Вольфганг Хольбайн - Das Meeresfeuer
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Er trug die gleiche Art einfacher, grober Kleidung, die hier üblich zu sein schien. Sein graues Haar war unter einer schwarzen Mütze verborgen und der untere Teil seines Gesichtes lag hinter einem schwarzen Wollschal, vorgebend, es vor dem schneidenden Wind zu schützen, der vom Meer her wehte, in Wahrheit aber wohl eher, um den sauber gezwirbelten Kaiser-Wilhelm-Bart zu verdecken. Mike wußte, daß er sich hinter dem Schal verbarg. Er hatte sich dieses Gesicht zu deutlich eingeprägt, um es jemals wieder zu vergessen. »Winterfeld!« keuchte er. »Das... das ist Winterfeld!« Trautman sah mit einem Ruck auf. Auf seinem Gesicht machte sich Entsetzen breit, und auch Stanley fuhr abrupt herum, starrte erst ihn und dann den Mann in der schwarzen Jacke an.
Aber als Mike ebenfalls wieder in dessen Richtung blickte, war er verschwunden. Und mit ihm die drei anderen Männer. »Mike!« sagte Trautman scharf. »Komm schon! Wir müssen los!«
Mike erwachte aus seiner Erstarrung und fuhr herum. Er sprang mit einem Satz ins Boot, und noch während er um sein Gleichgewicht kämpfte, löste Trautman bereits mit fliegenden Fingern das Tau, das das Boot am Ufer hielt.
»Sir!« sagte Stanley scharf. »Auf ein Wort noch!« Trautman ignorierte ihn. Hastig warf er das Tau über Bord, griff nach einem der Ruder und versuchte, das Boot damit von der Kaimauer abzustoßen. »Trautman!« sagte Stanley. »Bleiben Sie, wo Sie sind!« Das war keine Bitte mehr, sondern ganz eindeutig ein Befehl. Jede Spur von Freundlichkeit war aus Stanleys Stimme verschwunden.
Mike griff rasch nach dem zweiten Ruder, stemmte es gegen die Kaimauer und drückte mit aller Kraft. Jetzt bewegte sich das Boot schneller, aber noch immer nicht schnell genug. Stanley hatte wohl eingesehen, daß sie seinem Befehl nicht freiwillig folgen würden, denn er beugte sich vor und versuchte, eines der Ruderblätter zu packen. Serena sprang auf und fuhr ihm mit den Fingernägeln über den Handrücken. Stanley zog die Hand mit einem zornigen Schrei wieder zurück, und endlich kamen sie frei. Das Boot glitt träge drei, vier Yards von der Kaimauer fort und begann sich auf der Stelle zu drehen, als Mike das Ruder ins Wasser tauchte.
»Trautman, das ist ein Befehl!« donnerte Stanley. »Kommen Sie zurück!« Mike ruderte wie wild. Das Boot drehte sich scheinbar auf der Stelle und richtete den stumpfen Bug auf
die Hafenausfahrt und den Nebel, der noch immer wie eine
graue Wand davor aufragte.
Trautman war nach hinten gehastet und hatte die Plane beiseitegeschlagen, unter der sich der Außenbordmotor des Bootes verbarg.
Stanley schrie ihnen ein weiteres Mal zu, dazubleiben, aber seine Worte gingen im Geräusch des erwachenden Motors unter. Nur wenige Sekunden später begann das Wasser hinter dem Heck des Bootes zu brodeln, und sie schossen pfeilschnell auf die Hafenausfahrt und die offene See zu.
Der Nebel verschluckte sie wie eine weiche, weiße Wand, aber das Gefühl der Sicherheit, auf das Mike wartete, stellte sich nicht ein. Er ertappte sich dabei, wie er sich immer wieder umdrehte und in das wogende Grau hinter dem Boot zurückblickte, und er erwartete jeden Augenblick, einen Verfolger dort auftauchen zu sehen. Was natürlich nicht geschehen würde. Das Boot war viel schneller als jedes Schiff, und der Nebel gab ihnen zusätzlichen Schutz.
»Das war knapp!« sagte Trautman. Auch er sah sich immer wieder um, was Mike klarmachte, daß auch er sich nicht sicher fühlte.
»Es tut mir leid«, sagte Mike kleinlaut. »Ich... ich wollte das nicht sagen. Aber als ich Winterfeld erkannt habe –«
»Bist du sicher, daß er es war?« fragte Trautman. »Ganz sicher«, bestätigte Mike. Er hatte ihn allerhöchstens eine Sekunde gesehen, aber es gab überhaupt keinen Zweifel – der Mann in der schwarzen Jacke war Winterfeld gewesen. »Ich weiß, ich hätte mich beherrschen sollen, aber –«
»Es ist nicht deine Schuld«, unterbrach ihn Trautman. »Stanley hätte uns sowieso aufgehalten. Der Mann ist mißtrauisch. Und er ist nicht dumm. Er hat uns kein Wort geglaubt. Keine Angst – er wird uns nicht einholen. Bevor sein Schiff hier ist, sind wir längst meilenweit weg. « Er bemühte sich, optimistisch zu klingen, aber sein Gesichtsausdruck war sehr ernst. »Was mir Sorgen bereitet, ist Winterfeld«, sagte er. »Was macht er hier?«
»Ich frage mich vielmehr, was diese beiden Männer hier tun«, sagte Serena. »Stimmt es, was Mike über den Ort erzählte? Daß er ganz unbedeutend sein soll?« »Das dürfte noch geschmeichelt sein«, antwortete Trautman.
»Aber es kann nicht stimmen«, widersprach Serena. »Nicht wenn sie beide hier sind. « Trautmans Gesicht verdüsterte sich noch weiter. »Ja«, murmelte er. »Das scheint mir auch so. Aber keine Sorge – wir werden es herausfinden, sobald wir wieder auf der NAUTILUS sind. Und wir –« »Still!« Serena hob hastig die Hand und legte den Kopf auf die Seite. Trautman verstummte mitten im Wort, und auch Mike lauschte angespannt. Nach einer Sekunde hörte er es auch: In das Geräusch der Brandung und das Dröhnen ihres Motors hatte sich ein neuer Laut gemischt. Ein tiefes Summen, das rasch lauter wurde. Mike vermochte nicht zu sagen, was es bedeutete, aber es gefiel ihm nicht.
Auch Trautman schien das Geräusch zu beunruhigen, denn er erhöhte ihr Tempo. Die Sicht betrug vielleicht zehn oder fünfzehn Meter. Sie waren viel zu schnell, um irgendeinem Hindernis, das unversehens vor ihnen auftauchen mochte, noch rechtzeitig auszuweichen. Mike schickte ein Stoßgebet zum Himmel, daß ihre Flucht nicht an einem Riff oder einer Sandbank enden mochte, die sie auf dem Weg hierher übersehen hatten. Aber er beruhigte sich damit, daß Trautman ein ausgezeichneter Steuermann war, der wußte, was er tat.
Sie liefen auf kein Riff, und es vergingen auch nur noch einige wenige Sekunden, bis der Nebel ein wenig auflockerte. Die grauen Schwaden lösten sich nicht ganz auf, aber sie konnten wenigstens wieder etwas weiter sehen. Was Mike allerdings nicht ausmachen konnte, das war die NAUTILUS. »Wo ist das Schiff?« fragte er alarmiert. »Keine Sorge«, antwortete Trautman. »Singh weiß, was er tut. Wenn wir ihn nicht finden, dann findet er uns. « Mike hoffte inständig, daß es so war. Trautman hatte sicher recht – es würde eine geraume Weile dauern, bis Stanley Kontakt mit seinem Schiff aufgenommen hatte und die GRISSOM hier sein konnte. Andererseits saßen sie in einem winzigen Boot, und ihr Treibstoffvorrat war beschränkt, vor allem bei dem mörderischen Tempo, das Trautman vorlegte. Sie konnten sich nicht ernsthaft einreden, ein Wettrennen mit einem ausgewachsenen Zerstörer zu gewinnen. »Da!« schrie Serena plötzlich. »Seht doch!« Ihre Hand wies nach hinten. Mike drehte sich hastig im Boot herum – und schrie vor Schreck laut auf. Das Summen war lauter geworden und mittlerweile fast zu einem Dröhnen angewachsen. Es kam von einem graugestrichenen, schlanken Boot, das hinter ihnen aus dem Nebel aufgetaucht war, viel größer als ihr eigenes – aber nicht nennenswert langsamer. Ganz im Gegenteil: Mike registrierte mit einem Gefühl eisigen Entsetzens, daß ihr Vorsprung allmählich zusammenschmolz. Offensichtlich hatten sie Stanley unterschätzt. Der Kapitän hatte sich nicht allein auf die GRISSOM verlassen, die irgendwo, vielleicht meilenweit entfernt, vor Anker lag. Das Schnellboot mußte ganz in der Nähe des Hafens gewartet haben, ebenso wie die NAUTILUS im Nebel verborgen, so daß sie es auf dem Weg zur Küste nicht einmal gesehen hatten. Trautman fluchte und erhöhte ihre Geschwindigkeit noch einmal. Das Boot machte einen regelrechten Satz und flog nun wie ein flach geworfener Stein über das Wasser, und obwohl auch ihr Verfolger noch einmal kräftig an Geschwindigkeit zulegte, wuchs ihr Vorsprung wieder.
Der Nebel lichtete sich weiter, und endlich sahen sie die NAUTILUS. Das Tauchboot befand sich noch eine gute Meile entfernt, und Mike registrierte voller Entsetzen, daß die Turmluke offen stand und sich die gesamte Besatzung an Deck aufhielt. Er begann zu schreien und mit beiden Armen zu gestikulieren, obwohl er selbst wußte, wie wenig das nutzte. Sie waren viel zu weit entfernt, um gehört zu werden. Erfüllt von einem Gefühl der Furcht, das einer Panik nahe kam, blickte er wieder zu ihrem Verfolger. Das Schnellboot war weiter zurückgefallen, aber nun sah er etwas, was ihm bisher entgangen war: Das Schnellboot war nicht nur ein Schnellboot – es war zugleich auch ein Kanonenboot. Auf dem Vorderdeck befand sich ein bisher unter einer Segeltuchplane verborgenes Geschütz, das nun von zwei Männern hastig freigelegt wurde. Mike zweifelte, daß sie bei dem Tempo, mit dem das Schiff durch die Wellen pflügte, einen gezielten Schuß abgeben konnten, aber allein der Anblick der Kanone, die sich auf sie richtete, ließ sein Herz schneller schlagen.
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