Terry Pratchett - Wahre Helden

Здесь есть возможность читать онлайн «Terry Pratchett - Wahre Helden» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: Фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Wahre Helden: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Wahre Helden»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wahre Helden — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Wahre Helden», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Für das vertraute Erscheinungsbild der Stadt gab es einen guten Grund: Die Menschen werden von Göt­tern beeinflusst, und die Götter von Menschen. Die meisten Götter zeichneten sich durch ein menschliches Erscheinungsbild aus. Selbst der Krokodilgott Offler hatte nur den Kopf eines Krokodils. Wenn man die Leute auffordert, sich einen Tiergott vorzustellen, ist das Ergebnis vermutlich jemand mit einer schlechten Maske. Weitaus bessere Arbeit haben die Menschen bei der Erfindung von Dämonen geleistet, deshalb gibt es so viele von ihnen. Über der Drehscheibe der Welt setzten die Götter ihr Spiel fort. Manchmal vergaßen sie, was passierte, wenn man es einem Bauern gestattete, das ganze Feld zu überqueren.

Es dauerte ein wenig länger, bis sich das Gerücht in der Stadt herumgesprochen hatte - zu zweit und zu dritt eilten die Oberhäupter der großen Gilden zur Universität. Dann erfuhren die Botschafter davon. Am Rand der Stadt legten die Nachrichtentürme eine kurze Pause bei ihrer endlosen Aufgabe ein, Marktpreise in den Rest der Welt zu exportieren. Es wurde ein Signal übermittelt, das die Leitungen für Mitteilungen hoher Priorität freimachen sollte.

Anschließend übertrugen Signalarme unheilvolle Mitteilungen für Regierungspaläste und Schlösser in allen Teilen des Kontinents.

Die Nachrichten waren natürlich verschlüsselt. Wenn es um das Ende der Welt ging, durften schließlich nicht alle davon erfahren.

Lord Vetinari blickte über den Tisch. Während der letzten Stunden war viel geschehen. »Wenn ich noch einmal zusammenfassen darf, meine Damen und Herren...«, sagte er, als das Stimmengewirr verklang. »Die Behörden in Hunghung, der Hauptstadt des Achatenen Reiches, weisen auf Folgendes hin: Kaiser Dschingis Cohen, der Welt früher als Cohen der Barbar bekannt, ist zur Heimstatt der Götter unterwegs, und zwar mit einem Apparat von beträchtlicher Vernichtungskraft. Was seine Absicht betrifft... Er will etwas zurückbringen, das einst gestohlen wurde<. Man bittet uns, ihn aufzuhalten.«

»Warum ausgerechnet wir?«, fragte Herr Boggis, Oberhaupt der Diebesgilde. »Er ist doch nicht unser Kaiser!«

»Soweit ich weiß, glaubt die Regierung des Achatenen Reiches, wir seien zu allem fähig«, erklärte Lord Vetinari. »Wir haben jede Menge Schwung und Elan, außerdem eine Ran-an-die- Buletten- und Das-kriegen-wir-schon-hin-Einstellung.« »Was kriegen wir schon hin?«

Lord Vetinari zuckte mit den Schultern. »In diesem Fall geht es darum, die Welt zu retten.« »Aber müssen wir sie für alle retten?«, fragte Herr Boggis. »Auch für Ausländer?« »Ja«, bestätigte Lord Vetinari. »Man kann nicht nur die Teile retten, die einem gefallen. Meine Damen und Herren, wenn man die Welt rettet, so rettet man auch alle, die zufälligerweise daraufstehen. Kommen wir zum nächsten Punkt. Kann Magie uns helfen, Erzkanzler?« »Nein«, sagte Ridcully. »Nichts Magisches ist im Stande, sich den Bergen weiter als bis auf einige hundert Meilen zu nähern.« »Warum?«

»Aus dem gleichen Grund kann man mit einem Boot nicht während eines Orkans segeln. Es gibt zu viel Magie. Sie überlastet alles Magische. Ein fliegender Teppich würde sich mitten in der Luft auflösen.«

»Oder sich in Brokkoli verwandeln«, sagte der Dekan. »Oder in einen kleinen Gedichtband.«

»Soll das heißen, dass wir die Berge nicht rechtzeitig erreichen können?«

»Äh... ja. Genau das soll es heißen. Immerhin haben Cohen und seine Begleiter Cori Celesti fast erreicht.«

»Und es sind Helden«, betonte Herr Besserich von der Gilde der Historiker. »Und was genau bedeutet das?«, fragte der Patrizier und seufzte. »Sie verstehen sich gut darauf, ihren Willen durchzusetzen.« »Aber wenn ich mich recht entsinne, sind sie bereits ziemlich alt.«

»Es sind alte Helden«, sagte der Historiker. »Mit anderen Worten: Sie haben viel Erfahrung darin, ihren Willen durchzusetzen.«

Lord Vetinari seufzte erneut Es gefiel ihm nicht in einer Welt der Helden zu - фото 14

Lord Vetinari seufzte erneut. Es gefiel ihm nicht, in einer Welt der Helden zu leben. Hier gab es die Zivilisation und dort die Helden. »Welche heldenhaften Dinge hat Cohen der Barbar ange­stellt?«, fragte er. »Ich möchte diese Sache nur richtig verste­hen.«

»Nun... du weißt schon ... Heldentaten und so...« »Zum Beispiel... ?«

»Er kämpfte gegen Ungeheuer, stürzte Tyrannen, stahl sel­tene Schätze, rettete Jungfrauen - solche Dinge«, erwiderte Besserich unbestimmt. »Du weißt schon ... heroische Dinge.« »Und wer definiert die Monstrosität der Ungeheuer und die Grausamkeit der Tyrannen?«, fragte Lord Vetinari. Seine Stimme klang plötzlich scharf.

Herr Besserich rutschte unruhig auf seinem Stuhl zur Seite. »Nun, äh, der Held, nehme ich an.«

»Ah. Und der Diebstahl seltener Schätze... Ich denke, mich interessiert hier vor allem das Wort >Diebstahl<, von dem die wichtigsten Weltreligionen nichts halten. Ich kann mich kaum des Eindrucks erwehren, dass der Held alle diese Dinge defi­niert. Er könnte sagen: Ich bin ein Held, und wenn ich dich umbringe, so wirst du dadurch de facto zu einer Person, die sich dafür eignet, von einem Helden umgebracht zu werden. Anders ausgedrückt: Ein Held frönt all jenen Dingen, die ihn dort, wo das Gesetz herrscht, hinter Gitter brächten oder den kurzen Tanz tanzen ließen, den man heute Hanf-Fandango nennt. Die Worte, die man hier verwenden könnte, lauten: Mord, Plünderung, Diebstahl und Vergewaltigung. Habe ich die Situation erfasst?«

»Vergewaltigung kommt nicht in Frage«, sagte Herr Besserich und glaubte, einen festen Halt gefunden zu haben.

»Zumindest nicht im Fall von Cohen. Man könnte höchstens von der einen oder anderen Schändung sprechen.«

»Gibt es da einen Unterschied?«

»Es kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet«, sagte der Historiker. »Soweit ich weiß, hat sich bisher niemand beschwert.«

»Als Rechtsanwalt möchte ich auf Folgendes hinweisen«, warf Herr Schräg von der Anwaltsgilde ein.

»Die erste bekannte Heldentat, auf die sich die Nachricht bezieht, betrifft etwas, das den rechtmäßigen Eigentümern gestohlen wurde. Die Legenden vieler unterschiedlicher Kulturen bestätigen das.«

»War es etwas, das man wirklich stehlen kann?«, fragte Ridcully.

»Eindeutig ja«, bestätigte der Anwalt. »Der Diebstahl spielt in den Legenden eine zentrale Rolle. Das Feuer wurde den Göttern gestohlen.«.

»Darum geht es derzeit nicht«, ließ sich Lord Vetinari vernehmen. »Wichtiger ist dies: Cohen der Barbar ersteigt den Berg, auf dem die Götter wohnen. Und wir können ihn nicht aufhalten. Und er will den Göttern das Feuer zurückgeben. Feuer in Form von... mal sehen...« Ponder Stibbons sah von seinem Notizbuch auf, in dem er das eine und andere notiert hatte. »In Form eines Fasses mit fünfzig Pfund achatenem Donnerton«, sagte er. »Ich bin erstaunt, dass ihn die Zauberer des Achatenen Reiches damit ausgerüstet haben.«

»Er war... Nun, er ist noch immer der Kaiser«, sagte Lord Vetinari. »Wenn der oberste Herrscher des Kontinents um etwas bittet, so fragt der vorsichtige Mann nicht nach einem vom Lagerverwalter unterschriebenen Warenbegleitschein.«

»Donnerton hat's wirklich in sich«, meinte Ridcully. »Aber es ist ein spezieller Zünder nötig. Man muss im Innern der Mischung ein Glas mit Säure zerbrechen. Die Säure zieht in den Ton, und dann ... Ich glaube, in diesem Zusammenhang spricht man von Kawumm.« »Leider hat der vorsichtige Mann dafür gesorgt, dass Cohen auch einen solchen Zünder bekam«, sagte Lord Vetinari. »Und wenn das Kawumm auf dem Gipfel des Berges stattfindet, der sich im Zentrum des magischen Feldes dieser Welt befindet, so kollabiert das bereits erwähnte magische Feld und verschwindet für... wie lange, Stibbons?« »Für etwa zwei Jahre«, sagte der junge Zauberer.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Wahre Helden»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Wahre Helden» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Wahre Helden»

Обсуждение, отзывы о книге «Wahre Helden» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x