Вольфганг Хольбайн - Das Meeresfeuer

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Er sah wieder zur NAUTILUS hinüber. Dort hatte man gottlob mittlerweile ebenfalls ihre Verfolger bemerkt. Singh und die anderen hasteten mit gewaltigen Schritten auf den Turm zu, und es verging nicht einmal eine Minute, bis das Wasser hinter dem Heck der NAUTILUS zu sprudeln begann. Offensichtlich hatte Singh zumindest nicht den Fehler begangen, die Maschinen ganz abzustellen.

Ein dumpfer Knall wehte über das Meer, und nur einen Augenblick später schoß eine zwanzig Meter hohe Wassersäule rechts von ihnen in die Höhe. Der Schuß lag daneben, aber er zeigte Mike auch, daß ihre Verfolger entschlossen waren, sie unter allen Umständen aufzuhalten; koste es, was es wolle.

Trautman fluchte erneut und versuchte, noch mehr Geschwindigkeit aus dem Motor herauszuholen, aber die kleine Maschine war an den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Das Kanonenboot feuerte ein zweites Mal. Diesmal schlug die Granate beunruhigend nahe bei ihrem Boot ein, aber das war wohl nur ein Zufall – der nächste Treffer lag wieder weit vor ihnen im Wasser. Und der vierte Schuß noch weiter. Und dann hatte Mike das Gefühl, von einer eisigen Hand berührt zu werden. »Großer Gott!« flüsterte er. »Sie feuern auf die NAUTILUS!« Wie um seine Worte zu bestätigen, gab die Kanone des Schnellbootes einen weiteren Schuß ab. Die Explosion zerriß die Wasseroberfläche nur wenige Meter vom Heck der NAUTILUS entfernt. Das ganze Schiff schwankte.

Aber auch Singh hatte die Gefahr erkannt. Die NAUTILUS setzte sich in Bewegung. Die nächste Granate verfehlte sie wieder um weit mehr als hundert Meter, und dann stellten die Männer auf dem Schnellboot das Feuer ein; wahrscheinlich, weil sie begriffen hatten, daß ein gezielter Schuß bei ihrem Tempo nicht möglich war, und sie nicht genug Munition hatten, um auf einen Zufallstreffer hoffen zu können. »Hält sie einen direkten Treffer aus?« fragte Mike nervös.

»Ich hoffe«, antwortete Trautman. »Aber keine Angst – sie erwischen uns nicht. «

Die NAUTILUS war mittlerweile herumgeschwenkt und hatte mehr Fahrt aufgenommen. Sie war jetzt fast so schnell wie sie selbst und wurde immer noch schneller, und eine einzige, aber gräßliche Sekunde lang mußte sich Mike mit aller Macht gegen den Gedanken wehren, daß Singh und die anderen vielleicht in Panik geraten waren und sie hier zurückließen. Natürlich war das unvorstellbar. Singh würde sie niemals im Stich lassen, das wußte er. Er hatte irgend etwas vor – aber es vergingen endlose Sekunden, bis Mike begriff, was. Die NAUTILUS lief nun genau vor ihnen her. Sie wurde jetzt wieder langsamer; nicht viel, aber doch genug, daß sich der Zwischenraum zwischen ihr und dem heranrasenden Boot allmählich wieder verringerte. Und endlich verstand er Singhs Plan – und es sträubten sich ihm schier die Haare.

Das Beiboot war normalerweise in einer eigens dafür geschaffenen Aussparung im Heck der NAUTILUS untergebracht, die nun direkt vor ihnen lag – allerdings auch genau zwischen den beiden gewaltigen Schrauben, die das Schiff antrieben. Offensichtlich wollte Singh, daß Trautman das Boot genau in diese Aussparung hineinsteuerte, so daß sie praktisch in voller Fahrt zur NAUTILUS überwechseln und unter Deck gehen konnten. Und da die NAUTILUS immer noch beinahe so schnell war wie ihr Verfolger, würden sie auf diese Weise keine wertvolle Zeit verlieren. Der Plan war gar nicht schlecht – leider aber auch lebensgefährlich. Ein einziger Fehler Trautmans, und sie würden die Aussparung verfehlen und gegen die Heckflosse prallen oder von den Schrauben zerfetzt werden. Nervös sah er zu ihrem Verfolger zurück. Der Abstand zwischen ihnen und dem Schnellboot war wieder gewachsen. Vielleicht befanden sie sich sogar schon außer Schußweite. Trotzdem sah Mike noch keinen Grund, aufzuatmen. Sie hatten nur eine einzige Chance. »Schaffen Sie es?« fragte er gepreßt. Trautman lächelte nervös. »Keine Angst«, sagte er – in einem Ton, der ganz dazu angetan war, das gegenteilige Gefühl in Mike auszulösen. »Aber haltet euch fest. Es könnte ein bißchen wackelig werden!«

Mike und Serena klammerten sich am Bootsrand fest, während sie auf die NAUTILUS zuschossen. Ihr Tempo kam ihm plötzlich gar nicht mehr so viel geringer als das des Unterseebootes vor – ganz im Gegenteil. Auf dem letzten Stück schien die NAUTILUS regelrecht auf sie zuzuspringen. Mike spannte instinktiv alle Muskeln im Leib an, während sie zwischen den beiden gewaltigen Schaumbergen, die die Schrauben aufwirbelten, hindurchjagten. Er konnte den rasenden, so tödlich schnell drehenden Stahl hinter dem sprudelnden Wasser erkennen und glaubte sogar den Luftzug zu spüren, den die rotierenden Schrauben verursachten, dann waren sie dazwischen hindurch – und das Boot glitt mit schier unglaublicher Präzision in den eisernen Hafen, der im Heck der NAUTILUS eingelassen war, und berührte fast sanft den Rumpf des Schiffes. Ein dumpfes Klacken erscholl, als die magnetischen Halterungen einrasteten.

»Schnell jetzt!« schrie Trautman. »An Deck!« Mike sprang als erster aus dem Boot, fuhr herum und streckte Serena die Hand entgegen, um ihr zu helfen. Sie ignorierte diese, war mit einer Bewegung an ihm vorbei und rannte mit gewaltigen Sätzen auf den Turm der NAUTILUS und die offenstehende Luke zu. Der hintere Einstieg war verschlossen, und ihnen würde keine Zeit bleiben, ihn zu öffnen. »Lauf!« schrie Trautman. »Wir haben kei –« Der Rest des Satzes ging in einem ungeheuren Dröhnen und Krachen unter. Mike fühlte sich wie von einer unsichtbaren Hand gepackt und mit grausamer Wucht auf das metallene Deck der NAUTILUS geschleudert. Er spürte den Schmerz kaum, aber eine Sekunde lang mußte er mit aller Macht gegen die Bewußtlosigkeit kämpfen, die seine Gedanken umschlingen wollte. Rings um ihn herum schien die Welt in Stücke zu brechen. Das Dröhnen und Krachen wollte nicht aufhören, und Mike fühlte sich gleichzeitig von eisigem Wasser durchnäßt und von einem heißen Luftzug getroffen. Funken stoben. Es roch nach verbranntem Metall. Trautman riß ihn auf die Füße und zerrte ihn einfach mit sich, während er auf den Turm zuhetzte. Sie waren getroffen worden, das war klar, aber er hatte keine Ahnung, wie schwer. Während er die Leiter zum Einstieg hinaufkletterte, halb von Trautman gezogen, versuchte er zum Heck der NAUTILUS zurückzublicken. Eine schwarze Rauchwolke hatte die Heckflosse und das Beiboot eingehüllt. Mike konnte nicht erkennen, welchen Schaden der Treffer angerichtet hatte. Er hoffte nur, daß der Stahl der NAUTILUS tatsächlich so hart und unzerstörbar war, wie sie immer angenommen hatten. Immer noch halb benommen, kletterte er in den Turm hinab und wartete auf Trautman, der hastig den Einstieg über sich verriegelte. »Singh!« schrie er. »Tauchen! Kurs aufs offene Meer und tauchen! Sofort!« Trautman hatte kaum die ersten Stufen der nach unten ins Schiff führenden Treppe hinter sich gebracht, da antwortete Singhs Stimme aus der Tiefe: »Es geht nicht! Irgend etwas ist beschädigt!« Trautman erstarrte. Für einen Herzschlag machte sich Panik auf seinem Gesicht breit, dann fuhr er herum und trat an das fast mannshohe Steuerrad, das einen Großteil der Turmkammer beanspruchte. Plötzlich wirkte er ganz ruhig. Auf einen Wink hin löste Mike den Hörer der Sprechanlage von der Wand, die die Turmkammer mit dem Salon zwei Stockwerke unter ihnen verband, und reichte ihn ihm, während er selbst bereits nach dem Ruder griff.

Singhs Stimme, die verzerrt aus dem kleinen Trichter drang, schien vor Panik fast überzukippen. »Irgend etwas stimmt nicht!« schrie der Inder. »Alle Geräte sind in Ordnung, aber sie will einfach nicht tauchen. Der Treffer muß irgend etwas beschädigt haben!«

»Ganz ruhig«, antwortete Trautman. Er atmete hörbar ein, schloß für eine Sekunde die Augen und deutete Mike dann mit einer Kopfbewegung, an eines der beiden großen Bullaugen zu treten und die Umgebung im Auge zu behalten.

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