch mit einer makellos polierten Metallplatte, auf die die beiden Männer den Verletzten legten. Mike hatte nie zuvor eine Arztpraxis wie diese gesehen. Was vielleicht daran lag, daß er nie zuvor bei einem Arzt wie diesem gewesen war...

Mikes Augen wurden groß, als er das über dem Schreibtisch hängende Diplom erblickte: Dr. vet. Marcus Hanson.

Hanson war kein Arzt. Jedenfalls keiner für Menschen. Er war Tierarzt.

»Äh... Trau –« begann er und verbesserte sich hastig. »Großvater?«

Trautman reagierte erst mit ungefähr einer Sekunde Verzögerung, was nicht nur Mike auffiel. Auch Stanley sah auf, und wieder erschien dieser sonderbare, halb nachdenkliche, halb mißtrauische Blick in seinen Augen. Er sagte nichts. »Ja?« fragte Trautman.

Mike deutete schweigend auf das Diplom, und auch Trautman wurde ein wenig blaß um die Nase. Offenbar verstand er jetzt, warum Stanley es plötzlich so eilig gehabt hatte, seinen Schiffsarzt hierherzubeordern. Aber auch Hanson war der kurze Zwischenfall nicht entgangen. Er hatte mittlerweile die Decke von der Schulter des Verletzten entfernt und die Wunde einer ersten flüchtigen Musterung unterzogen. Jetzt sah er eindeutig verärgert auf. »Falls es jemanden interessiert«, sagte er scharf, »ich habe in meinem Leben wahrscheinlich mehr Schußwunden behandelt, als Sie alle zusammen je gesehen haben. Die Leute hier in der Gegend sind ganz versessen darauf, auf streunende Hunde und Katzen zu schießen, und manchmal erwischen sie dabei auch die ihrer Nachbarn oder gleich die Nachbarn selbst. Ich kann es natürlich auch lassen und auf den Arzt vom Schiff warten. « Stanley schien die Verärgerung des Arztes äußerst amüsant zu finden. Er schüttelte lächelnd den Kopf und deutete eine Verbeugung an. »Es liegt mir fern, an Ihren Fähigkeiten zu zweifehl, Doc«, sagte er. »Bitte, tun Sie Ihre Arbeit. «

Hanson bedachte ihn mit einem weiteren, zorngeladenen Blick, aber dann beugte er sich wieder über den Verletzten. »Das ist eine ziemlich üble Schußwunde«, sagte er. »Aber sie ist ausgezeichnet versorgt worden. « Er sah auf und blickte Trautman an. »Haben Sie das getan?« »Das war Sally«, antwortete Trautman. »Sie hat sich um ihn gekümmert, so gut es ging. Wir sind einfache Fischer, wir haben keine Erfahrung in – « »Aber das war hervorragende Arbeit«, unterbrach ihn Hanson. »Besser hätte ich es auch nicht gekonnt. « Er wandte sich an Serena. »Du hast diesem Mann das Leben gerettet, weißt du das? Wieso kannst du so etwas?« Mike hielt instinktiv den Atem an, aber Serena erwies sich als ausgezeichnete Schauspielerin. Mit perfekt gemimter Verblüffung sah sie den Arzt an und schüttelte den Kopf. »Ich weiß nicht«, sagte sie und brachte es sogar fertig, einen kindlich naiven Ton in ihre Stimme zu zaubern. »Ich habe einfach getan, was mir richtig erschien. Habe ich etwas falsch gemacht?« »Um Gottes willen, nein!« sagte Hanson hastig. »Du hast eine Adernkompresse angelegt, die Wunde gesäubertund den Arm stillgelegt. Du mußt ein Naturtalent sein. Du solltest Ärztin werden, weißt du das?« Serena lächelte geschmeichelt, und Hanson wandte sich nach einem letzten, beinahe bewundernden Blick wieder seinem Patienten zu.

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