Вольфганг Хольбайн - Das Meeresfeuer

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»Puh«, flüsterte Mike. »Das war knapp. Sag jetzt besser nichts mehr. «

Serena maß ihn mit einem vollkommen verständnislosen Blick. Als Hanson nach einem Skalpell griff, sog sie scharf die Luft ein.

»Was hat er mit dem Messer vor?« keuchte sie – so laut, daß alle im Raum die Worte hören mußten. »Keine Angst, junge Dame«, sagte Hanson lächelnd. »Ich tue deinem Patienten nichts. Ich muß nur die Wunde ein wenig aufschneiden, damit der Eiter abfließen kann. Ich bin sicher, er merkt es nicht einmal. « »Aber man schneidet doch einen Menschen, der krank ist, nicht auf!« sagte Serena entsetzt. »Das ist barbarisch! Da, wo ich herkomme –«

»Wo kommst du denn her?« fragte Stanley in so beiläufigem Ton, daß Serena um ein Haar geantwortet hätte. Aber Trautman war schneller. »Aus Wilshire, Käpt'n Stanley. « Stanley maß ihn mit einem nachdenklichen Blick. »Wilshire, so«, sagte er. »Das

kenne ich. Aber das liegt nicht unbedingt am Meer. «

»Die beiden sind nur zu Besuch auf meinem Schiff«, antwortete Trautman nervös. »Mein Sohn und meine Schwiegertochter haben mit der Seefahrerei nichts am Hut. Aber die beiden haben sich gewünscht, einmal ein paar Wochen mit mir auf Fischfang zu gehen, und in diesem Jahr haben ihre Eltern es zum ersten Mal erlaubt. «

»Mitten im Schuljahr?« fragte Stanley. Er schüttelte den Kopf. »Nun, es geht mich nichts an, aber ich finde es nicht sehr verantwortungsbewußt von Ihnen, mit zwei Kindern an Bord in einem Kriegsgebiet zu kreuzen, Kapitän Trautman. «

»Wir haben vom Krieg bisher nicht viel bemerkt«, sagte Mike. »Ich schätze, die Navy hat uns gut beschützt. « Stanley lächelte, aber Mike war nicht ganz sicher, ob das nicht nur als Anerkennung für seine Schlagfertigkeit gemeint war. Er hatte das Gefühl, daß der Mann ihm kein Wort glaubte. »Wie heißt denn euer Schiff?« fragte Stanley. »Es ist die NAUT –«, begann Mike, biß sich auf die Unterlippe und verbesserte sich hastig: »Die NAUTIC STAR. Aber eigentlich ist es gar kein richtiges Schiff. Nur ein kleiner Kutter. «

»Soso. « Stanley nickte. »Und ihr fischt damit hier vor der Küste. Eigentlich hättet ihr mein Schiff sehen müssen. Die GRISSOM kreuzt draußen vor der Küste, nur ein paar Meilen entfernt. « Er wandte sich an Trautman. »Sind Sie aus östlicher Richtung gekommen?« »Aus Westen«, antwortete Trautman, und Stanley schüttelte abermals den Kopf.

»Seltsam. Sie hätten der GRISSOM genau vor den Bug laufen müssen. Sie ist kaum zu übersehen, wissen Sie. « »Vielleicht...

vielleicht liegt es am Nebel«, sagte Trautman. »Er war wirklich schlimm. Man konnte sozusagen die Hand vor den Augen nicht sehen. « Er lachte unecht. »Ich hoffe, wir finden unser Schiff überhaupt wieder. Es liegt draußen vor Anker. Ich wollte nicht damit in den Hafen einlaufen. Die NAUTIC STAR ist nicht groß, aber sie hat einen ziemlichen Tiefgang. « »Selbstverständlich werde ich Sie und Ihre Enkel zu Ihrem Schiff zurückbringen lassen«, sagte Stanley. »Aber vorher müssen Sie mir die Ehre erweisen, mich auf die GRISSOM zu begleiten und dort mit mir zu essen. Das ist das mindeste, was ich Ihnen als Dank schulde. Immerhin haben Sie einem Matrosen der Royal Navy das Leben gerettet. Und ihr beiden –« Er drehte sich zu Mike und Serena um und lächelte noch breiter. »– möchtet doch bestimmt einmal ein richtiges Kriegsschiff aus der Nähe sehen, oder?« »Ich fürchte, dazu haben wir keine Zeit«, sagte Trautman rasch. »Wir müssen weiter. Wir haben eine Verabredung, die wir einhalten müssen. Wir haben schon viel zuviel Zeit verloren. Man wird in Sorge sein, wenn wir nicht pünktlich kommen. Sie haben es ja selbst gesagt – die Gegend hier ist nicht besonders sicher. « »Ich kann Sie mit der GRISSOM ein Stück begleiten«, sagte Stanley.

Trautman winkte ab. »Das ist sehr freundlich, aber nicht nötig. Wer hätte schon Interesse daran, einem kleinen Fischerboot etwas zu tun. « Mike fand, daß er sich mit jedem Wort, das er sagte, weniger glaubhaft anhörte. Er wurde immer nervöser, und Stanley machte sich nun gar nicht mehr die Mühe,seine wahren Gefühle zu verbergen. Aber zu Mikes Überraschung verzichtete er darauf, weiter in Trautman zu dringen, sondern zuckte nur mit den Schultern. »Ganz wie Sie wünschen«, sagte er. »Aber dann darf ich Sie wenigstens noch nach draußen begleiten. «

Mike hatte damit gerechnet, daß sie sofort zum Boot gehen würden, aber Trautman wandte sich nach rechts und steuerte auf den Kolonialwarenladen zu, blieb aber nach einigen Schritten wieder stehen, da die Läden noch immer geschlossen waren. Er wirkte enttäuscht, was Stanley mit einem flüchtigen Lächeln quittierte. »Ja, die Provinz«, sagte er spöttisch. »Seit ich hierhergekommen bin, weiß ich endlich, was man unter einem verschlafenen Nest versteht. Die Leute hier gehen mit den Hühnern ins Bett, aber sie stehen nicht mit ihnen auf. « Er deutete auf das Meer hinaus. »Wenn Sie irgend etwas benötigen, ich bin sicher, daß wir an Bord der GRISSOM alles –«

»Das ist wirklich nicht nötig«, unterbrach ihn Trautman hastig. »Wir haben alles, was wir brauchen, vielen Dank. Ich wollte mir nur einige Zeitungen beschaffen. Wir sind jetzt seit zwei Wochen auf See, wissen Sie, und da ist man ganz begierig auf eine neue Zeitung. «

Sie änderten ihre Richtung und gingen nun wirklich auf das Boot zu, das von einer Gruppe Männern interessiert betrachtet wurde. Stanley folgte ihnen beharrlich. Er lachte wieder.

»Sie wären sowieso enttäuscht worden«, sagte er. »Die neueste Zeitung, die Sie hier bekommen, dürfte ein halbes Jahr alt sein. Aber wenn Sie an etwas Bestimmtem interessiert sind – vielleicht kann ich Ihnen Auskunft geben?«

Seine Augen wurden schmal, und sein Blick war nun eindeutig lauernd. Mike wünschte sich, sie hätten Astaroth mitgenommen. Der Kater hatte auch mitkommen wollen, aber Trautman war der Meinung gewesen, daß es zu ungewöhnlich sei, auch noch in Begleitung einer Katze an Land zu kommen. Ein Fehler, wie sich im nachhinein herausstellte. Aufgefallen waren sie Stanley sowieso. Und der Kater hätte seine Gedanken lesen und Mike mitteilen können, was dieser Mann wirklich von ihnen wollte.

»Oh, ich will nichts Bestimmtes wissen«, antwortete Trautman. »Ich bin einfach nur neugierig. Das heißt

eine Frage interessiert mich doch. Was machen Sie hier? Es ist ungewöhnlich, den Kommandanten eines Kriegsschiffes an einem solchen Ort anzutreffen. « Stanley lächelte. »Sagen wir: Ich bin auf der Suche nach etwas. Oder jemandem. « Er sah Trautman scharf an. »Ihnen ist nichts Ungewöhnliches aufgefallen auf dem Weg hierher?« fragte er. »Außer dem armen Kerl da drinnen?«

Trautman verneinte. »Nein. Wir haben uns immer dicht an der Küste gehalten. Unser Schiff ist nicht hochseetüchtig, wie Sie ja wissen. Was sollte mir denn aufgefallen sein?«

Stanley zuckte mit den Achseln. »Wenn Sie es gesehen hätten, wüßten Sie, wovon ich rede. « Sie hatten mittlerweile das Wasser erreicht. Die Männer, die auf dem Kai standen, machten ihnen bereitwillig Platz, und Trautman kletterte als erster in das Boot hinunter. Stanley blickte ihm neugierig nach. »Eine interessante Konstruktion«, sagte er. »Was für eine Art Boot ist das? So etwas habe ich noch nie gesehen. « »Das ist... äh... ein Erbstück meines Vaters«, sagte Trautman. Er versuchte zu lachen, aber es wirkte so wenig überzeugend wie alles andere, was er bisher getan hatte. »Der alte Herr hatte eine Vorliebe für verrückte Sachen. Es sieht interessant aus, aber es schwimmt nicht sehr gut. Bei jeder größeren Welle muß man Angst haben, daß es kentert. « Stanley nickte, aber er tat es auf eine Art, der man ansah, daß er sich seinen Teil dabei dachte. Doch er sagte nichts mehr, sondern trat beiseite, um Serena vorbeizulassen. Mike machte sich als letzter daran, ins Boot zu steigen. Dabei drehte er sich herum, und sein Blick fiel auf die Gruppe von drei oder vier Männern unten an der Straße, die er vorhin schon bemerkt hatte. Er erstarrte. Es war vielleicht nur eine Sekunde, daß er das Gesicht eines der Männer deutlich sah, aber diese winzige Zeitspanne war mehr als ausreichend, um ihn zu erkennen.

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