Terry Pratchett - Wahre Helden
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Eine solche Gruppe patrouillierte in ihrem Lieblingsgebiet und entdeckte... Nun, zuerst sah sie ein gut ausgerüstetes Kriegsross, festgebunden an einem eisverkrusteten Baum. Dann sah sie ein Feuer, das in einer windgeschützten Mulde brannte, daneben einen kleinen, blubbernden Topf. Schließlich sah sie die Frau.
Sie war attraktiv. Besser gesagt: Vor etwa dreißig Jahren war sie auf die herkömmliche Art attraktiv gewesen. Jetzt sah sie aus wie die Lehrerin, die man sich im ersten Schuljahr wünschte, weil sie mit Verständnis auf die kleinen Zwischenfälle des Lebens reagierte, wie zum Beispiel eine nasse Hose.
Sie hatte sich eine Decke um die Schultern geschlungen, um die Kälte fern zu halten. Und sie strickte. Neben ihr im Schnee steckte das größte Schwert, das die Räuber je gesehen hatten.
Intelligente Räuber hätten damit begonnen, die Unstimmigkeiten zu zählen.
Doch diese Räuber gehörten zu der anderen Sorte, für die man die Evolution erfunden hatte.
Die Frau sah auf, nickte ihnen zu und strickte weiter.
»Na, was haben wir denn hier?«, fragte der Anführer. »Bist du...«
»Halt das hier«, sagte die Frau und stand auf. »Über die Daumen junger Mann. Es dauert nicht lange, ein neues Knäuel aufzurollen. Ich habe gehofft, dass jemand kommt.«
Sie hob einen Strang Wolle. Der Räuber nahm ihn unsicher entgegen und bemerkte, wie seine Männer grinsten. Trotzdem streckte er die Arme und schnitt dabei eine angemessene Sie-ahnt-ja-nicht-was-ihr-blüht-Miene.
»So ist es richtig«, sagte die alte Frau. Dann trat sie ihm auf ebenso wirkungsvolle wie undamenhafte Weise zwischen die Beine, bückte sich, als er fiel, griff nach dem Kessel, warf ihn ins Gesicht des nächsten Räubers und hob ihr Strickzeug, bevor dieser fiel. Die beiden noch stehenden Räuber hatten gar nicht genug Zeit gehabt, sich zu bewegen. Einer von ihnen erwachte aus seiner Starre und sprang zu dem Schwert. Er taumelte unter dem Gewicht, aber die Klinge war lang und beruhigend.
»Aha!«, sagte er und schnaufte, als er das Schwert hob. »Meine Güte, wie bringst du es fertig, so etwas zu tragen, Alte?«
»Es ist nicht mein Schwert«, sagte sie. »Es gehörte dem Mann dort drüben.« Der Räuber riskierte einen Blick zur Seite. Zwei Füße in gepanzerten Sandalen ragten hinter einem Felsen hervor. Sie waren ziemlich groß. Aber ich bin bewaffnet, dachte er. Und dann fügte er in Gedanken hinzu: Aber er war es ebenfalls. Die alte Frau seufzte und zog zwei Stricknadeln aus dem Wollknäuel - sie glitzerten im Licht. Und dann rutschte die Decke von ihren Schultern und fiel in den Schnee. »Nun, meine Herren?«, fragte die Frau.
Cohen zog den Knebel aus dem Mund des Bänkelsängers. Der Mann starrte ihn entsetzt an.
»Wie heißt du, Sohn?«, fragte Cohen.
»Du hast mich entführt! Ich ging über die Straße, und du...«
»Wie viel?«, fragte Cohen.
»Was?«

»Wie viel verlangst du für eine Saga?« »Du stinkst!«
»Ja, es liegt am Walross«, erwiderte Cohen ruhig. »In dieser Hinsicht ist es wie Knoblauch. Wie dem auch sei... Ich möchte eine Saga. Und du möchtest einen Beutel mit Rubinen, die ruhig so groß sein können wie diese hier.«
Er öffnete einen Beutel, und der Inhalt rollte in seine offene Hand. Die Rubine waren so groß, dass sie dem Schnee einen rötlichen Glanz verliehen. Der Musiker starrte auf sie hinab.
»Du hast... Wie nennt man es, Kriecher?«, fragte Cohen. »Kunst«, antwortete Kriecher. »Du hast Kunst, und wir haben Rubine«, sagte Cohen. »Wir geben dir die Rubine, und du gibst uns Kunst. Problem gelöst. Alles klar?« »Problem?« Die Rubine glitzerten hypnotisch.
»Nun, vor allem das Problem, das du dir einhandelst, wenn du keine Saga schreibst.« Cohens Stimme klang noch immer freundlich. »Aber... es tut mir Leid, aber... eine Saga besteht doch nur aus primitiven Versen.«
So nah bei der Mitte wehte ein ständiger Wind. Jetzt hatte er einige Sekunden Zeit, traurig und gleichzeitig drohend zu heulen.
»Es ist ein weiter Weg zurück zur Zivilisation, ganz allein«, sagte Kriecher schließlich.
»Und ohne Füße«, fügte der Junge Willie hinzu.
»Bitte!«
»Nein, nein, Jungs, so was wollen wir diesem jungen Mann nicht antun«, sagte Cohen. »Er ist intelligent und hat eine große Zukunft...«
Er zog an der selbst gedrehten Zigarette. »Bis jetzt. Nein, ich sehe, wie er darüber nachdenkt. Eine Heldensaga, Junge. Die beste, die jemals geschrieben wurde.« »Worüber?« »Über uns.«
»Über euch? Aber ihr seid doch alles al...«
Der Bänkelsänger unterbrach sich. Bisher hatte sein Leben keine größeren Gefahren enthalten als bei einem Bankett geworfene Knochen, aber er erkannte plötzlichen Tod, wenn er ihn sah. Und das war jetzt der Fall. Hier hatte das Alter keine Schwäche bewirkt - abgesehen vielleicht von ein oder zwei Stellen. Es hatte vor allem abgehärtet.
»Ich weiß doch gar nicht, wie man eine Saga schreibt«, sagte er kleinlaut.
»Wir helfen dir«, meinte Kriecher.
»Wir wissen viel davon«, fugte der Junge Willie hinzu.
»Wir sind in den meisten Sagas aufgetaucht«, sagte Cohen.
Der Bänkelsänger dachte: Diese Männer sind Rubine verrückt. Sie haben mich Rubine entfuhrt und bis hierher verschleppt Rubine Rubine.
Sie wollen mir einen großen Beutel mit Rubinen geben... Rubine...
»Ich schätze, ich könnte mein Repertoire erweitern«, murmelte er. Dann sah er die Gesichter der Alten und rückte sein Vokabular zurecht. »In Ordnung, ich schreibe die Saga.« Ein winziger Rest von Ehrlichkeit überlebte das Glühen der Edelsteine. »Wisst ihr, ich bin nicht der größte Bänkelsänger der Welt.«
»Dazu wirst du, nachdem du die Saga geschrieben hast«, sagte Cohen und löste die Fesseln. »Nun... hoffentlich gefällt sie euch...«
Cohen lächelte erneut.» Uns braucht sie nicht zu gefallen. Wir bekommen sie gar nicht zu hören.«
»Was? Eben hast du gesagt, ich soll eine Saga für euch schreiben...« »Ja, ja. Aber die Saga betrifft unseren Tod.«

Am nächsten Tag verließ eine kleine Flotte den Hafen von Ankh-Morpork. Es war alles recht schnell gegangen. Nicht etwa das drohende Ende der Welt bewirkte, dass sich die Leute auf das Notwendige konzentrierten. Dies war eine zu allgemeine Gefahr, die sich viele kaum vorstellen konnten. Aber ein strenger Patrizier... Das versprach sehr persönliche Gefahren, und es fiel den Leuten ganz und gar nicht schwer, sich auszumalen , was mit ihnen geschehen mochte. Zwischen den beiden Schiffen pflügte der Frachtkahn durchs Wasser, und unter seiner großen Plane nahm etwas Gestalt an. Lord Vetinari ging nur einmal an Bord und betrachtete besorgt die großen Stapel Ausrüstungsmaterial.
»Diese Sache kostet uns ziemlich viel Geld«, wandte er sich an Leonard, der eine Staffelei aufgebaut hatte. »Ich hoffe, letztendlich springt etwas dabei heraus.«
»Vielleicht der Fortbestand unserer Spezies«, sagte Leonard. Er vollendete eine komplexe Zeichnung und reichte sie einem Auszubildenden.
»Abgesehen davon, natürlich.«
»Bestimmt können wir neue Erkenntnisse sammeln, die für die Nachwelt von großer Bedeutung sind«, erwiderte Leonard. »Um nur ein Beispiel zu nennen: Der Überlebende der Maria Pesto erzählte davon, dass Dinge durch die Luft schwebten, als wären sie plötzlich ganz leicht geworden, und deshalb habe ich dies erfunden.«
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