Terry Pratchett - Wahre Helden
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»Ja, unter anderem. Möchtest du einmal hineinsehen?«
Lord Vetinari trat vorsichtig näher, blickte in das große, runde Glas und runzelte die Stirn. »Ich sehe nur, was sich auf der anderen Seite befindet.«
»Ja, weil das Omniskop auf das Hier und Heute eingestellt ist«, erklärte ein junger Zauberer, der an dem Apparat hantierte.
»Oh, ich verstehe«, erwiderte Lord Vetinari. »Ähnliche Vorrichtungen gibt es auch im Palast. Wir nennen sie Fenster.«
»Nun, wenn ich das hier verändere...« Der junge Zauberer drehte etwas am Rand des Glases. »... sieht es in die andere Richtung.« > Lord Vetinari blickte in sein eigenes Gesicht.
»So etwas bezeichnen wir als Spiegel«, sagte er in dem geduldigen Tonfall, in dem man einem Kind etwas erklärt.
»Äh, dies ist etwas anderes«, entgegnete der Zauberer. »Man braucht einige Sekunden, bis einem klar wird, was man sieht. Es hilft, wenn man die Hand hebt...« Lord Vetinari bedachte ihn mit einem strengen Blick, ließ sich aber dazu herab, kurz zu winken.

»Oh. Erstaunlich. Wie heißt du, junger Mann?« »Ponder Stibbons, Herr. Ich bin der Leiter der neuen Abteilung für unratsame angewandte Magie, Herr. Weißt du, Herr, die Schwierigkeit liegt nicht darin, ein Omniskop zu bauen, denn dies ist nur eine Weiterentwicklung der altmodischen Kristallkugel. Problematisch wird's, wenn man etwas Bestimmtes sehen möchte. Man könnte es mit dem Stimmen einer Saite vergleichen, und...« »Entschuldige«, sagte der Patrizier. »Welche Art von angewandter Magie?«
»Unratsame, Herr«, antwortete Ponder sofort. Er schien zu hoffen, dieses Problem aus der Welt schaffen zu können, indem er einfach hindurchraste. »Wie dem auch sei... Ich glaube, wir können das Omniskop auf die richtige Region ausrichten, Herr. Der Energieverbrauch ist enorm. Vielleicht müssen wir eine weitere Wüstenspringmaus opfern.« Die Zauberer versammelten sich um den Apparat. »Kann man damit in die Zukunft sehen?«, fragte Lord Vetinari.

»Rein theoretisch«, erwiderte Ponder. »Aber das wäre sehr, äh, unratsam, denn unsere bisherigen Forschungsergebnisse deuten auf Folgendes hin: Die Beobachtung allein würde dazu fuhren, dass die Wellenform im Phasenraum kollabiert.« Nicht ein Muskel rührte sich im Gesicht des Patriziers.
»Entschuldige bitte, aber ich bin nicht mehr ganz auf dem Laufenden mit dem Fakultätskram«, sagte er. »Bist du derjenige, der die getrockneten Froschpillen nehmen muss?« »Nein, Herr«, antwortete Ponder. »Du meinst den Quästor, Herr. Er braucht die Pillen, weil er verrückt ist.«
»Ah«, sagte Lord Vetinari, und jetzt zeigte sich etwas in seinem Gesicht: der Gesichtsausdruck eines Mannes, der auf keinen Fall sagen wollte, was ihm durch den Kopf ging. »Was Ponder Stibbons meint, Euer Exzellenz«, sagte der Erzkanzler, »ist dies: Es gibt viele Milliarden von Zukünften, die, äh, in gewisser Weise existieren, verstehst du? Es sind mögliche Formen der Zukunft. Aber die erste, die man betrachtet, wird zur Zukunft. Und vielleicht ist es nicht unbedingt eine, die einem gefällt. Offenbar liegt das alles am Unsicherheitsprinzip.« »Ach? Und was hat es damit auf sich?«
»Ich weiß es nicht genau. Stibbons kennt sich mit diesen Dingen aus.«
Ein Orang-Utan wankte vorbei, mit ziemlich vielen Büchern unter jedem Arm. Lord Vetinaris Blick fiel auf die Schläuche, die schlangenartig vom Omniskop ausgingen, durch die Tür reichten und über den Rasen hinweg zum - wie hieß es noch? - Forschungstrakt für hochenergetische Magie verliefen.
Er erinnerte sich an die alte Zeit, als Zauberer hager, nervös und voller Tücke gewesen waren. Solche Zauberer wären nicht bereit gewesen, ein Unsicherheitsprinzip längere Zeit zu dulden. Wenn man nicht sicher ist, hätten sie gesagt, was hat man dann falsch gemacht? Das Omniskop flackerte und zeigte eine von Schnee bedeckte Landschaft. In der Ferne ragten Berge auf.
Der Zauberer namens Ponder Stibbons schien sehr zufrieden zu sein.
»Hast du nicht gesagt, dass ihr ihn mit diesem Apparat finden könnt?«, wandte sich Lord Vetinari an den Erzkanzler. Ponder Stibbons sah auf.
»Haben wir etwas, das ihm gehört hat?«, fragte er. »Irgendein persönliches Objekt? Wir könnten es in den morphischen Resonator legen und ihn dann mit dem Omniskop verbinden. Dadurch sollte er sich eigentlich anpeilen lassen.«
»Was ist mit den magischen Kreisen und tropfenden Kerzen passiert?«, fragte Lord Vetinari. »Oh, die verwenden wir, wenn wir es nicht eilig haben, Herr«, erwiderte Ponder. »Ich fürchte, Cohen der Barbar neigt nicht dazu, irgendwelche Dinge zurückzulassen«, sagte der Patrizier. »Abgesehen von Leichen. Wir wissen nur, dass er nach Cori Celesti unterwegs ist.« »Zum Berg in der Mitte der Welt, Herr? Warum?«
»Ich hatte gehofft, die Antwort auf diese Frage von dir zu hören, Stibbons. Deshalb bin ich hier.« Erneut wankte der Bibliothekar vorbei, mit einer weiteren Ladung Bücher. Auch das war eine typische Reaktion der Zauberer: Wenn sie mit einer neuen und einzigartigen Situation konfrontiert wurden, gingen sie die Bibliothek durch, um festzustellen, ob sich so etwas schon einmal zugetragen hatte. Lord Vetinari sah darin ein Verhalten, das sich gut zum Überleben eignete: In gefährlichen Zeiten verbrachte man den Tag damit, ganz still in einem Gebäude mit sehr dicken Mauern zu sitzen.
Erneut blickte er auf den Zettel in seiner Hand. Warum waren die Leute so dumm?
Ein Satz weckte seine Aufmerksamkeit. »Er meinte, der letzte Held sollte zurückbringen, was der erste Held gestohlen hat.«
Und natürlich wusste jeder, was der erste Held gestohlen hatte.

Die Götter spielen mit dem Schicksal der Menschen. Es sind ganz offensichtlich keine komplexen Spiele, denn den Göttern fehlt es an Geduld. Die Spielregeln erlauben es ausdrücklich zu mogeln. Und Götter geben sich Mühe. Alle Gläubigen zu verlieren bedeutet für einen Gott das Ende. Aber ein Gläubiger, der das Spiel überlebt, gewinnt Ehre und zusätzlichen Glauben. Und es überlebt derjenige, der mit den meisten Gläubigen gewinnt. Zu den Gläubigen können natürlich auch andere Götter gehören. Götter glauben an den Glauben.
In Würdentracht, Heimstatt der Götter auf Cori Celesti, fanden immer viele Spiele statt. Von außen betrachtet sah der göttliche Wohnsitz wie eine große Stadt [3] Nur wenige Religionen nennen die genaue Größe des Himmels, doch auf der Erde macht die Offenbarung des Johannes (Kap. 22,16) klare Angaben. Danach ist die Länge so groß wie die Breite, und zwar 2 414 040 Meter aufjeder Seite. Das sind etwa 14 160 000 000 000 000 000 m3. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Himmlischen Heerscharen und andere wichtige Dienste bis zu zwei Drittel dieses Platzes beanspruchen: Es bleiben mehr als zweihundertachtzigtausend Kubikmeter für jeden Menschen - vorausgesetzt, es werden alle Geschöpfe aufgenommen, die die Bezeichnung »Mensch« verdienen, und dass die Menschheit letztendlich aus tausendmal mehr Menschen besteht, als bisher gelebt haben. Eine so enorme Größe deutet daraufhin, dass auch Platz für einige außerirdische Völker oder - ein netter Gedanke - für Haustiere reserviert wurde.
aus. Nicht alle Götter wohnten dort, denn manche waren an ein bestimmtes Land oder, wie im Fall der Geringen Götter, an einen einzigen Baum gebunden. Aber es war eine gute Adresse, ein Ort, an dem man das metaphysische Äquivalent eines glänzenden Messingschilds aufhängen konnte, vergleichbar mit den kleinen, diskreten Gebäuden in den besseren Vierteln einer großen Stadt, die angeblich hundertfünfzig Anwälte und Steuerberater beherbergen, vermutlich in Regalen.
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